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#41

RE: DDR-Grenzer und tote Briefkästen auf westdeutschem Gebiet?

in Spionage Spione DDR und BRD 18.11.2018 21:14
von Rostocker | 9.057 Beiträge | 7719 Punkte
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Zitat von Thunderhorse im Beitrag #39
Zitat von Thunderhorse im Beitrag #32
Zitat von Kalubke im Beitrag #15
Zitat von Hanum83 im Beitrag #8
Auch die Räuberpistolen mit den Schleusertunneln die an der grünen Grenze für Durchgänge nach Hüben und Drüben gebaut wurden.
Die Westgrenzschützer waren doch nicht bescheuert, die wussten alles was an der Grenze abging, die hätten einen Spion der durch so eine Betonröhre in den Westen gekrochen wäre gleich mit einem Blumenstrauß begrüßt mit "Glückwunsch, sie sind Kundschafter 100 der diese Röhre passiert hat".



Hanum, die Tunnel endeten nicht im Westen, sondern im vorgelagerten DDR-Gebiet an Stellen, die vom Westen aus nicht einsehbar waren. Die letzen Meter bis zum Übertritt wurden über der Erde zurückgelegt. M. E. wurden Tunnel in den 60er und 70 Jahren hauptsächlich in Abschnitten gebaut in denen sich Bodenminensperren befanden, um sie gefahrlos unterqueren zu können. Es gab auch geheime minenfreie Gassen. Da ist es aber z.B. am 20. 05. 1973 bei einer Schleusung zu einem tödlichen Unfall gekommen, weil einer der HV A-Schleuser dennoch auf eine Mine getreten ist.

Gruß Kalubke


?, Harry, NVA-Soldat DDR 21.05.73 beim Minenlegen verunglückt

Der wurde im Westen von einigen für Tod erklärt. Überlebte aber den Unfall schwer verletzt.

Ansonsten wieder das seichte Halbwissen in Sachen Schleusung. HV-A, etc.

So wegen dem M.E. ...
Tunnels wurden erst Anfangs der 80er Jahre ganz vereinzelt errichtet. War mal ein gutes Thema im ehemaligen NVA-Forum.


Komplett im August 1981 wurde eine zweite Anlage (Tunnel) im Bereich des GR6, nw Palingen gebaut. MS66 vermint.Minendichte 5.
Tunnel unter dem Minenfeld (MS66), westlich Palinger Heide
53°52'18.52"N
10°46'22.16"E

Zum Glück mal meine Beiträge dereinst gesichert.
Zitat von Thunderhorse im Beitrag #39
Zitat von Thunderhorse im Beitrag #32
Zitat von Kalubke im Beitrag #15
Zitat von Hanum83 im Beitrag #8
Auch die Räuberpistolen mit den Schleusertunneln die an der grünen Grenze für Durchgänge nach Hüben und Drüben gebaut wurden.
Die Westgrenzschützer waren doch nicht bescheuert, die wussten alles was an der Grenze abging, die hätten einen Spion der durch so eine Betonröhre in den Westen gekrochen wäre gleich mit einem Blumenstrauß begrüßt mit "Glückwunsch, sie sind Kundschafter 100 der diese Röhre passiert hat".



Hanum, die Tunnel endeten nicht im Westen, sondern im vorgelagerten DDR-Gebiet an Stellen, die vom Westen aus nicht einsehbar waren. Die letzen Meter bis zum Übertritt wurden über der Erde zurückgelegt. M. E. wurden Tunnel in den 60er und 70 Jahren hauptsächlich in Abschnitten gebaut in denen sich Bodenminensperren befanden, um sie gefahrlos unterqueren zu können. Es gab auch geheime minenfreie Gassen. Da ist es aber z.B. am 20. 05. 1973 bei einer Schleusung zu einem tödlichen Unfall gekommen, weil einer der HV A-Schleuser dennoch auf eine Mine getreten ist.

Gruß Kalubke


?, Harry, NVA-Soldat DDR 21.05.73 beim Minenlegen verunglückt

Der wurde im Westen von einigen für Tod erklärt. Überlebte aber den Unfall schwer verletzt.

Ansonsten wieder das seichte Halbwissen in Sachen Schleusung. HV-A, etc.

So wegen dem M.E. ...
Tunnels wurden erst Anfangs der 80er Jahre ganz vereinzelt errichtet. War mal ein gutes Thema im ehemaligen NVA-Forum.


Komplett im August 1981 wurde eine zweite Anlage (Tunnel) im Bereich des GR6, nw Palingen gebaut. MS66 vermint.Minendichte 5.
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53°52'18.52"N
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Zum Glück mal meine Beiträge dereinst gesichert.
Zitat von Thunderhorse im Beitrag #39
Zitat von Thunderhorse im Beitrag #32
Zitat von Kalubke im Beitrag #15
Zitat von Hanum83 im Beitrag #8
Auch die Räuberpistolen mit den Schleusertunneln die an der grünen Grenze für Durchgänge nach Hüben und Drüben gebaut wurden.
Die Westgrenzschützer waren doch nicht bescheuert, die wussten alles was an der Grenze abging, die hätten einen Spion der durch so eine Betonröhre in den Westen gekrochen wäre gleich mit einem Blumenstrauß begrüßt mit "Glückwunsch, sie sind Kundschafter 100 der diese Röhre passiert hat".



Hanum, die Tunnel endeten nicht im Westen, sondern im vorgelagerten DDR-Gebiet an Stellen, die vom Westen aus nicht einsehbar waren. Die letzen Meter bis zum Übertritt wurden über der Erde zurückgelegt. M. E. wurden Tunnel in den 60er und 70 Jahren hauptsächlich in Abschnitten gebaut in denen sich Bodenminensperren befanden, um sie gefahrlos unterqueren zu können. Es gab auch geheime minenfreie Gassen. Da ist es aber z.B. am 20. 05. 1973 bei einer Schleusung zu einem tödlichen Unfall gekommen, weil einer der HV A-Schleuser dennoch auf eine Mine getreten ist.

Gruß Kalubke


?, Harry, NVA-Soldat DDR 21.05.73 beim Minenlegen verunglückt

Der wurde im Westen von einigen für Tod erklärt. Überlebte aber den Unfall schwer verletzt.

Ansonsten wieder das seichte Halbwissen in Sachen Schleusung. HV-A, etc.

So wegen dem M.E. ...
Tunnels wurden erst Anfangs der 80er Jahre ganz vereinzelt errichtet. War mal ein gutes Thema im ehemaligen NVA-Forum.


Komplett im August 1981 wurde eine zweite Anlage (Tunnel) im Bereich des GR6, nw Palingen gebaut. MS66 vermint.Minendichte 5.
Tunnel unter dem Minenfeld (MS66), westlich Palinger Heide
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Zum Glück mal meine Beiträge dereinst gesichert.


Na da waren meine 3 Monate wieder rum--bin am 27.8. in Palingen wieder abgezogen--Richtung Produktion


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#42

RE: DDR-Grenzer und tote Briefkästen auf westdeutschem Gebiet?

in Spionage Spione DDR und BRD 18.11.2018 23:19
von eisenringtheo | 10.539 Beiträge | 5422 Punkte
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Zitat von Sperrbrecher im Beitrag #12
(...)
Warum dieser Aufwand? Irgendwelche Papiere oder Dokumente hätte man doch völlig unproblematisch durch Kuriere der DDR von West nach
Ost verbringen können. Auf westlicher Seite ist doch kein Reisender kontrolliert worden. Da brauchte doch auch keiner (s)einen Ausweis zeigen,
ganz gleich in welcher Richtung er unterwegs war.
(...)


Die DDR kontrollierte aber gut. Man musste doch sicher das Risiko einer unerwünschten Dekonspiration durch pflichtbewusste DDR Grenzmitarbeiter (PKE und Zoll) vermeiden.


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#43

RE: DDR-Grenzer und tote Briefkästen auf westdeutschem Gebiet?

in Spionage Spione DDR und BRD 19.11.2018 00:25
von andyman | 3.237 Beiträge | 7128 Punkte
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Das macht Sinn,es konnte ja auch innerhalb der kontrollierenden DDR Organe ein Agent des BND stecken,deshalb Konspiration erforderlich.
Lgandyman


Gruß aus Südschweden
Was nützt alles Hasten und Jagen,auch du bist nur ein Tropfen im Meer der Unendlichkeit. Confuzius


Ebro hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#44

RE: DDR-Grenzer und tote Briefkästen auf westdeutschem Gebiet?

in Spionage Spione DDR und BRD 19.11.2018 10:32
von IM Kressin | 1.914 Beiträge | 27167 Punkte
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Zitat von Westfale63 im Beitrag #1
Dass DDR-Grenzer tote Briefkästen auf westdeutschem Gebiet kannten, diese womöglich auch leerten oder bestückten, habe ich bisher noch nie gehört. Sind solche Aktivitäten bekannt? Wer kennt konkrete Fallbeispiele? Wie lief so etwas ab? Was war in diesen toten Briefkästen drin? Vielleicht können andere User hierzu etwas schreiben.
Einige Deiner Fragen werden hier beantwortet

Einsatz von Angehörigen des MfS in Uniform der Grenztruppen, Grenzaufklärer und Zivilisten im Grenzbezirk zur DDR

erweitern und ergänzen Deine in diesem Zusammenhang aufgeworfenen Fragen
Zitat von Westfale63 im Beitrag Verhältnis BGS und Grenzsoldaten
Hallo @Ratze , ich lese die Beiträge von damaligen BGS- und Zollbeamten mit großem Interesse, Dir und Deinen Kollegen zunächst besten Dank dafür.
Nachfragen zu diesem Wallis: Wie wurde er enttarnt? Kannst Du etwas zum Urteil sagen? Und falls Gefängnisstrafe, wie lange er tatsächlich eingesessen hat? Seine Redakteurstätigkeit bei seiner seinerzeitigen Zeitung war mit seiner Enttarnung wohl auf jeden Fall vorbei, nehme ich an.


zum Spion, der zwar nicht aus der Kälte, zu diesem Zweck aus Redaktion einer norddeutschen Zeitung kam

Der Spion, der aus der Redaktion kam

Kontaktaufnahmen mit Führungsoffizier, Erhalt von Instruktionen, Weiterleiten der Nachrichten, Befüllen toter Briefkästen mit vorhandener Technik
jener Zeit werden im Thread beschrieben.

Tunnelbauwerke waren nicht immer vonnöten, ein Durchlaßtor genügte mit der Vorbereitung, zur rechten Zeit am richtigen Ort zu sein.

„Equipment für die Kommunikation“ Lichsprechgerät JO-4.03.


***********************************************************************************************************************************************************************************
"Als ich 17 war, war in meinem Traumberuf nichts mehr frei” – Was das war? – "Rentner!
Erst Rentnerlehrling, dann Jungrentner und dann Rentnergeselle!”

Wo ein Genosse ist, ist die Partei - wo zwei Genossen sind, ist ein Intershop!

***********************************************************************************************************************************************************************************
Zitat von DoreHolm im Beitrag Das bumsfidele DDR-Verteidigungsministerium
"Wo ein Genosse ist, da ist die Partei und wo ein Genosse und eine Genossin ist, da ist die Hurerei" .
***********************************************************************************************************************************************************************************
Westfale63 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#45

RE: DDR-Grenzer und tote Briefkästen auf westdeutschem Gebiet?

in Spionage Spione DDR und BRD 19.11.2018 10:33
von Kalubke | 3.253 Beiträge | 3809 Punkte
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Zitat von Thunderhorse im Beitrag #36
Zitat von Merkur im Beitrag #18
I Auch die Sache, dass ein HV A-Angehöriger eine Mine ausgelöst haben soll, ist mir gänzlich unbekannt.


Es war auch kein Angehöriger der HV-A.
Am 20.05.1973 trat ein Offizier der HA-I, UA-Aufklärung ..., in Vorbereitung eines Treffs in einer gesicherten Minengasse auf eine Mine PMN der ersten Minenreihe.
Der Offizier wurde nach dem Unfall in eine andere Verwendung gebracht. Einige Jahre später verstorben.


Stimmt dann #32 nicht, oder gab es da zwei Ereignisse an einem Tag?

Übrigens, warum musst Du die Beiträge anderer User so oft abqualifizieren, von wegen seichtes Halbwissen usw.?

Denk mal an Konfuzius:
"Was Du nicht willst, dass man Dir tut, das füg auch keinem anderen zu!" (Hat der übrigens schon vor mehr als 2.000 Jahren gesagt und so mancher Europäer ist heute noch nicht von dieser Erkenntnis durchdrungen.)

An dem "Halbwissen" scheint ja nun was dran zu sein, wie sich jetzt rausstellt, selbst wenn es nicht die HV A, sondern nur die HA I war.

Der Tunnel auf der Gobert z.B. ging so wie er angelegt ist, definitiv ehem. unter einer Minensperre MS 66 durch. Und der wurde auch nicht erst in den 80ern gebaut.

Gruß Kalubke.


IM Kressin hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 19.11.2018 11:56 | nach oben springen

#46

RE: DDR-Grenzer und tote Briefkästen auf westdeutschem Gebiet?

in Spionage Spione DDR und BRD 19.11.2018 21:06
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Zitat von Kalubke im Beitrag #45
Zitat von Thunderhorse im Beitrag #36
Zitat von Merkur im Beitrag #18
I Auch die Sache, dass ein HV A-Angehöriger eine Mine ausgelöst haben soll, ist mir gänzlich unbekannt.


Es war auch kein Angehöriger der HV-A.
Am 20.05.1973 trat ein Offizier der HA-I, UA-Aufklärung ..., in Vorbereitung eines Treffs in einer gesicherten Minengasse auf eine Mine PMN der ersten Minenreihe.
Der Offizier wurde nach dem Unfall in eine andere Verwendung gebracht. Einige Jahre später verstorben.


Stimmt dann #32 nicht, oder gab es da zwei Ereignisse an einem Tag?


An dem "Halbwissen" scheint ja nun was dran zu sein, wie sich jetzt rausstellt, selbst wenn es nicht die HV A, sondern nur die HA I war.

Der Tunnel auf der Gobert z.B. ging so wie er angelegt ist, definitiv ehem. unter einer Minensperre MS 66 durch. Und der wurde auch nicht erst in den 80ern gebaut.

Gruß Kalubke.


Schau mal bei den Beiträgen 36 und 40 auf die Datumsangaben.

Zu dem definitiv MS 66 Gobert.
1973 und 1976 wurden dort Anlagen 501 errichtet.

Im übrigen sprechen selbst im dortigen Bereich über lange Jahre tätige ehemalige Angehörige der GT nicht von einer Röhre für Agentenschleusungen.


"Mobility, Vigilance, Justice"
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#47

RE: DDR-Grenzer und tote Briefkästen auf westdeutschem Gebiet?

in Spionage Spione DDR und BRD 19.11.2018 21:44
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Thunderhorse im Beitrag #46
Schau mal bei den Beiträgen 36 und 40 auf die Datumsangaben.Zu dem definitiv MS 66 Gobert. 1973 und 1976 wurden dort Anlagen 501 errichtet. Im übrigen sprechen selbst im dortigen Bereich über lange Jahre tätige ehemalige Angehörige der GT nicht von einer Röhre für Agentenschleusungen.
Also 1973 und 1976 wurde auf der Gobert definitiv keine Anlagen 501 errichtet.

Bis zu meiner Entlassung im April 77 stand dort noch der doppelte Zaun aus Stacheldraht zwischen dem sich keine Minen befunden haben sollen. Unsere Offiziere sind dort an mehreren Stellen durchgelaufen wenn sie sich ihre Postenversorgung bei mir abgeholt haben. Ich habe dort mehrmals auf dem Kolonnenweg mit dem P 3 die Offiziere begleitet welche die Markierung abgelaufen sind.

Während meiner Dienstzeit brauchte da niemand durch das Betonrohr (Wasserdurchlass) zu kriechen, da der Stacheldrahtzaun ordentliche Lücken hatte.

Kontrollstreife


Grenzläufer und IM Kressin haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 19.11.2018 21:54 | nach oben springen

#48

RE: DDR-Grenzer und tote Briefkästen auf westdeutschem Gebiet?

in Spionage Spione DDR und BRD 19.11.2018 21:57
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Zitat von Thunderhorse im Beitrag #46
Zitat von Kalubke im Beitrag #45
Zitat von Thunderhorse im Beitrag #36
Zitat von Merkur im Beitrag #18
I Auch die Sache, dass ein HV A-Angehöriger eine Mine ausgelöst haben soll, ist mir gänzlich unbekannt.


Es war auch kein Angehöriger der HV-A.
Am 20.05.1973 trat ein Offizier der HA-I, UA-Aufklärung ..., in Vorbereitung eines Treffs in einer gesicherten Minengasse auf eine Mine PMN der ersten Minenreihe.
Der Offizier wurde nach dem Unfall in eine andere Verwendung gebracht. Einige Jahre später verstorben.


Stimmt dann #32 nicht, oder gab es da zwei Ereignisse an einem Tag?


An dem "Halbwissen" scheint ja nun was dran zu sein, wie sich jetzt rausstellt, selbst wenn es nicht die HV A, sondern nur die HA I war.

Der Tunnel auf der Gobert z.B. ging so wie er angelegt ist, definitiv ehem. unter einer Minensperre MS 66 durch. Und der wurde auch nicht erst in den 80ern gebaut.

Gruß Kalubke.


Schau mal bei den Beiträgen 36 und 40 auf die Datumsangaben.

Zu dem definitiv MS 66 Gobert.
1973, 1976 und 1979 wurden dort Anlagen 501 errichtet.

Im übrigen sprechen selbst im dortigen Bereich über lange Jahre tätige ehemalige Angehörige der GT nicht von einer Röhre für Agentenschleusungen.


Ergänzt mit 1979.
Beginnend an der Regimentsgrenze in Richtung s - so

P.S.: Kontrollstreife, Tack für den Hinweis.


"Mobility, Vigilance, Justice"
zuletzt bearbeitet 19.11.2018 21:59 | nach oben springen

#49

RE: DDR-Grenzer und tote Briefkästen auf westdeutschem Gebiet?

in Spionage Spione DDR und BRD 21.11.2018 09:53
von Hanum83 | 9.133 Beiträge | 17687 Punkte
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Kein Tunnel, aber dort bin auch ich mal durchgeschlüpft

http://www.forum.hunsrueckquerbahn.de/viewtopic.php?t=7938

Im Beitext kann man schön herauslesen das so manche Legende gesponnen wurde, der Gakel den ich sogar persönlich gekannt habe, konnte nämlich garantiert nicht sofort in die Eule eilen die im Text als Anbau mit Rundumblick bezeichtet wird, nee, das ging nicht, definitiv.
So entstehen dann wohl solche Berichte wo jemand das und das gesehen haben will und wenn es der größte Unsinn ist.


Das einzige Grün dem ich etwas abgewinnen kann ist das Suppengrün.
furry und Mike59 haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 21.11.2018 10:06 | nach oben springen

#50

RE: DDR-Grenzer und tote Briefkästen auf westdeutschem Gebiet?

in Spionage Spione DDR und BRD 26.11.2018 12:29
von Kalubke | 3.253 Beiträge | 3809 Punkte
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Zitat von Kontrollstreife im Beitrag #47
Zitat von Thunderhorse im Beitrag #46
Schau mal bei den Beiträgen 36 und 40 auf die Datumsangaben.Zu dem definitiv MS 66 Gobert. 1973 und 1976 wurden dort Anlagen 501 errichtet. Im übrigen sprechen selbst im dortigen Bereich über lange Jahre tätige ehemalige Angehörige der GT nicht von einer Röhre für Agentenschleusungen.
Also 1973 und 1976 wurde auf der Gobert definitiv keine Anlagen 501 errichtet.

Bis zu meiner Entlassung im April 77 stand dort noch der doppelte Zaun aus Stacheldraht zwischen dem sich keine Minen befunden haben sollen. Unsere Offiziere sind dort an mehreren Stellen durchgelaufen wenn sie sich ihre Postenversorgung bei mir abgeholt haben. Ich habe dort mehrmals auf dem Kolonnenweg mit dem P 3 die Offiziere begleitet welche die Markierung abgelaufen sind.

Während meiner Dienstzeit brauchte da niemand durch das Betonrohr (Wasserdurchlass) zu kriechen, da der Stacheldrahtzaun ordentliche Lücken hatte.

Kontrollstreife


Wozu brauchten die da oben auf dem Kamm einen Wasserdurchlass? Wg. des Karstes im Muschelkalk ist es außerdem überall auf der Gobert knochentrocken, keine Bäche weit und breit. Schichtquellen gibts erst im Tal, da wo die Grenze zwischen Muschelkalk und Buntsandstein ist.





Gruß Kalubke


zuletzt bearbeitet 26.11.2018 14:12 | nach oben springen

#51

RE: DDR-Grenzer und tote Briefkästen auf westdeutschem Gebiet?

in Spionage Spione DDR und BRD 17.12.2018 16:48
von Ratze | 1.379 Beiträge | 6002 Punkte
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Moin
ich beziehe mich auf #31
die Abteilung Koordinierung Referat I, Berlin, hatte am 31.05.68 den "Vorschlag zum Anlegen einer Übertrittsstelle" "Nord-West" erarbeitet. In dem Vorschlag ist bereits genau aufgeführt, wie man diese Stelle vom Bahnhof Lübeck aus erreichen kann. Ferner ist aufgezeigt, was die Grenztruppe sehen kann und was den BGS und den Zoll nicht interessiert. "Personenkontrollen" werden nicht gemacht.
In einem ergänzenden Bericht vom 18.08.73 wird dann die Nutzung noch mal genau beschrieben.
Interessant ist vor allen Dingen die Legende des Geschleusten, der ohne "Schleusungshelfer" da rüber muss. Was soll er den Grenzern erzählen, wie kann er Kontakt zum MfS aufnehmen. Er soll darum bitten mit einem von 2 Offizieren in Berlin Verbindung aufnehmen zu können. Die Namen habe ich verdeckt, obwohl ich davon überzeugt bin, dass diese sowieso "Künstlernamen" führten und nicht identifizierbar sind.
Überraschend für mich war, dass 16 (wenn ich mich nicht verzählt habe) IME theoretisch eingewiesen waren und dass ein IME die Stelle feindwärts aufgeklärt hatte udn sogar angegeben wurde.
Viel Spaß beim Lesen der Anlagen
@Waldersee und @Krelle was wußtet ihr davon?

Quelle: MfS HA I NR. 2602

[[File:Schleusung_S_1.pdf]][[File:Schleusung_S_2.pdf]][[File:Schleusung_S_3.pdf]][[File:Schleusung_S_4.pdf]][[File:Schleusung_S_5.pdf]]


Dateianlage:
harbec, Waldersee, zweedi04, Westfale63 und Kalubke haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 17.12.2018 16:50 | nach oben springen

#52

RE: DDR-Grenzer und tote Briefkästen auf westdeutschem Gebiet?

in Spionage Spione DDR und BRD 17.12.2018 18:00
von Waldersee | 129 Beiträge | 416 Punkte
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Ja, das ist ja unsere bekannte Stelle "An der Landesgrenze / Stumpfer Weg", wo wir dann in den späten 80zigern mit dem BND durch Anmietung eines Zimmes in einem Haus genau an der Ecke "versucht" haben, aufzuklären. Ist aber hier im Forum bereits ausgiebig dargestellt worden. Video-Anlage stand dann bei mir im Büro. Foto vom Bildschirm - woher auch immer - hängt ja heute im Grenzmuseum in Schnackenburg / Elbe.
Ist aber schon toll, jetzt diese detailierten Anweisungen zu sehen.


Ratze, Westfale63 und Kalubke haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#53

RE: DDR-Grenzer und tote Briefkästen auf westdeutschem Gebiet?

in Spionage Spione DDR und BRD 17.12.2018 18:31
von henning194902 | 171 Beiträge | 1113 Punkte
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Hallo zusammen
Bei den IME"s fällt mir etwas auf "Hempel und Berg" - Diese beiden Kollegen waren auf mich
angesetzt um meinen Aufenthalt in der BRD aufzuklären.Bin im Okt.72 geflüchtet.
In meiner STASI Akte werden die Beiden erwähnt.
Ihre Aufklärungsergebnisse habe ich in meiner Akte.Wurden bestimmt auch geschleust-aber wo??
mfG henning


IM Kressin, Ratze, Westfale63 und Kalubke haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#54

RE: DDR-Grenzer und tote Briefkästen auf westdeutschem Gebiet?

in Spionage Spione DDR und BRD 17.12.2018 21:20
von Rothaut | 1.458 Beiträge | 6592 Punkte
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Folgendes hat sich an der Schleusungsstelle mal abgespielt:

Welches Jahr weiß ich nicht mehr....
Zeitpunkt: so gegen 23:00 Uhr



Eine männliche Person begab sich an den Grenzaun I ..gegenüber des dortigen BT...und rief das dortige Postenpaar an.
Die spulten natürlich ihre Zurückweisung ab....aber die Person blieb hartnäckig...und rief: "...ich möchte einen Offizier sprechen".
Das Postenpaar meldete "..Person auf dem VGH und so weiter..und so weiter"
Der OOffz. GAK fuhr den Postenturm an und begab sich zum Zaun....er fragte die Person was er wolle.
Die Person..und jetzt fast wörtlich:"...Mensch..wo bleibt ihr denn..ich habe seit heute Mittag am Busbahnhof Lübeck gewartet..keiner ist gekommen...holt mich rüber" ( dieser Satz verstieß eigentlich gegen die Geheimhaltung )
Der Gak sagte: " Halt jetzt lieber den Mund...und steig rüber"
Die Person war eine Sporttasche rüber..kletterte am Betonpfahl hoch..stieg rüber..auf die Schultern des Gak und dann auf die Erde.
Beide ab in den Kübbel und zur GK Selmsdorf...dort wartete schon das MfS.

In diesem geschilderten Fall könnte es sein das die Person eigentlich in Lübeck nur was übergeben wollte...zumindestens scheint er im dortigen Ablauf der Schleusung/Übertritt nicht eingeweiht gewesen zu sein...sonst hätte er sich nicht so verhalten.


Ratze, Waldersee und Kalubke haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 17.12.2018 21:24 | nach oben springen

#55

RE: DDR-Grenzer und tote Briefkästen auf westdeutschem Gebiet?

in Spionage Spione DDR und BRD 17.12.2018 21:24
von mibau83 | 1.730 Beiträge | 4418 Punkte
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Zitat von henning194902 im Beitrag #53

Bei den IME"s fällt mir etwas auf "Hempel und Berg" - Diese beiden Kollegen waren auf mich
angesetzt um meinen Aufenthalt in der BRD aufzuklären.Bin im Okt.72 geflüchtet.
In meiner STASI Akte werden die Beiden erwähnt.
Ihre Aufklärungsergebnisse habe ich in meiner Akte.Wurden bestimmt auch geschleust-aber wo??



schon mal darüber nachgedacht, dass diese beiden eventuell bundesbürger waren?


BRB hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#56

RE: DDR-Grenzer und tote Briefkästen auf westdeutschem Gebiet?

in Spionage Spione DDR und BRD 18.12.2018 09:33
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Nein,das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen.
In der Akte steht ja auch wie Sie zum Aufklärungsort kamen.
Kein PKW - Zug und Bus !!!!
mfG henning


zuletzt bearbeitet 18.12.2018 09:33 | nach oben springen

#57

RE: DDR-Grenzer und tote Briefkästen auf westdeutschem Gebiet?

in Spionage Spione DDR und BRD 18.12.2018 20:04
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na Henning . Meinst Du solch Zinnober wäre wegen so einem kleinem Licht veranstaltet worden ?!

Man sucht wohl die Glorifizierung im Nachhinein ?!

Wenn dieser Thread nicht so abschweifend wäre, könnte man ja mal wieder zu Grenzposten und toten Briefkästen zurückkommen !

Ach, kante jemand die alte Laterne am Rande des Campingplatzes Gross Zecher ?


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#58

RE: DDR-Grenzer und tote Briefkästen auf westdeutschem Gebiet?

in Spionage Spione DDR und BRD 18.12.2018 20:48
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Ja, was war da?


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#59

RE: DDR-Grenzer und tote Briefkästen auf westdeutschem Gebiet?

in Spionage Spione DDR und BRD 18.12.2018 21:11
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Zitat von Ratze im Beitrag #58
Ja, was war da?


Worum geht es in diesem Thread ? Denk mal nach und lass die alten Zellen rotieren.

Hinweis. Ich war nach dem 22.04. 1989 nicht mehr dort.


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#60

RE: DDR-Grenzer und tote Briefkästen auf westdeutschem Gebiet?

in Spionage Spione DDR und BRD 18.12.2018 21:22
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Bischen mehr Butter bei de Fische wäre schon gut.
Also eine kleine Geschichte, wer hat abgelegt und wer hat abgeholt z.B.
Sei mal ein Geschichtenerzähler!


Westfale63 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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