Süd u. Nord Korea die Landminen werden geräumt.

  • Seite 1 von 3
01.10.2018 20:49
avatar  ( gelöscht )
#1
avatar
( gelöscht )

Sehr lange ist es her, als dieses Land nach einem Krieg geteilt wurde und sich daraus zwei Staaten unterschiedlicher Gesellschaftsordnung bis Heute entwickelt haben. In letzter Zeit gab es ja schon einige Treffen und Vereinbarungen zwischen den Oberen dieser beiden Länder. Nun wird gemeldet, daß die Landminen an der Grenze zwischen den beiden Ländern geräumt werden. Ist dieses vielleicht mit Blick in die Zukunft ein Zeichen, daß es auch hier bald zu einer Wiedervereinigung des Landes kommen wird? Für die Bevölkerung beider Seiten wäre es angebracht und Erleichterung nach so langer Zeit. So eine Wiedervereinigung würde aber für die Bevölkerung beider Seiten eine große Umstellung und Herausforderung bedeuten, denn welch ein Gesellschaftssystem würde dort entstehen? Mit den Schwierigkeiten wird es ja nicht einfach werden. Man schaue dabei nur mal auf Deutschland, wie Schwierig es war und zum Teil auch noch ist nach der Wiedervereinigung.

Cambrino


 Antworten

 Beitrag melden
01.10.2018 21:45
#2
avatar

Gleich wie, jeder Fortschritt in den Innerkoreanischen Beziehungen berühren mich zu tiefst.

-------------------------------
Grün ja grün war'n alle meine Streifen
-- Harbker EK-Zappel 79-2 --


 Antworten

 Beitrag melden
01.10.2018 23:45
#3
avatar

Ich würde mir eine alsbaldige Wiedervereinigung beider Staaten wünschen und dass sie unsere Fehler nicht wiederholen. Sie hatten genug Zeit, um unsere Entwicklung zu verfolgen.
Vielleicht schaffen sie es ja, etwas Ordentlich, Neues für die kommenden Generationen zu entwickeln, ich würde mich freuen,

Gruß vom Grenzfuchs

Wer mit dem Strom schwimmt, wird nie die Quelle sehen!

GT der DDR, 1972-1975, GKS Süd -> GR-10 "Ernst Grube", II. Bat. Göttengrün / 8.GK Juchhöh - Uffz. - FW. d. Res.


 Antworten

 Beitrag melden
02.10.2018 02:17 (zuletzt bearbeitet: 02.10.2018 02:20)
avatar  Kalubke
#4
avatar

Die Minen lagen dort wahrscheinlich deswegen so lange, weil es dort anscheinend keine systemübergreifende Connection a la Strauss/Schalck-Golodkowsky gab,

Gruß Kalubke


 Antworten

 Beitrag melden
02.10.2018 06:28 (zuletzt bearbeitet: 02.10.2018 06:30)
#5
avatar

Zitat von Cambrino im Beitrag #1
Sehr lange ist es her, als dieses Land nach einem Krieg geteilt wurde und sich daraus zwei Staaten unterschiedlicher Gesellschaftsordnung bis Heute entwickelt haben. In letzter Zeit gab es ja schon einige Treffen und Vereinbarungen zwischen den Oberen dieser beiden Länder. Nun wird gemeldet, daß die Landminen an der Grenze zwischen den beiden Ländern geräumt werden. Ist dieses vielleicht mit Blick in die Zukunft ein Zeichen, daß es auch hier bald zu einer Wiedervereinigung des Landes kommen wird? Für die Bevölkerung beider Seiten wäre es angebracht und Erleichterung nach so langer Zeit. So eine Wiedervereinigung würde aber für die Bevölkerung beider Seiten eine große Umstellung und Herausforderung bedeuten, denn welch ein Gesellschaftssystem würde dort entstehen? Mit den Schwierigkeiten wird es ja nicht einfach werden. Man schaue dabei nur mal auf Deutschland, wie Schwierig es war und zum Teil auch noch ist nach der Wiedervereinigung.

Cambrino


Es werden nur die Minen im Bereich Joint Security Area (JSA) = Gemeinsame Sicherheitszone in Panmunjom bis zum 20. Oktober geräumt.
Vorgesehen ist ebenfalls ein Bereich bei Cherwon.
Dies ist das Ergebnis, neben anderen Absprachen im Bezug auf die JSA und Bergung von gefallenen Soldaten, der Gespräche zw. Nord- und Südkorea.

Ein Anfang!

"Mobility, Vigilance, Justice"

 Antworten

 Beitrag melden
02.10.2018 11:37
#6
avatar

Die Annäherung von Nord- und Südkorea ist sehr zu begrüssen. Wenn es jetzt auch noch so gemacht wird ist das ein Schritt in die richtige Richtung, dem dann möglicherweise auch noch weitere folgen. Wenn ich was zu sagen hätte, da wären mal 2 Kandidaten für den Friedensnobelpreis, die ihn dann auch wirklich verdient hätten.


 Antworten

 Beitrag melden
02.10.2018 14:31
avatar  ( gelöscht )
#7
avatar
( gelöscht )

Es ist schön, wenn sich da was bewegt. Aber zu voreiliger Euphorie besteht kein Anlass. Der Norden hat das ganze Atomproblem erschaffen. Das müsste erst endgültig verschwinden, bevor es wirklich besser werden kann mit den Beziehungen.
Vermutlich ist Kim da, wo die DDR Anfang der 80er war. Die Wirtschaftslage wird einfach nicht besser und finanziell kommt ein Ende in Sicht. Da schmeißt man sich nochmal an alle ran.


 Antworten

 Beitrag melden
02.10.2018 16:24
avatar  ( gelöscht )
#8
avatar
( gelöscht )

Hoffentlich machen die nicht nach dem Minen räumen den gleichen Fehler wie die damalige DDR und bauen dann als Ersatz Selbstschußanlagen auf. Ich hoffe, daß es nicht passiert.


 Antworten

 Beitrag melden
03.10.2018 06:18
avatar  Kalubke
#9
avatar

Ich frage mich sowieso, warum die Teilung Koreas noch so lange aufrecht erhalten werden kann. Mischen da wie so oft wiedermal die Supermächte im Hintergrund miit?

Gruß Kalubke


 Antworten

 Beitrag melden
03.10.2018 12:00 (zuletzt bearbeitet: 03.10.2018 12:02)
#10
avatar

"Wieder mal" ist gut.
Das tun sie seit 1945 ununterbrochen.

Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)


 Antworten

 Beitrag melden
03.10.2018 12:02
avatar  ( gelöscht )
#11
avatar
( gelöscht )

Evtl. mal Korea-Krieg googeln?


 Antworten

 Beitrag melden
03.10.2018 12:11
#12
avatar

Zitat von Harzwanderer im Beitrag #11
Evtl. mal Korea-Krieg googeln?


Ich glaube, es ging um

Zitat
warum die Teilung Koreas noch so lange aufrecht erhalten werden kann


nicht um den Grund vor 65 Jahren.

- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
.Die geistige Blindheit breitet sich weiter aus: Immer mehr sehen nur noch, was ihnen ins Auge springt.
.E.Ferstl

.

 Antworten

 Beitrag melden
03.10.2018 12:18 (zuletzt bearbeitet: 03.10.2018 12:20)
#13
avatar

Die Großmächte allein sind für das Fortdauern der Teilung nicht verantwortlich.
Das dort ist doch wie bei uns bis 1989: Beide Staaten wollen sich nicht zugunsten des Anderen aufgeben.

Aktuell geht es gar nicht um die Wiedervereinigung, sondern um die Herstellung friedlicher Beziehungen.

Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)


 Antworten

 Beitrag melden
03.10.2018 12:19 (zuletzt bearbeitet: 03.10.2018 12:23)
avatar  ( gelöscht )
#14
avatar
( gelöscht )

Es ging auch um

Zitat
Mischen da wie so oft wiedermal die Supermächte im Hintergrund miit?



DIe USA -und die gesamte UNO- haben eingegriffen, als die von Stalin unterstützten Rebellen, darunter Kim I., ganz Korea von Norden aus beginnend erobert haben. Mit dem US-Eingreifen wurden die erfolgreich zurückgedrängt. Dann griff China ein und die USA haben drauf verzichtet, ganz Korea zurückzuerobern. Also ist es seitdem in der Mitte geteilt und China kontrolliert weiter den einst reicheren Norden. Für China ist Nordkorea ein bequemer Puffer zum kapitalistischen Süden, gemanaged von Kim III. Ob das immer so bleiben muss? Der Süden boomt und hat den Norden völlig abgehängt.

China will sicher keine nordkoreanischen Flüchtlingsmassen bei sich.


 Antworten

 Beitrag melden
03.10.2018 12:24
#15
avatar

Die faktische Teilung erfolgte bereits 1945. Seitdem gibt es in Nordkorea keine Rebellen mehr, sondern erst die sowjetische Besatzung und 1948 wurde der Staat gegründet.

Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)


 Antworten

 Beitrag melden
Bereits Mitglied?
Jetzt anmelden!
Mitglied werden?
Jetzt registrieren!