wir betreiben keine DDR Politik......

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19.10.2018 01:43
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#31
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@Hackel39,

Du siehst die DDR aus den Jahren bis 1990 und stellst die Bundesrepublik 2018 zum Vergleich.
Meine Fragen an Dich, wo würde die DDR heute stehen ? Wie würde der DDR Bürger heute leben ?

Und warum hat die PDS die DDR denn nicht rechtzeitig reformiert ? Warum mußte die SED überhaupt umbenannt werden ? Warum wurde Honecker vom "Reformer" Krenz abgelöst und warum bedurfte es denn überhaupt Reformen wenn denn alles zum Guten bestellt war ?

Antworten natürlich gerne auch von Euch anderen Usern .

Hubsi


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19.10.2018 05:30
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#32
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Nun habe ich im Schnelldurchlauf die Ziele und Pläne des Neuen Forums überflogen und muß feststellen, daß nicht die PDS den starken Reformwillen hatte, es war das Neue Forum welches einen neuen reformierten DDR Staat anstrebte. Die PDS wollte ohne Farbe das Haus neu streichen, das Neue Forum hingegen einen wirklichen Neuanfang.
@Hackel, wenn Dir wirklich ein Neustart der DDR am Herzen lag, warum warst Du dann nicht im Neuen Forum aktiv ?
Warum warst Du einer Partei nah, die in dem gleichen Jahr noch die Wahlen gefälscht hat ? Das paßt doch vorne und hinten nicht zusammen.

Hubsi


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19.10.2018 08:21
avatar  Lutze
#33
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Im Prinzip ganz einfach,
die PDS hatte genug Parteivermögen
Lutze


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19.10.2018 09:08
avatar  linamax
#34
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Zu 33 Woher wießt du das .


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19.10.2018 09:13
#35
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[b] RE: wir betreiben keine DDR Politik...... • Absender: linamax, vor 4 Minuten
quote Diesen Beitrag zitieren
[/b]
Zu 33 Woher wießt du das .


Na klar doch. Weil´s die PDS bei ihm als Strohmann zwischengebunkert hat.


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19.10.2018 09:22
#36
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Zitat von Hackel39 im Beitrag #29
Die PDS war damals meine politische Heimstatt weil sie als einzige Partei eine reformierte DDR versucht hätte und das Alternativmodell der totalen Unterwerfung mit allen heute bekannten Konsequenzen noch lange nicht heil am Ziel namens Einheit angekommen ist.

Ein neuer Name ändert noch nichts an der Zielsetzung dieser Partei, da spielt es doch überhaupt keine Rolle, ob die sich nun
SED, PDS oder DIE LINKE nennen. An den Früchten sollt ihr sie erkennen.


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19.10.2018 09:56
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#37
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Um ehrlich zu sein, ich habe nach dem Ende der DDR die SPD gewählt. Ich hatte damals noch solche Politiker wie H. Schmidt und W. Brand vor den Augen. Auch fand ich den Spruch treffend: "Es muß zusammenwachsen was zusammen gehört" und darunter empfand ich eine Art Symbiose und keine Annektion. Die Kohllige hat ja mit "blühenden Landschaften" gearbeitet....
Und wir dürfen nicht vergessen, im Jahr 1990 war auch die Situation in der BRD noch eine andere, man propagierte die Soziale Marktwirtschaft. Von solchen Schandgesetzen wie H4 war keine Rede.
In der Zeit der sozialen Marktwirtschaft war es noch möglich am Rande der Gesellschaft zu überleben, die Anzahl der Obdachlosen ist drastisch gestiegen und die Zahl der Sozialwohnungen ständig im sinken begriffen.
Rentner können von ihrer Rente nicht leben, Berufstätige müssen aufstocken, was für eine "Bunte Republik".....

Im Rahmen diese asozialen Entwicklung machte natürlich die PDS bzw. Linke Punkte. Wobei sie heute wieder in Richtung "Versenkung" fahren, der Grund?
Sie haben ihre wirkliche Bedeutung und Funktion vergessen und machen sich für eine "bunte Traumwelt" stark. Mit Forderungen wie freier Zuzug für alle macht man sich einfach nur lächerlich. Die haben nicht verstanden, das sie nicht mehr dem "proletarischen Internationalismus" dienen, sondern der totalen Globalisierung.


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19.10.2018 11:29 (zuletzt bearbeitet: 19.10.2018 11:36)
#38
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Und daß sie (die Linken) interne Grundsatzstreitigkeiten vor die Lösung gesamtgesellschaftlicher Probleme stellen. Zerstritten wie seit der Gründung linker Parteien. Ja, es stimmt m.E., daß ihre Flüchtlingspolitik ihr einen bedeutenden Stimmenanteil gekostet hat. Sie hätte bei einer Einwanderungspolitik wie S.Wagenknecht sie anstrebt, auch in Bayern die 5%-Hürde knapp überspringen können, meine ich. Dieser Punkt, die gegenwärtige Flüchtlingspolitik der Linken bereitet mir jedesmal Bauchschmerzen, wenn wieder Landtags- oder Buntestagswahlen anstehen. Ebenso auch ihr Hang zum Verteilen von Wohltaten an das untere Drittel der Gesellschaft ohne sicher zu sein, daß das auch finanziert werden kann, ohne nicht ebenso wichtige andere Regelungen abzuwürgen. Sie sind sich der Gegenfinanzierbarkeit sicher, haben dabei aber m.E. nicht die möglichen Gegenreaktionen der Seite berücksichtigt, die dann finanzielle Abschläge hinnmehmen müßte. Aber die Hoffnung stirbt eben zuletzt.


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19.10.2018 11:31
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#39
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Deine Beweggründe sind nachvollziehbar.

Zitat von bürger der ddr im Beitrag #37
Die haben nicht verstanden, das sie nicht mehr dem "proletarischen Internationalismus" dienen, sondern der totalen Globalisierung.


Aber wo ist da der Unterschied?


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19.10.2018 11:41
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#40
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Zitat von DoreHolm im Beitrag #38
Und daß sie interne Grundsatzstreitigkeiten vor die Lösung gesamtgesellschaftlicher Probleme stellen. Zerstritten wie seit der Gründung linker Parteien. Ja, es stimmt m.E., daß ihre Flüchtlingspolitik ihr einen bedeutenden Stimmenanteil gekostet hat. Sie hätte bei einer Einwanderungspolitik wie S.Wagenknecht sie anstrebt, auch in Bayern die 5%-Hürde knapp überspringen können, meine ich. Dieser Punkt, die gegenwärtige Flüchtlingspolitik der Linken bereitet mir jedesmal Bauchschmerzen, wenn wieder Landtags- oder Buntestagswahlen anstehen. Aber die Hoffnung stirbt eben zuletzt.


Das ist ja nicht gegenwärtig. 2015 war ja nur Katalysator für Prozesse, die hier seit Jahrzehnten ablaufen. Migration war und ist ein Kernanliegen der Linken, und das ist möglicherweise auch ihr Ende. Denn entweder gewinnen Rechtspopulisten (ich verwende den Begriff keineswegs negativ) in Europa den Einfluss und können den demographischen Wandel vielleicht aufhalten. Andernfalls werden die importierten, an sich konservativen Migrantenmilieus an Einfluss gewinnen, und die interessieren sich dann nicht mehr für linke Parteien, die für sie einst die migrantenfreundliche Klientelpolitik erledigt hatten.


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19.10.2018 11:50
#41
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Ich denke auch, wenn hier Migranten mit konservativen Grundwerten vornehmlich aus muslemischen oder zentralafrikanischen Staaten die parlamentarische Macht übernähmen, wären Linke und Grüne die ersten Parteien, die verboten und ihre Mitglieder verfolgt würden. Was für eine bittere Erkenntnis dann für viele von ihnen und was für eine Chance für die, die rechtzeitig den Braten gerochen haben und nun fleißig die Sharia mit durchsetzen. Bitterer als für viele ehemalige ehrliche SED-Mitglieder damals.


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19.10.2018 12:19
#42
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Daß sich Linksalternative, Feministinnen und Schwule für diese Zuwanderer einsetzen, ist irrsinnig.
Die glauben tatsächlich an den Erfolg von Umerziehung, obwohl das nicht mal versucht wird und man im Gegenteil uns umerziehen will.
Deutschland ist weitgehend irrational geworden.


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19.10.2018 12:39
#43
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Der Ersteller des Thread möchte ergründen

Zitat von Hubsi im Beitrag #1
Warum ist es in der letzten Zeit so heufig zu Themenschließungen nach kritischen Anmerkungen über das DDR System und dessen Anhängern gekommen?

Geht es doch lt. Einleitung auch um Aufarbeitung, um Aufarbeitung, nicht um Schönrederei ...
soll heißen, unbequeme Sichtweisen, die mit dem allein seligmachenden Sozialismus in Konflikt geraten, werden zensiert, gekürzt oder gehen auf wundersame Weise, wie beiläufig manch ein User, verschollen.

Zum besseren Verständnis und Vergegenwärtigung empfiehlt sich gedankliches Eintauchen in mitunter nicht öffentliche Bereiche:

>>Forum Kneipe Geöffnet 24 Stunden am Tag<< (Offtopic Bereich)

Wer die Wahl hat, hat die Qual (21)

Wer die Wahl hat, hat die Qual (15)

Goodbey - auf Wiedersehen!

Goodbey - auf Wiedersehen! (2)

Goodbey - auf Wiedersehen! (9)

Goodbey - auf Wiedersehen! (9)

schon wieder ein Thema geschlossen (36)

schon wieder ein Thema geschlossen (37)

Meinungen über Politiker (3)

Deutschland schafft sich ab (40)

Zitat von Hubsi im Beitrag #31
@Hackel39,Du siehst die DDR aus den Jahren bis 1990 und stellst die Bundesrepublik 2018 zum Vergleich.
Das halbseidene, ständige Argument und Norm der Fürsprecher der DDR sowie Verfechtern sozialistischer Lehre.

Wird noch gesteigert und ad absurdum geführt, wenn es von Reisekadern doziert wird, die nichtsozialistisches Wirtschaftsgebiet bereisen durften.
Wer schon einmal dazugehört hatte, wollte diesen Status schließlich nicht mehr verlieren.

Wer noch dazu über Valuta verfügte, konnte die gesamte Warenpalette aus der Produktion des sonst verteufelten Westens über
Intershop-, Exquisit- und Delikatläden" erhalten, entweder zu "Westgeld" oder zu überhöhten DDR-Mark-Preisen.

Wer obendrein noch zu einer der bevorzugten Kasten gehörte, konnte als Genosse zu jeder Zeit jede im Bereich des normalen Bedarfs,
sogar des gehobenen Bedarfs liegende Ware kaufen.
Die Sonderläden wiesen tatsächlich keine solchen Lücken im Warenangebot auf, wie die
Einkaufsläden für die allgemeine Bevölkerung.

Über solche Angelegenheiten wird gern hinweggesehen, es war ursächlich für die zur bei einer breiten Mehrheit der Bevölkerung in der DDR
geführten Geringschätzung und Abwertung von DDR-eigenen Produkten.

Jegliches Verhalten, das von der Treue zu dem von der SED propagierten "sozialistischen Vaterland" abwich, war mit beträchtlichen Nachteilen für Beruf und
Gesellschaft verbunden.

Der Sozialismus hat aus diesen und vielerlei anderen Gründen eine krachende Bruchlandung hingelegt, ist gescheitert an sich mit sich selbst mit
eigenem Anspruch.

Einer gewisse Zahl von Usern hat der Misserfolg des Sozialismus den beruflichen Werdegang (insbesondere GT) verdorben, einer hat hier,
um nicht zu sagen, ein Surrogat gefunden.

Auf Grund geänderter Vorzeichen haben tatkräftige Leute ihren Werdegang im guten Sinne vorangetrieben, positive Vorzeigebeispiele findet
man desgleichen auch hier.

Der muckelige Sozialismus, gepredigte Utopie von mit Sonderrechten ausgestatteten Privilegierten!


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19.10.2018 12:43
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#44
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Zitat von Freienhagener im Beitrag #42

Deutschland ist weitgehend irrational geworden.


Exakt. Berlins Innensenator hat kein Problem mit Grauen Wölfen auf der Unteilbar-Demo. Andererseits werden durch das gleiche Spektrum, das diese Demo in Berlin abfeiert, die Demonstranten in Chemnitz verteufelt, weil ein paar echte Neonazis oder Verfassungsschutzprovokateure dies auch für sich genutzt haben.

Das ist nicht mehr normal und zeigt die linksliberale Entrückung aus der realen Welt und es zeigt den Selbsthass, den diese Figuren in sich tragen.


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19.10.2018 13:06 (zuletzt bearbeitet: 19.10.2018 13:07)
#45
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Zitat von Marienborn89 im Beitrag #44
Andererseits werden durch das gleiche Spektrum, das diese Demo in Berlin abfeiert, die Demonstranten in Chemnitz verteufelt, weil ein paar echte Neonazis oder Verfassungsschutzprovokateure dies auch für sich genutzt haben.

Mich befallen da ohnehin leise Zweifel, ob es sich bei den Hitlergruß Zeigenden, in jeden Fall tatsächlich um "echte Nazis" gehandelt hat?
Inzwischen ist wohl auch bekannt geworden, dass es sich zumindest in einem Fall um einen bekannten ANTIFA-Anhänger gehandelt hat, der
damit die AfD diffamieren wollte, was ihm ja auch leidlich gelungen ist. Wer weiß schon, wie viele es noch waren?

Die wahren Nazis müssten schon ziemlich bescheuert sein, wenn sie so eine Demonstration zum Anlass nehmen, sich selbst damit zu
diffamieren und damit ins Abseits zu stellen. Die bleiben doch viel lieber anonym.


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