#1

Von der Knochenmühle auf die "Fritz Heckert"

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 30.11.2018 18:07
von Gelöschtes Mitglied
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Wenn ich einen persönlichen Vergleich anstelle, so kommt mir die Umversetzung vom GAR auf die GK wie eine Belobigung vor.

Auf der GK wurden wir nach dem Grenzdienst eigentlich relativ in Ruhe gelassen. Es gab im Gegensatz zum GAR gutes und reichliches Essen und:

keinen Sackgang wegen der Uniform und der Grußerweisung innerhalb des Geländes der GK (ausser beim Wachdienst)

keinen Sackgang beimStuben- und Revierreinigen, der Frisur, beim Essen usw.

keinen Sackgang beim Waffenreinigen

Selbst der Sackgang beim Rotlicht hielt sich in Grenzen

kaum MKE

Viele positive Dinge hatten wir unserem Polit zu verdanken, welcher seine schützende Hand über uns gehalten hat.

Wenn ich so die Beiträge vieler User lese, haben es viele auch so in Erinnerung.

Sicherlich gab es Unterschiede zwischen den einzelnen GK

Kontrollstreife


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#2

RE: Von der Knochenmühle auf die "Fritz Heckert"

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 30.11.2018 18:30
von Fred.S. | 3.651 Beiträge | 30656 Punkte

2. Dein Beitrag kann ich nur beipflichten, KS, außer MKE. An den Ausbildungstagen, da mussten wie aber kräftig
unter der Führung des KC ran klotzen. Sonst stimmt alles. Fred


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#3

RE: Von der Knochenmühle auf die "Fritz Heckert"

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 30.11.2018 18:41
von Hanum83 | 11.806 Beiträge | 29526 Punkte

Fritz Heckert, also GR24?
Da war ich auch.
Anfang der 80er Jahre wurden so Sicherungssysteme ausprobiert und ich hatte das Glück das dieses auch in Hanum angesagt war, also Sackstand gleich Null.
In Mönchai beim Schliff glänzten allerdings ein halbes Jahr die Eierchen.


EK42, HG 84/1, "Frühling-Freiheit!"


zuletzt bearbeitet 30.11.2018 18:41 | nach oben springen

#4

RE: Von der Knochenmühle auf die "Fritz Heckert"

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 30.11.2018 19:06
von Heckenhaus | 11.023 Beiträge | 32079 Punkte

Lese ich #1,so könnte ich vermuten, wie haben in der gleichen Einheit gedient.
Das sind ganz meine Erfahrungen von damals in Juchhöh.


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#5

RE: Von der Knochenmühle auf die "Fritz Heckert"

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 30.11.2018 19:31
von Mike59 | 10.651 Beiträge | 11659 Punkte

Na die Ausbildung in den ABK/UAK war schon etwas "strange" - wer da gewisse Parallelen zur WH zu erkenne mag - da müßte man mal einen angeh. der WH fragen.

Aber die restlichen 12 Monate waren auch keine "Fritz Heckert" - die waren auch Scheiße.


zuletzt bearbeitet 30.11.2018 19:32 | nach oben springen

#6

RE: Von der Knochenmühle auf die "Fritz Heckert"

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 30.11.2018 19:41
von Gert (gelöscht)
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Zitat von Mike59 im Beitrag #5
Na die Ausbildung in den ABK/UAK war schon etwas "strange" - wer da gewisse Parallelen zur WH zu erkenne mag - da müßte man mal einen angeh. der WH fragen.

Aber die restlichen 12 Monate waren auch keine "Fritz Heckert" - die waren auch Scheiße.

@Mike59
ich kann nicht für später reden, aber 1963 in der ABK mein Hauptfeld hatte Weltkriegserfahrung. Er war im Russlandfeldzug. 1956 bei der Gründung NVA gleich wieder in die Uniform gehüpft ( oder war er schon vorher bei der KVP, ich weiss es nicht genau ) Entsprechend war sein Kommisston und brüllen konnte der Kerl. Du kennst mich persönlich und weisst daher, dass der Schöpfer mir kein Gardemass als Körpergröße verpasst hat. Aber der war noch einen Kopf kleiner als ich aber brüllen konnte der, ooh man da wackelten die Wände. Wenn ich ihn sah , musste ich stets an Eberhard Cohrs denken nur eben die schreinde Ausgabe von ihm.


zuletzt bearbeitet 30.11.2018 19:41 | nach oben springen

#7

RE: Von der Knochenmühle auf die "Fritz Heckert"

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 30.11.2018 19:47
von Mike59 | 10.651 Beiträge | 11659 Punkte

Zitat von Gert im Beitrag #6
Zitat von Mike59 im Beitrag #5
Na die Ausbildung in den ABK/UAK war schon etwas "strange" - wer da gewisse Parallelen zur WH zu erkenne mag - da müßte man mal einen angeh. der WH fragen.

Aber die restlichen 12 Monate waren auch keine "Fritz Heckert" - die waren auch Scheiße.

@Mike59
ich kann nicht für später reden, aber 1963 in der ABK mein Hauptfeld hatte Weltkriegserfahrung. Er war im Russlandfeldzug. 1956 bei der Gründung NVA gleich wieder in die Uniform gehüpft ( oder war er schon vorher bei der KVP, ich weiss es nicht genau ) Entsprechend war sein Kommisston und brüllen konnte der Kerl. Du kennst mich persönlich und weisst daher, dass der Schöpfer mir kein Gardemass als Körpergröße verpasst hat. Aber der war noch einen Kopf kleiner als ich aber brüllen konnte der, ooh man da wackelten die Wände. Wenn ich ihn sah , musste ich stets an Eberhard Cohrs denken nur eben die schreinde Ausgabe von ihm.


Das ist ja keine Schande - war auf der anderen Seite ähnlich. Wo sollten denn die "Fachkräfte" herkommen - hatten sie doch alle den gleichen Lehrmeister.


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#8

RE: Von der Knochenmühle auf die "Fritz Heckert"

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 30.11.2018 19:52
von 94 | 12.960 Beiträge | 9570 Punkte

Das nennt man nicht 'brüllen' sondern der hatte eine klare Kommandostimme. Und mit einer solchen rief in Vitze der alte Polit, wenn man ihm mit Extrawünschen kam dann öfters mal SIE SIND DOCH HIER NICHT AUF DER FRITZ HECKERT!


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#9

RE: Von der Knochenmühle auf die "Fritz Heckert"

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 30.11.2018 19:53
von Gelöschtes Mitglied
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Naja, die Uniformen, die genagelten Stiefel, Waffen und ein ganz Teil der Dienstvorschriften waren ja auch fast unverändert. Die Zielrichtung hatte allerdings wie die politische Indoktrinierung ein "kehrt Marsch" eingelegt.

Kontrollstreife


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#10

RE: Von der Knochenmühle auf die "Fritz Heckert"

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 30.11.2018 20:02
von Mike59 | 10.651 Beiträge | 11659 Punkte

Zitat von Kontrollstreife im Beitrag #9
Naja, die Uniformen, die genagelten Stiefel, Waffen und ein ganz Teil der Dienstvorschriften waren ja auch fast unverändert. Die Zielrichtung hatte allerdings wie die politische Indoktrinierung ein "kehrt Marsch" eingelegt.

Kontrollstreife

Das ist Auslegungssache - nicht jede neue politische Situation muss mit einer neuen Uniform der Streitkräfte zementiert werden.
Mit der "deutschen" Uniform hat man auf alle Fälle gezeigt das wir keine russenklamotten tragen - clever, sag ich mal.


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#11

RE: Von der Knochenmühle auf die "Fritz Heckert"

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 30.11.2018 21:20
von Gert (gelöscht)
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Zitat von Mike59 im Beitrag #10
Zitat von Kontrollstreife im Beitrag #9
Naja, die Uniformen, die genagelten Stiefel, Waffen und ein ganz Teil der Dienstvorschriften waren ja auch fast unverändert. Die Zielrichtung hatte allerdings wie die politische Indoktrinierung ein "kehrt Marsch" eingelegt.

Kontrollstreife

Das ist Auslegungssache - nicht jede neue politische Situation muss mit einer neuen Uniform der Streitkräfte zementiert werden.
Mit der "deutschen" Uniform hat man auf alle Fälle gezeigt das wir keine russenklamotten tragen - clever, sag ich mal.


zu meiner Überraschung las ich kürzlich, der Helm den ich trug, war von Technikern der Wehrmacht entwickelt worden. Hätte der Krieg länger gedauert, wäre die Wehrmacht mit dem NVA Stahlhelm aufmarschiert


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#12

RE: Von der Knochenmühle auf die "Fritz Heckert"

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 30.11.2018 21:44
von Mike59 | 10.651 Beiträge | 11659 Punkte

Zitat von Gert im Beitrag #11
Zitat von Mike59 im Beitrag #10
Zitat von Kontrollstreife im Beitrag #9

Kontrollstreife
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zu meiner Überraschung las ich kürzlich, der Helm den ich trug, war von Technikern der Wehrmacht entwickelt worden. Hätte der Krieg länger gedauert, wäre die Wehrmacht mit dem NVA Stahlhelm aufmarschiert

Das war hier im Forum schon öfter mal Thema und ist bei interessierten Personen auch außerhalb des Forums kein Geheimnis.
Ich kann dir aber versichern, dass ich 1990 beim übertritt vom Grenzschutz Ost der Deutschen Demokratischen Republik zum Bundesgrenzschutz der Bundesrepublik Deutschland mit einem M 34 Stahlhelm in der Erstausrüstung beglückt wurde.


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#13

RE: Von der Knochenmühle auf die "Fritz Heckert"

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 01.12.2018 07:26
von Gelöschtes Mitglied
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Na der Stahlhelm sollte ja vor Granatsplittern oder Geschossen schützen und das Zeug war doch ekelhaft egal wo es produziert wurde.

Legt doch mal einige DV für den Innendienst nebeneinander und da werdet ihr viel Deckungsgleichheit feststellen. War eben beides nur Militär.

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#14

RE: Von der Knochenmühle auf die "Fritz Heckert"

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 01.12.2018 08:31
von Rostocker | 9.723 Beiträge | 12399 Punkte

Zitat von Gert im Beitrag #11
Zitat von Mike59 im Beitrag #10
Zitat von Kontrollstreife im Beitrag #9
Naja, die Uniformen, die genagelten Stiefel, Waffen und ein ganz Teil der Dienstvorschriften waren ja auch fast unverändert. Die Zielrichtung hatte allerdings wie die politische Indoktrinierung ein "kehrt Marsch" eingelegt.

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Das ist Auslegungssache - nicht jede neue politische Situation muss mit einer neuen Uniform der Streitkräfte zementiert werden.
Mit der "deutschen" Uniform hat man auf alle Fälle gezeigt das wir keine russenklamotten tragen - clever, sag ich mal.


zu meiner Überraschung las ich kürzlich, der Helm den ich trug, war von Technikern der Wehrmacht entwickelt worden. Hätte der Krieg länger gedauert, wäre die Wehrmacht mit dem NVA Stahlhelm aufmarschiert


Gert--sind die ersten Einheiten der Bw oder des BGS--nicht noch mit den alten Wehrmachtshelm aufmarschiert. Oder waren das noch alte Feuerwehrhelme.


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#15

RE: Von der Knochenmühle auf die "Fritz Heckert"

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 01.12.2018 09:07
von berlin3321 | 4.019 Beiträge | 6300 Punkte

BGS ja, siehe Fotogalerie Krelle (auch wenn Krelle beim Zoll war).

MfG Berlin


Dieser Beitrag ist eine Meinungsäußerung, nicht repräsentativ, im Sinne des Art. 5 des Grundgesetzes und durch diesen gedeckt !

Ein Holder geht durch dick und dünn...

Der Holder auf dem Acker, der kleine Racker schlägt sich wirklich wacker....

Ich frage mich wie man derart bescheuert sein kann. Das Verhalten ist einfach nur krank !


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#16

RE: Von der Knochenmühle auf die "Fritz Heckert"

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 01.12.2018 11:37
von Thunderhorse | 5.891 Beiträge | 9084 Punkte

Zitat von Rostocker im Beitrag #14


Gert--sind die ersten Einheiten der Bw oder des BGS--nicht noch mit den alten Wehrmachtshelm aufmarschiert. Oder waren das noch alte Feuerwehrhelme.


Bereitschaftspolizei / BGS, bis 1953 wurden noch alte Helme der Typen M35, M40 oder M42 verwendet.
Ab 1953 wurden diese gänzlich gegen das Modell 1953 ausgetauscht.

Verwendet auch beim Zoll (GZD/ZGD)


"Mobility, Vigilance, Justice"


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#17

RE: Von der Knochenmühle auf die "Fritz Heckert"

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 01.12.2018 18:18
von Gelöschtes Mitglied
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Wir hatten in den 60 igern immer noch Töpfe, welche angeblich aus umgepressten Stahlhelmen waren.

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#18

RE: Von der Knochenmühle auf die "Fritz Heckert"

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 02.12.2018 10:03
von Heckenhaus | 11.023 Beiträge | 32079 Punkte

Die gab es tatsächlich, die Großmutter meiner ersten Frau hatte noch solch einen Topf bis in die Achtziger.


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