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#21

RE: Aufklärungsergebnisse der EloKa der BW

in Spionage Spione DDR und BRD 23.11.2018 14:59
von Thunderhorse | 5.344 Beiträge | 6337 Punkte
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#22

RE: Aufklärungsergebnisse der EloKa der BW

in Spionage Spione DDR und BRD 23.11.2018 15:43
von 94 | 12.454 Beiträge | 7171 Punkte
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zu #20 die Drucküberwachung seinerzeit erhöhte die Zuverlässigkeit, war primär nicht als Abhörschutz gedacht. Ich zitiere ...
Zum Schutz vor eindringender Feuchtigkeit, z.B. bei Undichtigkeit durch Pickelschlag, Blitzeinwirkung, sonstige Verletzung des Außenmantels wurden insbesondere Fernverbindungskabel mit Luft unter Druckbildung gefüllt. Solange Luft aus dem Beschädigungsloch austrat, konnte keine Feuchtigkeit eindringen; außerdem konnte damit verbunden eine Überwachungsanlage installiert werden. Bei abfallendem Druck wurde in den Vermittlungsstellen ein Alarm akustisch und optisch angezeigt. Währenddessen sorgte ein Kompressor für ausreichend nachströmende Luft. Bei sehr langen Übertragungskabeln waren solche Anlagen auch in kleinen Verstärkerhäuschen entlang der Linie untergebracht.
kupferinstitut.de/de/werkstoffe/anwendun...munikation.html


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#23

RE: Aufklärungsergebnisse der EloKa der BW

in Spionage Spione DDR und BRD 23.11.2018 20:15
von B Man | 331 Beiträge | 875 Punkte
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Zitat von 94 im Beitrag #22
zu #20 die Drucküberwachung seinerzeit erhöhte die Zuverlässigkeit, war primär nicht als Abhörschutz gedacht. Bei abfallendem Druck wurde in den Vermittlungsstellen ein Alarm akustisch und optisch angezeigt. Währenddessen sorgte ein Kompressor für ausreichend nachströmende Luft. Bei sehr langen Übertragungskabeln waren solche Anlagen auch in kleinen Verstärkerhäuschen entlang der Linie untergebracht.[/i]


Vielleicht war das anfangs nicht so gedacht, man kann sich aber den Schaltkontakt dafür zu nutze machen.
In den Militärischen Drucksicheren Verstärkerhäuschen waren ab 1975 statt der Kompressoren wohl Stickstoff Flaschen. Bei einer Leckage konnte man da also nicht allzu lang die Leitung nachfüllen, da ist die Flasche schnell leer.


Gruss Andreas


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#24

RE: Aufklärungsergebnisse der EloKa der BW

in Spionage Spione DDR und BRD 29.11.2018 20:23
von Früher Beobachter | 51 Beiträge | 877 Punkte
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Andreas, das ist gaaanz einfach: natürlch hat der Westen in ganz ähnlicher Organisation (ein Beobachtungsbereich wurde meistens von zwei Stellen - also doppelt - aufgeklärt) den Osten elektronisch aus der Ferne abgehört.Will heißen: grenznah (VHF/UHF) und aus dem eigenen Hinterland (HF).Wenn du weisst was der andere gerade tut - und eventuell vorhat zu tun - brauchst du keine Angst vor ihm zu haben.Fernmeldeaufklärung (Sprachgebrauch Bw)/ Funkaufklärung (Sprachgebrauch NVA)/ SIGINT (internationale Bezeichnung) sind also im besten Sinne vertrauensbildende Maßnahmen, deren Ergebnisse auch bei Abrüstungsverhandlungen eingebracht wurden.Leider hat man auch öfter mal echt heftige Funksprüche und Durchgaben aufgefangen...das betraf überwiegend die GSSD, die armen Muschkoten

Und meistens waren die Stellen der Bundeswehr besser als die anderen NATO-Kollegen...


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#25

RE: Aufklärungsergebnisse der EloKa der BW

in Spionage Spione DDR und BRD 29.11.2018 20:35
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FALSCH!Die Bundeswehr und die Alliierten betieben Türme mit elektronischer Ausrüstung entlang der gesamten Grenze - einige stehen heute noch.Bspw.:Thurauer Berg, Luftwaffe, tlw. ehemalgen Fernmeldekompanie, wurde von der GSSD aus befestigten Stellungen bei Mechau beobachtetBarwedel, heute im Privatbesitz, Turm der ehemalgen Fernmeldekompanie 945.Hoher Meißner, 62 Meter hoch - von dort oben hatte ich einen traumhaften Rundblick, Fernmeldekompanie 947, leider gesprengt


OP bedeutet "Observation Point" - Beobachtungspunkt. Das waren keine Türme, sonderen bessere Hochsitze - allenfalls mit Gefechtsfeldradar und Wärmebildgeräten ausgestattet.OP India Lüdersdorf wurde von der GSSD aus befestigten Stellungen oberhalb Ifta beobachtet


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#26

RE: Aufklärungsergebnisse der EloKa der BW

in Spionage Spione DDR und BRD 29.11.2018 20:37
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Wir wussten Stärke, Gliederung und Dislozierung der Verbände auf der anderen Seite


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#27

RE: Aufklärungsergebnisse der EloKa der BW

in Spionage Spione DDR und BRD 29.11.2018 20:51
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Zitat von Früher Beobachter im Beitrag #26
Wir wussten Stärke, Gliederung und Dislozierung der Verbände auf der anderen Seite

Das wußte wohl jede Seite.
So einen Scheiß (weswegen auch immer) hat man mir schon in der Grundausbildung vermittelt. Hab mich mal mit einem HVA'ler unterhalten - Visuelle Aufklärung war nebensächlich, FuAB war der Königsweg.



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#28

RE: Aufklärungsergebnisse der EloKa der BW

in Spionage Spione DDR und BRD 30.11.2018 06:42
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Zitat von Früher Beobachter im Beitrag #24
A

Und meistens waren die Stellen der Bundeswehr besser als die anderen NATO-Kollegen...


Kurz angemerkt:
Man sollte schon Wissen, wer (von westlicher Seite aus gesehen) welche Bereiche aufgeklärt hat.


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#29

RE: Aufklärungsergebnisse der EloKa der BW

in Spionage Spione DDR und BRD 30.11.2018 06:45
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Zitat von Früher Beobachter im Beitrag #25
FALSCH!Die Bundeswehr und die Alliierten betieben Türme mit elektronischer Ausrüstung entlang der gesamten Grenze - einige stehen heute noch.Bspw.:Thurauer Berg, Luftwaffe, tlw. ehemalgen Fernmeldekompanie, wurde von der GSSD aus befestigten Stellungen bei Mechau beobachtetBarwedel, heute im Privatbesitz, Turm der ehemalgen Fernmeldekompanie 945.Hoher Meißner, 62 Meter hoch - von dort oben hatte ich einen traumhaften Rundblick, Fernmeldekompanie 947, leider gesprengt


OP bedeutet "Observation Point" - Beobachtungspunkt. Das waren keine Türme, sonderen bessere Hochsitze - allenfalls mit Gefechtsfeldradar und Wärmebildgeräten ausgestattet.OP India Lüdersdorf wurde von der GSSD aus befestigten Stellungen oberhalb Ifta beobachtet


Also Hochsitze sehen zum einen anders aus, zum anderen war/kam dort auch andere Technik zum Einsatz.

P.S.:
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