Oststurm - als Polen die " Berliner Mauer " zum Wanken brachten

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28.11.2018 20:12
#61
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Deine Brüder Grimm Geschichten sind köstlich.

Das ist der Jammer dieser Welt,
Dass all die Dummheit der Millionen
Den wenigen, deren Geist erhellt,
Den Weisen wird zu Dornenkronen;
Dass sich der Massen Unverstand
Frech an des Genius Schwingen heftet,
Ihr zerrt aus seinem hohen Land,
Bis er zu Boden sinkt entkräftet.
Kurt Eisner


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28.11.2018 20:15
#62
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Sorry, bin für Deine Unwissenheit und Unkenntnis nicht zuständig


passport


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28.11.2018 20:27 (zuletzt bearbeitet: 28.11.2018 20:36)
#63
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Zitat von passport im Beitrag #60
Arbeitsvorgaben waren für die DDR-Grenzabfertigung einheitlich für ALLE Güsten vorgegeben. Natürlich unter
Berücksichtigung der verschiedenen Reisekategorien und Grenzlage. Dabei war es uninteressant ob der Passkontrolleur Zahnschmerzen
oder der Zugführer schlechte Laune hatte. Das beeinflusste die Grenzabfertigung überhaupt nicht.

Du kannst das doch überhaupt nicht beurteilen, denn Du hast diese Grenze niemals als Reisender aus der BRD erlebt. Dabei
will ich Dir keinesfalls unterstellen, dass Du die vorgegebenen Vorschriften und Verhaltensregeln nicht akribisch erfüllt hast.

Jedoch dürften die Erfahrungen, welche die Reisenden an den Grenzübergängen der DDR gemacht haben, nicht grundsätzlich
in Abrede gestellt werden. Schließlich bin ich nicht der Einzige, der da unangenehme und weniger unangenehme Grenzkontrollen
erlebt und sehr unterschiedliche Erfahrungen mit verschiedenen Kontrollpersonen gemacht hat, was auch ganz natürlich sein dürfte,
denn die Menschen sind nun mal nicht alle gleich. Die Kontrolleure an der Grenze waren es jedenfalls auch nicht.

Ein guter Mensch, in seinem dunklen Drange, ist sich des rechten Weges wohl bewusst.


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28.11.2018 20:40 (zuletzt bearbeitet: 28.11.2018 20:41)
#64
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Zitat von Grenzläufer im Beitrag #61
Deine Brüder Grimm Geschichten sind köstlich

Vorsicht!
Die Gebrüder Grimm kamen auch aus dem bösen Westen, aus Hanau und mit denen wollte ein wahrhafter DDR-Bürger nichts gemein haben.

Ein guter Mensch, in seinem dunklen Drange, ist sich des rechten Weges wohl bewusst.


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28.11.2018 20:43 (zuletzt bearbeitet: 28.11.2018 20:53)
#65
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Zitat von passport im Beitrag #62
Sorry, bin für Deine Unwissenheit und Unkenntnis nicht zuständig


passport



Stasi-Geschichtsrevisionsmus nennt sich diese Argumentationsweise.
Geschichtliche Unkenntnis und Unwissenheit über die SED-Diktatur hatten viele der stramm gedrillten Genossen. @passport

Die Funktionsträger des SED-Staats sind übrigens auch noch heutzutage überfordert wenn man sie auf geschichtliche Zusammenhänge der zweiten deutschen Diktatur anspricht.
.

Das ist der Jammer dieser Welt,
Dass all die Dummheit der Millionen
Den wenigen, deren Geist erhellt,
Den Weisen wird zu Dornenkronen;
Dass sich der Massen Unverstand
Frech an des Genius Schwingen heftet,
Ihr zerrt aus seinem hohen Land,
Bis er zu Boden sinkt entkräftet.
Kurt Eisner


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28.11.2018 20:51
#66
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Zitat von Sperrbrecher im Beitrag #64
Zitat von Grenzläufer im Beitrag #61
Deine Brüder Grimm Geschichten sind köstlich

Vorsicht!
Die Gebrüder Grimm kamen auch aus dem bösen Westen, aus Hanau und mit denen wollte ein wahrhafter DDR-Bürger nichts gemein haben.



....und verbreiteten ihre Hausmärchen in Thüringen.

Die Grimms in Thüringen – Weimar | OTZ
https://weimar.otz.de/web/lokal/kultur/d...ngen-1792207171

Ich widerspreche dir ungern @Sperrbrecher aber das hat auch nichts mit DDR-Bürgern zu tun. Dort saßen keine Durchschnitts-DDR-Bürger, es waren nur die 110%ig Überzeugten.....wie schon geschrieben....die strammsten der Strammen.

Das ist der Jammer dieser Welt,
Dass all die Dummheit der Millionen
Den wenigen, deren Geist erhellt,
Den Weisen wird zu Dornenkronen;
Dass sich der Massen Unverstand
Frech an des Genius Schwingen heftet,
Ihr zerrt aus seinem hohen Land,
Bis er zu Boden sinkt entkräftet.
Kurt Eisner


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28.11.2018 20:54
#67
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Die Funktionsträger des SED-Staats sind übrigens auch noch heutzutage überfordert, wenn man sie auf geschichtliche Zusammenhänge der zweiten deutschen Diktatur anspricht

Das übliche Wischi-Waschi Argumentation von eingebildeten Besserwessis. Man hat keine Ahnung, will aber mitredenhttp://www.exicose.de/f4.gif


passport


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28.11.2018 21:08 (zuletzt bearbeitet: 28.11.2018 21:08)
#68
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Die übliche Antwort von fröhlichen SED-Kaderlinken. Früher hatten sie die politische Deutungshoheit und heutzutage jammern sie rum wenn man ihnen widerspricht.
Wie sieht es mit einer politischen Diskussion über die SED-Diktatur aus? Mache mal ein Thread auf und dann werden wir schnell erkennen wie weit es mit deinem geschichten und politischen Wissen bestellt ist. Ich freue mich drauf. @passport

Das ist der Jammer dieser Welt,
Dass all die Dummheit der Millionen
Den wenigen, deren Geist erhellt,
Den Weisen wird zu Dornenkronen;
Dass sich der Massen Unverstand
Frech an des Genius Schwingen heftet,
Ihr zerrt aus seinem hohen Land,
Bis er zu Boden sinkt entkräftet.
Kurt Eisner


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28.11.2018 21:30
avatar  B Man
#69
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Aber wieder geschickt vom eigentlichen Thema abgelenkt.

Gruss Andreas


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28.11.2018 22:17
#70
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Zitat von passport im Beitrag #67
Das übliche Wischi-Waschi Argumentation von eingebildeten Besserwessis. Man hat keine Ahnung, will aber mitreden. http://www.exicose.de/f4.gif/img]

Das sind nicht alles Wessis, die Dir widersprechen, z.B. ich bin gelernter DDR-Bürger und etliche andere Deiner Kontrahenten auch.

Ein guter Mensch, in seinem dunklen Drange, ist sich des rechten Weges wohl bewusst.


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28.11.2018 22:30
avatar  Mike59
#71
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Zitat von B Man im Beitrag #69
Aber wieder geschickt vom eigentlichen Thema abgelenkt.


Was war das Thema?


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28.11.2018 22:45
#72
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Zitat von Sperrbrecher im Beitrag #53
(..)
Warum denn sonst? Soweit ich mich erinnern kann, wurde doch von westlicher Seite überhaupt niemand kontrolliert. Ich kann mich jedenfalls
nicht daran erinnern, vom BGS, dem westlichen Zoll oder der West-Berliner Polizei an der jeweiligen Grenze jemals angehalten, geschweige
denn kontrolliert worden zu sein. Dafür aber auf der DDR-Seite umso intensiver.
(...)


WIMRE wurden Fahrzeuge und Fahrer schon kontrolliert, bei denen man annahm, dass zoll- oder steuerpflichtige Waren (wie Alkohol, Tabak, Kaffee usw.) mitgeführt wurden. Wobei ich allerdings annehme, dass das Risiko relativ klein war, wenn man sich im Transit im Intershop die entsprechenden Waren einkaufte.


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29.11.2018 08:15
#73
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Das Thema ist tatsächlich unendlich und führt stets zu Kontroversen. Ich hatte mich dazu auch schon zu Wort gemeldet. Passport hat insofern Recht, dass die Abfertigungsmodalitäten entsprechend der Reisekategorie an allen GÜST gleich waren. Nach dem Grundlagenvertrag und dem Transitabkommen spielten die Großwetterlagen, aber auch die tagesaktuellen Befindlichkeiten keine Rolle mehr.

Das schlimmste was dahingehend passieren konnte, waren endlose Schlangen auf der GÜST, oder noch schlimmer: dahinter, egal welche Richtung. Der Personaleinsatz war in der Vorbereitung eine Wissenschaft für sich und führte zu ziemlich passgenauem Schichtbeginn einzelner Mitarbeiter. Und plötzlich konnte es doch anders kommen. Das Verkehrsaufkommen passte nicht zum Plan und dann ging es los: Da wurden Mitarbeiter hin- und hergeschoben, von anderen Abfertigungstrakten wurden Kräfte abgezogen, um einen neuen Trakt zu öffnen. Das dauerte auch mal etwas und führte zumindest dazu, dass sich die Fahrzeuge auf der GÜST besser verteilten, solange bis eben die Kapazität erreicht war. Die ständigen Meldungen über die Situation sind hier auch schon erwähnt worden. Die gingen vom GF über ZF an das OLZ und dann weiter nach oben. Ein künstliches Verzögern gab es da nicht.

Dass trotzdem jeder Reisende unterschiedliche Erfahrungen machte, stimmt aber eben auch. Ein Abfertigungstrakt arbeitete z. B. schneller als der andere. Komische Gründe? Nicht unbedingt. Auf rechten Spuren fuhren mehr Einzelreisende. Das ging schneller.

Auch die erwähnten Motoradfahrer erhöhten den Durchlauf pro Spur, weil diese meist kooperativer waren als die PKW-Fahrer. Ging einfach schneller, als ein Fahrzeug mit 5 Personen, denn am Modus der Abfertigung wurde eben nichts geändert, egal wieviel Autos da standen. (Wir hätten ja auch alle Flüchtlinge ordnungsgemäß registriert, haha).

Plötzlich auf der einen Spur ein Kfz mit einem Fahndungsobjekt und schon stockte die Reihe unter Umständen etwas.

Auch unsere hochmoderne Transportanlage für die Mappen spielte öfter einen Streich. Dann wurde gerade die Mappe gesucht, deren PKW bereits vor dem Kontrolleur stand.

In Spitzenzeiten des Wechselverkehrs (Ein-, Ausreise, Transit Drittstaaten) versperrten auch diese PKW die Transitspuren. Diese Abfertigung dauerte nämlich länger. Da mussten Einweiser das Knäul auflösen.

All das könnte den Eindruck entstehen lassen, dass hier unterschiedlich gearbeitet wurde. Und tatsächlich spielte auch der Faktor Mensch eine Rolle. Nicht jeder Mitarbeiter war an jedem Tag gleich, hatte nachts kein schönes Erlebnis oder sich gerade mit einem Vollpfosten rumärgern müssen. Die Motivation war nicht immer auf Höchstleistungsniveau. Insofern sind unterschiedliche Eindrücke der Reisenden nicht von der Hand zu weisen. Theorie und Praxis eben.

friedliche Grüße Andreas

Hätte es Auschwitz und Stalingrad nicht gegeben, dann hätte es Mauer und Marienborn nicht geben müssen.


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29.11.2018 11:44
#74
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Sofern ich es nicht überlesen habe, wurde hier bisher nur vom "Oststurm" 1989 geschrieben. Mich würde mal interessieren, in welchem Monat das beagnn. Kann mir da jemand weiterhelfen, damit ich das besser einordnen kann? Danke !

Démerde-toi !


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29.11.2018 12:35
avatar  ABV
#75
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ABV

Laut den mir vorliegenden Unterlagen ging das Ganze im Sommer 1989 los. Also, in einer Zeit als es in der DDR ohnehin schon brodelte. Kein Wunder, dass die DDR alles daran setzte, die Situation so schnell wie möglich zu beruhigen. Man wollte nicht noch mehr " hässliche Bilder" im Westfernsehen sehen. Neben den tausenden Botschaftsflüchtlingen sollten nun nicht auch noch gewaltsam gegen polnische Reisende vorgehende Transportpolizisten die " heile Welt" trüben. Zumal man sich in Ruhe auf die Feiern zum 40. Jahrestag vorbereiten wollte.

Gruß an alle
Uwe

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