DDR-Grenzer und tote Briefkästen auf westdeutschem Gebiet?

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18.11.2018 18:49
avatar  Merkur
#16
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Das Reisende offensichtlich an der West-GÜSt nicht kontrolliert wurden, heißt doch nicht, dass keine entsprechenden Maßnahmen gab. Nicht alles war für Außenstehende sichtbar. Für Grenzschleusen usw. gab es gute Gründe.


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18.11.2018 18:51
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#17
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@Hanum83

Dann haben sie hier wohl einen Krötentunnel gebaut...
g1071p17191-Tunnel-nordwestlich-Palingen.html#


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18.11.2018 18:53
avatar  Merkur
#18
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Ich kenne keinen Fall, bei dem mittels Tunnel geschleust worden ist. Auch die Sache, dass ein HV A-Angehöriger eine Mine ausgelöst haben soll, ist mir gänzlich unbekannt.


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18.11.2018 18:56
#19
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Ich nehme mal an,das so manche Tunnels und Durchlässe im Zaun ,nicht nur Agentenschleusen waren--sondern auch dazu genutzt wurden,um Gak,s ins Vorgelagerte zu bringen.


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18.11.2018 18:57
avatar  Kalubke
#20
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Zitat von Sperrbrecher im Beitrag #12
Zitat von eisenringtheo im Beitrag #9
Tote Briefkästen in Grenznähe. Ist das überhaupt sinnvoll? Und wie wurden die Information über die Grenze verbracht? Im diplomatischen Kuriergepäck?

Warum dieser Aufwand? Irgendwelche Papiere oder Dokumente hätte man doch völlig unproblematisch durch Kuriere der DDR von West nach
Ost verbringen können. Auf westlicher Seite ist doch kein Reisender kontrolliert worden . Da brauchte doch auch keinen (s)einen Ausweis zeigen,
ganz gleich in welcher Richtung er unterwegs war.


Offrnsichtlich kontrolliert vlt. nicht aber verdeckt observiert. Die bundesdeutschen Dienste haben sich schon dafür interessiert, wer da alles aus der DDR einreiste. "Reisewegsuchmaßnahmen" wurde das damals genannt. Es wurde versucht Kuriere zu entdecken, welche die Fahnder zu den eigentlichen Quellen führen sollten.

Gruß Kalubke


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18.11.2018 19:03 (zuletzt bearbeitet: 18.11.2018 19:08)
avatar  Kalubke
#21
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Zitat von Merkur im Beitrag #18
Ich kenne keinen Fall, bei dem mittels Tunnel geschleust worden ist. Auch die Sache, dass ein HV A-Angehöriger eine Mine ausgelöst haben soll, ist mir gänzlich unbekannt.


Er taucht in der Opferliste der AG 13. August auf (Vorname oder Dienstname "Harry"). Möglicherweise ist das im Harz passiert, dort lagen eine HV A-Schleuse und eine Schleuse der HA VIII dicht beieinander. In den heute noch erhaltenen OGS-Akten der HA VIII steht ein Vermerk, dass die Schleuse wg. des o.g. Vorkommnisses dekonspiriert wurde.

Gruß Kalubke


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18.11.2018 19:05
#22
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Im Prinzip,nutzt man keinen aufgeklärten Tunnel oder einen sichtbaren Durchlass im Zaun--durch den BGS oder GZD--als Schleusung.


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18.11.2018 19:07 (zuletzt bearbeitet: 18.11.2018 22:48)
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#23
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( gelöscht )

Das hatten wir doch schon alles einmal....

Rostocker....das war in der Palinger Heide.

Rot: Minenfeld
Weiß: Grenzlinie
unter dem Wort Tunnel der besagte See.
Das mit dem Angel kannste glauben oder auch nicht...mein Vater war mal dort im VGH unterwegs und wußte nicht das MfS auch dort ist....er sah sie beim Angeln.


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18.11.2018 19:10 (zuletzt bearbeitet: 18.11.2018 19:12)
#24
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Zitat von Kalubke im Beitrag #20
Offensichtlich kontrolliert vlt. nicht aber verdeckt observiert. Die bundesdeutschen Dienste haben sich schon dafür interessiert, wer da alles aus der DDR einreiste. "Reisewegsuchmaßnahmen" wurde das damals genannt. Es wurde versucht Kuriere zu entdecken, welche die Fahnder zu den eigentlichen Quellen führen sollten.

Na das hoffe ich doch, die Abschaffung jeglicher Kontrollen an den Grenzen und der Verzicht auf Pass und Visum ist doch erst eine Erfindung von
Frau Merkel. Leider wird das noch nicht flächendeckend praktiziert. Bei der Rückkehr von meiner letzten Auslandsreise wurde ich am Frankfurter
Flughafen immerhin viermal um meinen Pass gebeten, bis ich alle Kontrollen passiert hatte. Zumindest wird damit sichergestellt, dass zumindest
kein Deutscher oder EU-Bürger ohne Pass illegal nach Deutschland einreisen kann. Das ist doch schon mal was.

Ein guter Mensch, in seinem dunklen Drange, ist sich des rechten Weges wohl bewusst.


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18.11.2018 19:11
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#25
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( gelöscht )

Warum soll da nicht geschleust worden sein?.....der Tunnel wurde zwar beim Bau aufgeklärt...und?...der BGS oder Zoll hat den doch nicht ständig überwacht.
Krelle...der dort täglich Dienst getan hat...wußte bis zur Wende nicht das es dort einen gab.


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18.11.2018 19:24
avatar  Kalubke
#26
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Zitat von Westfale63 im Beitrag #1


[...]

Dass DDR-Grenzer tote Briefkästen auf westdeutschem Gebiet kannten, diese womöglich auch leerten oder bestückten, habe ich bisher noch nie gehört. Sind solche Aktivitäten bekannt? Wer kennt konkrete Fallbeispiele? Wie lief so etwas ab? Was war in diesen toten Briefkästen drin? Vielleicht können andere User hierzu etwas schreiben.[/style]


Normale Grenzer oder normale GAK aus den GK waren da M. E. eher nicht, sondern Mitarbeiter von MfS-DE, die mit IM im OG gearbeitet haben (z.B. HV A, HAI/AEA, HAI/KGT/Bereich Aufklärung, HA VIII). Da wird es mit Sicherheit ein TBK-Systen entlang der Grenze sowohl im vorgelagerten DDR-Gebiet, als auch auf Bundesgbiet gegeben haben. Die wurden von der DDR aus regelmäßig angelaufen und geleert oder gefüllt. Hier mal die vom BGS entdeckte TBK-Variante DDR-Grenzsäule im Vorgelagerten, die offensichtlich mit Filmrollen bestückt worden ist.



Quelle: Web-Site von BGS-Veteranen

Gruß Kalubke


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18.11.2018 19:27
avatar  Mike59
#27
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Zitat von Kalubke im Beitrag #26
Zitat von Westfale63 im Beitrag #1


[...]

Dass DDR-Grenzer tote Briefkästen auf westdeutschem Gebiet kannten, diese womöglich auch leerten oder bestückten, habe ich bisher noch nie gehört. Sind solche Aktivitäten bekannt? Wer kennt konkrete Fallbeispiele? Wie lief so etwas ab? Was war in diesen toten Briefkästen drin? Vielleicht können andere User hierzu etwas schreiben.[/style]


Normale Grenzer oder normale GAK aus den GK waren da M. E. eher nicht, sondern Mitarbeiter von MfS-DE, die mit IM im OG gearbeitet haben (z.B. HV A, HAI/AEA, HAI/KGT/Bereich Aufklärung, HA VIII). Da wird es mit Sicherheit ein TBK-Systen entlang der Grenze sowohl im vorgelagerten DDR-Gebiet, als auch auf Bundesgbiet gegeben haben. Die wurden von der DDR aus regelmäßig angelaufen und geleert oder gefüllt. Hier mal die vom BGS entdeckte TBK-Variante DDR-Grenzsäule im Vorgelagerten, die offensichtlich mit Filmrollen bestückt worden ist.



Quelle: Web-Site von BGS-Veteranen

Gruß Kalubke

Bei allem Respekt ...

Herr wirf Hirn vom Himmel.


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18.11.2018 19:55
#28
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Zitat von Mike59 im Beitrag #27
Zitat von Kalubke im Beitrag #26
Zitat von Westfale63 im Beitrag #1


[...]

Dass DDR-Grenzer tote Briefkästen auf westdeutschem Gebiet kannten, diese womöglich auch leerten oder bestückten, habe ich bisher noch nie gehört. Sind solche Aktivitäten bekannt? Wer kennt konkrete Fallbeispiele? Wie lief so etwas ab? Was war in diesen toten Briefkästen drin? Vielleicht können andere User hierzu etwas schreiben.[/style]


Normale Grenzer oder normale GAK aus den GK waren da M. E. eher nicht, sondern Mitarbeiter von MfS-DE, die mit IM im OG gearbeitet haben (z.B. HV A, HAI/AEA, HAI/KGT/Bereich Aufklärung, HA VIII). Da wird es mit Sicherheit ein TBK-Systen entlang der Grenze sowohl im vorgelagerten DDR-Gebiet, als auch auf Bundesgbiet gegeben haben. Die wurden von der DDR aus regelmäßig angelaufen und geleert oder gefüllt. Hier mal die vom BGS entdeckte TBK-Variante DDR-Grenzsäule im Vorgelagerten, die offensichtlich mit Filmrollen bestückt worden ist.



Quelle: Web-Site von BGS-Veteranen

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18.11.2018 19:56
#29
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Zitat von Rothaut im Beitrag #25
Warum soll da nicht geschleust worden sein?.....der Tunnel wurde zwar beim Bau aufgeklärt...und?...der BGS oder Zoll hat den doch nicht ständig überwacht.
Krelle...der dort täglich Dienst getan hat...wußte bis zur Wende nicht das es dort einen gab.


Tja, das lag dann an.....!

"Mobility, Vigilance, Justice"

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18.11.2018 19:59
#30
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Zitat von Merkur im Beitrag #18
Ich kenne keinen Fall, bei dem mittels Tunnel geschleust worden ist. Auch die Sache, dass ein HV A-Angehöriger eine Mine ausgelöst haben soll, ist mir gänzlich unbekannt.


Ja, deswegen wird aus jeder Röhre eine Schleusungsstelle gemacht.

"Mobility, Vigilance, Justice"

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