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#21

RE: DDR-Grenzer und tote Briefkästen auf westdeutschem Gebiet?

in Spionage Spione DDR und BRD 18.11.2018 19:03
von Kalubke | 3.253 Beiträge | 3809 Punkte
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Zitat von Merkur im Beitrag #18
Ich kenne keinen Fall, bei dem mittels Tunnel geschleust worden ist. Auch die Sache, dass ein HV A-Angehöriger eine Mine ausgelöst haben soll, ist mir gänzlich unbekannt.


Er taucht in der Opferliste der AG 13. August auf (Vorname oder Dienstname "Harry"). Möglicherweise ist das im Harz passiert, dort lagen eine HV A-Schleuse und eine Schleuse der HA VIII dicht beieinander. In den heute noch erhaltenen OGS-Akten der HA VIII steht ein Vermerk, dass die Schleuse wg. des o.g. Vorkommnisses dekonspiriert wurde.

Gruß Kalubke


zuletzt bearbeitet 18.11.2018 19:08 | nach oben springen

#22

RE: DDR-Grenzer und tote Briefkästen auf westdeutschem Gebiet?

in Spionage Spione DDR und BRD 18.11.2018 19:05
von Rostocker | 9.055 Beiträge | 7691 Punkte
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Im Prinzip,nutzt man keinen aufgeklärten Tunnel oder einen sichtbaren Durchlass im Zaun--durch den BGS oder GZD--als Schleusung.


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#23

RE: DDR-Grenzer und tote Briefkästen auf westdeutschem Gebiet?

in Spionage Spione DDR und BRD 18.11.2018 19:07
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Das hatten wir doch schon alles einmal....

Rostocker....das war in der Palinger Heide.

Rot: Minenfeld
Weiß: Grenzlinie
unter dem Wort Tunnel der besagte See.
Das mit dem Angel kannste glauben oder auch nicht...mein Vater war mal dort im VGH unterwegs und wußte nicht das MfS auch dort ist....er sah sie beim Angeln.


krelle, Rostocker und IM Kressin haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 18.11.2018 22:48 | nach oben springen

#24

RE: DDR-Grenzer und tote Briefkästen auf westdeutschem Gebiet?

in Spionage Spione DDR und BRD 18.11.2018 19:10
von Sperrbrecher | 3.725 Beiträge | 13568 Punkte
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Zitat von Kalubke im Beitrag #20
Offensichtlich kontrolliert vlt. nicht aber verdeckt observiert. Die bundesdeutschen Dienste haben sich schon dafür interessiert, wer da alles aus der DDR einreiste. "Reisewegsuchmaßnahmen" wurde das damals genannt. Es wurde versucht Kuriere zu entdecken, welche die Fahnder zu den eigentlichen Quellen führen sollten.

Na das hoffe ich doch, die Abschaffung jeglicher Kontrollen an den Grenzen und der Verzicht auf Pass und Visum ist doch erst eine Erfindung von
Frau Merkel. Leider wird das noch nicht flächendeckend praktiziert. Bei der Rückkehr von meiner letzten Auslandsreise wurde ich am Frankfurter
Flughafen immerhin viermal um meinen Pass gebeten, bis ich alle Kontrollen passiert hatte. Zumindest wird damit sichergestellt, dass zumindest
kein Deutscher oder EU-Bürger ohne Pass illegal nach Deutschland einreisen kann. Das ist doch schon mal was.


Wie war die allgemeine Stimmung in der DDR ? Sie bewegte sich in engen Grenzen !
IM Kressin hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 18.11.2018 19:12 | nach oben springen

#25

RE: DDR-Grenzer und tote Briefkästen auf westdeutschem Gebiet?

in Spionage Spione DDR und BRD 18.11.2018 19:11
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Warum soll da nicht geschleust worden sein?.....der Tunnel wurde zwar beim Bau aufgeklärt...und?...der BGS oder Zoll hat den doch nicht ständig überwacht.
Krelle...der dort täglich Dienst getan hat...wußte bis zur Wende nicht das es dort einen gab.


krelle und IM Kressin haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#26

RE: DDR-Grenzer und tote Briefkästen auf westdeutschem Gebiet?

in Spionage Spione DDR und BRD 18.11.2018 19:24
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Zitat von Westfale63 im Beitrag #1


[...]

Dass DDR-Grenzer tote Briefkästen auf westdeutschem Gebiet kannten, diese womöglich auch leerten oder bestückten, habe ich bisher noch nie gehört. Sind solche Aktivitäten bekannt? Wer kennt konkrete Fallbeispiele? Wie lief so etwas ab? Was war in diesen toten Briefkästen drin? Vielleicht können andere User hierzu etwas schreiben.[/style]


Normale Grenzer oder normale GAK aus den GK waren da M. E. eher nicht, sondern Mitarbeiter von MfS-DE, die mit IM im OG gearbeitet haben (z.B. HV A, HAI/AEA, HAI/KGT/Bereich Aufklärung, HA VIII). Da wird es mit Sicherheit ein TBK-Systen entlang der Grenze sowohl im vorgelagerten DDR-Gebiet, als auch auf Bundesgbiet gegeben haben. Die wurden von der DDR aus regelmäßig angelaufen und geleert oder gefüllt. Hier mal die vom BGS entdeckte TBK-Variante DDR-Grenzsäule im Vorgelagerten, die offensichtlich mit Filmrollen bestückt worden ist.



Quelle: Web-Site von BGS-Veteranen

Gruß Kalubke


krelle und IM Kressin haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#27

RE: DDR-Grenzer und tote Briefkästen auf westdeutschem Gebiet?

in Spionage Spione DDR und BRD 18.11.2018 19:27
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Zitat von Kalubke im Beitrag #26
Zitat von Westfale63 im Beitrag #1


[...]

Dass DDR-Grenzer tote Briefkästen auf westdeutschem Gebiet kannten, diese womöglich auch leerten oder bestückten, habe ich bisher noch nie gehört. Sind solche Aktivitäten bekannt? Wer kennt konkrete Fallbeispiele? Wie lief so etwas ab? Was war in diesen toten Briefkästen drin? Vielleicht können andere User hierzu etwas schreiben.[/style]


Normale Grenzer oder normale GAK aus den GK waren da M. E. eher nicht, sondern Mitarbeiter von MfS-DE, die mit IM im OG gearbeitet haben (z.B. HV A, HAI/AEA, HAI/KGT/Bereich Aufklärung, HA VIII). Da wird es mit Sicherheit ein TBK-Systen entlang der Grenze sowohl im vorgelagerten DDR-Gebiet, als auch auf Bundesgbiet gegeben haben. Die wurden von der DDR aus regelmäßig angelaufen und geleert oder gefüllt. Hier mal die vom BGS entdeckte TBK-Variante DDR-Grenzsäule im Vorgelagerten, die offensichtlich mit Filmrollen bestückt worden ist.



Quelle: Web-Site von BGS-Veteranen

Gruß Kalubke

Bei allem Respekt ...

Herr wirf Hirn vom Himmel.


Büdinger und exgakl haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#28

RE: DDR-Grenzer und tote Briefkästen auf westdeutschem Gebiet?

in Spionage Spione DDR und BRD 18.11.2018 19:55
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Zitat von Mike59 im Beitrag #27
Zitat von Kalubke im Beitrag #26
Zitat von Westfale63 im Beitrag #1


[...]

Dass DDR-Grenzer tote Briefkästen auf westdeutschem Gebiet kannten, diese womöglich auch leerten oder bestückten, habe ich bisher noch nie gehört. Sind solche Aktivitäten bekannt? Wer kennt konkrete Fallbeispiele? Wie lief so etwas ab? Was war in diesen toten Briefkästen drin? Vielleicht können andere User hierzu etwas schreiben.[/style]


Normale Grenzer oder normale GAK aus den GK waren da M. E. eher nicht, sondern Mitarbeiter von MfS-DE, die mit IM im OG gearbeitet haben (z.B. HV A, HAI/AEA, HAI/KGT/Bereich Aufklärung, HA VIII). Da wird es mit Sicherheit ein TBK-Systen entlang der Grenze sowohl im vorgelagerten DDR-Gebiet, als auch auf Bundesgbiet gegeben haben. Die wurden von der DDR aus regelmäßig angelaufen und geleert oder gefüllt. Hier mal die vom BGS entdeckte TBK-Variante DDR-Grenzsäule im Vorgelagerten, die offensichtlich mit Filmrollen bestückt worden ist.



Quelle: Web-Site von BGS-Veteranen

Gruß Kalubke

Bei allem Respekt ...

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100 % Zustimmung.


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#29

RE: DDR-Grenzer und tote Briefkästen auf westdeutschem Gebiet?

in Spionage Spione DDR und BRD 18.11.2018 19:56
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Zitat von Rothaut im Beitrag #25
Warum soll da nicht geschleust worden sein?.....der Tunnel wurde zwar beim Bau aufgeklärt...und?...der BGS oder Zoll hat den doch nicht ständig überwacht.
Krelle...der dort täglich Dienst getan hat...wußte bis zur Wende nicht das es dort einen gab.


Tja, das lag dann an.....!


"Mobility, Vigilance, Justice"
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#30

RE: DDR-Grenzer und tote Briefkästen auf westdeutschem Gebiet?

in Spionage Spione DDR und BRD 18.11.2018 19:59
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Zitat von Merkur im Beitrag #18
Ich kenne keinen Fall, bei dem mittels Tunnel geschleust worden ist. Auch die Sache, dass ein HV A-Angehöriger eine Mine ausgelöst haben soll, ist mir gänzlich unbekannt.


Ja, deswegen wird aus jeder Röhre eine Schleusungsstelle gemacht.


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#31

RE: DDR-Grenzer und tote Briefkästen auf westdeutschem Gebiet?

in Spionage Spione DDR und BRD 18.11.2018 20:02
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@Thunderhorse

Ich wollte damit nur aufzeigen..auch wenn der BGS oder Zoll so etwas mitbekommen haben...ständig überwacht wurde diese "Anlagen" nicht.
Die Schleusungsstelle Lübeck-Schlutup ( An der Landesgrenze..) war dem BGS auch bekannt ( was auch das MfS wußte ) und trotzdem wurde diese
Stelle genutzt.

Zeitzeugen: u.a User Waldersee ( BGS ) und durch Zufall mein V. ( GT )


krelle, IM Kressin und Waldersee haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#32

RE: DDR-Grenzer und tote Briefkästen auf westdeutschem Gebiet?

in Spionage Spione DDR und BRD 18.11.2018 20:02
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Zitat von Kalubke im Beitrag #15
Zitat von Hanum83 im Beitrag #8
Auch die Räuberpistolen mit den Schleusertunneln die an der grünen Grenze für Durchgänge nach Hüben und Drüben gebaut wurden.
Die Westgrenzschützer waren doch nicht bescheuert, die wussten alles was an der Grenze abging, die hätten einen Spion der durch so eine Betonröhre in den Westen gekrochen wäre gleich mit einem Blumenstrauß begrüßt mit "Glückwunsch, sie sind Kundschafter 100 der diese Röhre passiert hat".



Hanum, die Tunnel endeten nicht im Westen, sondern im vorgelagerten DDR-Gebiet an Stellen, die vom Westen aus nicht einsehbar waren. Die letzen Meter bis zum Übertritt wurden über der Erde zurückgelegt. M. E. wurden Tunnel in den 60er und 70 Jahren hauptsächlich in Abschnitten gebaut in denen sich Bodenminensperren befanden, um sie gefahrlos unterqueren zu können. Es gab auch geheime minenfreie Gassen. Da ist es aber z.B. am 20. 05. 1973 bei einer Schleusung zu einem tödlichen Unfall gekommen, weil einer der HV A-Schleuser dennoch auf eine Mine getreten ist.

Gruß Kalubke


?, Harry, NVA-Soldat DDR 21.05.73 beim Minenlegen verunglückt

Der wurde im Westen von einigen für Tod erklärt. Überlebte aber den Unfall schwer verletzt.

Ansonsten wieder das seichte Halbwissen in Sachen Schleusung. HV-A, etc.

So wegen dem M.E. ...
Tunnels wurden erst Anfangs der 80er Jahre ganz vereinzelt errichtet. War mal ein gutes Thema im ehemaligen NVA-Forum.


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zuletzt bearbeitet 18.11.2018 20:45 | nach oben springen

#33

RE: DDR-Grenzer und tote Briefkästen auf westdeutschem Gebiet?

in Spionage Spione DDR und BRD 18.11.2018 20:05
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Zitat von Rothaut im Beitrag #31
@Thunderhorse

Ich wollte damit nur aufzeigen..auch wenn der BGS oder Zoll so etwas mitbekommen haben...ständig überwacht wurde diese "Anlagen" nicht.
Die Schleusungsstelle Lübeck-Schlutup ( An der Landesgrenze..) war dem BGS auch bekannt ( was auch das MfS wußte ) und trotzdem wurde diese
Stelle genutzt.

Zeitzeugen: u.a User Waldersee ( BGS ) und durch Zufall mein V. ( GT )


Es wurde manches genutzt.

Nachdem das Teil ja elektronisch gesichert war, wo lief da der Alarm auf?
Wer informierte dann die zuständige HA-I UA Schönberg, wenn nur diese das Teil nutzten?


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#34

RE: DDR-Grenzer und tote Briefkästen auf westdeutschem Gebiet?

in Spionage Spione DDR und BRD 18.11.2018 20:05
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Zitat von Kalubke im Beitrag #21
Zitat von Merkur im Beitrag #18
Ich kenne keinen Fall, bei dem mittels Tunnel geschleust worden ist. Auch die Sache, dass ein HV A-Angehöriger eine Mine ausgelöst haben soll, ist mir gänzlich unbekannt.


Er taucht in der Opferliste der AG 13. August auf (Vorname oder Dienstname "Harry"). Möglicherweise ist das im Harz passiert, dort lagen eine HV A-Schleuse und eine Schleuse der HA VIII dicht beieinander. In den heute noch erhaltenen OGS-Akten der HA VIII steht ein Vermerk, dass die Schleuse wg. des o.g. Vorkommnisses dekonspiriert wurde.

Gruß Kalubke


Hauptsache was gschrieben!


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#35

RE: DDR-Grenzer und tote Briefkästen auf westdeutschem Gebiet?

in Spionage Spione DDR und BRD 18.11.2018 20:09
von zweedi04 | 685 Beiträge | 1970 Punkte
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zuletzt bearbeitet 18.11.2018 20:11 | nach oben springen

#36

RE: DDR-Grenzer und tote Briefkästen auf westdeutschem Gebiet?

in Spionage Spione DDR und BRD 18.11.2018 20:19
von Thunderhorse | 5.482 Beiträge | 6951 Punkte
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Zitat von Merkur im Beitrag #18
I Auch die Sache, dass ein HV A-Angehöriger eine Mine ausgelöst haben soll, ist mir gänzlich unbekannt.


Es war auch kein Angehöriger der HV-A.
Am 20.05.1973 trat ein Offizier der HA-I, UA-Aufklärung ..., in Vorbereitung eines Treffs in einer gesicherten Minengasse auf eine Mine PMN der ersten Minenreihe.
Der Offizier wurde nach dem Unfall in eine andere Verwendung gebracht. Einige Jahre später verstorben.


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#37

RE: DDR-Grenzer und tote Briefkästen auf westdeutschem Gebiet?

in Spionage Spione DDR und BRD 18.11.2018 20:25
von Hanum83 | 9.133 Beiträge | 17687 Punkte
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Wenn ich Mielke gewesen wäre, ich hätte meine Spiogenten nicht heimlich unter dem Zaun durchkriechen, sondern mit allem Tamtam drüber klettern lassen.
Wäre mir taktisch klüger erschienen, weil Flucht-Bonus bei den West-Überprüfern, also von vornherein eine Art von Widerständler unter höchster Gefahr geflohen.
Den Durchkriecher hätte doch in der, meist, Pampa noch ein Abholer konpirativ mit einem Fahrzeug aufsammeln müssen.
Irgendwie Hochrisiko mal ganz abgesehen von notwendigen wasserdichten Papieren nebst Lebens-Legende für den Durchkriech-Neu-Bundesbürger.


Das einzige Grün dem ich etwas abgewinnen kann ist das Suppengrün.
IM Kressin hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 18.11.2018 20:50 | nach oben springen

#38

RE: DDR-Grenzer und tote Briefkästen auf westdeutschem Gebiet?

in Spionage Spione DDR und BRD 18.11.2018 20:35
von Rothaut | 1.458 Beiträge | 6592 Punkte
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Also werte User...

Ein bißchen muss ich zurückrudern...hatte so eben noch ein Gespräch zur Aufhellung...

Also...der Tunnel in der Palinger Heide gehörte offiziell der GT und sollte in erster Linie dazu dienen...Grenzaufklärer zu ermöglichen auf das Vorgelagerte zu gelangen. Das VGH war dort sehr breit und der Ausstieg konnte dort nicht eingesehen werden ( nur durch Hubschrauber ).
Das MfS hat sich dann bei diesem Tunnel mit eingeklinkt....
Wie schon geschrieben..elektronisch gesichert...Alarm lief auf der Füst der GK Palingen auf.
Wenn MfS den Tunnel nutzte...und der Abschnitt freigemacht werden musste..wußte die GT zwar das MfS da war aber nicht was dort genau ablief.


Thunderhorse, krelle, Rostocker und IM Kressin haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#39

RE: DDR-Grenzer und tote Briefkästen auf westdeutschem Gebiet?

in Spionage Spione DDR und BRD 18.11.2018 20:51
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Zitat von Thunderhorse im Beitrag #32
Zitat von Kalubke im Beitrag #15
Zitat von Hanum83 im Beitrag #8
Auch die Räuberpistolen mit den Schleusertunneln die an der grünen Grenze für Durchgänge nach Hüben und Drüben gebaut wurden.
Die Westgrenzschützer waren doch nicht bescheuert, die wussten alles was an der Grenze abging, die hätten einen Spion der durch so eine Betonröhre in den Westen gekrochen wäre gleich mit einem Blumenstrauß begrüßt mit "Glückwunsch, sie sind Kundschafter 100 der diese Röhre passiert hat".



Hanum, die Tunnel endeten nicht im Westen, sondern im vorgelagerten DDR-Gebiet an Stellen, die vom Westen aus nicht einsehbar waren. Die letzen Meter bis zum Übertritt wurden über der Erde zurückgelegt. M. E. wurden Tunnel in den 60er und 70 Jahren hauptsächlich in Abschnitten gebaut in denen sich Bodenminensperren befanden, um sie gefahrlos unterqueren zu können. Es gab auch geheime minenfreie Gassen. Da ist es aber z.B. am 20. 05. 1973 bei einer Schleusung zu einem tödlichen Unfall gekommen, weil einer der HV A-Schleuser dennoch auf eine Mine getreten ist.

Gruß Kalubke


?, Harry, NVA-Soldat DDR 21.05.73 beim Minenlegen verunglückt

Der wurde im Westen von einigen für Tod erklärt. Überlebte aber den Unfall schwer verletzt.

Ansonsten wieder das seichte Halbwissen in Sachen Schleusung. HV-A, etc.

So wegen dem M.E. ...
Tunnels wurden erst Anfangs der 80er Jahre ganz vereinzelt errichtet. War mal ein gutes Thema im ehemaligen NVA-Forum.


Komplett im August 1981 wurde eine zweite Anlage (Tunnel) im Bereich des GR6, nw Palingen gebaut. MS66 vermint.Minendichte 5.
Tunnel unter dem Minenfeld (MS66), westlich Palinger Heide
53°52'18.52"N
10°46'22.16"E

Zum Glück mal meine Beiträge dereinst gesichert.


"Mobility, Vigilance, Justice"
Rothaut, Rostocker und krelle haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 18.11.2018 20:57 | nach oben springen

#40

RE: DDR-Grenzer und tote Briefkästen auf westdeutschem Gebiet?

in Spionage Spione DDR und BRD 18.11.2018 20:58
von mibau83 | 1.730 Beiträge | 4415 Punkte
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Zitat von Thunderhorse im Beitrag #32

?, Harry, NVA-Soldat DDR 21.05.73 beim Minenlegen verunglückt
Der wurde im Westen von einigen für Tod erklärt. Überlebte aber den Unfall schwer verletzt.



war auch nicht wie von kalubke vermutet im harz,sondern im thüringer schiefergebirge, bereich straße spechtsbrunn/kalte küche-tettau.


Kalubke hat sich für diesen Beitrag bedankt
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