Morgen ist Volkstrauertag

17.11.2018 16:49
avatar  ( gelöscht )
#1
avatar
( gelöscht )

@Alle

Morgen ist Volkstrauertag und wir sollten doch mal über unseren Schatten springen und allen Opfern von Kriegen, Grenzen und Terroranschlägen
gedenken.

Egal welcher Nationalität, politischen Ansichten, Religion, alle Opfer wurden oftmals aus der Mitte ihres Lebens und ihrer Familie gerissen worden, meistens ohne eigenes Verschulden.

Seit der Sanierung des Gefallenendenkmals treffen sich Nachfahren der Opfer am Denkmal und da entwickeln sich oft interessante Gespräche.

Gestern habe ich in der Gärtnerei ein Gesteck abgeholt und heute Nachmittag das Denkmal gereinigt.

Das Wetter war heute kalt und nebelig und somit passend zu dem traurigen Anlass.

Kontrollstreife


 Antworten

 Beitrag melden
17.11.2018 17:13
avatar  Hanum83
#2
avatar

Dann gedenke ich mal meinem Onkel 1943 in Russland gefallen und meinem Großvater mütterlicherseits 1944 auch in Russland gefallen.
Zum Glück kam mein Vater wieder heim, sonst könnte ich ja hier nicht mal gedenken.
Meinen Opa hätte ich gerne kennengelernt, so von Erzählungen und von Bildern her schien der ein interessanterer Mann gewesen zu sein.


 Antworten

 Beitrag melden
17.11.2018 17:55
#3
avatar

Auch mein damals noch Großvater-Anwärter sowie ein Onkel blieben bei Stalingrad verschollen.
Der Gedanke an sie hat mich immer wieder mal durchzuckt, ganz sicher gedenke ich ihrer am morgigen Tag.


 Antworten

 Beitrag melden
18.11.2018 11:41
avatar  ( gelöscht )
#4
avatar
( gelöscht )

Ich glaube nicht, trotz allen Disputen, daß dazu irgendein User über seinen Schatten springen muss....

Grüße vom SEG15D


 Antworten

 Beitrag melden
18.11.2018 16:30
avatar  GKUS64
#5
avatar

 Antworten

 Beitrag melden
18.11.2018 18:06
avatar  ( gelöscht )
#6
avatar
( gelöscht )

Ich Gedenke heute den Gefallen beider Weltkriege...mögen ihre Gräber uns auch in Zukunft Mahnung sein.

R.I.P

Rothaut
( Mitglied im Volksbund deutscher Kriegsgräberfürsorge e.V. )


 Antworten

 Beitrag melden
18.11.2018 19:26
#7
avatar

Der Kelch ging an mir vorüber. Großväter schon zu alt und krank für Wehrmacht oder Volkssturm. Onkel auf dem Balkan in brit. Gefangenschaft und Vater nach Frankreich, Italien/Sizilien, Libyen nach Norwegen in brit. Gefangenschaft. Vater zählte zwar zur "kämpfenden Truppe", die so wie er es erzählte, einige Vergünstigungen hatte, aber er war nicht an der Front. Tieffliegerangriffe, Bombardierungen seiner Transportkolonne und der von Sizilien nach Afrika übersetzenden Schiffe (seines blieb über Wasser) reichten ihm aber auch schon. Am Arm hatte er noch eine Narbe von einem Splitter. Ihm war aber stets bewußt, daß jeder Tag der Letzte sein kann und so hat er auch gelebt und sich seiner Freundin in Norwegen und Ehefrau zu Hause gegenüber verhalten. Nach drei kurzen Kennenern-Urlauben geheiratet, weil eine Kriegerwitwe mehr Unterstützung bekommt. In Norwegen von Partisanenüberfällen verschont, weil der die Familie seiner Freundin, deren Brüder im Norwegischen Widerstand aktiv waren, mit Raritäten, nahrungsmitteln, Bekleidung (u.a. Ober- und Unter-Bekleidung für die weiblichen Angehörigen der Wehrmacht) u.a. unterstützte. Er konnte das als einer der Verantwortlichen für das Versorgungslager der Wehrmacht dort. Nach dem Krieg dort zu bleiben oder ihn noch während dessen nach Schweden auszuschleusen wurde ihm angeboten. Dann wäre ich jetzt ein Norweger oder alter Schwede, allerdings von einer anderen Mutter.


 Antworten

 Beitrag melden
18.11.2018 22:16
avatar  ( gelöscht )
#8
avatar
( gelöscht )

Wenn ich daran denke, das meine Großmutter einen ihr unbekannten Onkel 1870/71 verloren hat und dann im I.WK ihren Bruder und im II.WK ihren Sohn, einen Neffen und den Mann einer Nichte dann kann ich auch nachvollziehen, warum meine Mutter jegliches Militärische mißbilligt hat.

Mein Vater war ja selber über drei Jahre im Krieg und dann noch über ein Jahr in Gefangenschaft. Er hat neben seinem Vater auch noch entferntere Verwandte verloren sowie sein Elternhaus und alles Inventar durch Bombenangriffe.

Kontrollstreife


 Antworten

 Beitrag melden
18.11.2018 22:40
avatar  Ehli
#9
avatar

Ich habe heute meinen Eltern und meinen ehemaligen Bergkameraden gedacht,mit dem ich viele schöne Stunden in den Bergen verbracht habe.
Habe heute noch den Spruch der Alten vom Berge ,so wurden die älteren Kameraden genannt im Ohr.
Menschen kommen und gehen,aber ewig stehen die Berge.


 Antworten

 Beitrag melden
18.11.2018 22:41
avatar  Hanum83
#10
avatar

Vertippt


 Antworten

 Beitrag melden
Bereits Mitglied?
Jetzt anmelden!
Mitglied werden?
Jetzt registrieren!