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#41

RE: Erich Mielke

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 27.10.2018 16:41
von thomas 48 | 5.353 Beiträge | 8586 Punkte
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#34,#40
Habe ich falsch getippt.
2 Genossen kamen in den Betrieb und baten mich mit zu fahren
tho


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#42

RE: Erich Mielke

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 27.10.2018 16:43
von Gert (gelöscht)
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Zitat von passport im Beitrag #34
So z. B. mit dem Besuch eines MA der Stadtverwaltung und der Aufforderung: "Würden Sie zur Klärung eines Sachverhaltes mitkommen". Dann nahm das Verhängnis seinen Lauf. Der "Rechtsstaat" DDR zeigte seine Zähne.


Jaja, was die MA der Stadtverwaltung so alles machten



schönes WE


passport



Na ja , ob das ein Grund ist sich lustig zu machen. Rainer, selbst ihr ward doch ohne Uniform unterwegs beim PKE. Die Grenzeruniform war doch genau formuliert nur Maskerade. Streng genommen hattet ihr in Marienborn das ganze Jahr Karneval, stets tolle Tage als Grenzoffiziere verkleidet. Aus den vielfältigen Beschreibung der MfS Aktivitäten kann man das Urteil herusziehen, dass sie sich oft schämten als MfS aufzutreten.


IM Kressin und Sperrbrecher haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#43

RE: Erich Mielke

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 27.10.2018 17:00
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Zitat bolzo # 33:
Ich lebe lieber in einem Staat in dem ich die Möglichkeit habe meine Rechte auszuschöpfen und evtl. auch durchsetzen kann. Das war in dem Staat anders, der 1990 von der Landkarte verschwunden ist.
Es gehört zu einem Rechtsstaat, das jederman sich öffentlich über ein von ihm als Unrecht empfundenen Sachverhalt mit allen Rechtsmitteln aufregen, beschweren, klagen oder mit Briefen und Petitionen etwas dazu sagen kann.


Da ich Ähnliches erlebt habe mit diesem sogenannten "Rechtsstaat" wie Hackel39, kann ich hier nur mit einem Zitat aus Goethe aufwarten : "Grau. teurer Freund, ist alle Theorie ...." So schlau wie Du kann nur einer reden, der noch nicht die Justiz des "Rechtsstaates" zu spüren bekommen hat, insb. was das Zivilrecht betrifft. Meine innere Einstellung zum Kapitalismus und seine Justiz ist jedenfalls um Einiges kritischer geworden als sie noch vor zehn Jahren war und das hat seine Gründe. Das heißt nicht, das ich die DDR verklärter sehe, falls Du das schlussfolgerst.
Noch zu tiefsten DDR-Zeiten wurde im Westfernsehen in den Werbesendungen immer Reklame von einer Rechtsversicherung gemacht. War es die ARAG ? Es hieß da etwa so schön: "Recht haben, ja, Recht bekommen ? ". Nach der Wende merkte ich bald, was darunter zu verstehen ist. Die Gesetze waren in der DDR leichter zu durchschauen. Jetzt ist man in Gottes Hand, wie auf See. Was macht man denn mit Deinem "sein Recht auch durchsetzen zu können". wenn die Gegenpartei klagen kann nach Herzenslust, ohne daß die Kosten interessierten da H 4-Empfänger, man selbst aber löhnen muß, im Voraus versteht sich. Bei mir in 1.Instanz Recht bekommen (Mietrecht, Mietschulden, Einrichtungsschaden u.a.), Gegenpartei mit sehr windigem Advokaten ging in Berufung, machte weitere Forderungen auf (Rückzahlung einer Kaution, die nie eingezahlt wurde (!). Richterin ließ nur deren Argumente gelten und ich blieb auf dem Schaden von einigen T € sitzen und hatte die Prozesskosten am Hals. Da sagte uns doch der gegenerische Anwalt nach Ende des Prozesses, mit ihm als Anwalt hätten wir den Prozess nicht verloren. Unsere Anwältin war eine totale Niete. Fall ihr entziehen ? Alles so einfach ? Wieder in Berufung, 3. Instanz ? Da überlegt man sich dann irgendwann, so einen Schritt zu tun. Die Kosten hätten uns überfordert ohne sicher zu sein, daß wir Recht bekommen. Ebenso mit unserem EH. Pfusch, 80.000 € Schaden, gerichtlicher Gutachter hat fast 20.000 € geschluckt und hinterher gab er zu, "wohl etwas nicht bedacht zu haben". In 1. Instanz wollte uns der Richter, eine faule Sau, der den Fall schnell loswerden wollte, einen Vergleich anbieten. Haben wir abgelehnt. 2. Instanz nach einigen Jahren. Schadensbild war nun nicht mehr zu übersehen (Riss und Ausbuchtung durch Seitendruck in Kellerwand). Wir bekamen zwar Recht, der Gutachter hatte unser Geld geschluckt und die Baufirma hatte Konkurs angemeldet. Kurze Zeit danach unter anderem Namen wieder gegründet und weiter die Kunden beschissen. Gut, wir hätten den Gutachter auf Schadenersatz verklagen können, aber das wurde uns erst später bewust, wir hatten nicht mehr des Geld dazu und die Nerven auch nicht. Klasse Rechtsstaat, was ?
Ja, ich kann mir denken, welche überschlauen Vorschläge jetzt kommen. Warum habt Ihr nicht das oder das gemacht ? und so weiter.


Damals87, Hackel39 und Wahlhausener haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 27.10.2018 17:27 | nach oben springen

#44

RE: Erich Mielke

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 27.10.2018 17:55
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@Gert, verwechseltst Du jetzt nicht was?
Wo kann ich was lesen, dass sich geschämt wurde, als Angehöriger des MfS aufzutreten?
Da, wo es angeraten war, nicht als Angehöriger des MfS erkannt zu werden, hieß es Legendierung.


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#45

RE: Erich Mielke

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 27.10.2018 18:10
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Zitat von Ebro im Beitrag #44
@Gert, verwechseltst Du jetzt nicht was?
Wo kann ich was lesen, dass sich geschämt wurde, als Angehöriger des MfS aufzutreten?
Da, wo es angeraten war, nicht als Angehöriger des MfS erkannt zu werden, hieß es Legendierung.



wenn ich recht informiert bin, sind Angehörige des MfS auch im Inland mitunter unter "falscher Flagge gesegelt". Wenn das so richtig ist, dann kann es nur den Schluß geben, dass sie ihr eigenes Volk als Feinde angesehen haben. Eine mehr als fragwürdige Einstellung für einen Inlandsgeheimdienst


IM Kressin hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#46

RE: Erich Mielke

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 27.10.2018 18:22
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Sag mal Gert, warum legendierte eigentlich das BfV seine Dienststelle im Hamburger Mayenweg als „Institut für Nautik“?


Ebro und DoreHolm haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#47

RE: Erich Mielke

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 27.10.2018 18:37
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Zitat von DoreHolm im Beitrag #43
Noch zu tiefsten DDR-Zeiten wurde im Westfernsehen in den Werbesendungen immer Reklame von einer Rechtsversicherung gemacht. War es die ARAG ? Es hieß da etwa so schön: "Recht haben, ja, Recht bekommen ? ". Nach der Wende merkte ich bald, was darunter zu verstehen ist. Die Gesetze waren in der DDR leichter zu durchschauen. Jetzt ist man in Gottes Hand, wie auf See.

Man sagt doch so: "Vor Gericht und auf hoher See ist man allein in Gottes Hand!"
Vor Gericht bekommt man nicht Recht, sondern ein Urteil.


Wie war die allgemeine Stimmung in der DDR ? Sie bewegte sich in engen Grenzen !
IM Kressin und DoreHolm haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#48

RE: Erich Mielke

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 27.10.2018 18:43
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Zitat von Ebro im Beitrag #44
@Gert, verwechseltst Du jetzt nicht was?
Wo kann ich was lesen, dass sich geschämt wurde, als Angehöriger des MfS aufzutreten?
Da, wo es angeraten war, nicht als Angehöriger des MfS erkannt zu werden, hieß es Legendierung.

Sicher haben viele darauf verzichtet herum zu posaunen wer ihr Brötchengeber ist. Wenn es dann doch bekannt wurde,
sind sie häufig sehr einsam geworden, ihnen blieben dann meistens auch in ihrer Freizeit nur noch ihre Arbeitskollegen.
In meinem Freundes- und Bekanntenkreis hat man solche Personen jedenfalls gemieden.


Wie war die allgemeine Stimmung in der DDR ? Sie bewegte sich in engen Grenzen !
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#49

RE: Erich Mielke

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 27.10.2018 18:47
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Zitat von Gert im Beitrag #45
Zitat von Ebro im Beitrag #44
@Gert, verwechseltst Du jetzt nicht was?
Wo kann ich was lesen, dass sich geschämt wurde, als Angehöriger des MfS aufzutreten?
Da, wo es angeraten war, nicht als Angehöriger des MfS erkannt zu werden, hieß es Legendierung.



wenn ich recht informiert bin, sind Angehörige des MfS auch im Inland mitunter unter "falscher Flagge gesegelt". Wenn das so richtig ist, dann kann es nur den Schluß geben, dass sie ihr eigenes Volk als Feinde angesehen haben. Eine mehr als fragwürdige Einstellung für einen Inlandsgeheimdienst


Schaut es denn heute anders aus? Was meinste was dieser Verein von Schredderclub heute macht.Aber im Prinzip brauchen wir darüber nicht zu diskutieren--weil kaum oder keiner hier aus den Forum dort Einblick hat.


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#50

RE: Erich Mielke

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 27.10.2018 18:50
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Zitat von Ebro im Beitrag #30
Was verstehst Du unter mental?

....den Bereich des Verstandes betreffend; geistig


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#51

RE: Erich Mielke

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 27.10.2018 18:54
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Aber @Gert , warum sollte ich mich oder andere MA "schämen" dem MfS anzugehören ? Unser Auftrag war die DDR als Staat und seine Bevölkerung zu schützen und zu sichern. Natürlich war die GT-Uniform eine legale Legendierung für unsere spezifische Tätigkeit. Steht auch sinngemäß in der PKO das die MA der PKE in den Uniformen der Grenztruppen ihren Dienst an der Staatsgrenze zu versehen haben. Kein MA eines GD weltweit hat ein Schild um den Hals worauf steht wer sein Brötchengeber ist



passport


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#52

RE: Erich Mielke

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 27.10.2018 18:56
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Zitat von Sperrbrecher im Beitrag #48
Zitat von Ebro im Beitrag #44
@Gert, verwechseltst Du jetzt nicht was?
Wo kann ich was lesen, dass sich geschämt wurde, als Angehöriger des MfS aufzutreten?
Da, wo es angeraten war, nicht als Angehöriger des MfS erkannt zu werden, hieß es Legendierung.

Sicher haben viele darauf verzichtet herum zu posaunen wer ihr Brötchengeber ist. Wenn es dann doch bekannt wurde,
sind sie häufig sehr einsam geworden, ihnen blieben dann meistens auch in ihrer Freizeit nur noch ihre Arbeitskollegen.
In meinem Freundes- und Bekanntenkreis hat man solche Personen jedenfalls gemieden.


Sperrbrecher--Bei uns auf der Werft im Verwaltungsgebäude,gab es ein Büro,wo an der Tür dran stand--Ministerium für Staatssicherheit-- was meinste wem das gestört hat. In meiner langjährigen Tätigkeit, hab ich nicht einen getroffen, den es gestört hat. Naja -Arbeit war wichtiger.


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#53

RE: Erich Mielke

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 27.10.2018 19:33
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Zitat von passport im Beitrag #51
Aber @Gert , warum sollte ich mich oder andere MA "schämen" dem MfS anzugehören ? Unser Auftrag war die DDR als Staat und seine Bevölkerung zu schützen und zu sichern. Natürlich war die GT-Uniform eine legale Legendierung für unsere spezifische Tätigkeit. Steht auch sinngemäß in der PKO das die MA der PKE in den Uniformen der Grenztruppen ihren Dienst an der Staatsgrenze zu versehen haben. Kein MA eines GD weltweit hat ein Schild um den Hals worauf steht wer sein Brötchengeber ist



passport


na dann will ich nicht hoffen, dass die Bundespolizei z.B. am Flughafen demnächst in Uniformen der Wach und Schließgesellschaft auftreten.


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#54

RE: Erich Mielke

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 27.10.2018 19:37
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Zitat von passport im Beitrag #51
Aber @Gert , warum sollte ich mich oder andere MA "schämen" dem MfS anzugehören ? Unser Auftrag war die DDR als Staat und seine Bevölkerung zu schützen und zu sichern. Natürlich war die GT-Uniform eine legale Legendierung für unsere spezifische Tätigkeit. Steht auch sinngemäß in der PKO das die MA der PKE in den Uniformen der Grenztruppen ihren Dienst an der Staatsgrenze zu versehen haben. Kein MA eines GD weltweit hat ein Schild um den Hals worauf steht wer sein Brötchengeber ist



passport


ich meine ja nicht schämen im wortwörtlichen Sinne, sondern schon so wie du es kennst, eben verschämt in Maskerade auftreten. Das war sicher an der Güst noch am unverfänglichsten aber es gab andere Situationen in dem Staat, wo sie mit gezinkten Karten spielten.


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#55

RE: Erich Mielke

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 27.10.2018 19:46
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Zitat von Rostocker im Beitrag #52
Sperrbrecher--Bei uns auf der Werft im Verwaltungsgebäude,gab es ein Büro,wo an der Tür dran stand--Ministerium für Staatssicherheit--

Das gab es auf jeden größeren Bahnhof auch.
Es ging doch aber um den privaten Bereich. Ein Freund aus jüngeren Tagen, der in unserer Siedlung wohnte und bei dieser "Firma" angestellt war
musste wohl oder übel zur Kenntnis nehmen, dass ihn alle seiner vormaligen Freunde mieden und ihm aus dem Weg gingen. So sehr er sich auch
bemühte, den Kontakt mit unserer Clique, die vormals auch die seinige war, aufrecht zu erhalten, fruchteten nichts. Er tat mir manchmal wirklich ein
bisschen leid, aber er hatte sich einfach den falschen Brötchengeber ausgesucht.


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#56

RE: Erich Mielke

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 27.10.2018 19:48
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zu 48 und 55 @Sperrbrecher

kann ich so überhaupt nicht bestätigen,, in meinem Handballverein in einer BSG damals hat jeder gewusst, was ich so mache, zumal ja der DA immer offen auf dem Tisch lag


zuletzt bearbeitet 27.10.2018 19:49 | nach oben springen

#57

RE: Erich Mielke

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 27.10.2018 19:48
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DoreHolm, was du schreibst ist mir nahe gegangen. Es tut mir leid, dass du soviel Pech hattest.
In solch einem Fall kann mal tatsächlich ins zweifeln kommen.
bolzo


DoreHolm und Ebro haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#58

RE: Erich Mielke

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 27.10.2018 19:51
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Zitat von Ebro im Beitrag #56
kann ich so überhaupt nicht bestätigen,, in meinem Handballverein in einer BSG damals hat jeder gewusst, was ich so mache, zumal ja der DA immer offen auf dem Tisch lag

Warum nicht, ich will doch gar nicht bestreiten, dass es auch in der DDR viele Personen gab, die staatsnah eingestellt waren, auch wenn ich
persönlich (und wohl auch etliche andere) den Kontakt zu solchen Leuten eher vermieden haben.


Wie war die allgemeine Stimmung in der DDR ? Sie bewegte sich in engen Grenzen !
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#59

RE: Erich Mielke

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 27.10.2018 20:13
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Warum sollten Angehörige des MfS damals und auch nach der Wende gemieden werden ? Hier im Forum haben doch auch alle Kontakt untereinander, tauschen ihre meinungen aus, wenn auch manchmal etwas kräftig, reden zu den Forumstreffen miteinander. Es sind doch die gleichen Menschen und nicht alles Systemanhänger der DDR. Wenn einer dumm tut, weil er mit einem von der "Firma" nichts zu tun haben will, dann hat er entweder ganz schlechte (und nicht nur eingebildete oder Bagatellen) persönliche Erfahrungen gemacht und das dürften die allerwenigsten gewesen sein oder man kann ihn in die Nähe der notorischen Antikommunisten stellen, nicht fähig und nicht gewillt, sich vernünftig auseinanderszusetzen. Weit weg von innerer Größe und mit Scheuklappen. Kohl, Strauß und Honecker unterhielten sich normal, Reagan und Gorbatschow, Putin und Merkel. Hart, aber nicht unter der Gürtellinie. In unserer Kakteen-Fachgruppe war ein Mitglied, von dem jeder wußte, daß er bei der Firma war, ein ernsthafter Kakteenliebhaber und niemand hat da dumm getan. Nach der Wende hat unser damaliger Chef vier Ehemalige eingestellt. Drei davon sind heute noch dabei und mir ist nicht zu Ohren gekommen, daß es da Probleme in der Zusammenarbeit gegeben hätte.


Damals87, Wahlhausener und Rostocker haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#60

RE: Erich Mielke

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 27.10.2018 20:31
von Gelöschtes Mitglied
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Jeder Staat wird sich Organe zum Schutz schaffen, ansonsten existiert er nicht lange.

Das ich mit solchen Mitarbeitern keinen Umgang pflege liegt einfach daran, dass mir die Methoden nicht gefallen.

Auch die Bundesrepublick hat ja Geheimdienst, Armee, Polizei und Grenzschutz. In deren Mühlen will ich auch nicht geraten.

Was mir in der DDR so ins Auge gestochen ist doch die sehr niedrige Schwelle zwischen einem "staatstreuen Bürger" und einem "Feind des Staates".

Jede von der Staatsdoktrien abweichende Meinung wurde bekämpft, egal ob sie dem System gefährlich werden konnte oder nicht.

Dazu kam das ständig geschürte Misstrauen beginnend in der Schule, den Massenorganisationen, Studium, Beruf und Freizeitaktivitäten.

Gegipfelt hat das Ganze dann in Enteignungen, Umsiedelungen, Inhaftierung und sogar Verkauf der Häftlinge an den "Klassenfeind".

Kontrollstreife


IM Kressin, Hackel39, Rostocker, Sperrbrecher, Lutze und linamax haben sich für diesen Beitrag bedankt
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