Gute Nachricht: Hubertus Knabe wurde aus Amt "entfernt"

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26.09.2018 20:12
#31
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Möglicherweise gibt es keine Überlebenden und die dort Beschäftigten werden sich hüten darüber zu sprechen,
die schweigen bis ins Grab.

Darauf kann ich nur antworten :

Bullshit


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26.09.2018 20:18
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#32
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( gelöscht )

Egal wer es weiterführt, kein Mensch ist objektiv.

Ein ehemaliger Insasse genausowenig wie einer der Folterknechte.

Ich habe aber noch nicht von ehemaligen Insassen gehört, dass sie ihre Folterknechte verhöhnt haben.

Die "Täter" wollen ja im nachhinein alle Inhaftierten als Kriminelle hinstellen. Des entspräche ja auch der Meinung der damaligen Regierung. Immer getreu dem Motto "Wer nicht für uns ist, ist gegen uns und somit unser Feind" und Feinde sind eben auch Kriminelle oder umgekehrt.

KS


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26.09.2018 20:20
avatar  linamax
#33
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Na , eine andere Antwort von dir ,hätte mich auch ,überrascht . Also , immer die Leute weiter verarschen .


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26.09.2018 20:21 (zuletzt bearbeitet: 26.09.2018 20:22)
#34
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Die "Täter" wollen ja im nachhinein alle Inhaftierten als Kriminelle hinstellen.

Komisch @Kontrollstreife , das einige Insassen von HSH in bundesdeutschen JVA,s einsitzen!!! Müssen doch nicht so unschuldig gewesen sein, odärr


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26.09.2018 20:27
avatar  linamax
#35
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Da kann man sich nur tot lachen ,was du für Beispiele bringst . Was war Bautzen ,war das ein Erholungsheim .


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26.09.2018 20:29 (zuletzt bearbeitet: 27.09.2018 20:04)
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#36
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( gelöscht )

Warum war diese Antwort von Dir genau so zu erwarten? Fühlst Du dich angegriffen? Verabscheuung von begangenem Unrecht Deiner Genossen ist von Dir nicht zu erwarten. Soweit scheint es nicht zu reichen.

Natürlich sind da auch Kriminelle dabei gewesen, aber bei weitem nicht alle.

Vielleicht denkst Du mal darüber nach wie Menschen nach den "Sonderbehandlungen" noch mit dem normalen Leben zurecht kamen.

Nach Aussagen des obersten Knallfrosches sind es ja Liebesdienste gewesen, welche den Inhaftierten angedient wurden.

KS


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26.09.2018 20:32
#37
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Erst mal möchte ich anführen--das mir der Knabe am A.... vorbei geht. Zweitens, wer ist er denn. Und drittens,gehört auf so einen Posten, einer der bis 1989 in der ehm. DDR gelebt hat und selbst zum Opfer wurde. Und nicht jemand, der aus den alten Bundesländern kommt und den ehm. DDR Volk erklären will wie sie gelebt haben


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26.09.2018 20:34
#38
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Natürlich sind da auch Kriminelle dabei gewesen, aber bei weitem nicht alle.

Richtig, nicht ALLE ! Ca. 99% waren nicht politisch einsitzend

den "Sonderbehandlungen"??? Was waren denn Diese ???



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26.09.2018 20:38
#39
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Zitat von Sperrbrecher im Beitrag #28
Zitat von Heckenhaus im Beitrag #24
An seine Stelle gehört eine Person, die als Zeitzeuge und wahrheitsgetreu berichten kann, was damals dort geschah.

Dann wohl am Besten jemand, der früher dort tätig war und den Besuchern erklärt, dass es sich eigentlich eher um eine Kurklinik oder ein Sanatorium gehandelt hat.
Zitat von Heckenhaus im Beitrag #24
Was hat der Mann überhaupt für ein Wissen über Mielke & Co, wahres Wissen, keine Geschichten ?

Eigentlich erstaunlich, dass man den Herrn Mielke noch nicht einen Menschenrechtspreis verliehen hat.

Du brauchst meine Sätze nicht sinnentstellen, nichts davon habe ich behauptet.
Aber wenn ein gelernter (studierter) Wessi ohne Osterfahrung in einer Stasi-Gedenkstätte angelesenes Zeug von sich gibt,
dann kann auch ein Lokführer über Stromerzeugung referieren, nur weil er mal las, Strom kommt vom Kraftwerk.

.
.

.

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26.09.2018 20:42
avatar  Hans55
#40
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https://www.freiepresse.de/NACHRICHTEN/S...ikel9650123.php
Das war Hubertus Knabes Welt! Leider brauch der wohl nicht zum Arbeitsamt zu rennen!


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26.09.2018 20:47
#41
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Es waren größtenteils politische Häftlinge. Die Gedenkstätte ist einen Besuch wert, es zeigt eindrucksvoll die Unterdrückungsmechanismen in einem totalitären System.

Deswegen ist die Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen auch Mitgliedsorganisation der >>Platform of European Memory and Conscience<<


>>Die Platform of European Memory and Conscience ist ein Bildungsprojekt der Europäischen Union.
Es ist eine Kooperation zwischen staatlichen Institutionen und Organisationen aus EU-Ländern in der Forschung, Dokumentation, Sensibilisierung und Aufklärung über die Verbrechen totalitärer (insbesondere kommunistischer und faschistischer) Regime.<<
https://de.wikipedia.org/wiki/Platform_o..._and_Conscience

Das ist der Jammer dieser Welt,
Dass all die Dummheit der Millionen
Den wenigen, deren Geist erhellt,
Den Weisen wird zu Dornenkronen;
Dass sich der Massen Unverstand
Frech an des Genius Schwingen heftet,
Ihr zerrt aus seinem hohen Land,
Bis er zu Boden sinkt entkräftet.
Kurt Eisner


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26.09.2018 20:53 (zuletzt bearbeitet: 26.09.2018 20:53)
#42
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Heutzutage betreiben noch vereinzelt ewig-gestrige dunkelrote Reaktionäre Stasi-Geschichtsrevisionismus.


Der ehemalige Regierende Bürgermeister von Berlin Walter Momper hatte das bei einer Rede vor 12 Jahren bereits angesprochen:

>>Rede des Präsidenten des Abgeordnetenhauses von Berlin, Walter Momper, zur Veranstaltung "Zeichen setzen - Schauspieler und ehemalige Häftlinge des MfS lesen Zeitzeugenberichte"
(....)
Aber: Auf der von gut 200 Personen besuchten Veranstaltung trat eine große Gruppe
von Teilnehmern auf, die deutlich zu erkennen gab, dass sie ehemalige Mitarbeiter
des Ministeriums für Staatssicherheit waren, darunter ein ehemaliger Minister für
Staatssicherheit und ein Stellvertretender Minister sowie der frühere Kerkermeister
des Stasi-Gefängnisses Hohenschönhausen.
In Zwischenrufen und Diskussionsbeiträgen aus dieser Gruppe von Stasi-Schergen,
die sich auch ganz unverfroren mit Namen und ehemaligen Stasi-Dienstgrad zu
erkennen gaben, wurden die Stasi-Verbrechen verharmlost und Zeugen und Opfer
der Stasi verhöhnt. Die Peiniger von damals nutzten schamlos eine demokratische
Bürgerversammlung aus, um Geschichte in ihrem Sinne zu verfälschen.
Die Dreistigkeit und die Frechheit der ehemaligen Stasi-Funktionäre ging so weit, die
heutige Gedenkstätte als „Gruselkabinett“ zu verunglimpfen und zu behaupten, es
habe dort keine Menschenrechtsverletzungen gegeben. Diese infame
Herabwürdigung und tiefe Verletzung der Opfer der Stasi-Willkür erfordert eine klare
und unmissverständliche Reaktion.
Wir, die wir nicht Opfer der Stasi waren, wir können nachempfinden, wie furchtbar es
für die ehemaligen Häftlinge, für die Opfer, die dort anwesend waren, gewesen sein
muss, mit den Tätern in einem Raum zu sein und schlimmer noch, von ihnen
angepöbelt, beschimpft und bedroht zu werden. Wir glauben nachvollziehen zu
können, wie unerträglich es gewesen ist, die am eigenen Leibe erfahrenen
Misshandlungen und Demütigungen als Lüge und als Unwahrheit verharmlost und
geleugnet zu sehen.
Es ist unglaublich, dass die Täter keine Reue kennen und selbst 16 Jahre nach dem
Ende der DDR sich ganz offensichtlich keiner Schuld bewusst sind. Vor dem
Hintergrund einer ganz merkwürdigen DDR-Nostalgie, die die Drangsalierung durch
Stasi und SED ausblendet, wurde hier in aller Öffentlichkeit der Versuch unternommen,
Geschichte umzuschreiben. Es ist leider ein zu beobachtender Trend,
dass der Gewaltcharakter der SED-Herrschaft ignoriert oder geleugnet wird und die
angeblichen "guten Seiten" der DDR herausgekehrt werden. (...) <<
https://web.archive.org/web/201509241104...Rede_040406.pdf

Danke, Herr Momper, für die deutlichen Worte.

Das ist der Jammer dieser Welt,
Dass all die Dummheit der Millionen
Den wenigen, deren Geist erhellt,
Den Weisen wird zu Dornenkronen;
Dass sich der Massen Unverstand
Frech an des Genius Schwingen heftet,
Ihr zerrt aus seinem hohen Land,
Bis er zu Boden sinkt entkräftet.
Kurt Eisner


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26.09.2018 21:09 (zuletzt bearbeitet: 26.09.2018 21:12)
avatar  Ebro
#43
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Wie hat mir im Thema "Fassungslos" im Beitrag 3522 der User Marienborn89 erklärt, keine Ahnung und nicht Willens oder so?? Es kann nicht sein, was nicht ein darf?
Diesen Text kann man genau eins zu eins auf die letzten Beiträge hier übertragen.

Endlich als geistig primitiv erkannt worden, hat ja lange gedauert......!
Mitglied in einem Forum, indem man nur wegen der Vita regelmäßig dumm angemacht wird von Ahnungslosen und Dünnbrettbohrern

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26.09.2018 21:09
#44
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Aus dem Jahresbericht der Hauptabteilung IX (Untersuchung) des MfS für das Jahr 1988

Auszüge eines Beitrages von W. Schmidt :


Dem Zeitgeist und der Rehabilitationspraxis nach 1990 folgend erscheint die Inhaftierung in Hohenschönhausen als Willkür gegenüber Unschuldigen. Nach DDR-Recht standen sie aber ausnahmslos im Verdacht, Straftaten begangen zu haben, darunter zahlreiche Verbrechen und Vergehen, die in anderen Ländern auch geahndet werden, wie Terror, Spionage, Schädigung der Volkswirtschaft, Militärstraftaten, Schändung von sowjetischen oder jüdischen Friedhöfen, faschistische und Völkerhetze, gewaltsame Grenzdurchbrüche, Menschenschmuggel, Verbrennen der Staatsflagge, Beleidigung des Staatsoberhauptes, Androhungen von Mord, tätliche Angriffe auf Personen, Schwerstkriminalität usw. Selbst 1988 machten „Andersdenkende“ nur etwa ein Prozent der Untersuchungshäftlinge in Hohenschönhausen aus und mehr als die Hälfte von ihnen wurde nach kurzer Haft zu „Studienaufenthalten“ ins westliche Ausland geschickt.

Unter den in Berlin-Hohenschönhausen Inhaftierten befanden sich insgesamt 165 Nazi- und Kriegsverbrecher, wie der berüchtigte KZ-Arzt Fischer oder der Mörder von Oradour, Barth. Sind nun auch sie Opfer der kommunistischen Diktatur?
oder von mir erweitert alles Unschuldige ?


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26.09.2018 21:14 (zuletzt bearbeitet: 26.09.2018 21:15)
#45
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Grenzläufer # 42:

Was für Worte hast du denn von Momper erwartet ? Ich bin sicher, daß er weiß, daß nicht alles so ist wie die Knabe-Brüder behaupten und nicht alles gelogen ist, was die ehemaligen MfS-Mitarbeiter auf dieser Veranstaltung sagten. Alles Andere wäre schwarz - weiß - Malerei.
Kürzlich nahm ich an einer Führung im Rahmen unsererTourismus GmbH für alle Hotel- und FeWo-Vermieter in der Stasi-Gedenkstätte Erfurt teil. Ich enthielt mich während der Führung, las ausführlich die ausgestellten Briefe der Insassen, konnte aber nicht mehr die Gusche halten, als alle "Schließer" pauschal als ganz miese Typen dargestellt wurden, denen es soz. Spaß macht, die Insassen zu quälen. Die Führerin mußte dann auch einräumen, daß es Solche und Solche gegeben hat und man den Einzelfall sehen muß.


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