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#21

RE: Hatte das MfS in Bonn auch Julias im Einsatz?

in Spionage Spione DDR und BRD 09.10.2018 07:18
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Zitat von Westfale63 im Beitrag #20
@Alfred

denn der BND ist ja im Unterschied zum überflüssig gewordenen MfS ein noch heute aktiver und von der Mehrheit der Bevölkerung als notwendig erachteter Geheimdienst.


Sicher , dass der BND so notwendig ist ?



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#22

RE: Hatte das MfS in Bonn auch Julias im Einsatz?

in Spionage Spione DDR und BRD 09.10.2018 08:25
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Geheimdienste aller Welt,nutzen die Möglichkeit und Mittel um an Informationen zu kommen. Auf welche Art und Weise, ist ihnen völlig schnuppe. Im Prinzip , ganz Normal--ob sie die Mehrheit des Volkes hinter sich haben, interessiert keinen.


bürger der ddr hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#23

RE: Hatte das MfS in Bonn auch Julias im Einsatz?

in Spionage Spione DDR und BRD 09.10.2018 12:00
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Zitat von Alfred im Beitrag #21
Zitat von Westfale63 im Beitrag #20
@Alfred

denn der BND ist ja im Unterschied zum überflüssig gewordenen MfS ein noch heute aktiver und von der Mehrheit der Bevölkerung als notwendig erachteter Geheimdienst.


Sicher , dass der BND so notwendig ist ?
Hallo @Alfred

Nur mal angenommen, es würde eine Gesetzesinitiative oder eine entsprechende Volksbefragung "Pro Abschaffung des BND" geben: Dies würde weder im Parlament noch in der Bevölkerung eine Mehrheit finden.


DoreHolm hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#24

RE: Hatte das MfS in Bonn auch Julias im Einsatz?

in Spionage Spione DDR und BRD 09.10.2018 12:12
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Für das Parlament stimme ich Dir zu. Der Bevölkerung ist es sicher egal. Viele Menschen wissen mit dem konkreten Auftrag und der Historie des BND überhaupt nichts anzufangen.



Rostocker und passport haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#25

RE: Hatte das MfS in Bonn auch Julias im Einsatz?

in Spionage Spione DDR und BRD 09.10.2018 12:55
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Zitat von Larissa im Beitrag #4
Es gab diese nicht nur in Bonn.


Ein Großteil wird innerhalb der DDR z.B. in den Interhotels unterwegs gewesen sein, in denen ja viel Westkundschaft abstieg. In Youtube existiert ein Schulungsfilm der HA II, in dem von einer IM "Eva" die Rede ist, die im Palasthotel in Berlin Kontakte knüpfte. In den 80ern waren anscheinend auch MfS-Werber in der Club- und Diskoszene unterwegs, die in Frage kommende junge Frauen gezielt auf so eine Tätigkeit angesprochen haben. So ein Fall ist mir in meinem damaligen Bekannten- und Freundskreis zu Ohren gekommen.

Umgedreht ist im Web mal ein Fall veröffentlicht worden, in dem vom MfS eine Frau aus dem Westen bearbeitet wurde, die in der DDR unterwegs war, um mit der Venusfallenmasche Männer für die Fremdenlegion zu rekrutieren. Ich frage mich bloß, wie sie die Opfer damals aus der DDR hätte unerkannt herausbekommen.

Gruß Kalubke



zuletzt bearbeitet 09.10.2018 14:13 | nach oben springen

#26

RE: Hatte das MfS in Bonn auch Julias im Einsatz?

in Spionage Spione DDR und BRD 09.10.2018 13:08
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Da musste man doch nicht groß auf Tour sein. Die "Damen" mussten wie jeder immer einen entsprechenden Meldeschein im Hotel ausfüllen und schon hatte man die wichtigsten Daten. Alles andere lief dann seinen normalen Weg.

Mir ist auch nicht bekannt, dass dies ein Schulungsfilm war, ich habe den nie gesehen.

Auch waren die Damen für die unterschiedlichsten Diensteinheiten tätig, dass war niht nur eine Sache der HA Ii , der Spionageabwehr.



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#27

RE: Hatte das MfS in Bonn auch Julias im Einsatz?

in Spionage Spione DDR und BRD 09.10.2018 13:25
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Mit unterwegs meine ich, dass die sich in den Bars und Diskotheken der Devisenhotels aufhielten, in die ein normalsterblicher DDR-Bürger schnon mal gar nicht rein kam.

Der "Normal-DDR-Bürger" z.B. musste auch damit rechnen, dass ihm Begegnungen mit Westlern als verbotene Kontaktaufnahme angekreidet wurden.

Insofern hatten die durchgesickerten Informationen über rege derartige Aktivitäten im Dienste des MfS schon einen bitteren Beigeschmack.

Gruß Kalubke



zuletzt bearbeitet 09.10.2018 13:40 | nach oben springen

#28

RE: Hatte das MfS in Bonn auch Julias im Einsatz?

in Spionage Spione DDR und BRD 09.10.2018 13:30
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Kalubke,

so, musste er dies ? Hätte man diese Fälle alle entsprechend verfolgt, hätte man ein zweites MfS gründen müssen.

Also, nicht übertreiben.



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#29

RE: Hatte das MfS in Bonn auch Julias im Einsatz?

in Spionage Spione DDR und BRD 09.10.2018 13:38
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Jetzt tu mal nicht so, als ob dem MfS das egal war, selbst wenn es sich aus Kapazitätsgründen nicht um alle Fälle kümmern konnte. Es stand doch eigentlich immer der Generalverdacht im Raum, dass solche Kontakte Teil der Vorbereitungen von Republikflucht oder Teil sonstiger Anti-DDR-Aktivitäten sein könnten.

Gruß Kalubke



zuletzt bearbeitet 09.10.2018 13:43 | nach oben springen

#30

RE: Hatte das MfS in Bonn auch Julias im Einsatz?

in Spionage Spione DDR und BRD 09.10.2018 13:43
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Da es jährlich hunderttausende Begegnungen von DDR-Bürgern mit Personen aus dem NSW gab, ist Deine Pauschalaussage @Kalubke, nicht zielführend. Vielmehr kam es darauf an, welcher DDR-Bürger (insbesondere mit welcher beruflichen/gesellschaftlichen Position) diese Kontakte unterhalten hat. Des Weiteren war entscheidend, unter welchen Umständen solche Kontakte realisiert wurden (versuchte der Betreffende sie möglicherweise geheim zu halten oder legendierte er sie). Und letztlich war natürlich die Zielstellung entscheidend. Wenn es zu diesen Faktoren operative Anhaltspunkte gab, wurde das MfS natürlich aktiv.



Larissa hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 09.10.2018 13:47 | nach oben springen

#31

RE: Hatte das MfS in Bonn auch Julias im Einsatz?

in Spionage Spione DDR und BRD 09.10.2018 13:50
von Kalubke | 3.166 Beiträge | 3411 Punkte
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Ich habe nicht pauschalisiert, ich habe gesagt "...musste damit rechnen..." und zwar im Gegensatz zu denen die aus den o.g. Gründen keine Gewissensbisse zu haben brauchten.

Du hast doch auch bestimmt das Buch von Richter und Rösler "Wolfs Westspione" gelesen. Da wurde ganz klar gesagt, dass die HV A als Folge der angestrebten weitgehenden ideologischen inneren Abschottung z.T. Probleme hatte, IM-Kandidaten zu finden, die entsprechend weltgewandt waren sowie frei und unbefangen mit Westbürgern umgehen konnten.

Genau so habe ich das auch damals erlebt.

Übrigens ungesetzliche Verbindungsaufnahme war damals sogar ein Straftatbestand. Kein Wunder, dass es da Probleme mit dem freien und unbefangenen Umgang gab.

Gruß Kalubke



IM Kressin, 94 und Larissa haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 09.10.2018 14:07 | nach oben springen

#32

RE: Hatte das MfS in Bonn auch Julias im Einsatz?

in Spionage Spione DDR und BRD 09.10.2018 13:58
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Zitat von Merkur im Beitrag #24
Für das Parlament stimme ich Dir zu. Der Bevölkerung ist es sicher egal. Viele Menschen wissen mit dem konkreten Auftrag und der Historie des BND überhaupt nichts anzufangen.



Selten so gelacht, du solltest dich mal unter die Bevölkerung geben. @Merkur


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#33

RE: Hatte das MfS in Bonn auch Julias im Einsatz?

in Spionage Spione DDR und BRD 09.10.2018 14:26
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Zitat von Kalubke im Beitrag #31


(...)

Übrigens ungesetzliche Verbindungsaufnahme war damals sogar ein Straftatbestand. Kein Wunder, dass es da Probleme mit dem freien und unbefangenen Umgang gab.

Gruß Kalubke


Nun sind ja Paragraphen fast immer eine Auslegungssache - zu diesem Zweck hat man dann die Rechtsanwälte erfunden. Aber in dem genannten Parapgraphen wurde sich laut wikipedia auf folgendes bezogen:

Konkret war unter Strafe gestellt:
1. wer Nachrichten, die geeignet sind, den Interessen der DDR zu schaden, im Ausland verbreitet oder verbreiten lässt oder zu diesem Zweck Aufzeichnungen herstellt oder herstellen lässt,
2. wer Schriften, Manuskripte oder andere Materialien, die geeignet sind, den Interessen der DDR zu schaden, unter Umgehung von Rechtsvorschriften an Organisationen, Einrichtungen oder Personen im Ausland übergibt oder übergeben lässt“.

Wie gesagt, man kann die Paragraphen so und so auslegen - aber der DDR-Otto Normalverbraucher war davon sicherlich eher selten betroffen.



vs1400 und Damals87 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#34

RE: Hatte das MfS in Bonn auch Julias im Einsatz?

in Spionage Spione DDR und BRD 09.10.2018 14:44
von Larissa | 1.108 Beiträge | 2684 Punkte
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Ich habe ueberlegt ob ich ueberhaupt schreiben sollte, bin ich oft schon zu sehr hier angemacht worden. Ich habe mich erstmalig Anfang 2001 von den USA aus geoeffnet, wurde gewarnt von den Genossen, und habe die volle Brunst der deutschen Vereinigungswehen gegen mich nehmen muessen was MfS und Sowjetunion anbelange. Auch hier im Forum. Heute sehe ich das gelassener und hoffe darauf, dass nicht falsch verstanden wird.

Meine Tochter hat den Text korrigiert, damit es richtig rueber kommt.

@Rostocker Das kannst Du denen 10x erzaehlen, die im Sinne eines James Bond denken. Seit Menschengedenken wird ein falsches mystifiziertes Bild von Geheimdiensten gegeben. Zu diesem Bild, umgeben vom leichten Leben mit Kaviar und Sekt, gesellt sich gerne viel viel Sex. Maenner in immer frisch gebuegeltem Anzug, in jeder Situation die passende Waffe.
Nuja, es gehoeren tatsaechlich, Sex, Mord, Verrat, Liquidation auch dazu. Die harte Arbeit und Entbehrungen, die zwangslaeufig sich einstellen, darueber redet keiner. Waehrend in den USA, in der Russischen Foederation und in Great Britain, z.B. Agenten angesehen und respektiert werden, ist das was hier diskutiert wird, an der Tagesordnung.

Der Reiz eines ungeahnten Labyrinths bringt das so mit sich. Doch schon immer entstehen solche Geschichten aus der Gosse von Journalisten, die weder Ahnung haben, aber ihre Broetchen verdienen damit, dem MfS weiterhin mit Schlamm zu beschmeissen.
Fuer @Harzwanderer muss ich allerdings eine Lanze brechen. Ist doch normal fuer viele Menschen solche Geschichten weiterzugeben oder zu glauben. Fake-News wird teilweise gemischt mit tatsaechlichen Vorkommnissen. Woran soll der Mensch glauben! So wird versucht von Journalisten, das eine mit dem anderen voellig zu vermischen im Falle des MfS. Und schon haben wir das Feinste an Klischeedenken.

Prostitution hat weder zu tun mit den sogenannten Romeos oder mit ausgebildeten Agentinnen/Agenten, die tatsaechlich jede Chance nutzen, um an wichtige Informationen zu kommen.
Wenn das Gehirn eines Mannes in seine Hose rutscht, wird alles andere unwichtig. Da haben wir schon grosse Maenner stuerzen sehen. Das ist seit der Antike so.
Und das ist auch so in den Geheimdiensten dieser Welt, heute wie damals.

Ein wenig aus dem Naehkasten geplaudert. Fuer die, die mich nicht kennen. Ich war bereits geschult vom KGB als ich Kontakte zum westdeutschen Verfassungsschutz in Berlin West und Bremen bekam und fortan mit der Doppelagententaetigkeit gelebt habe. Das Ausspielen oder Informieren – wie es beliebt – von MfS und dem Bruderland BRD gehoerte ebenso dazu, wie US-Geheimdienst und KGB. Ich habe es mir nicht ausgesucht, es war vorprogrammiert. Vorteile hatte ich mit dem UK Passport, dem BRD Passport und nebst der Sprachkenntnisse, hatte ich eine diplomatische Art im Umgang mit Menschen. Und ich war eine huebsche junge Frau, die Lust am Leben hatte. Dazu kam meine Ost-Schulung und sicher auch eine psychologische Einvernahme meiner Person durch meinen Sowjet-FO, der genau wusste, welche Knoepfe er zu druecken hatte.

Bleiben wir beim Sex. Ist doch viel interessanter……Ich hatte in fruehen Jahren einen MfS FO (Führungsoffizier) sagen wir so, der mir nicht zusagte. Es war absolut kein Vertrauen vorhanden meinerseits, er nannte die Sowjets ‚die Herren‘ war ein Gegner der Sowjetunion. Kein Sex mit ihm, kurze heftige Geschichte. Dieser warf mir anfangs vor, mit bestimmten Maennern (im Westen) nicht ins Bett gegangen zu sein. Ich wurde sofort weitergereicht einem anderen, er wurde mein neuer FO, zusammen mit einem Sowjetoffizier der KGB Einheit.

Ja. Zurzeit der DA-Taetigkeit gab es anfaenglich Kaviar und Sekt im Osten und Hummercremesuppe und Cognac vom Feinsten im Westen. Es gab auch Geld ‚fuer Auslagen jedweder Art‘ – es gehoerte schon dazu gut auftreten zu koennen und in stabilen Lebensverhaeltnissen zu sein usw. Ich sah es niemals als Zahlung fuer meine nachrichtendienstliche Taetigkeit an. Ich war eine der Menschen, die von der Kindheit irre gefuehrt (Nazi-Vater) und nichts ueber Faschismus und den 2. Weltkrieg wusste. Ich wurde im Osten einer systematischen Schulung unterworden, wie noch nie zuvor in meinem Leben. Mein abenteuerliches britisches Blut und meine Neugierede machten, dass ich mich frueh fuer die GDR bzw. Sowjetunion entschied. Ich brauchte keinen Romeo, um mich dahin zu bringen.

Diese vier Kameraden der Geheimdienste mit denen ich zu tun hatte (2 West) waren gute Kameraden, gingen anstaendig mit mir um. Sie haben meine Entscheidungen immer akzeptiert. Halt! Stimmt zwar...aber. Ich wusste sehr genau auf welchem Spielplatz ich mich befand. Und ich hatte zu funktionieren und auch zu gehorchen, in jeder Hinsicht und war zu allem bereit.

Die Westleute brachten ihre 'Wuensche' anders an als meine FO's im Osten.
Als ich an den GD im Westen kam, wurde ich belehrt. (Es war nicht bekannt, dass ich bereits laengst der SU verpflichtet war). So wollte man mich anschieben, fuer den Westen zu arbeiten. Wortgenau wurde mir u.a. gesagt, dass ich ggfs. also in bestimmten Situationen - 'eventuell mit Maennern ins Bett gehen muesse'.
Bei meinen oestlichen Counterparts hatte ich laengst gelernt, dass im Falle eines lukrativen Objekts (Mannes) das selbstverstaendlich waere. Auf keinen Fall war Sex der Hauptauftrag. Das musste mir auch nicht beigebracht werden. Ich hatte bereits zwei Kinder, mit 16 geheiratet. Das Sammeln und Üebermitteln von Informationen im taeglichen Leben hatte absoluten Vorrang. Vor allem meine Ost FO’s waren stets um mich besorgt. Uebrigens, beide Seiten sagten mir, dass sie mich im Falle eines Auffliegens – nach Hause holen wuerden. Wie bekannt, ich entschied mich fuer den Kelch und Moskau und nicht fuer das Sektglas im Westen.
Es gab dieses taegliche, anstrengende normale Leben ueber Jahre bei den Arbeitsstellen, Fliegerschule, BW, Strahlentechnik um einige zu nennen. Der Druck wurde Mitte der 80iger Jahre erhoeht, von beiden Seiten. Es war ein gutes Leben, aber auch harter Tobak.

Ja, ich ging mit einem Captain der US Army und einem Sgt. Major ins Bett und weinte mir nachts die Augen aus als ich mich nach meinem SU Offz. sehnte, der inzwischen mein Ehemann geworden war- Er litt wie ich, die sowjet. Militaermaschine liess sich nicht erweichen, ich wurde rundum erneuert in einem Straflager und funktionierte weiter. Ich sah ihn und meine damals 2jaehrige Tochter nur noch einmal 1987 ein Jahr bevor ich verhaftet wurde. Mein SowjetOffz. starb 1991 kurz bevor mir meine Reststrafe erlassen wurde. Inzwischen habe ich drei Ehemaenner gehabt, die mich zur Witwe machten und einen vierten Ehemann hier in Russland. Er ist mein ein und alles.

Familie und vor allem Kinder blieben teilweise auf der Strecke. Ein Verbleiben im Feld (Westen) wurde frueh unausweichlich. Es war ein volles, hartes Dasein, das aber auch mit einer gewissen Genugtuung einherging, etwas fuer den Frieden zu tun. Ja, lacht nur. Friedensengel, wie meine westlichen Counterparts die Agenten des Ostens nannten. Tatsaechlich bin ich heute froh, diesen Dienst versehen zu haben. Das nimmt mir keiner. 70 Jahre, stark gepraegt duch die Taetigkeiten von Agenten auf beiden Seiten, hatten wir einen Frieden zwischen den Großmaechten. Leider zurzeit dahinschwindend.

Nix mit Bumsen und heisse Naechte wie bei einer Prostituierten. Ich kann heute noch, Dinosaurier die ich bin, an einer Hand meine Maenner abzaehlen. Das koennen heute viele 18jaehrige nicht mehr. Also auf dem Teppich bleiben was Geheimdienste und Frauen angeht. Der Sex gehoerte dazu, war wie gesagt schon immer ein Mittel, aber nicht so in einer Art und Weise wie vielfach angenommen wird. Cleopatra laesst gruessen.

In diesem Spiel waehrend des Kalten Krieges wirkten sich die mentalitaetsbedingten Hemmungen der US Amerikaner guenstig fuer die Russen aus, die mit dem Honigtopf kein Problem hatten.

Denkt was Ihr wollt. Versteht oder versteht auch nicht. Es war ein gutes Leben, oftmals schwierig und am Ende teilweise erschreckend und mit Verlusten, aber insgesamt eine Zeit, die ich bis heute nicht vergessen kann.

Ich war niemals eine Prostituierte und ich finde es beschaemend, wie in Deutschland immer noch mit Geheimdiensten umgegangen wird. Geheimdienste sind die Festigung und notwendige Wirklichkeit eines starken Staates, und werden es immer sein, in politischer, wirtschaftlicher und militaerischer Hinsicht. In den USA wurde ich gedankt fuer meine Arbeit fuer den Frieden, auch im Hinblick darauf, dass ich fuer die Russen gearbeitet habe und nicht das Sektglas nahm am Ende. In der BRD bin ich weiterhin vorsichtig mit Menschen zu reden. Es kommt nitschewo dabei heraus. In Russland bin ich gut behuetet.



https://www.heise.de/tp/features/Die-Hon...en-3386787.html


Larissa


Eine LWS hat jeder. Dieses knöcherne Gestell,
das jeden schlecht oder Recht durchs Leben trägt
und auch repariert noch gute Dienste leistet.
Ein Kreuz ist es jedoch mit dem moralischen Rückgrat –
ein solches haben nur wenige Menschen. M. Powell
zuletzt bearbeitet 09.10.2018 15:33 | nach oben springen

#35

RE: Hatte das MfS in Bonn auch Julias im Einsatz?

in Spionage Spione DDR und BRD 09.10.2018 16:53
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Zitat von icke46 im Beitrag #33
Zitat von Kalubke im Beitrag #31


(...)

Übrigens ungesetzliche Verbindungsaufnahme war damals sogar ein Straftatbestand. Kein Wunder, dass es da Probleme mit dem freien und unbefangenen Umgang gab.

Gruß Kalubke


Nun sind ja Paragraphen fast immer eine Auslegungssache - zu diesem Zweck hat man dann die Rechtsanwälte erfunden. Aber in dem genannten Parapgraphen wurde sich laut wikipedia auf folgendes bezogen:

Konkret war unter Strafe gestellt:
1. wer Nachrichten, die geeignet sind, den Interessen der DDR zu schaden, im Ausland verbreitet oder verbreiten lässt oder zu diesem Zweck Aufzeichnungen herstellt oder herstellen lässt,
2. wer Schriften, Manuskripte oder andere Materialien, die geeignet sind, den Interessen der DDR zu schaden, unter Umgehung von Rechtsvorschriften an Organisationen, Einrichtungen oder Personen im Ausland übergibt oder übergeben lässt“.

Wie gesagt, man kann die Paragraphen so und so auslegen - aber der DDR-Otto Normalverbraucher war davon sicherlich eher selten betroffen.



Wiki hat da etwas frei interpretiert und die Inhalte verschiedener Parapraphen z.T. vermischt:

Hier der genaue Wortlaut:

Strafgesetzbuch der Deutschen Demokratischen Republik
-StGB-

vom 12. Januar 1968

siehe auch das Einführungsgesetz vom 12. Januar 1968
geändert durch
Gesetz vom 19. Dezember 1974 (GBl. I. S. 591),
neu bekannt gemacht am 19. Dezember 1974 (GBl. 1975 I S. 13)


[…]

Landesverrat

[…]

§ 219. Ungesetzliche Verbindungsaufnahme.
Wer zu Organisationen, Einrichtungen, Gruppen oder Personen, die sich eine gegen die staatliche Ordnung der Deutschen Demokratischen Republik gerichtete Tätigkeit zum Ziele setzen, in Kenntnis dieser Ziele oder Tätigkeit in Verbindung tritt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Verurteilung auf Bewährung bestraft.

[…]

Straftaten gegen die staatliche und öffentliche Ordnung

[…]

§ 100. Staatsfeindliche Verbindungen.
(1) Wer zu Organisationen, Einrichtungen, Gruppen oder Personen wegen ihrer gegen die Deutsche Demokratische Republik oder andere friedliebende Völker gerichteten Tätigkeit Verbindung aufnimmt, wird mit Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu fünf Jahren bestraft.
(2) Der Versuch ist strafbar.



Die Verbindungsaufnahme wurde also sogar zwei mal, sowohl in der Kategorie Landesverrat aus auch in der Kategorie Straftaten gegen die staatliche und öffentliche Ordnung unter Strafe gestellt. Seltsamerweise war die Freiheitsstrafe für die landesverräterische Verbindungsaufnahme geringer als für die staatsfeindliche.

Das mit der Nachrichtensammlung und -übermittlung war der § 98:

(1) Wer Nachrichten, die geeignet sind, die gegen die Deutsche Demokratische Republik oder andere friedliebende Völker gerichtete Tätigkeit von Organisationen, Einrichtungen, Gruppen oder Personen zu unterstützen, für sie sammelt oder ihnen übermittelt, wird mit Freiheitsstrafe von zwei bis zu zwölf Jahren bestraft.

(2) Vorbereitung und Versuch sind strafbar.

Im Übrigen sind diese Formulierungen ziemlich gummimäßig. Wenn man will, kann man da alles reinlegen. Ein Beispiel: Hätte man sich damals als DDR-Bürger aus dem Westen den "Archipel GULAG" oder Havemanns "Rückantworten an die Hauptverwaltung "Ewige Wahrheiten"" oder "GLOBAL 2000" (stand in der Bibliothek der Humboldt-Uni bis 1989 im Giftschrank) oder Bahros "Die Alternative" schicken lassen, konnte man, wenn mann wollte, dem Absender nach diesen Paragraphen durchaus eine gegen die DDR gerichtete Tätigkeit mit strafrechtlicher Relevanz unterstellen und dem Adressaten wg. des Kontaktes entsprechend den A... aufreißen.


Gruß Kalubke



Ebro und Larissa haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 10.10.2018 11:57 | nach oben springen

#36

RE: Hatte das MfS in Bonn auch Julias im Einsatz?

in Spionage Spione DDR und BRD 09.10.2018 18:30
von Ebro | 1.619 Beiträge | 4598 Punkte
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Wurde ja auch zeitweise so praktiziert



Kalubke hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#37

RE: Hatte das MfS in Bonn auch Julias im Einsatz?

in Spionage Spione DDR und BRD 10.10.2018 13:35
von andy | 1.608 Beiträge | 2463 Punkte
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Für das Parlament stimme ich Dir zu. Der Bevölkerung ist es sicher egal. Viele Menschen wissen mit dem konkreten Auftrag und der Historie des BND überhaupt nichts anzufangen.


Es mag ja sein, dass sich viele Bürger dieses Landes mit der Historie des BND nicht auskennen, das ist aber auch gar nicht wichtig oder nötig. Ich bin davon überzeugt, dass sich die Wahrnehmung der Geheimdienste dieses Landes in der Bevölkerung in den letzten 20 Jahren grundsätzlich gewandelt hat. Das ist zum einen der Verdienst von engagierten Journalisten, zum anderen haben die GD selbst dafür gesorgt. Die Berichterstattung über die Gedächtnislücken der MA des Verfassungsschutzes im Zusammenhang mit den NSU-Untersuchungsausschüssen, geschredderte Akten und bezahlte V-Männer in der rechten Szene, deren Entgelte zur Finanzierung eben dieser dienten sind in der Bevölkerung durchaus angekommen. Ebenso wie die Rolle von V-Leuten bei diversen gescheiterten Verbotsverfahren rechter Gruppen vor deutschen Gerichten.
Berichte über internationalen Waffenschiebereien mit BND-Beteiligung und Bücher wie "Bedingt dienstbereit" oder "Im Visier" von Juretzko taten ihr übriges, auch wenn sie nicht unbedingt den Verbreitungsgrad der "!!!!-Zeitung" erreicht haben.
Ich glaube auch nicht, dass die Bevölkerung große Unterschiede zwischen In- und Auslandsgeheimdienst macht - das sind eben die Schlapphüte und wenn von denen die Rede ist, kann das schon mal zu einem hämischen Grinsen auf den Gesichtern führen.
Ich stelle die Notwendigkeit von funktionierenden Geheimdiensten überhaupt nicht infrage, nur sollten diese nach den vielen öffentlichen Pannen nachhaltig an ihrem Image arbeiten. Solange ihnen das nicht gelingt - in meinen Augen sind sie weit davon entfernt - werden sie das hämische Grinsen akzeptieren und ertragen müssen.


andy


Komm, wir essen Opa. Satzzeichen können Leben retten.


Larissa hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 10.10.2018 13:46 | nach oben springen

#38

RE: Hatte das MfS in Bonn auch Julias im Einsatz?

in Spionage Spione DDR und BRD 10.10.2018 13:38
von thomas 48 | 4.993 Beiträge | 6525 Punkte
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Wenn ich das richtig versteh, bist du gegen die V Leute
thomas


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#39

RE: Hatte das MfS in Bonn auch Julias im Einsatz?

in Spionage Spione DDR und BRD 10.10.2018 16:46
von Larissa | 1.108 Beiträge | 2684 Punkte
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In Deutschland wohl @andy - woanders ist das nicht der Fall.
Die einen Grinsen, die anderen sind fasziniert - eine Frage des Zeitgeschehens in Schland...

Shit - sollte nicht unterstrichen sein
Ich glaube bei mir steht die Glawnoje Raswedywatelnoje Uprawlenije auf der Leitung. :-)
Technisch und Vorgehensweise vielleicht, moralisch njet nada Aenderungen. Hauptsache Erfolg, alles andere interessiert nicht.
Gruss, Larissa


Eine LWS hat jeder. Dieses knöcherne Gestell,
das jeden schlecht oder Recht durchs Leben trägt
und auch repariert noch gute Dienste leistet.
Ein Kreuz ist es jedoch mit dem moralischen Rückgrat –
ein solches haben nur wenige Menschen. M. Powell
zuletzt bearbeitet 10.10.2018 17:05 | nach oben springen

#40

RE: Hatte das MfS in Bonn auch Julias im Einsatz?

in Spionage Spione DDR und BRD 10.10.2018 19:19
von Kalubke | 3.166 Beiträge | 3411 Punkte
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Zitat von Larissa im Beitrag #39
Deutschland wohl @andy - woanders ist das nicht der Fall.
Die einen Grinsen, die anderen sind fasziniert - eine Frage des Zeitgeschehens in Schland...

Shit - sollte nicht unterstrichen sein
Ich glaube bei mir steht die Glawnoje Raswedywatelnoje Uprawlenije auf der Leitung. :-)
Technisch und Vorgehensweise vielleicht, moralisch njet nada Aenderungen. Hauptsache Erfolg, alles andere interessiert nicht.
Gruss, Larissa




Das war wohl der GRU-Agent mit dem Decknamen "TinyMCE", der Dir ungefragt die Formatierung reingesetzt hat. ;-)

So ähnlich hat sich auch Olt Stiller von der HV A SWT/XIII/1 ausgedrückt. Der hatte z.B. die Erlaubnis auf Treffreisen in Ungarn mit seiner Quelle "Fellow" alias Karl Hauffe, Professor der Chemie, Uni Göttingen, der ein Altnazi war, Wehrmachtslieder zu singen wie z.B. "Bomben auf England".

Wurdest Du mal in einen der Dienstsitze der GRU reingelassen, wo die 1. operative Verwaltung saß, die m.E. für Dich zuständig war?

ehem. Chodyskoje-Militärflugplatz
Choroschewkoje Chaussee
Leningradski Prospekt
Begowaja Ulitza
Kuusinena Ulitza

Quelle: Schwarzbuch des KGB (Mitrochin Archiv)



zuletzt bearbeitet 11.10.2018 10:31 | nach oben springen


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