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#1

die nächste Vorstellung

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 19.09.2018 18:27
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Hallo zusammen,
eine kurze Vorstellung fällt schwer, je mehr ich hier lese um so stärker treten Details in den Vordergrund.

Herbst 86 bis Frühjahr 87 Perleberg, 8.UAK, Obermechaniker / Wartungstruppführer GSZA
nach der Ernennung PIK 27 Hildburghausen ( nur Winterquartier)
Sommer 87 in Pferdsdorf ( Rhön) untergebracht, Sommer 88 in Stockhausen ( Eisenach)(Ausbau-Sommer, Umstellung GSZA 55 / 70 auf 80)
Wenn die jeweilige PIK des GR das "Grobe" getan hatte, kamen wir und haben die Geräte aufgebaut ( inkl. Betonarbeiten) haben die Elektronik installiert,in Betrieb genommen und für einen Zeitraum auch die Störungsbeseitung übernommen
Ende 87 und 88 dann auch im GAR Plauen Ausbilder für GSZA bis ich dann 89 dort blieb weil a) der Uffz nach Hause ging und ein Nachfolger für die Betreuung der Lehrklasse gebraucht wurde und b) ich anscheinend irgendwie aufgefallen war .
Die Ausbildungsanlagen habe ich im August 89 alle mit abgebaut da sie nach Eisenach verlagert werden sollten und ich bin dann selber auch aus dem Verein verschwunden bevor alles den Bach runterging ( was zu dem Zeitpunkt noch keine ahnte).

Warum ich mich hier angemeldet habe - die Namen der GK des GR-1 bei Bernd5 gaben letztendlich den Ausschlag. Zu viel was in Vergessenheit gerät und der Wunsch meine Erinnerungen aufzufrischen und im Kopf ein besseres Bild entstehen zu lassen. Und vielleicht findet sich jemand dem ich bekannt vorkomme, Details gibt es ja genug.


lutz1961, RalphT, der 39., hundemuchtel 88 0,5, Schlutup, berndk5 und Rudi66 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#2

RE: die nächste Vorstellung

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 19.09.2018 18:31
von PF75 | 3.759 Beiträge | 1844 Punkte
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#3

RE: die nächste Vorstellung

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 19.09.2018 18:41
von 94 | 12.637 Beiträge | 8040 Punkte
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Oha, eine 21 (Rufzahl GSZ-Trupp) *freu* und *tachsag*

Und gleich mal'ne Frage: War am Tor auch immer eine Feldertrennung oder kennst Du auch Tore mitten im Feld?


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#4

RE: die nächste Vorstellung

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 19.09.2018 18:46
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Auch von mir ein Willkommen.


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#5

RE: die nächste Vorstellung

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 19.09.2018 18:49
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Ich sage mal, der linke Torflügel war das eine, der rechte Torflügel das andere Feld.Vielleicht finde ich was in meinen Aufzeichnungen, viel ist es leider nicht. Das VS Buch wurde nicht mitgegeben


94 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#6

RE: die nächste Vorstellung

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 19.09.2018 18:55
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Wie hat man dann die Sicherheit des Tores /der zwei Felder hergestellt? Wenn das Tor offen war, waren also das Tor und zwei Felder abgeschaltet?


zuletzt bearbeitet 19.09.2018 18:56 | nach oben springen

#7

RE: die nächste Vorstellung

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 19.09.2018 19:36
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Das Öffnen des Tores muß nicht zwangsläufig zur Auslösung des Feldes führen ( so lange nicht an den Drähten des Tores, die ja Bestandteil des Feldes waren, manipuliert wurde). Das Tor selber war ja mechanisch verschlossen und die mechanische Schließung ( die elektromechanisch entriegelt werden konnte) wurde elektronisch überwacht.
Heißt also, Anmeldung der Toröffnung bei der Führungsstelle, Entriegelung von dort oder selber sofern Schlüssel vorhanden, Auslösung des Torkontaktes, Tor öffnen, passieren und verriegeln, Auslösung quittieren und alles ist wieder bereit. Bei einem Durchbruch am / durch das Tor ( LKW) kam es zur Auslösung des / der Feldes (r) und des Tores. Frage beantwortet ?


berndk5, hundemuchtel 88 0,5, Rothaut, GZB1 und hslauch haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#8

RE: die nächste Vorstellung

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 19.09.2018 19:41
von hslauch | 271 Beiträge | 1858 Punkte
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@EG4

Herzlich willkommen im Forum.
So wie du es im Beitrag#7 beschrieben hast, kannte ich das auch (als Posten und als KGSi auf der Füst in der Kompanie)


EG4 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#9

RE: die nächste Vorstellung

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 19.09.2018 21:34
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Zitat von EG4 im Beitrag #5
Ich sage mal, der linke Torflügel war das eine, der rechte Torflügel das andere Feld.Vielleicht finde ich was in meinen Aufzeichnungen, viel ist es leider nicht. Das VS Buch wurde nicht mitgegeben


Dem zufolge hätten u. a. die Feldnummern (Schildchen) auf den Torflügeln bzw. unmittelbar links und rechts davon angebracht gewesen sein!


"Mobility, Vigilance, Justice"
zuletzt bearbeitet 19.09.2018 21:35 | nach oben springen

#10

RE: die nächste Vorstellung

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 19.09.2018 22:17
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@EG4

war das üblich Tore so in zwei Felder zu integrieren? Immerhin bestand damit die Gefahr bei Toröffnung/ -schliessung unnötig ein oder zwei Felder auszulösen, mit den entsprechenden Konsequenzen.


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#11

RE: die nächste Vorstellung

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 20.09.2018 23:14
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Zuerst einmal ein Herzliches Willkommen @EG4 - toll, dass Du zu uns gefunden hast.
Zögere bloß nicht, irgend welche Fragen zu stellen - auch wir werden Dir "Löcher in den Bauch fragen", es hat ja schon begonnen....

Bevor wir uns verrennen, nur so eine Annahme. Könnte es sein, dass das GSZ-Tor in der GSSZ-80èr Anlage ein eigenes Feld darstellte ?
Ich hab das noch so im Krönchen- wir hatten doch noch Mitte September 1989 einen Grenzdurchbruch 1/1 an der Straße Treffurt . Ich hab da noch Bilder aus dem Untersuchungsbericht. Einfach auf der angehängten Datei einen Doppelklick machen......
Das gilt auch für den nächsten Beitrag, da sind dann drei weitere Fotos drin.

PS: (nach fast 30 Jahren ganz schön gruselig der herbstlich triste Anbick)


Dateianlage:
NVA/BW: 04.06.1974 - 31.03.1992 ; bis 1990 GR-1 und GKK-304, danach Bundeswehrkommando -OST- Sitz Erfurt; gedient in: Harbke,Lauchröden,Grossensee,Berka/Werra, Ifta, Schnellmannshausen und Treffurt; Mauerabbau in Berlin und Grenzanlagen-Rückbau in Thüringen;
lutz1961, GZB1, Rothaut, hslauch, RalphT und EG4 haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 20.09.2018 23:21 | nach oben springen

#12

RE: die nächste Vorstellung

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 20.09.2018 23:25
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Ich weiß, dass es eigentlich nicht ins Vorstellunhsthema gehört, ich will es aber @EG4 auch wirklich "schmackhaft" machen nun endlich bei uns zu sein.
Vielleicht lockert das ja auch seine Finger auf der Tastatur seines PC ........
Also noch mal 3 Bilder aus dem Untersuchungsbericht des MfS (gefertigt im Fotolabor in Treffurt, weil anderswo mit den Montagsdemos schon Personalengpässe auftraten)


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GZB1, Schlutup, hslauch, RalphT, EG4, hundemuchtel 88 0,5 und staubsauger12 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#13

RE: die nächste Vorstellung

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 21.09.2018 14:26
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Für ein eignes Feld dürfte die Länge der Drähte zu kurz gewesen sein. Kenne die genauen Zahlen nicht, aber wimre waren 200m das Minimum bei der 80er Anlage?
Schön zu erkenne auf den Bildern aus dem Vorbeitrag ist das 'Hauptproblem' der Tore, nämlich solche (Zug-)Spannung auf die Drähte zu bekommen das diese auch schön straff waren. So gabs hin und wieder ein zwei Tote im Abschnitt wo man sicher eine Auslösung im angrenzenden Feld beim Öffnen hatte. Und je nach Prasseligkeit oder Blickigkeit des KGSi wurde dann auch schonemal eine Lage geschweißt.


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#14

RE: die nächste Vorstellung

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 21.09.2018 16:27
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@EG4 , sei willkommen und begrüßt!!

zu #7, ... ja Frage ist beantwortet, so kenne ich es auch noch!(aus meiner Zeit 86/87)

gruß h.


zuletzt bearbeitet 21.09.2018 17:35 | nach oben springen

#15

RE: die nächste Vorstellung

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 21.09.2018 20:59
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Schau mer mal, was da zur Thematik Tor GSZ / GSSZ im/am Rand Signalfeld oder eigenes Signalfeld so kommt.

att småle


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#16

RE: die nächste Vorstellung

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 23.09.2018 09:27
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Hallo @EG4, auch ich begrüße dich hier herzlich.

Meine Dienstzeit war 10/1963bis 4/1965, GWD in Eisenach. In dieser Zeit habe ich auch mal Wache in Stockhausen geschoben und erinnere mich noch an einen "Anschiss" von einem dortigen Chef ?. Ich stand am Tor, ein PKW kam, den ich anhielt. Nun hätte ich diesen "Chef" kennen sollen und ohne Kontrolle passieren lassen. Ich kannte ihn aber nicht und wollte ihn kontrollieren, da rastete er aus: " kennen sie mich nicht, öffnen sie sofort, das hat ein Nachspiel" oder so ähnlich.
Eine "schöne" Erinnerung an Stockhausen. Dort befindet sich nun ein Hotel wie beigefügtes Bild zeigt:


berndk5 hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 23.09.2018 09:46 | nach oben springen

#17

RE: die nächste Vorstellung

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 23.09.2018 10:52
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Hallo zurück,

der Sommer im Objekt Stockhausen war schon was Besonderes. Das Gebäude außerhalb des Grenzgebietes, in guter Nähe einer großen Stadt, wir sind sogar bis nach Erfurt gefahren ( im Bahnhof demilitarisiert, kann mich aber nicht erinnern ob die Uniform im Schließfach war oder ob wir sie mitgenommen hatten, im Sommer brauchte es nicht viel Platz). Das Stammpersonal der Sicherungskompanie Güst Wartha hatte für uns eine Etage geräumt, war aber noch Herr im Haus ( inkl. Wache). Das meiste Material ( außer der Elektronik) und eine Art Vorfertigung befand sich in zwei Zelten im GAR in Eisenach. Früh sind wir also über die Autobahn nach Eisenach, haben dort geladen und sind raus in den jeweiligen Abschnitt. Wer nicht draußen eingesetzt war hat dann diverse Arbeiten im Objekt ausgeführt. Am späten Nachmittag dann zurück und wenn Ausgang war teilweise zu Fuß wieder nach Eisenach ( nicht über die Autobahn).
Nach dem Sommer 87 in der Rhön war es fast wie Erholung ( alleine um aus Pferdsdorf wegzukommen: -Bus nach Vacha; Zug nach Bad Salzungen, Zug nach Erfurt, Zug nach Dresden ( oder auch mal nur bis Leipzig), auf dem Rückweg 22:00 ab Dresden um zu Dienstbeginn da zu sein)


GKUS64 und berndk5 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#18

RE: die nächste Vorstellung

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 23.09.2018 16:07
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Hallo zusammen,
ich will noch mal den Punkt Feldertrennung aufgreifen. Da ich kein eigenes Thema dazu eröffnen möchte, hier bei der Vorstellung als erneute Antwort. Meine erste Antwort war zu schnell geschrieben, wohl auch in der Ungeduld endlich eine Spur zu hinterlassen.

Viele Beschaltungen von Zaunfeldern habe ich nicht gemacht, ich war sicherlich auch mal an Toren - die Erinnerung ist aber nicht abrufbar.
Ich habe eine Aufzeichnung gefunden in der das Wort "Torunterführung" steht, damit ist die gedankliche und auch praktische Voraussetzung geschaffen, das ein Tor sich innerhalb eines Feldes ( wo auch immer) befinden kann.

Es könnte letztendlich die verschiedensten Varianten gegeben haben, deren Anwendung dann von den örtlichen Gegebenheiten abhängig war ( z.B. erforderlicher Abstand der Tore untereinander). Eine Vorgabe ist mir nicht bekannt, dazu war ich nicht in der Ebene der Wissensträger, kann mir aber denken das es was geben haben mußte - war ja irgendwo alles festgelegt.

Bevor die Pioniere und wir zur Tat schritten, erfolgte durch das GR ,die GK und den Leiter Ausbau unserer Pik eine Begehung des Abschnittes in der die Details ( basierend auf zentralen, groben Vorgaben ?) festgelegt wurden. Und bei dieser Begehung ( habe noch den Wortfetzen Reco.. im Kopf) , wurde wahrscheinlich die Feldaufteilung, die Standorte der Geräte und bestimmt auch mal ein neues Tor beschlossen ( vielleicht kan der KC was sagen ob Wünsche vorgetragen werden konnten?). Denn darin bin ich mir sicher, ich habe nagelneue, frisch eingebaute Tore gesehen und damit mußte zwangsläufig die vorhergehende Feldaufteilung neu geordnet werden.

Es ist ein interessantes Thema, Karten mit den Details wären ganz hilfreich.
"Man" hätte sich damals viel mehr aufschreiben sollen, skizzen zeichnen und auch photographieren müssen....


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zuletzt bearbeitet 23.09.2018 16:15 | nach oben springen

#19

RE: die nächste Vorstellung

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 23.09.2018 17:33
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[quote="EG4"|p685677
Bevor die Pioniere und wir zur Tat schritten, erfolgte durch das GR ,die GK und den Leiter Ausbau unserer Pik eine Begehung des Abschnittes in der die Details ( basierend auf zentralen, groben Vorgaben ?) festgelegt wurden. Und bei dieser Begehung ( habe noch den Wortfetzen Reco.. im Kopf) , wurde wahrscheinlich die Feldaufteilung, die Standorte der Geräte und bestimmt auch mal ein neues Tor beschlossen ( vielleicht kan der KC was sagen ob Wünsche vorgetragen werden konnten?). Denn darin bin ich mir sicher, ich habe nagelneue, frisch eingebaute Tore gesehen und damit mußte zwangsläufig die vorhergehende Feldaufteilung neu geordnet werden.

Es ist ein interessantes Thema, Karten mit den Details wären ganz hilfreich.
][/quote]

Vor jeder Baumassnahme erfolgte eine sog. Rekognoszierung im Gelände. Daran waren neben der GT / MfS / auch die Organe des Kreises/Bezirk beteiligt.
Bei dem Umbau der Anlage GSZA70 zur Anlage GSZA80 kam es vereinzelt auch zu Verlaufsänderungen der Sperranlage.
Die Tore wurden grundsätzlich an vorhandenen Wegen gesetzt bzw. da wo bereits Tore vorhanden waren.
Aus grenztaktischen Gründen wurden Tore auch ersatzlos abgebaut.
Für den Bau der GSZA80 wurden i.d.R neue Tore bzw. alte Tore entsprechend hergerichtet.
Zunächst wurden die alten Tore nach vorne versetzt, die Lücken mit Metallgittermatten geschlossen und die Halterungen für die neuen Tore mit Abstandsstange gesetzt. Nach einigen Tagen die neuen Tore (mit den T-Trägern) eingebaut.
Danach erfolgte zeitversetzt der Neubau der Zauntrasse.
Foto; Quelle/Archiv; TH
Vorbereitung Einbau neue Tore

Angefügte Bilder:
Einbau Tore für Umbau GSZ zu GSSZ 214-3ck Ausschnitt.jpg

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#20

RE: die nächste Vorstellung

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 23.09.2018 20:10
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Hallo und Guten Abend, den Worten von @Thunderhorse ist kaum etwas hinzuzufügen.

Einzige Ergänzung ist, dass zuvor bereits Recos (Rekognoszierungen auf der Ebene des Kommandeur Grenzbataillon mit seinem Stabschef und dem Pio-ZF des GB und meist allen KC des GB durchgeführt wurden.

Wesentliche Änderungen gab es meist nicht, da ja der Verlauf von Wegen nicht verändert wurde. Auch Änderungen im Trassenverlauf des neu zu errichtenden GSSZ-80 waren meist nur von geringfügigem Ausmaß und orientierten sich an bisherigen Erfahrungswerten und dem bisherigen Verlauf.

An den Nachfolgenden Recos nahmen wimre die KC nicht mehr teil, da der G-GR mit seinem Gefolge dann nur noch zu verändernde Abschnitte beurteilte und an einem Tag mehr als den Abschnitt nur eines GB erledigte. Dort namen dann nur die K-GB`s und/oder deren Stabschefs teil.

Alles andere genannte entspricht exakt dem, wie ich es erlebt habe.

Nachsatz:
Mit den Fotos, Zeichnungen , Skizzen etc. ist es etwas schwierig. Normalerweise hatte es so etwas ja überhaupt nicht zu geben. Zu allen Sachen die die GSi betrafen war totale Geheimhaltung angesagt- da durften noch nicht einmal die Soldaten untereinander drüber sprechen, außer sie waren im gleichen Trupp mit der Lösung eines Problem beauftragt.
Man hatte doch panisch Angst, dass Funktionsweise und insbesondere Störungsmöglichkeiten als INFO zum FEIND kamen, egal wo der FEIND auch immer gerade war....
Klingt lustig, war es aber nicht. Wer da als GSZ-Mann mal so ein Zettelchen hatte um sich Fehlerquellen und deren Reparatur leichter zu merken, der konnte beim Auffinden solcher Zettel schon in sehr arge Schwierigkeiten geraten.


NVA/BW: 04.06.1974 - 31.03.1992 ; bis 1990 GR-1 und GKK-304, danach Bundeswehrkommando -OST- Sitz Erfurt; gedient in: Harbke,Lauchröden,Grossensee,Berka/Werra, Ifta, Schnellmannshausen und Treffurt; Mauerabbau in Berlin und Grenzanlagen-Rückbau in Thüringen;
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