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#61

RE: Erich Mielke

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 27.10.2018 22:30
von Uleu | 585 Beiträge | 271 Punkte
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OMG, ich wusste ja gar nicht in welcher Hölle ich aufgewachsen bin ... Nope, deine Verallgemeinerung stimmt nicht. Im Einzelfall magst du vielleicht richtig liegen, aber in meinem konkreten Fall zum Beispiel wieder nicht. Das System hat durchaus differenziert, und im Einzelfall - vielleicht nicht immer - aber durchaus geprüft. Bedrohung oder Zufall ... wurde gecheckt. Und noch etwas aus konkreter Erfahrung ... die am lautesten geschrieen haben " ich pflege keinen Umgang mit dem Geheimdienst " waren meistens dabei. Der normale DDR Bürger hat diese Feinheiten gar nicht auf dem Schirm gehabt. ;)


" Die geheime Aufklärung ist ein Dienst, der nur Herren vorbehalten ist " ( Oberst Nicolai, Leiter der dt. Militäraufklärung im 1. WK )
Damals87, Wahlhausener, DoreHolm und Rostocker haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 27.10.2018 22:32 | nach oben springen

#62

RE: Erich Mielke

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 28.10.2018 08:14
von Hackel39 | 4.105 Beiträge | 6030 Punkte
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Zitat von Sperrbrecher im Beitrag #19

Zitat
Zitat von Hackel39 im Beitrag #11
Es war nur ein technischer K.o. für Mielke und eine armselige Aktion der deutschen Justiz, daß die so tief buddeln mußte um ihn hinter Gitter zu kriegen.Für die deutsche Justiz scheint damals wie heute hauptsächlich die Bildzeitung die Prioritätenliste zu beeinflussen, ein Dienstleister des Mobs.


Mit anderen Worten: "Die anderen machen es doch auch so oder so ähnlich, da kann es ja nicht so schlimm sein, was der Mielke gemacht hat."



Es waren bürgerkriegsähnliche und chaotische Zustände am Bülowplatz des Jahres 1931 und taktisch war es klug, Entkommene als Täter zu benennen aber auf welcher Basis hat man denn wirklich den „wahren“ Todesschützen benennen können und was war die Vorgeschichte?
Auf Basis „ Mitgegangen– Mitgefangen (oder eben nicht)“?
Es gibt nichts mehr zu verteidigen aber das Unrecht war nicht durchweg rot nur das Blut und daraus sollten wir lernen.


Damals87, Ebro, Rostocker und DoreHolm haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 28.10.2018 08:17 | nach oben springen

#63

RE: Erich Mielke

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 28.10.2018 08:51
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Zitat von DoreHolm im Beitrag #43
Zitat bolzo # 33:
Ich lebe lieber in einem Staat in dem ich die Möglichkeit habe meine Rechte auszuschöpfen und evtl. auch durchsetzen kann. Das war in dem Staat anders, der 1990 von der Landkarte verschwunden ist.
Es gehört zu einem Rechtsstaat, das jederman sich öffentlich über ein von ihm als Unrecht empfundenen Sachverhalt mit allen Rechtsmitteln aufregen, beschweren, klagen oder mit Briefen und Petitionen etwas dazu sagen kann.


Da ich Ähnliches erlebt habe mit diesem sogenannten "Rechtsstaat" wie Hackel39, kann ich hier nur mit einem Zitat aus Goethe aufwarten : "Grau. teurer Freund, ist alle Theorie ...." So schlau wie Du kann nur einer reden, der noch nicht die Justiz des "Rechtsstaates" zu spüren bekommen hat, insb. was das Zivilrecht betrifft. Meine innere Einstellung zum Kapitalismus und seine Justiz ist jedenfalls um Einiges kritischer geworden als sie noch vor zehn Jahren war und das hat seine Gründe. Das heißt nicht, das ich die DDR verklärter sehe, falls Du das schlussfolgerst.
Noch zu tiefsten DDR-Zeiten wurde im Westfernsehen in den Werbesendungen immer Reklame von einer Rechtsversicherung gemacht. War es die ARAG ? Es hieß da etwa so schön: "Recht haben, ja, Recht bekommen ? ". Nach der Wende merkte ich bald, was darunter zu verstehen ist. Die Gesetze waren in der DDR leichter zu durchschauen. Jetzt ist man in Gottes Hand, wie auf See. Was macht man denn mit Deinem "sein Recht auch durchsetzen zu können". wenn die Gegenpartei klagen kann nach Herzenslust, ohne daß die Kosten interessierten da H 4-Empfänger, man selbst aber löhnen muß, im Voraus versteht sich. Bei mir in 1.Instanz Recht bekommen (Mietrecht, Mietschulden, Einrichtungsschaden u.a.), Gegenpartei mit sehr windigem Advokaten ging in Berufung, machte weitere Forderungen auf (Rückzahlung einer Kaution, die nie eingezahlt wurde (!). Richterin ließ nur deren Argumente gelten und ich blieb auf dem Schaden von einigen T € sitzen und hatte die Prozesskosten am Hals. Da sagte uns doch der gegenerische Anwalt nach Ende des Prozesses, mit ihm als Anwalt hätten wir den Prozess nicht verloren. Unsere Anwältin war eine totale Niete. Fall ihr entziehen ? Alles so einfach ? Wieder in Berufung, 3. Instanz ? Da überlegt man sich dann irgendwann, so einen Schritt zu tun. Die Kosten hätten uns überfordert ohne sicher zu sein, daß wir Recht bekommen. Ebenso mit unserem EH. Pfusch, 80.000 € Schaden, gerichtlicher Gutachter hat fast 20.000 € geschluckt und hinterher gab er zu, "wohl etwas nicht bedacht zu haben". In 1. Instanz wollte uns der Richter, eine faule Sau, der den Fall schnell loswerden wollte, einen Vergleich anbieten. Haben wir abgelehnt. 2. Instanz nach einigen Jahren. Schadensbild war nun nicht mehr zu übersehen (Riss und Ausbuchtung durch Seitendruck in Kellerwand). Wir bekamen zwar Recht, der Gutachter hatte unser Geld geschluckt und die Baufirma hatte Konkurs angemeldet. Kurze Zeit danach unter anderem Namen wieder gegründet und weiter die Kunden beschissen. Gut, wir hätten den Gutachter auf Schadenersatz verklagen können, aber das wurde uns erst später bewust, wir hatten nicht mehr des Geld dazu und die Nerven auch nicht. Klasse Rechtsstaat, was ?
Ja, ich kann mir denken, welche überschlauen Vorschläge jetzt kommen. Warum habt Ihr nicht das oder das gemacht ? und so weiter.


„Eine faule Sau“, der Richter– richtig derb aber oft auch zutreffend und zwar auch auf andere Staatsdiener, wo immer sie auch eingebettet sind.
Bequemlichkeit ist eine Geißel der Menschheit, die bei ehrlich und vorausschauend arbeitenden Menschen sehr viel zerstören kann und wenn Behörden Bequemlichkeit zulassen oder gar fördern, dann kommen solche Beiträge raus, die ich mehrfach ergänzen könnte.
Damit verfehlen wir aber das Thema, trotzdem zur Erklärung noch ein Vorkommnis, das der Rechtsstaat einfach nicht zulassen darf und vielleicht auch eine Ursache, die dem System Mielke eine gewisse Aufwertung verschafft.
Wenn ich der Polizeidienststelle Weil am Rhein einen Vorgang (Internetbetrug mit ebay) melde, mit allem, was an Angaben notwendig wäre um Betrüger (Lieferung auf meine Kosten nach Litauen bestellt) und die mir mitteilen, daß ich damit in meiner 700 km entfernten Heimat Anzeige erstatten möge (nach zwei Wochen Eisenbahn fahren...früher war keine Heimreise von der Galeere möglich...und dazu Urlaub nehmen...krank melden....?) ist das einfach nur Faulheit, Ignoranz und verbrecherische Unterlassung, die Schwarzwaldbullen vom Rhein werden damit zu Komplizen, so bewerte ich das, keine Spur von Verständnis für die berufliche Lebenswirklichkeit in diesem Staat!
Und beschweren, wieder wertvolle Freizeit verlieren ?
Nein, dann lieber im Internetforum den Zeiten von Recht und Ordnung und ohne Ebay und Montagearbeit nachtrauern, ist bequemer.
Außerdem bin ich vom Staat gekündigt, hab dort nichts mehr zu gestalten...auf meiner Galeere im Überholungsgleis des veträumten Schwarzwaldbahnhofs....
Die Vollendung der Straftat wurde übrigens von Ebay selbst verhindert aber wozu zahle ich dann noch Steuern, für eine Polizei, die nicht da ist, wo man sie braucht und die Arbeit verweigert?
Andererseits entziehen bekanntlich Weltfirmen wie Amazon, Ebay& Co mit ihren Steuertricks dem Staat Einnahmen, mit denen man eine bessere Polizei finanzieren könnte...und schon sehe ich wieder Licht am Ende des Katzenbergtunnels.
Vielleicht denke ich einfach nur nicht weit genug.


Damals87 und Rostocker haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#64

RE: Erich Mielke

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 28.10.2018 09:05
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Ja so ist das eben.

Einige haben immer nur die Vorzüge (Mieten, Dienstleistungen und Grundnahrungsmittel usw. unter dem Selbstkostenpreis) in der DDR gesehen und genossen. Das gerade diese Vorzüge auch der Druckluftnagler am Sarg der DDR waren haben viele Dank ihrer Filzbrille nicht gesehen.

Die dunklen Seiten wurden ausgeblendet frei nach dem Motte. "Was geht mich fremdes Leid an".

Was eine Umsiedelung aus dem Grenzgebiet für eine alteigesessene Familie bedeutet kann meist nur jemand nachvollziehen, welcher selber Eigentum an Grund und Boden, Wohngebäuden oder PM hatte.

Kontrollstreife


DoreHolm, IM Kressin, Rostocker, Hackel39 und Sperrbrecher haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#65

RE: Erich Mielke

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 28.10.2018 09:39
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Zitat von Kontrollstreife im Beitrag #64
Ja so ist das eben.

Einige haben immer nur die Vorzüge (Mieten, Dienstleistungen und Grundnahrungsmittel usw. unter dem Selbstkostenpreis) in der DDR gesehen und genossen. Das gerade diese Vorzüge auch der Druckluftnagler am Sarg der DDR waren haben viele Dank ihrer Filzbrille nicht gesehen.

Die dunklen Seiten wurden ausgeblendet frei nach dem Motte. "Was geht mich fremdes Leid an".

Was eine Umsiedelung aus dem Grenzgebiet für eine alteigesessene Familie bedeutet kann meist nur jemand nachvollziehen, welcher selber Eigentum an Grund und Boden, Wohngebäuden oder PM hatte.

Kontrollstreife


Und eben darüber verständigen wir uns hier im Forum, mithin Verständnis durch Verständigung.
Ich hab im früheren Forum vom Rumpelzoni Josy wegen meiner FDJ– Arbeit früher ordentlich Feuerwerk gekriegt, eben weil ich aus dieser heilen Welt kam und erst später erfahren welche Geschichten ihn später zu dem gemacht haben, der ihn wegen der kleinen und großen Systemträger der DDR aus der Haut fahren läßt.
Wichtig ist nur heute und hier, daß es eine ehrliche Haut bleibt aus der er regelmäßig mit seiner Dampflok raus und rein fährt.


Damals87 und Rostocker haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 28.10.2018 09:42 | nach oben springen

#66

RE: Erich Mielke

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 28.10.2018 12:36
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,
[quote="DoreHolm"|p689480]Warum sollten Angehörige des MfS damals und auch nach der Wende gemieden werden ? Hier im Forum haben doch auch alle Kontakt untereinander, tauschen ihre meinungen aus, wenn auch manchmal etwas kräftig, reden zu den Forumstreffen miteinander. Es sind doch die gleichen Menschen und nicht alles Systemanhänger der DDR.

Kann sein das ich es schon mal geschrieben habe,aber egal.
Ich musste mal vor Jahren in Berlin so eine Art Praktikum 4 Monate machen, das war so ein Job,wo man mit viel Unterlagen und Dokumenten--von Menschen aus Mitteldeutschland und Norddeutschland in Berührung kam. Die Stelle war mit 5 Leuten besetzt, meine Person nicht mit eingerechnet. 4 Leute waren ehm Mitarbeiter des MfS und Fünfte war jemand, bei den es mit der Lehre nicht so richtig klappte.Also ich kann sagen,das es ein gutes zusammenarbeiten war. Sie erzählten mir auch was sie früher taten.War auch ganz OK--aber so sonderlich hat mich das garnicht interessiert


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#67

RE: Erich Mielke

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 28.10.2018 13:26
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Zitat von Rostocker im Beitrag #66
Die Stelle war mit 5 Leuten besetzt, meine Person nicht mit eingerechnet. 4 Leute waren ehm Mitarbeiter des MfS und Fünfte war jemand, bei den es mit der Lehre nicht so richtig klappte.Also ich kann sagen,das es ein gutes zusammenarbeiten war. Sie erzählten mir auch was sie früher taten.War auch ganz OK--aber so sonderlich hat mich das garnicht interessiert

Das glaube ich Dir unbesehen, denn als Che Guevara Anhänger dürften Dir ja aller Wahrscheinlichkeit nach, die Tätigkeiten der vormaligen
MfS-Angehörigen keine Schrecken oder gar Abscheu bei hervorrufen. Wer einen Folterer verherrlicht, der bringt für unschuldige Opfer wohl
kaum Empathie oder gar Sympathie auf, wo andere doch eher auf Distanz zu solchen Personen gehen.


Wie war die allgemeine Stimmung in der DDR ? Sie bewegte sich in engen Grenzen !
linamax und IM Kressin haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 28.10.2018 13:33 | nach oben springen

#68

RE: Erich Mielke

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 28.10.2018 13:37
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Zitat von Sperrbrecher im Beitrag #67
Zitat von Rostocker im Beitrag #66
Die Stelle war mit 5 Leuten besetzt, meine Person nicht mit eingerechnet. 4 Leute waren ehm Mitarbeiter des MfS und Fünfte war jemand, bei den es mit der Lehre nicht so richtig klappte.Also ich kann sagen,das es ein gutes zusammenarbeiten war. Sie erzählten mir auch was sie früher taten.War auch ganz OK--aber so sonderlich hat mich das garnicht interessiert

Das glaube ich Dir unbesehen, denn als Che Guevara Anhänger dürften Dir ja aller Wahrscheinlichkeit nach, die Tätigkeiten der vormaligen
MfS-Angehörigen keine Schrecken oder gar Abscheu bei hervorrufen. Wer einen Folterer verherrlicht, der bringt für unschuldige Opfer wohl
kaum Empathie oder gar Sympathie auf.


Und was hat das nun mit meinen Text zu tun. Aber weil Du gerade von Folter sprichst--die gibt es Weilweit--auch in einer Demokratie
Übrigens-von wem ich ein Anhänger bin--das musste schon mir überlassen. Ach ja, kennst Du eigentlich die Szene--wo dieser demokratische Polizeichef von Saigon,einen Gefangenen auf offener Straße in die Schläfe schoss . Der durfte seinen Lebensabend,in der Demokratie verbringen.
So nun sind wir aber weit OT.


zuletzt bearbeitet 28.10.2018 17:29 | nach oben springen

#69

RE: Erich Mielke

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 28.10.2018 13:55
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Hier mal wieder etwas Auffrischung zu "Mielke und die Liebe"!!!



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#70

RE: Erich Mielke

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 28.10.2018 13:57
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Zitat von Sperrbrecher im Beitrag #67

Das glaube ich Dir unbesehen, denn als Che Guevara Anhänger dürften Dir ja aller Wahrscheinlichkeit nach, die Tätigkeiten der vormaligen
MfS-Angehörigen keine Schrecken oder gar Abscheu bei hervorrufen. Wer einen Folterer verherrlicht, der bringt für unschuldige Opfer wohl
kaum Empathie oder gar Sympathie auf, wo andere doch eher auf Distanz zu solchen Personen gehen.





Paul Anlauf und Franz Lenck wurden von Blutroten ermordet, Anlauf starb durch Kopfschuss.

Morde auf dem Bülowplatz
Die Morde auf dem Bülowplatz waren ein Verbrechen in der Weimarer Republik, bei dem der spätere Minister für Staatssicherheit der DDR, Erich Mielke,
und sein Komplize Erich Ziemer am 9. August 1931 auf dem Bülowplatz in Berlin die beiden Polizeibeamten Paul Anlauf und Franz Lenck durch Schüsse
ermordeten.
(...)
In diesem Moment feuerten die Täter hinterrücks aus einer Entfernung von etwa vier bis fünf Metern mindestens sechsmal[2] auf ihre Opfer. Anlauf erlitt
einen Kopfschuss und war sofort tot, Lenck wurde in den Rücken getroffen und schleppte sich noch mit gezogener Pistole in den Eingang des Kinos
Babylon und starb wenig später auf dem Weg in die Rettungsstelle. (...)
https://de.wikipedia.org/wiki/Morde_auf_dem_B%C3%BClowplatz


Das ist der Jammer dieser Welt,
Dass all die Dummheit der Millionen
Den wenigen, deren Geist erhellt,
Den Weisen wird zu Dornenkronen;
Dass sich der Massen Unverstand
Frech an des Genius Schwingen heftet,
Ihr zerrt aus seinem hohen Land,
Bis er zu Boden sinkt entkräftet.
Kurt Eisner
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zuletzt bearbeitet 13.02.2019 10:14 | nach oben springen

#71

RE: Erich Mielke

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 28.10.2018 14:09
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zu 69

ich werde es nie vergessen wie am nächsten Morgen langgediente ältere Offiziere mit Tränen der Wut in den Augen ,das Dienstobjekt betreten haben.
In diesem Fall kann man davon reden, sie haben sich geschämt, Angehörige des MfS zu sein, bei so einem Auftritt des obersten Vorgesetzten!


Rostocker und DoreHolm haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#72

RE: Erich Mielke

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 28.10.2018 15:12
von DoreHolm | 10.826 Beiträge | 17382 Punkte
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Ich fand es damals auch als oberpeinlich, was er da hingelegt hat, auch wenn seine Rede i.d.R. nur in diesem Ausschnitt wiedergegeben wurde und wird. Aber diesen einen Satz hätte er lieber nicht sagen sollen. Da hätte ich mich auch für diesen Vorgesetzten geschämt. Gestammele eines alten Herrn, der anscheinend nicht begriffen hat, was um ihn herum und weshalb geschehen ist.


Rostocker und Ebro haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#73

RE: Erich Mielke

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 28.10.2018 15:23
von Gert (gelöscht)
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Zitat von Ebro im Beitrag #71
zu 69

ich werde es nie vergessen wie am nächsten Morgen langgediente ältere Offiziere mit Tränen der Wut in den Augen ,das Dienstobjekt betreten haben.
In diesem Fall kann man davon reden, sie haben sich geschämt, Angehörige des MfS zu sein, bei so einem Auftritt des obersten Vorgesetzten!

@Ebro
diese Rede war wie die Schlüsselszene im Märchen : des Kaiser neue Kleider, "der hat ja gar nichts an". Wo der Wicht seines MfS Kleides entledigt endlich mal eine vernünftige Rede halten sollte, lachen ihn alle aus ob seiner Einfältigkeit. Die Lacher haben keine Angst mehr vor ihm, das Kartenhaus der Macht ist zusammengebrochen.


IM Kressin, DoreHolm, Rostocker, Ebro und GKUS64 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#74

RE: Erich Mielke

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 28.10.2018 19:49
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Zitat von Rostocker im Beitrag #68
Übrigens-von wem ich ein Anhänger bin--das musste schon mir überlassen. Ach ja, kennst Du eigentlich die Szene--wo dieser demokratische Polizeichef von Saigon, einen Gefangenen auf offener Straße in die Schläfe schoss .

Den würde ich allerdings auch nicht als Avatar auswählen.
Ich würde mir überhaupt kein Bild eines Mörders als Avatar unter meinen Namen in meine Beiträge einstellen.


Wie war die allgemeine Stimmung in der DDR ? Sie bewegte sich in engen Grenzen !
IM Kressin, linamax, Ehli und Grenzläufer haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 28.10.2018 20:06 | nach oben springen

#75

RE: Erich Mielke

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 28.10.2018 19:54
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Zitat von Gert im Beitrag #73
Zitat von Ebro im Beitrag #71
zu 69

ich werde es nie vergessen wie am nächsten Morgen langgediente ältere Offiziere mit Tränen der Wut in den Augen ,das Dienstobjekt betreten haben.
In diesem Fall kann man davon reden, sie haben sich geschämt, Angehörige des MfS zu sein, bei so einem Auftritt des obersten Vorgesetzten!

@Ebro
diese Rede war wie die Schlüsselszene im Märchen : des Kaiser neue Kleider, "der hat ja gar nichts an". Wo der Wicht seines MfS Kleides entledigt endlich mal eine vernünftige Rede halten sollte, lachen ihn alle aus ob seiner Einfältigkeit. Die Lacher haben keine Angst mehr vor ihm, das Kartenhaus der Macht ist zusammengebrochen.



Gert,

die Damen und Herren die zum damaligen Zeitpunkt in der Volkskammer saßen, dürften wohl kaum Angst vor Mielke gehabt haben.Nach verschiedenen Informationen sind die meisten bis zu diesen Zeitpunkt Mielke in den A .... gekrochen.


Rostocker, passport und Ebro haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 28.10.2018 20:01 | nach oben springen

#76

RE: Erich Mielke

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 28.10.2018 19:57
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Rentner sollten eben keine Politiker sein !

Und alte Männer sollten verständiger reagieren . Aber hier wird schon wieder Krieg gespielt.


Wahlhausener und Merkur haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#77

RE: Erich Mielke

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 28.10.2018 20:07
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Zitat von Alfred im Beitrag #75


Gert,

die Damen und Herren die zum damaligen Zeitpunkt in der Volkskammer saßen, dürften wohl kaum Angst vor Mielke gehabt haben.Nach verschiedenen Informationen sind die meisten bis zu diesen Zeitpunkt Mielke in den A .... gekrochen.

da bin ich voll und ganz bei dir, ziehe aber eine andere Schlußfolgerung. Ist diese rektale Bewegung nicht auch eine Ausdrucksform von Angst ? Man kann es auch Unterwerfung nennen, ist auch bei anderen Lebewesen zu beobachten. Und wehe die Unterwerfung wird nicht kontinuierlich eingehalten, schon kommen die Drohungen


IM Kressin hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#78

RE: Erich Mielke

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 28.10.2018 20:37
von bürger der ddr (gelöscht)
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Mord bleibt Mord, egal wer ihn begangen hat....
Traurig ist das ein Mensch mit einer solch Anklage in eine solche Position kommen konnte. Nur möchte ich mich nicht von dieser Sache leiten lassen, es wurden schon immer Straftäter welche für ein system wichtig waren gehätschelt....
Gab es nicht in der BRD auch Richter die in ihrer Tätigkeit beim Volksgerichtshof im 3. Reich legal "gemordet" haben? Jede Gesellschaft hat ihre Auswüchse und ich möchte den Mielke nicht "reinwaschen", er war in den Reihen des MfS ein gefürchteter Despot. Die eigenen MA fürchteten diesen machtgeilen Typen....

Es ist traurig das ein solcher Mann zur Führung dieses Organes aufsteigen konnte. Doch sollte man dies nicht zur Verteufelung des MfS im generellen und der MA ausweiten.


thomas 48, Rostocker und Ebro haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#79

RE: Erich Mielke

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 28.10.2018 20:59
von Alfred | 8.333 Beiträge | 6387 Punkte
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Ich habe Mielke nicht gefürchtet. Aber das muss jeder mit sich selbst ausmachen.


vs1400 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#80

RE: Erich Mielke

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 28.10.2018 21:13
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@Alfred , das mag für Dich schön gewesen sein.....


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