Festakte zum Tag der Deutschen Einheit

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03.10.2009 09:03 (zuletzt bearbeitet: 03.10.2009 09:47)
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#1
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Knapp 20 Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer wird am Mittag mit einem Festakt in Saarbrücken an die Wiedervereinigung Deutschlands erinnert. Zu der zentralen Feier zum Tag der Deutschen Einheit werden unter anderen Bundespräsident Horst Köhler und Kanzlerin Angela Merkel erwartet. Traditionell richtet die Heimat des amtierenden Bundesratspräsidenten die Feierlichkeiten zum 3. Oktober aus. Derzeit sitzt Saarlands Regierungschef Peter Müller der Länderkammer vor.


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03.10.2009 09:57 (zuletzt bearbeitet: 03.10.2011 14:18)
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#2
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Auch auf Point Alpha fand traditionell am 02.Oktober der Festakt zur deutschen Einheit statt.
Mehr dazu unter:

http://osthessen-news.de/beitrag_C.php?id=1172399

ein Video:

http://www.osthessen-tv.de/?Kunde=589&ID=6243

Gastredner waren u.a. der hessische Justizminister Jörg-Uwe Hahn, US-Brigadegeneral Mark A. Bellini und mit tosendem Applaus bedacht wurde der Auftritt des SPD-Fraktionsvorsitzenden im Thüringer Landtag Christoph Matschie.

Der US-General kam per Hubschrauber und ist in Geisa gelandet. Nach unseren vielen Biers stellten wird dann fest, dass gerade der 2+4 Vertrag gebrochen wurde, denn amerikanische Militärmaschinen dürfen in den Neuen Ländern nicht landen - grins.

Matschies Rede war ein Rückblick auf sein Leben in der DDR zur Zeit der Wende. Er zeigte immer wieder auf, dass sich ein Bürger der DDR nicht für sein Leben und seine Arbeit schämen müsse. Dass viele das Paradies nach 89 erwartet haben und das gibt es nunmal nirgends.
Der Vorsitzende des Fördervereins Point Alpha, Berthold Dücker, bedankte sich für einen "mutigen Mann im Jahre 89" und für einen "mutigen Mann im Jahre 2009". Unter minutenlangem Beifall (nicht vergessen: wir sind die Rhön - d.h. CDU Hochburg) verliess Matschie nach einer sehr gefühlvollen Rede die Bühne.


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03.10.2009 10:59
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#3
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Heute im Grenzmuseum Schifflersgrund bei Bad-Sooden-Allendorf:
http://www.hna.de/witzenhausenstart/00_2...eute_im_Gr.html

Dabei frage ich mich, wieso bei dieser Veranstaltung der Verteidigungsminister der heutige Gastredner ist


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03.10.2009 16:44
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#4
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Minister Jung war auch letztes Jahr im Point Alpha. Das hat damit zu tun, dass er ja ein Hesse ist und er massiv für die Enstehung von solchen Museen eingetreten ist. Ich finde es gut, dass sich solch ein "Hohes Tier" die Zeit dafür nimmt.


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03.10.2009 19:14
avatar  Jameson
#5
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Zitat von manudave
Auch auf Point Alpha fand traditionell am 02.Oktober der Festakt zur deutschen Einheit statt.
Mehr dazu unter:
http://osthessen-news.de/beitrag_C.php?id=1172399
ein Video:
http://www.osthessen-tv.de/?Kunde=589&ID=6243
Gastredner waren u.a. der hessische Justizminister Jörg-Uwe Hahn, US-Brigadegeneral Mark A. Bellini und mit tosendem Applaus bedacht wurde der Auftritt des SPD-Fraktionsvorsitzenden im Thüringer Landtag Christoph Matschie.
Der US-General kam per Hubschrauber und ist in Geisa gelandet. Nach unseren vielen Biers stellten wird dann fest, dass gerade der 2+4 Vertrag gebrochen wurde, denn amerikanische Militärmaschinen dürfen in den Neuen Ländern nicht landen - grins.
Matschies Rede war ein Rückblick auf sein Leben in der DDR zur Zeit der Wende. Er zeigte immer wieder auf, dass sich ein Bürger der DDR nicht für sein Leben und seine Arbeit schämen müsse. Dass viele das Paradies nach 89 erwartet haben und das gibt es nunmal nirgends.
Der Vorsitzende des Fördervereins Point Alpha, Berthold Dücker, bedankte sich für einen "mutigen Mann im Jahre 89" und für einen "mutigen Mann im Jahre 2009". Unter minutenlangem Beifall (nicht vergessen: wir sind die Rhön - d.h. CDU Hochburg) verliess Matschie nach einer sehr gefühlvollen Rede die Bühne.


___________________________________________________________________________

Tolle Bilder Manudave. Sach ma, kann dit sein, daß der Glatte auf dem zweiten Bild Haltung annimmt?

Ahoi Jameson


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04.10.2009 18:57
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#6
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Am 3.Oktober waren die Bischöfe von Fulda und Erfurt zu Gast. Von 2005 abgesehen, habe ich noch nie so viele Menschen im Museum gesehen und ich durfte wahrscheinlich auch noch nie so viel Spontanarbeit leisten (ehrenamtlich wohlgemerkt).
Jedesmal wenn ich essen wollte, ging der "Funk" los...


Aber es hat sich gelohnt - Tausende Menschen erinnerten sich...

http://osthessen-news.de/beitrag_H.php?id=1172423

http://osthessen-news.de/beitrag_G.php?id=1172386


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04.10.2009 19:08
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#7
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Übrigens noch etwas zu Herrn Matschie vom 02.Oktober:

"Natürlich war die DDR ein Unrechtsstaat - wie kann man etwas anderes denken?"

"...wir wollten keine Diktatur mehr..."

Das waren O-Töne seiner Rede.


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04.10.2009 19:14
avatar  Merkur
#8
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Zitat von manudave


"Natürlich war die DDR ein Unrechtsstaat - wie kann man etwas anderes denken?"



Ich denke, die DDR war ein Staat, indem teilweise Unrecht geschehen ist aber die DDR war kein Unrechtsstaat.


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04.10.2009 19:20
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#9
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...ich fragte mich schon, wo die Reaktion bleibt... aber Alfred fehlt noch...


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04.10.2009 19:23
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#10
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Zitat von Merkur

Zitat von manudave

"Natürlich war die DDR ein Unrechtsstaat - wie kann man etwas anderes denken?"


Ich denke, die DDR war ein Staat, indem teilweise Unrecht geschehen ist aber die DDR war kein Unrechtsstaat.





Nee, merkur, wenn es Millionen Menschen gibt, die vom Unrecht dieses Staates betroffen waren, weil sie z.B. bei freier Entscheidung nicht in diesem Staat gelebt hätten, wenn man sie weggelassen hätte, wenn man Wahlen manipulieren muss, damit das System erhalten werden kann, und wenn man dann eine erste freie Wahl nach 40 Jahren durchführt, bei der die Partei des Systems nur 16 % bekommt, dann kann man mit Sicherheit vom Unrechtsstaat reden.


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04.10.2009 19:36
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#11
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Und hier nochmal ein Beitrag der Fuldaer Zeitung dazu:

http://www.fuldaerzeitung.de/newsroom/hu...art14184,959355


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04.10.2009 20:11
avatar  Merkur
#12
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Zitat von Augenzeuge

Zitat von Merkur

Zitat von manudave

"Natürlich war die DDR ein Unrechtsstaat - wie kann man etwas anderes denken?"


Ich denke, die DDR war ein Staat, indem teilweise Unrecht geschehen ist aber die DDR war kein Unrechtsstaat.





Nee, merkur,




Wie singt eine linkspopuläre Band aus Düsseldorf: "Wir werden niemals einer Meinung sein..."
Das tifft auch auf uns zu. Schreibe ich etwas, kommt Deinerseits sofort ein Kommentar in die Gegenrichtung. Zu allen Themen, ob es sich um den Einmarsch der BW in das Kosovo handelt oder ob Strehlow bei der Entführung von G 424 geschossen hat. Du meinst es ständig besser zu wissen.
Aber egal, ist geschenkt..


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04.10.2009 20:13
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#13
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Wenn man die Namen tauscht, Merkur - dann könnte es auch ein Text von Augenzeuge an dich sein.


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04.10.2009 21:26
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#14
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Zitat von Merkur

Wie singt eine linkspopuläre Band aus Düsseldorf: "Wir werden niemals einer Meinung sein..."
Das tifft auch auf uns zu. Schreibe ich etwas, kommt Deinerseits sofort ein Kommentar in die Gegenrichtung. Zu allen Themen, ob es sich um den Einmarsch der BW in das Kosovo handelt oder ob Strehlow bei der Entführung von G 424 geschossen hat. Du meinst es ständig besser zu wissen.
Aber egal, ist geschenkt..



merkur, so würde ich das nicht stehen lassen wollen. Man sollte ja nie, nie sagen. Bisher hast du mir nur noch keine Gelegenheit dazu gegeben. Vielleicht liegt das aber daran, dass man nicht immer etwas zu einem Artikel schreibt, wenn man dem anderen zustimmt. Ok, bei dir werde ich jetzt mal darauf achten. Du sollst dich nicht von mir schlechter als andere behandelt fühlen. Etwas mehr Offenheit deinerseits wäre aber auch nicht verkehrt. Würde sicher einiges erleichtern. Hier habe ich aber eine sachliche Begründung für meine Aussage geliefert. Und so falsch war die doch nicht, oder? Im Gegenteil zu dir, du wirfst etwas in den Raum ohne Begründung deiner Sichtweise.

Zum Kosovo habe ich übrigens nie etwas geschrieben. Hier meinst du sicher jemand anders.

Einer Meinung müssen wir nicht sein, aber wir kommen beide weiter, wenn wir Begründungen für unsere Behauptungen aufstellen. Dann haben die anderen auch was davon.

Gruß, Augenzeuge


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04.10.2009 21:34
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#15
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Ich erinnere mich noch gut an solch blödsinnige Formulierungen in der Ex- DDR wie:
„Bist Du nicht für uns, dann bist du gegen uns !“ oder: „Bist Du für den Frieden ? Ja oder Nein ?“

Ich kann, oder versuche zu verstehen, dass sich Menschen, denen unsägliches Unrecht oder gar Leid durch die DDR- Behörden zugefügt wurde, mit solchen Formulierungen, wie „Die DDR war ein Unrechtsstaat !“ identifizieren.

Die Ex- DDR in Gänze aber als Unrechtsstaat zu bezeichnen und überhaupt keine Differenzierungen mehr zuzulassen, wird dem wirklichen Lebensgefühlen von Millionen Menschen nicht gerecht.

Und: Mit diesem Vergleich rückt man die DDR – ob das die Verfechter dieses Begriffes nun wollen oder nicht – in ein gefährliche Nähe zum Naziregime. Das hat nicht nur verheerendes Unrecht im eigenen Land, sondern in der ganzen Welt angerichtet.

Deshalb würde ich die Formulierung in dieser Kurzform so nicht verwenden.

Gruß
Daniel


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