Nutzung des NS-Archivs für Erpressungen von Bundesbürgern durch das MfS?

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28.09.2018 10:55 (zuletzt bearbeitet: 28.09.2018 10:56)
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#16
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Wo ist das Problem? Er ist heute zugänglich. Früher war er es nichtmal für Stasis.


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28.09.2018 10:57
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#17
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BRB

Zitat von Harzwanderer im Beitrag #16
Wo ist das Problem? Er ist heute zugänglich. Früher war er es nichtmal für Stasis.
Mich lockst DU nicht ! Geh lieber wandern oder spiel mit dem neuesten (alten) User dieses Forums !

EX DM


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28.09.2018 11:00 (zuletzt bearbeitet: 28.09.2018 11:01)
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#18
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Ich „locke“ Dich nicht. Du bist mir wurscht. Hör einfach auf zu Jammern.


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28.09.2018 11:02
#19
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Zitat von BRB im Beitrag #17
[...]

EX DM


Oh je...

Berlin

--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Dieser Beitrag ist eine Meinungsäußerung, nicht repräsentativ, im Sinne des Art. 5 des Grundgesetzes und durch diesen gedeckt !

Ein Holder geht durch dick und dünn...

Der Holder auf dem Acker, der kleine Racker schlägt sich wirklich wacker....

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28.09.2018 11:10
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#20
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Gehört zwar überhaupt nicht hierher- aber ich bin gespannt

Siggi


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28.09.2018 12:47
#21
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[quote="Harzwanderer"|p685951]Das MfS hatte in Hoppegarten ein eigenes Archiv für seine extra geführten und auch sonst intern gesperrten Nazi Akten. Auf die heissesten Fälle hatte nur Mielke Zugriff.[/

Meine Frage wurde bisher nicht beantwortet.


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28.09.2018 13:04
#22
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Wo ist das Problem? Er ist heute zugänglich. Früher war er es nichtmal für Stasis.

AHA, dann hat Ref. IX/11 des MfS leere Karteikarten oder Dokumente angeschaut ?

Gut 11 Km Akten aus der Zeit der faschistischen Diktatur und deren Überprüfungen wurden durch dieses Referat bearbeitet.


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28.09.2018 13:16
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#23
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Es war von den normalen Stasi Akten getrennt und durfte nur mit Sonderzugang genutzt werden. Nicht mal hauptberufliche Stasi Archivare durften da ran. Den Kern des Bestands, siehe oben EH, hat EM bei sich gehabt.


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29.09.2018 19:14
#24
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Vielleicht kann der User @Merkur helfen um dieses Problem zu klären ?



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29.09.2018 19:52 (zuletzt bearbeitet: 29.09.2018 21:24)
avatar  Merkur
#25
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Grundsätzlich war es auch in der Abt. XII so, dass aufgrund von Geheimhaltung und Konspiration die Archivare nur Zugang zu Karteien und Akten ihres unmittelbaren Tätigkeitsbereiches hatten. Bei der IX/11 gab es schon aufgrund der räumlichen Trennung andere Archivare.
Zwischen der IX/11 und der XII gab es natürlich ein weisungsmäßiges Zusammenwirken. Näheres kann ich bei begründetem und ernsthaftem Bedarf gern erläutern. Die grundsätzliche Trennung erfolgte auch erst 1967. Operativ relevante NS- Unterlagen wurden ab 1952 von der Abt. XII archiviert, die ebenfalls entsprechende Personen registrierte. Also waren in dieser Zeit die NS-Unterlagen ganz normal bei der XII im Archiv. Mit der Bildung der HA IX/11 und der damit verbundenen Aufgabenstellung vollzog sich notwendigerweise die Trennung der Aktenbestände aus der Zeit von 1933 bis 1945 von der operativen Ablage des MfS und deren Übernahme durch die HA IX/11. Trotz der Aktenübernahme blieb das Erfassungsverhältnis in der Zentralkartei der Abt. XII bestehen und aus der Aktenübernahme ergab sich für die HA IX/11 die Verpflichtung, die Erfassung der einschlägig belasteten Personen, über die das Zentralarchiv im großen Umfang Karteikarten (102.764) hergestellt hatte, fortzusetzen.
Den angeblichen „Kern des Bestands“ kommentiere ich nicht.
Nun noch kurz zu Hoppegarten. Dorthin in das Zwischenarchiv des Bundesarchivs sind 1992 die NS-Akten von der ehemaligen HA IX/11 aus der Freienwalder Str. in HSH verbracht worden.


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30.09.2018 11:06
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#26
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Auf Kaderwelsch versteht Ihr es jetzt sicher auch?


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30.09.2018 12:13
avatar  Ebro
#27
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Und was verstehst Du jetzt nicht dran??

Selbst Akademiker mit Diplom sind nur marginal intelligent

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30.09.2018 12:40
#28
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Der User Merkur hat doch eindeutig und konkret die Lagerung und Handhabung dieser Unterlagen beschrieben !



passport


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30.09.2018 13:32
avatar  BRB
#29
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BRB

Wer nicht verstehen will ,kapierts nie , da kann der Erklärbär noch so viel Mühe und Erfahrung in den Post gelegt haben.


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30.09.2018 20:12 (zuletzt bearbeitet: 30.09.2018 20:17)
avatar  Kalubke
#30
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Zitat von Merkur im Beitrag #25
Grundsätzlich war es auch in der Abt. XII so, dass aufgrund von Geheimhaltung und Konspiration die Archivare nur Zugang zu Karteien und Akten ihres unmittelbaren Tätigkeitsbereiches hatten. Bei der IX/11 gab es schon aufgrund der räumlichen Trennung andere Archivare.
Zwischen der IX/11 und der XII gab es natürlich ein weisungsmäßiges Zusammenwirken. Näheres kann ich bei begründetem und ernsthaftem Bedarf gern erläutern. Die grundsätzliche Trennung erfolgte auch erst 1967. Operativ relevante NS- Unterlagen wurden ab 1952 von der Abt. XII archiviert, die ebenfalls entsprechende Personen registrierte. Also waren in dieser Zeit die NS-Unterlagen ganz normal bei der XII im Archiv. Mit der Bildung der HA IX/11 und der damit verbundenen Aufgabenstellung vollzog sich notwendigerweise die Trennung der Aktenbestände aus der Zeit von 1933 bis 1945 von der operativen Ablage des MfS und deren Übernahme durch die HA IX/11. Trotz der Aktenübernahme blieb das Erfassungsverhältnis in der Zentralkartei der Abt. XII bestehen und aus der Aktenübernahme ergab sich für die HA IX/11 die Verpflichtung, die Erfassung der einschlägig belasteten Personen, über die das Zentralarchiv im großen Umfang Karteikarten (102.764) hergestellt hatte, fortzusetzen.
Den angeblichen „Kern des Bestands“ kommentiere ich nicht.
Nun noch kurz zu Hoppegarten. Dorthin in das Zwischenarchiv des Bundesarchivs sind 1992 die NS-Akten von der ehemaligen HA IX/11 aus der Freienwalder Str. in HSH verbracht worden.


Es gab auch im DDR-Staatsapparat vor allem in den frühen Jahren einige mit NS-Vergangenheit, auf die man nicht verzichten konnte oder wollte, wie z.B. den Staatsanwalt Mehlsheimer, der vor '45 dem Volksgerichtshof angehörte und in den 50'ern Prozesse am Obersten Gericht der DDR u.a. gegen SED-Abweichler wie z.B. Janka und Harich führte. Was es da an alten NS-Akten über ihn gab, wird sicher auch unter besonders strengem Verschluss gestanden haben.

Gruß Kalubke


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