Was wußte der KC einer GK über den damaligen Gegner?

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23.09.2018 10:46
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#91
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Zitat von B Man im Beitrag #88
An der Grenze waren die ja genauso regelmässig wie die Amis und die Briten auch.
Was ich jetzt so zusammengesammelt habe ist etwa alle 20 - 25 km ein Sowjetischer Beobachtungsposten gewesen.
Die Russen haben nur eben in ihrer Geheimhaltung ² versucht ihre Anwesenheit zu verbergen und erst mal ihr Auto versteckt während die Cowboys ihr Gefährt mitten auf die Strasse gestellt haben damit sie auch wirklich jeder sieht.

Die Russen haben ihre Beobachtungsposten gehabt das haben die meisten schon gewußt.

Sie sind aber nicht so an die Grenze gefahren wie die Amis. Ich habe in dem Jahr an der Grenze ab und zu mal ein Fahrzeug gesehen welches an den Hülfensberg gefahren ist. Zwischen Signalzaun und GZ1 habe ich keine Russen gesehen. Das die ohne unser Wissen sich dort im Gelände bewegt hätten wäre schon etwas riskant gewesen und irgendwann aufgefallen. Bei den bekannten Beobachtungs- und Horchposten hat man es zwar gewußt und ist sich aber trotzdem aus dem Weg gegangen.

KS


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23.09.2018 10:55
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#92
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Genau das meine ich ja.

Da waren beide Seiten regelmässig was man ja auch gewusst hat.

Die Cowboys eben mit der hoppla jetzt komm ich Methode und die Russen möglichst unauffällig.

Was dann eben bei allen Beteiligten zu Mißverständnissen führen kann.

Gruss Andreas


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23.09.2018 10:55
#93
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Bei uns höchstens ab und zu Luftaufklärung, aber weit im eigenen Hinterland. Mehr nicht ! (74-77)

H.

Erst stirbt der Baum und dann der Mensch !


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23.09.2018 11:09 (zuletzt bearbeitet: 23.09.2018 11:18)
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#94
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War bei uns auch so. Russische Hubschrauber wurden selten gehört und nie gesehen.

Entweder mit Tarnkappe oder doch zu weit von der Grenze weg?

Hubschrauber kanten wir nur vom BGS und den Amis und die flogen fast genau über der Grenze.

KS


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23.09.2018 11:12
#95
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Die einzigen Russen,die mir mal im Grenzdienst über den Weg liefen,eher bis an den Schutzstreifen mit den SPW vor fuhren--das war 75: Aber da haben die nur einen von ihren Leuten gesucht. Hab ihnen verständlich gemacht--das es nicht weiter geht. Die waren auch ganz OK--haben gewendet und sind zurück gefahren.Das war damals,auf der Straße-Zarrentin--Marienstedt.


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23.09.2018 11:17
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#96
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@Kalubke

Den MA des MfS war im heißen Krieg die Rolle zugedacht, in der zweiten Linie zu liegen und jeden, der vor dem Feind zurückweicht, zur Strecke zu bringen.

Wie hätte das denn in der Praxis ausgesehen? Hätten wir dann mit einem Dragunow in der Etappe gelegen und jeden exekutiert der in die falsche Richtung läuft?

@Kalubke, wenn Du solche (hahnebüchenen?) Dinge behauptest, solltest Du auch die entsprechenden Nachweise dafür führen können, und zwar nicht erst auf Nachfrage.
Kommt in diese Richtung nix, bleibt es reines und dummes Geschwätz.


andy


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23.09.2018 11:21 (zuletzt bearbeitet: 23.09.2018 11:24)
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#97
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Schönen Sonntag zusammen,
nachdem wir die bisherigen Dinge mMn. von allen Seiten "beleuchtet" haben, kommt mal ein neuer Einwurf (siehe angehängte Datei) .



Dieses soeben fotografierte Dokument hab ich in der 3.Kiste entdeckt. Ich erinnere mich, dass es im Stab der Grenzregiments 1 in Mühlhausen im Januar 1989 (oder Februar ???) als persönliches, nummeriertes Dokument an alle Kompaniechefs im Rahmen einer Weiterbildung in der "Ausbildungsgruppe Regimentskommandeur" (da waren alle KC drin) ausgegeben wurde.
Frage: Haben andere Offiziere das auch bekommen ? Hallo @Winch , hattest Du auch so ein Ding erhalten ?
Es gibt ja da noch mehr Schriftstücke(zum damaligen Thema: "Gegner"-Erkennung) dazu.
Wenn es von Interesse ist- ich denke, es würde hier `reinpassen, dann können wir es(siehe Foto) ja mal näher beleuchten.
Kurze Statements erwünscht- ich will Euch nicht langweilen, habe auch andere Sachen im Angebot.


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23.09.2018 11:22
#98
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Sicherlich gab es russische Beobachtungspunkte,aber traten diese nicht dort auf, wo sich hauptsächlich Alliierte militärische Einrichtunge jenseits des Zaunes befanden. Aber was solls, man hat sich gegenseitig im Auge behalten.


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23.09.2018 11:22
#99
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Wir haben uns damals auch gefragt, was das soll.
Endfernung ca. 2 km

Später dann, Absturz am Sturzlieder Berg einer Mi, zu meiner Zeit undenkbar

H.

Erst stirbt der Baum und dann der Mensch !


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23.09.2018 11:25
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#100
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Solche Dinge sind aber nicht ganz an den Haaren herbeigezogen.

Die Aufgaben der Kettenhunde im Dritten Reich und der Kommissare in der Roten Armee waren bekannt und es wurde auch realisiert.

Ob das nun in der DDR Aufgabe der Stasi gewesen wäre weis ich nicht, aber als williges Werkzeug der Regierung war sie ja bekannt, was man auch bei den Einsätzen gegen Demonstranten kurz vor der Wende gesehen hat.

Vielleicht hätte man ja wegen der Tradition die Kettenhunde wieder reaktiviert?

KS


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23.09.2018 11:30
#101
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Zitat von Kontrollstreife im Beitrag #100
Solche Dinge sind aber nicht ganz an den Haaren herbeigezogen.

Die Aufgaben der Kettenhunde im Dritten Reich und der Kommissare in der Roten Armee waren bekannt und es wurde auch realisiert.

Ob das nun in der DDR Aufgabe der Stasi gewesen wäre weis ich nicht, aber als williges Werkzeug der Regierung war sie ja bekannt, was man auch bei den Einsätzen gegen Demonstranten kurz vor der Wende gesehen hat.

Vielleicht hätte man ja wegen der Tradition die Kettenhunde wieder reaktiviert?


KS


Und wie hätte es auf der anderen Seite ausgesehen


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23.09.2018 11:37
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#102
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Bei "Kettenhunde" werde ich immer hellhörig (mein Opa war "einer"- d.h. er war Hauptscharführer im Feldgendarmerietrupp der 4. SS- Polizeidivision- habe es hier auch schon mal irgendwo geschrieben).
Habe bisher über eine solche ( wie es bei K. klingt, ja automatische und vorbestimmte) Aufgabe der STASI im E- Fall noch nie was gehört ..
Und man hat ja wirklich schon sehr viel über sie gehört ..

Würde mich jetzt also mal "rein fachlich" interessieren, ob es tatsächlich solche Planungen gab-Belege wären hilfreich und höchst interessant.
Ich frage mich nämlich noch heute, wie und warum mein Opa da hingelangt ist .. (war vorher Ordnungspolizei)

Schon mal danke ..

Siggi


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23.09.2018 11:40
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#103
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Zitat von Rostocker im Beitrag #98
Sicherlich gab es russische Beobachtungspunkte,aber traten diese nicht dort auf, wo sich hauptsächlich Alliierte militärische Einrichtunge jenseits des Zaunes befanden. Aber was solls, man hat sich gegenseitig im Auge behalten.

Ich habe keine Ahnung was die Russen da gemacht haben, ein Muster ist für einen Laien nicht zu erkennen.
Meistens war auf der anderen Seite nix zu sehen.
Alles wichtige lag im Osten wie Westen weiter im Landesinneren.


Alles was da in Sichtweite der Grenze passiert ist, war doch nur Showprogramm von beiden Seiten. Ausser ein paar Funkauklärposten war doch nichts wichtiges in Sichtweite auf beiden Seiten.
Was hätten die Russen sehen können wenn sie mit dem Hubschrauber die Grenze abgeflogen wären ?
Da war ja nix, also haben sie es gelassen.

Im Westen die haben genauso wenig zu sehen bekommen.
Nur da hat man es gemacht um zu zeigen das man da ist.

Gruss Andreas


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23.09.2018 11:41 (zuletzt bearbeitet: 23.09.2018 11:44)
#104
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Feldgendarmen haben alle Armeen.

Auch die Wehrmacht setzte die meines Wissens nicht gegen zurückweichende Truppenteile ein. Dazu war die Zahl der Gendarmen viel zu gering.

Zuständig waren und sind Feldgendarmen für einzelne Deserteure.

Und wenn ich richtig informiert bin, gab es während des 2. WK Exekutionen an Ort und Stelle erst in den Tagen des Untergangs.

-----

Die sowjetischen Politkommissare allerdings, sollen tatsächlich hinter den Sturmangriffen hergegangen sein, um "Defätisten" zu erledigen.

Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)


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23.09.2018 11:43
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#105
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Zitat von Rostocker im Beitrag #101
Und wie hätte es auf der anderen Seite ausgesehen
Das war ja nicht die Frage.

Mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht viel anders, aber das waren ja auch die Bösen und nicht die Guten (wie bei uns) welche aufgrund der gesetzmäßigen Entwicklung siegen würden.

KS


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