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#101

RE: Wieder ein 3. Oktober....Hurra!

in Das Ende der DDR 05.10.2018 22:25
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auch ich war nichtmal einen Tag arbeitslos während der Wendewirren...und???Ist das ein besonderes Merkmal ??? Nein!!! Nur das Resultat einer gesunden
Ausbildung im so verhassten Sozialismus.....



polsam, bürger der ddr, Heckenhaus, Altmark01, 1941ziger und Damals87 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#102

RE: Wieder ein 3. Oktober....Hurra!

in Das Ende der DDR 05.10.2018 22:32
von DoreHolm | 9.955 Beiträge | 12315 Punkte
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RE: Wieder ein 3. Oktober....Hurra! • Absender: Grenzläufer, Heute 20:52
quote Diesen Beitrag zitieren


Zitat von DoreHolm im Beitrag #93Ährenkranz #89. Den 17. Juni als Feiertag ? Einen Tag, der zwar von unzufriedenen DDR-Bürgern ausging, aber kräftig durch die andere Seitze hochgepuscht wurde, an dem Gewalt herrschte (nicht zuerst durch die bösen Russen) und der nicht mal erfolgreich war ? (....)

Hast du andere Informationen als Micha Wolf über den gewaltsam niedergeschlagenen Aufstand am 17. Juni 1953?

zum Volksaufstand 1953, Zitat Wolf:
>> (...) und dieses Material wurde natürlich dann von der Propaganda der DDR auch mit einbezogen, um zu zeigen, es war ein vom Westen inspirierter Putsch.
Das war es nicht. (...)
Die Ursachen waren aus meiner Sicht....die lagen im Inneren. (...)<<
https://www.youtube.com/watch?v=ZWpIZWLuaY4 (ab Minute 20 etwa)

Kläre uns bitte auf, bestimmt hast du fundierte Geschichtsquellen @DoreHolm


Wenn Du diese, wahrscheinlich auch aus dem Zusammenhang gerissene Passage, mal ganz genau liest, Wort für Wort, wie ein Jurist, dann wirst du merken, daß ich gerade das ausgedrückt habe.
Eine vom Westen inspirierter Putsch ....Das war es nicht. Genau, er war nicht vom Westen inspiriert. Es war die gesellschaftliche Situation innerhalb der DDR, die zu dieser recht spontanen Entscheidung führte. Allerdings hat der Westen diese Situation sofort genutzt, um hier weiter zu heizen. Sie wären ja auch schön blöd gewesen,diese einmalige Change für eine Rückholung der DDR unter bundesdeutsche Gesetze und Regierungshoheit, zumindest aber eines deutlicheren Einflusses bundesdeutscher Finanz- und Großindustrie, ungenutzt verstreichen zu lassen. Sowas wird nirgends auf der Welt dem Selbstlauf überlassen. Es werden immer, auch wenn es nur über diplomatische Kanäle läuft, versucht Einfluss auf eine Regierung zu nehmen, die nicht so handelt wie es gewünscht ist. Hat die DDR mit der BRD nicht anders gemacht (Unterstützung oppositioneller Gruppen, Parteien, Künstlern und allen, die einen gewissen Einfluss auf die Meinungsbildung der dortigen Bevölkerung haben). Zur Wende war das vom Westen aus nicht anders und wurde im Angesicht der Lage nicht mal verdeckt durchgeführt. Ich erinnere an die massiven Wahlkampfauftritte bundesdeutscher Politiker im Vorfeld der ersten Wahlen nach der Maueröffnung in einem Staat, in dem sie eigentlich nichts zu melden hatten. Da regt man sich heute über Erdogan auf, der in Deutschland Wahlkampf für seine Partei in der Türkei durchführen möchte. Ist nichts anderes. Oder die massive allseitige Unterstützung, militärische Ausbildung und diplomatische/propagandistische Unterstützung der Opposition in einer Reihe arabischer Staaten des Nahen Ostens und Nordafrikas.
"die Ursachen waren aus meiner Sicht .... die lagen im Inneren". Nichts anderes habe ich mit meinem Beitrag ausgedrückt.



bürger der ddr und Damals87 haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 05.10.2018 22:33 | nach oben springen

#103

RE: Wieder ein 3. Oktober....Hurra!

in Das Ende der DDR 05.10.2018 22:39
von DoreHolm | 9.955 Beiträge | 12315 Punkte
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RE: Wieder ein 3. Oktober....Hurra! • Absender: SEG15D, vor 9 Minuten
quote Diesen Beitrag zitieren

Tja Ossn,
auch ich war nichtmal einen Tag arbeitslos während der Wendewirren...und???Ist das ein besonderes Merkmal ??? Nein!!! Nur das Resultat einer gesunden
Ausbildung im so verhassten Sozialismus.....


Das stimmt, ist einer der Voraussetzungen. Habe ich für meinen Teil erfüllt. Was aber genauso wichtig war, zum richtigen Zeitpunkt in der richtigen Firma gearbeitet zu haben. Wir war immer klar, daß es Menschen gibt, die viel mehr auf der Kirsche haben als ich, deren Firma aber abgewickelt wurde oder deren Qualifikation nicht gebraucht wurde. Bei uns wurde ein Außendienst aufgebaut und dank meiner Ausbildung war ich der Erste (und wohl Einzige), der dafür in Frage kam. Alle anderen wurden danach von außen durch Werbung dazugewonnen und sind zum größten Teil nach einiger zeit aus den unterschiedlichen Gründen wieder gegangen(worden).



vs1400 und BRB haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#104

RE: Wieder ein 3. Oktober....Hurra!

in Das Ende der DDR 05.10.2018 23:11
von Grenzläufer | 4.066 Beiträge | 15176 Punkte
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Was sind denn das für hanebüchene Behauptungen? Doreholm
Höre dir nochmal genau an, was Micha Wolf gesagt hat. Es steht deinen politischen Wahrnehmungen über den Volksaufstand vom Juni 1953, der blutig von den Parteikommunisten niedergeschlagen wurde und mindestens 55 Menschen das Leben kostete, diametral gegenüber.

http://www.bpb.de/geschichte/deutsche-ge...volksaufstandes

Das totalitäre SED-Regime, das nie eine demokratische Legitimation hatte, hat mit Hilfe der Sowjetarmee den Volksaufstand gewaltsam beenden lasssen.
Nach dem Volksaustand forcierte die SED den Ausbau des totalitären Unterdrückungsapparates.


IM Kressin hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 05.10.2018 23:12 | nach oben springen

#105

RE: Wieder ein 3. Oktober....Hurra!

in Das Ende der DDR 05.10.2018 23:35
von Cambrino (gelöscht)
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So, nun ist aus dem 3. Okt. ein 17. Juni 1953 geworden. Ganz schön schnell zurück gespult. Es lebe der 3. Oktober.


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#106

RE: Wieder ein 3. Oktober....Hurra!

in Das Ende der DDR 06.10.2018 01:58
von Marienborn89 | 3.381 Beiträge | 11467 Punkte
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Zitat von Larissa im Beitrag #97
Zitat von Ährenkranz im Beitrag #89
Auch in einem kapitalistischen System wäre eine gerechtere Verteilung der Gelder möglich.



@Marienborn89
Nur in einem kapitalistischen System kann es eine gerechte Verteilung geben. Die Produktionsmittel in der Hand der Arbeiter und Bauern ist eine Farce.

Nehmen wir Reissaus vom Thema und mit Galopp in die Materie.....

Jetzt bin ich aufgeregt zu spaeter Stunde an meinem Moskauer Schreibtisch. Ich weiss nicht, ob ich richtig verstehe, was Du hast gesagt - wenn ja, dann bitte sage mir wo - where - где in this world - gibt es in einem der bestehende kapitalistischen System es so etwas gibt wie eine gerechte Verteilung.
? An den Food Tafeln in Germaniae vielleicht, wo jeder seinen Aepfeln und abgestandenes Gemuese und ausgelagertes Brot und Konserven spendiert bekommt, die er sich sonst nicht leisten kann, auch wenn er oder sie haben fast 40 Jahre Rente einbezahlt? Ein Auge zudruecken gab es auch nach 10 Jahren Gutes und wirklich Schlechtes in Amerika nicht fuer mich. Der aehnliche Zustand, kein Kindergeld, keine Rente einbezahlen, keine Krankenkasse nicht bezahlen - was der Mensch nicht muss, tut er nicht, ein 6-Pack ist wichtiger. In meinem Geburtsland eh nicht, heute kaum zu fassen was sich auf Kosten des kleinen Mannes abspielt. Und Russland mit allen Neuerungen ist auf dem besten Wege die Reichen zu belohnen und die Armen in den ass zu kneifen weiterhin. Ladna, die Verteilung macht's.

Es geht nicht darum ob es einem schlechter oder besser geht. Es geht um die Gesamtheit - und um die ist es nicht so gut bestellt, auch nicht in dem vereinten Deutschland. So einfach ist das alles nicht. Es gibt ja inzwischen die gute Armut, die bessere Armut, und die wirkliche Armut fuer die, die gar nichts zu beissen haben.
Gute Nacht, Larissa





In der sozialen Marktwirtschaft ging es den Menschen wohl eindeutig besser als im Sozialismus. In der DDR ist der Sozialismus wohl noch am glimpflichsten verlaufen.
Die sozialistischen Systeme sind kollabiert. Finde Dich damit ab. Und wenn Du glaubst, ich stünde hinter einem neoliberalen Wirtschaftssystem (ich weiß, in den USA sind liberals etwas anderes. Nützliche Idioten für die Globalisierer sind sie trotzdem), dann irrst Du Dich.

Wo gab es denn in einem der nicht mehr bestehenden sozialistischen Systemen eine gerechte Verteilung?


Der Kommunismus wurde von den Menschen, die er zu beglücken vorgab, von der Weltbühne gefegt. Er ist wirtschaftlich gescheitert, hat sozial versagt. Er hat sich als eine blutige Diktatur erwiesen. Und er war unfähig, sich zu läutern. Auch ich habe mich nach diesem Fiasko leider erst danach gefragt, wie es dazu kommen konnte. Wer sich das ehrlich beantwortet, kann kein Kommunist mehr sein.

Günter Schabowski
zuletzt bearbeitet 06.10.2018 09:21 | nach oben springen

#107

RE: Wieder ein 3. Oktober....Hurra!

in Das Ende der DDR 06.10.2018 09:56
von bürger der ddr | 9.127 Beiträge | 38854 Punkte
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Junge, junge so ein Haufen von Aspekten zum 3.10.!

Zum Thema Einheit.
Hier trenne ich bewußt von der territorialen und kulturellen Einheit und der politisch, wirtschaftlichen Einheit von den neuen und alten Bundesländern.
Die territoriale und kulturelle Einheit begrüße ich, ja wir sind ein Volk, doch eine wirtschaftliche und politische Einheit hinkt dem Einheitsgeschwafel sehr hinterher!

Und genau diese noch vorhandene wirtschaftliche Trennung lehne ich ab! Hier kam das Argument das die Menschen heute flexibel sein müssen um den "gutbetuchten" Jobs nachzureisen, okay, nur warum geht die Reise für Facharbeiter nur in die eine Richtung?
Die Antwort, durch die wirtschaftlichen Unterschiede!
Klar kommen auch leitende Angestellte von West nach Ost, doch dies geschieht aus anderen Gründen.

Zu dem Thema "Vereinigung", das Wort wird schon durch die offizielle Aussage. "Anschluß der neuen Länder" widerlegt. Eine Vereinigung bedeutet eine gewisse Gleichberechtigung der zukünftigen Partner, ein Anschluß ist einfach nur eine "Eingliederung von Unterlegenen". Nun wird wieder das Argument kommen, die DDR war doch am Ende und wirtschaftlich unterlegen....
Doch die Menschen in der DDR haben von innen durch ihren Protest dafür gesorgt das die Grenzen geöffnet wurden, die Menschen der "neuen Bundesländer" sind denen der "alten Bundesländer" in keiner Form unterlegen.
Und wenn man schon auf Grund der wirtschaftlichen Situation (angeblich wirtschaftlich Schwächer) für die tarife OST und West sorgt, warum macht man das nicht in den "Alten Ländern" analog?
Dort soll es ja auch unterschidliche wirtschaftliche Stärken in den Bundesländern geben.

Und eines noch zu bedenken, ohne den wirtschaftlichen Schub durch die sog. Einheit wäre die BRD ähnlich wie Frankreich und Co. in eine Krisensituation gerutscht. Allein der Schub durch neue Konsumenten und Investitionen hat die BRD damals wirtschaftlich stabil gehalten!

Mein Fazit:
Gut das es die territoriale und kulturelle Einheit gibt, das sich bekannte und Verwandte in ost und Wesz wieder näher gekommen sind, gut das der kalte Krieg ein Ende hat, gut das die "Diktatur des Proletariats" vorbei ist.
Schlecht das durch den Wegfall der zwei systeme auch die soziale Marktwirtschaft als politischer Bote und Anreiz für das bessere System weggefallen ist, schlecht das die Schanze einer gleichberechtigten Vereinigung mit gemeinsamer neuer Verfassung vergeigt wurde, schlecht das heute noch wirtschaftlich zwischen ost und West getrennt wird.


Ein Ausspruch von A. Schopenhauer: "Seit ich die Menschen kenne liebe ich die Tiere"


Marienborn89 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#108

RE: Wieder ein 3. Oktober....Hurra!

in Das Ende der DDR 06.10.2018 10:10
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Zitat von Marienborn89 im Beitrag #90
Zitat von Ährenkranz im Beitrag #89

Auch in einem kapitalistischen System wäre eine gerechtere Verteilung der Gelder möglich.



Nur in einem kapitalistischen System kann es eine gerechte Verteilung geben. Die Produktionsmittel in der Hand der Arbeiter und Bauern ist eine Farce.



Man erlebt´s ja täglich...

Aber stimmt, es ist eine sogenannte Kann-Bestimmung, keine Pflicht.


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zuletzt bearbeitet 06.10.2018 10:11 | nach oben springen

#109

RE: Wieder ein 3. Oktober....Hurra!

in Das Ende der DDR 06.10.2018 10:13
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Zitat von bürger der ddr im Beitrag #107

Zu dem Thema "Vereinigung", das Wort wird schon durch die offizielle Aussage. "Anschluß der neuen Länder" widerlegt. Eine Vereinigung bedeutet eine gewisse Gleichberechtigung der zukünftigen Partner, ein Anschluß ist einfach nur eine "Eingliederung von Unterlegenen".


Das kann ich nachvollziehen. Aber besonders realistisch war das unter den gegebenen Umständen eben nicht. Wie hätte das aussehen sollen? Vielleicht zunächst ein Staatenbund mit schrittweiser Vereinigung?
Es wäre auch ohne Anschluss an die BRD und ohne Treuhand etc. pp. eine harte Zeit geworden. Wahrscheinlich noch eine härtere.


Der Kommunismus wurde von den Menschen, die er zu beglücken vorgab, von der Weltbühne gefegt. Er ist wirtschaftlich gescheitert, hat sozial versagt. Er hat sich als eine blutige Diktatur erwiesen. Und er war unfähig, sich zu läutern. Auch ich habe mich nach diesem Fiasko leider erst danach gefragt, wie es dazu kommen konnte. Wer sich das ehrlich beantwortet, kann kein Kommunist mehr sein.

Günter Schabowski
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#110

RE: Wieder ein 3. Oktober....Hurra!

in Das Ende der DDR 06.10.2018 10:17
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Zitat von Freienhagener im Beitrag #92
Zitat von PKE im Beitrag #88
Nein kein Hurra.Hat Vielen nichts gebracht.

Wem hier geht es definiv schlechter als damals?

Ansonsten wäre das Jammern auf hohem Niveau.



Nur mal so : Die Beschuldigung, jemand würde jammern auf hohem Niveau, ist anscheinend das schlagende Argument geworden im Forum.

Es gibt durchaus genug Verlierer der Einheit, denen es nicht besser geht als damals. Außer, daß sie jetzt keine Butter vom VEB
Molkereikombinat aus Kleinsiehstmichnicht kaufen können, sondern von der Molkerei Müller oder gar Weihenstephan.
Ich wäre da mit solchen Behauptungen etwas zurückhaltender.
Es steht niemandem zu, das Leben Anderer zubewerten, wenn man nicht genaue Einblicke hat.


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#111

RE: Wieder ein 3. Oktober....Hurra!

in Das Ende der DDR 06.10.2018 10:20
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Zitat von Heckenhaus im Beitrag #108
Zitat von Marienborn89 im Beitrag #90


Nur in einem kapitalistischen System kann es eine gerechte Verteilung geben. Die Produktionsmittel in der Hand der Arbeiter und Bauern ist eine Farce.



Man erlebt´s ja täglich...

Aber stimmt, es ist eine sogenannte Kann-Bestimmung, keine Pflicht.


Man vergleiche mal die DDR und die BRD Mitte der siebziger Jahre. Eine Zeit, in der auch die DDR gewisse (wirtschaftliche) Erfolge erzielt hat und eine Zeit in der BRD, die mit der heutigen internationalen Finanzwelt nichts mehr zu tun hat. Für mich ist der Vergleich jedenfalls eindeutig.

Beim "Sozialismus" kann man sich wohl darauf verlassen, dass dort zuverlässig immer Menschlichkeit und Humanismus nur auf dem Papier bestehen.


Der Kommunismus wurde von den Menschen, die er zu beglücken vorgab, von der Weltbühne gefegt. Er ist wirtschaftlich gescheitert, hat sozial versagt. Er hat sich als eine blutige Diktatur erwiesen. Und er war unfähig, sich zu läutern. Auch ich habe mich nach diesem Fiasko leider erst danach gefragt, wie es dazu kommen konnte. Wer sich das ehrlich beantwortet, kann kein Kommunist mehr sein.

Günter Schabowski
zuletzt bearbeitet 06.10.2018 10:26 | nach oben springen

#112

RE: Wieder ein 3. Oktober....Hurra!

in Das Ende der DDR 06.10.2018 10:29
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Zitat von Marienborn89 im Beitrag #106
....
....Wo gab es denn in einem der nicht mehr bestehenden sozialistischen Systemen eine gerechte Verteilung?


Man darf die sehr unterschiedlichen Ausgangspositionen nicht außer Acht lassen.
Was wäre wohl passiert, wenn die westliche Welt Osteuropa bekommen hätte, das Armenhaus des Kontinents, und der
Sozialismus im Ruhrgebiet seinen Anfang genummen hätte, unter der Verantwortung von deutschen Fachleuten ?
Ohne Mangel und ohne Embargopolitik ?
Mit wirtschaftlicher Macht und wertvollen Rohstoffen ?

Wäre mal einige Gedankenspiele wert.
Ich glaube nicht, daß solchen Voraussetzungen eine DDR auf BRD-Gebiet in die Pleite gegangen wäre.

Aber gut, auch dazu gibt es ganz sicher tausend verschiedene Auffassungen.


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#113

RE: Wieder ein 3. Oktober....Hurra!

in Das Ende der DDR 06.10.2018 10:34
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Davon gehe ich nicht aus. Die BRD war und ist rohstoffarm. Die Kohle wird ja heute nicht mal mehr gebraucht bzw. erscheint die Förderung unter Tage zu aufwendig. Was ist denn mit der Sowjetunion? Rohstoffe en masse! Trotzdem nichts daraus geworden.


Der Kommunismus wurde von den Menschen, die er zu beglücken vorgab, von der Weltbühne gefegt. Er ist wirtschaftlich gescheitert, hat sozial versagt. Er hat sich als eine blutige Diktatur erwiesen. Und er war unfähig, sich zu läutern. Auch ich habe mich nach diesem Fiasko leider erst danach gefragt, wie es dazu kommen konnte. Wer sich das ehrlich beantwortet, kann kein Kommunist mehr sein.

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#114

RE: Wieder ein 3. Oktober....Hurra!

in Das Ende der DDR 06.10.2018 10:34
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Zitat von Marienborn89 im Beitrag #111


Beim "Sozialismus" kann man sich wohl darauf verlassen, dass dort zuverlässig immer Menschlichkeit und Humanismus nur auf dem Papier bestehen.


Nicht nur auf dem Papier, denn jeder Bürger hatte zumindest ein Dach überm Kopf und mußte nicht aus Mülltonnen seinen Lebensunterhalt klauben.

Warum die DDR letztendlich doch einging, ist eine ganz logische Folge der Übermacht des Kapitalismus.
Wer will schon ewig mit und neben seinem ideologischen Feind mit Zurückhaltung leben, es ist doch einfacher ohne diesen.
Wir erleben doch jetzt, nachdem der "Sozialismus" verschwunden ist, welches Gesicht der Kapitalismus wirklich hat.


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#115

RE: Wieder ein 3. Oktober....Hurra!

in Das Ende der DDR 06.10.2018 10:37
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Zitat von Marienborn89 im Beitrag #113
Davon gehe ich nicht aus. Die BRD war und ist rohstoffarm. Die Kohle wird ja heute nicht mal mehr gebraucht bzw. erscheint die Förderung unter Tage zu aufwendig. Was ist denn mit der Sowjetunion? Rohstoffe en masse! Trotzdem nichts daraus geworden.

Die BRD hatte damals, 1945, die Schlüsselindustrien und die zu jener Zeit wichtigen Rohstoffe wie Kohle und Stahl.
Es geht doch nicht um heute, sondern um die Anfangsjahre nach dem Krieg. Wer da die Nase vorn hatte, der bestimmte die Richtung.
Die UdSSR Interessiert erstmal nicht, sondern Kerneuropa.


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zuletzt bearbeitet 06.10.2018 10:39 | nach oben springen

#116

RE: Wieder ein 3. Oktober....Hurra!

in Das Ende der DDR 06.10.2018 10:38
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Das mussten in der BRD 1975 auch nur ganz wenige. In der DDR gab es dafür als letzte Konsequenz den § 249 StGB-DDR


Der Kommunismus wurde von den Menschen, die er zu beglücken vorgab, von der Weltbühne gefegt. Er ist wirtschaftlich gescheitert, hat sozial versagt. Er hat sich als eine blutige Diktatur erwiesen. Und er war unfähig, sich zu läutern. Auch ich habe mich nach diesem Fiasko leider erst danach gefragt, wie es dazu kommen konnte. Wer sich das ehrlich beantwortet, kann kein Kommunist mehr sein.

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#117

RE: Wieder ein 3. Oktober....Hurra!

in Das Ende der DDR 06.10.2018 10:43
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Zitat von Heckenhaus im Beitrag #114

Wir erleben doch jetzt, nachdem der "Sozialismus" verschwunden ist, welches Gesicht der Kapitalismus wirklich hat.



Da ist etwas dran, die Expansion und Globalisierung ging in den 1990ern dann richtig los.

Bzgl. Kernindustrien: es gibt die These, die Bundesrepublik habe auch vom Koreakrieg profitiert, da die Kriegswirtschaft der Westalliierten noch weiter laufen musste und die BRD Produktionskapazitäten für Konsumgüter hatte. Habe mich damit nicht weiter beschäftigt und kenne auch keine Zahlen. Das ist aber ein interessanter Punkt.


Der Kommunismus wurde von den Menschen, die er zu beglücken vorgab, von der Weltbühne gefegt. Er ist wirtschaftlich gescheitert, hat sozial versagt. Er hat sich als eine blutige Diktatur erwiesen. Und er war unfähig, sich zu läutern. Auch ich habe mich nach diesem Fiasko leider erst danach gefragt, wie es dazu kommen konnte. Wer sich das ehrlich beantwortet, kann kein Kommunist mehr sein.

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#118

RE: Wieder ein 3. Oktober....Hurra!

in Das Ende der DDR 06.10.2018 10:51
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Krupp, Krauss-Maffei u.a. haben immer profitiert, da ist durchaus vorstellbar, daß hier auch zumindest Zulieferungen erfolgten.


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#119

RE: Wieder ein 3. Oktober....Hurra!

in Das Ende der DDR 06.10.2018 11:50
von hundemuchtel 88 0,5 | 3.100 Beiträge | 4169 Punkte
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Nicht zu vergessen der Konzern "Rheinmetall", auch ganz vorn mit dabei, wenn es um bewährte Technologien und Geld verdienen geht.

gruß h.



zuletzt bearbeitet 06.10.2018 11:55 | nach oben springen

#120

RE: Wieder ein 3. Oktober....Hurra!

in Das Ende der DDR 06.10.2018 12:31
von Freienhagener | 8.461 Beiträge | 21289 Punkte
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Zitat von SEG15D im Beitrag #99
Sachma @Freienhagener...lebst Du eigentlich noch real..oder ist Dein Dasein auf Bit-Ebene begrenzt???
Du willst wissen, wem es im Vergleich zu "Damals" heute schlechter geht... Dein Ernst???
Dann grenzt Deine Ignoranz wohl schon an schlimmeren Diagnosen: Frag doch einfach mal die Mitarbeiter der Reinigungsstaffeln, die Dein Umfeld sauber halten,

Und frag die Doch mal, was die im Monat rauskriegen und was die machen müssen (Aufstocker)...

Hauptsache, Du hast den Rand gestrichen voll! Herzlich willkommen im System!, Den Kommentar der darauf logisch folgt, spare ich mir!
Aber eines habe ich noch: Ignoranz ist nicht immer ein Segen.....



Beruhige Dich mal und überlege, was mit "hier" gemeint sein könnte.

(ganz abgesehen davon, daß auch DDR-Putzfrauen nicht "den Rand voll hatten")


Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)


zuletzt bearbeitet 06.10.2018 12:35 | nach oben springen


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