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#41

RE: Pflichtfach "Wehrkunde"

in DDR Zeiten 07.09.2018 15:19
von Blitz_Blank_Kalle | 1.170 Beiträge | 3768 Punkte
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Zitat von berlin3321 im Beitrag #33
Das halte ich für ´n Gerücht. Vielleicht können die Westkollegen Krelle, Schlutup und Kressin da auch mal in Erinnerungen "kramen"? Mir ist auch nicht erinnerlich das während der Schulzeit BW Kasernen besucht wurden, irgendwelche Panzer oder Hubschrauber oder ähnliches, angeseen wurde (Tagesausflug?).


Vermutlich gab`s im Westen auch kein "Kriegsspielzeug" wie Handfeuerwaffen, Panzer o.ä.?
Damit ging`s doch schon los, wenn man es jetzt ganz genau nehmen will.
Wir haben als Kinder auch "schiessen" gespielt, allerdings ohne irgendeinen ideologisch-politischen Hintergrund.

Der Wehrunterricht war halt eine Zwangsveranstaltung, ohne das man dadurch zum blutrünstigen Killer werden wollte oder werden konnte.
In der Lehre die GST-Führerscheinausbildung war dann schon interessanter und viele haben nach der Wende bereut, das nicht genutzt zu haben (jedenfalls meine Altersklasse, die wir 1986-88 in der Lehre waren)


Démerde-toi !
Rostocker hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 07.09.2018 15:19 | nach oben springen

#42

RE: Pflichtfach "Wehrkunde"

in DDR Zeiten 07.09.2018 15:26
von Marder | 1.984 Beiträge | 3588 Punkte
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Cowboy und Indianer spielen hat wohl fast jede Generation gemacht.
Ob man diesen Spieltrieb allerdings dazu nutzt um z.B. eine gewisse Wehrerziehung durchzuführen muss man gesondert betrachten.
Das könnte dann schon eine Art Verführung und Steuerung sein.
Mit anderen Worten man kann so etwas fördern oder einfach diesem privaten Bereich Bereich zuordnen. Es gab auch damals Eltern, die es nicht tolerierten wenn ihre Kinder sowas gespielt haben.
Die waren sehr schnell Aussenseiter.


Er wirft den Kopf zurück und spricht: "Wohin ich blicke, Lump und Wicht!" Doch in den Spiegel blickt er nicht.
Ein kluger Mann macht nicht alle Fehler selber. Er lässt auch anderen eine Chance.
Ein Kluger bemerkt alles - ein Dummer macht über alles eine Bemerkung.
Der Horizont vieler Menschen ist ein Kreis mit dem Radius Null - und das nennen sie ihren Standpunkt.

Wer Rechtschreibfehler findet kann sie behalten.
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zuletzt bearbeitet 07.09.2018 15:27 | nach oben springen

#43

RE: Pflichtfach "Wehrkunde"

in DDR Zeiten 07.09.2018 15:40
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Zitat von Marder im Beitrag #42
Ob man diesen Spieltrieb allerdings dazu nutzt um z.B. eine gewisse Wehrerziehung durchzuführen muss man gesondert betrachten.
Das könnte dann schon eine Art Verführung und Steuerung sein.


Im Prinzip stimmt das schon. Man beachte aber unser Alter, als wir Wehrkunde erhielten. Wir waren 9./10. Klasse und waren schon in unserer persönlichen Einstellung zu alldem etwas gefestigt. Will sagen mit Verführung und Steuerung war da nicht mehr viel, wenn sie es vorher nicht geschafft hatten.
War jedenfalls mein Eindruck.


Démerde-toi !
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#44

RE: Pflichtfach "Wehrkunde"

in DDR Zeiten 07.09.2018 15:43
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Wir im Westen hatten auch keine Handgranaten, um damit im Schul-Sportunterricht zu werfen. Die habe ich mir öfter als Kuriosität von Ostbesuchen mitgebracht. Es gab Stabhandgranaten, originalgroß und Kindergröße, und Eierhandgranaten (ohne Sprengstoff) in der "Spowa" in Wernigerode z.B.


zuletzt bearbeitet 07.09.2018 15:48 | nach oben springen

#45

RE: Pflichtfach "Wehrkunde"

in DDR Zeiten 07.09.2018 15:57
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Nochmal zum Räuber-und-Gendarmenspiel, da gabs gewisse 'Inkompatibilitäten' zwischen Ost und West. Die Zündplättchenstreifen ausm Westen waren einen oder anterhalb Millimeter breiter (mhh, oder wars schmaler?) wie die aus Riesa. Jedenfalls stand der Typ mit der Westzündplättchenpistole mitgebracht von seiner Verwandschaft öfters mit 'Ladehemmungen' da und rief dann Pengpengpeng *erinnerndes_grins*


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


vs1400 hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 07.09.2018 15:57 | nach oben springen

#46

RE: Pflichtfach "Wehrkunde"

in DDR Zeiten 07.09.2018 16:22
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Zitat von Harzwanderer im Beitrag #44
Wir im Westen hatten auch keine Handgranaten, um damit im Schul-Sportunterricht zu werfen. Die habe ich mir öfter als Kuriosität von Ostbesuchen mitgebracht. Es gab Stabhandgranaten, originalgroß und Kindergröße, und Eierhandgranaten (ohne Sprengstoff) in der "Spowa" in Wernigerode z.B.
Ich kann mich noch an meinen Sportunterricht in der Schule erinnern. Das gab es die Disziplin Schlagballweitwurf, da mussten kleine braune Bälle aus Leder und noch so kleine schwarze Hartgummibälle, so weit wie möglich geworfen werden.

Da ich damals in meiner Klasse der größte und korpulenteste war, sind meine immer am weitesten geflogen. Oft bis in den Feuerlöschteich der Schule, der sich am anderen Ende vom Unterrichtsgelände befand.

Beim nächsten Sportunterricht konnte ich dann aussetzten, mein Sportlehrer hatte Bedenken, das wieder die nächsten Bälle im Feuerlöschteich verschwinden.

An die kleinen Eierhandgranaten kann ich mich auch noch erinnern. Die konnte man aber nicht so weit werfen, weil sie bedeutend schwerer waren. Wimre haben wir im Sportunterricht auch mit Stabhandgranaten geworfen.


"Durch Anerkennung und
Aufmunterung kann man in einem
Menschen die besten Kräfte mobiliesieren"

(Charles M. Schwab, amerikanischer Industrieller 1862-1939)
Harzwanderer hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 07.09.2018 16:22 | nach oben springen

#47

RE: Pflichtfach "Wehrkunde"

in DDR Zeiten 07.09.2018 19:24
von DoreHolm | 10.454 Beiträge | 15357 Punkte
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Kenne ich auch noch als Sportdisziplin, den Handgranaten-Weitwurf, erinnern. Weiß aber nicht mehr genau, ob das noch in der Schule war oder schon in der Lehre. Es waren sowohl die Stabhandgranaten als auch die Eierhandgranaten, die den realen Verteidigungshandgranaten in Form und Gewicht nachempfunden waren. Also die mit dem dicken Riffelmantel. Das war alles in der ersten Hälfte der 60er.


zuletzt bearbeitet 07.09.2018 19:24 | nach oben springen

#48

RE: Pflichtfach "Wehrkunde"

in DDR Zeiten 07.09.2018 19:40
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Muss es in den Achtzigern auch noch gegeben haben. Zu kaufen gab es sie "immer". War immer lustig bei der Ausreise an der Grenze, weil man ja alle Erwerbungen in sone Liste eintragen musste. "Kann ich ihre Trainingshanteln mal sehen?"


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#49

RE: Pflichtfach "Wehrkunde"

in DDR Zeiten 07.09.2018 19:46
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Ich habe 1955 eine Lehre als Werkzeugmacher begonnen, da war die GST was ganz neues. Ich fand es toll mit 15 schon mit einem Motorrad auf einem
Flugplatzgelände üben zu dürfen.
Später wurde eine Sektion Seesport eröffnet. Segeln und rudern mit dem Kutter das gefiel mir. So entstand bei mir der Wunsch nach der Facharbeiterprüfung
zur See zu fahren.
Ich bewarb mich für einen Lehrgang auf dem Segelschulschiff der GST " Wilhelm Pick " heute GREIF.
Ich hatte Glück und wurde delegiert. ......meine mit 1,0 bestandene Facharbeiterprüfung war wohl der Ausschlag.
Ich machte die längste Reise der W.Pick bis Odessa mit.....99 Tage, das war unvergesslich.
Zu Volksmarine kam ich trotzdem nicht........??..keine Ahnung. Also wurde auch nichts mit der Handelsmarine.

Als ich von der NVA zurück kam hatte ich den Fahrlehrerschein in der Tasche. Da ich zur Meisterschule wollte musste ich etwas gesellschaftlich tun,
also machte ich Fahrlehrer bei der GST.
Das war keine schlechte Sache, ich verfügte über einen LKW, einen S4000 mit Doppelkabine. ......ein LKW mit vielen Möglichkeiten, ich war ja jung.
Später hat mir der W 50 geholfen das Baumaterial für mei EFH heran zu schaffen.
Ich habe im Rahmen der vormilitärischen Ausbildung im Jahr ca. 30 jungen Leuten zum FS. Kl. V verholfen ........alles für 50 Mark/DDR.

Unsere Firma hatte eine Pateneinheit diese machte vor allem Bergung und Instandsetzung von Panzern.
Zu den Einberufungen im Frühjahr und Herbst wurde ich von meiner Firma delegiert dort bei der Ausbildung der Neuen auf den TATRA813 zu helfen.
War eine gute Sache,ich musste nicht zur Reserve und konnte Abends nach Hause fahren.

Das änderte sich dann so gegen 1985 als ich begann einiges zu hinterfragen.......das ist aber ei anderes Thema.

Das war mal die Sicht zur Wehrkunde von der Seite eines Ausbilders........der kein so schlechter war, wurde mir später immer wieder gesagt.


Jene, die ihre Schwerter zu Pflugscharen schmiedeten, pflügen heute für diejenigen die ihre Schwerter behielten.
DoreHolm, Rostocker, GKUS64, Ehli, Harzwanderer und BRB haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#50

RE: Pflichtfach "Wehrkunde"

in DDR Zeiten 07.09.2018 19:52
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Von Deiner Seefahrt könntest Du gerne noch mehr erzählen und von der Wilhelm Pieck. Die soll ja ursprünglich als persönliche Staatsyacht für den konzipiert worden sein. Der wollte sie dann aber nicht.

https://goo.gl/images/L4HjE5


zuletzt bearbeitet 07.09.2018 19:57 | nach oben springen

#51

RE: Pflichtfach "Wehrkunde"

in DDR Zeiten 07.09.2018 23:23
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Mache ich gern mal......im Spätjahr, wenn ich wieder zu Hause bin.


Jene, die ihre Schwerter zu Pflugscharen schmiedeten, pflügen heute für diejenigen die ihre Schwerter behielten.
Harzwanderer hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#52

RE: Pflichtfach "Wehrkunde"

in DDR Zeiten 07.09.2018 23:41
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Zitat von Marder im Beitrag #38
Hallo,
es gab und gibt den Tag der offenen Tür bei der BW. Dies dient aber weniger dem Ziel der Wehrertüchtigung sondern vielmehr dazu die Arbeit der BW etwas transparenter zu machen.
Gern wird dabei natürlich auch die Technik vorgeführt und manchmal ist es sogar möglich in einem Panzer als Passagier mitzufahren. Als Zivilist bekommt man ja normalerweise diese Technik nicht zu sehen. Im allgemeinen darf auch fotografiert werden.
Diese Verantaltungen haben dann auch mehr "Volksfestcharakter".
Natürlich hat die Bundeswehr auch Personal angeworben, aber nicht wirklich aufdringlich, So mit verpflichte dich 3 Jahre und du bekommst bevorzugt eine Studienplatz.
In der Zeit des kalten Krieges hat man sich eher das Bild des Bürgers in Uniform gegeben.



ok und deshalb werden kinder von derartigen veranstaltungen nicht ausgeschlossen.
von deiner argumentation bin ich " begeistert", Marder.

gruß vs


04.11.1986 - 21.04.1987 Uffz. Ausbildung In Perleberg
21.04.1987 - 28.08.1989 Gruppenführer der 2. Gr./ 2.Zug/ 7. GK - Schierke/ GR 20/ GKM- N


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#53

RE: Pflichtfach "Wehrkunde"

in DDR Zeiten 07.09.2018 23:46
von Ehli | 4.074 Beiträge | 25123 Punkte
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Zur Geschichte des Segelschulschiffes "Greif"
Das Segelschulschiff "Greif" wurde 1951 gebaut und in Dienst gestellt anlässlich des 75. Geburtstages des Präsidenten der DDR, Wilhelm Pieck. Seinen Namen trug das Schiff bis 1991. Der Präsident schenkte das Schiff der Jugend mit folgenden Worten:
"Wir brauchen für die Hochseeschifffahrt gut ausgebildete und qualifizierte Seeleute. Sie sollen, wenn sie über die Meere in die Welt hinausfahren, durch ihr fachliches Können und ihre Haltung den Völkern zeigen, dass in der DDR eine neue Jugend herangewachsen ist, eine Jugend, die durchdrungen ist vom Geiste des Friedens und der Völkerverständigung."
https://www.sssgreif.de/index.php/das-sc...ichte-der-greif


„Der Staatshaushalt muss ausgeglichen sein. Die öffentlichen Schulden müssen verringert werden. Die Arroganz der Behörden muss gemäßigt und kontrolliert werden. Die Zahlungen an ausländische Regierungen müssen reduziert werden, wenn der Staat nicht Bankrott gehen will.“
Marcus Tullius Cicero
1941ziger hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#54

RE: Pflichtfach "Wehrkunde"

in DDR Zeiten 08.09.2018 08:27
von Rostocker | 9.148 Beiträge | 8541 Punkte
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Zitat von Harzwanderer im Beitrag #44
Wir im Westen hatten auch keine Handgranaten, um damit im Schul-Sportunterricht zu werfen. Die habe ich mir öfter als Kuriosität von Ostbesuchen mitgebracht. Es gab Stabhandgranaten, originalgroß und Kindergröße, und Eierhandgranaten (ohne Sprengstoff) in der "Spowa" in Wernigerode z.B.


Also Harzwanderer--bischen Spass muss sein.
Was hat der Zoll, bei der Wiederausreise eigentlich dazu gesagt.Musstest die Dinger noch verzollen lassen. Vielen die Dinger nicht unters Waffenkontrollgesetz.


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#55

RE: Pflichtfach "Wehrkunde"

in DDR Zeiten 08.09.2018 08:59
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@vs1400
Wenn du von meiner Argumentation begeistert bist, dann habe ich ja immerhin schon etwas bei dir erreicht.
Ich hätte nicht geglaubt, dass du überhaupt für irgendwas zu begeistern bist geschweige denn, dass du mal etwas verstehst ohne verschroben dahin zu labern.

Ps. Bitte nicht antworten, da ich keine Lust und Zeit habe mit dir haarespaltend zu diskutieren. Gehe zu deinem Friseur falls die Haarpracht es zulässt.


Er wirft den Kopf zurück und spricht: "Wohin ich blicke, Lump und Wicht!" Doch in den Spiegel blickt er nicht.
Ein kluger Mann macht nicht alle Fehler selber. Er lässt auch anderen eine Chance.
Ein Kluger bemerkt alles - ein Dummer macht über alles eine Bemerkung.
Der Horizont vieler Menschen ist ein Kreis mit dem Radius Null - und das nennen sie ihren Standpunkt.

Wer Rechtschreibfehler findet kann sie behalten.
exgakl hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 08.09.2018 09:03 | nach oben springen

#56

RE: Pflichtfach "Wehrkunde"

in DDR Zeiten 08.09.2018 09:48
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RE: Pflichtfach "Wehrkunde" • Absender: Marder, Heute 08:59
quote Diesen Beitrag zitieren


@vs1400
Wenn du von meiner Argumentation begeistert bist, dann habe ich ja immerhin schon etwas bei dir erreicht.
Ich hätte nicht geglaubt, dass du überhaupt für irgendwas zu begeistern bist geschweige denn, dass du mal etwas verstehst ohne verschroben dahin zu labern.

Ps. Bitte nicht antworten, da ich keine Lust und Zeit habe mit dir haarespaltend zu diskutieren. Gehe zu deinem Friseur falls die Haarpracht es zulässt.


Ich vermute mal: vs1400 wollte damit nur ironisch ausdrücken, daß auch die BW ihren Nachwuchs nicht dem Zufall überläßt und langfristig schon den Kleinen die Möglichkeit gibt, in dieses Berufsfeld mal reinzuschnuppern. Kleine Jungen (auch größere) sind nun mal mehrheitlich für Waffen zu begeistern. Das, was in 100.000 Jahren anerzogen wurde, die Jagd, die Verteidigung und Eroberung neuer Nahrungsmittelquellen, was fast immer Sache der Männer war, liegt nun mal inzwischen auch in den Genen verankert. Das macht sich JEDE Regierung zu Nutze, ob nun offen offensiv oder etwas verdeckt. Die BW macht da keine Ausnhme.


vs1400 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#57

RE: Pflichtfach "Wehrkunde"

in DDR Zeiten 08.09.2018 09:55
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Ich habe nichts anderes behauptet.
Nur diese ewige Nörgelei des Vs geht mir auf den Geist. Er ist nie ironisch. Er meint leider was er schreibt.
Vermutlich hat er keine Friseur den er nerven kann.


Er wirft den Kopf zurück und spricht: "Wohin ich blicke, Lump und Wicht!" Doch in den Spiegel blickt er nicht.
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Der Horizont vieler Menschen ist ein Kreis mit dem Radius Null - und das nennen sie ihren Standpunkt.

Wer Rechtschreibfehler findet kann sie behalten.
zuletzt bearbeitet 08.09.2018 10:08 | nach oben springen

#58

RE: Pflichtfach "Wehrkunde"

in DDR Zeiten 08.09.2018 10:08
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Zitat von DoreHolm im Beitrag #56
Kleine Jungen (auch größere) sind nun mal mehrheitlich für Waffen zu begeistern. Das, was in 100.000 Jahren anerzogen wurde, die Jagd, die Verteidigung und Eroberung neuer Nahrungsmittelquellen, was fast immer Sache der Männer war, liegt nun mal inzwischen auch in den Genen verankert.


Sowas wird heute scheinbar auf der Strasse ausgelebt. Glaube aber nicht, dass jemand für`s Militär nur wegen der Bewaffnung zu begeistern ist. Da gehört schon etwas mehr dazu.
Heutzutage ist Bundeswehr glaube ich eine sichere, krisensichere Berufswahl, wenn man gewillt ist Befehle oder Einsätze auszuführen, ohne Fragen zu stellen.


Démerde-toi !
zuletzt bearbeitet 08.09.2018 10:08 | nach oben springen

#59

RE: Pflichtfach "Wehrkunde"

in DDR Zeiten 08.09.2018 11:04
von vs1400 | 4.173 Beiträge | 9368 Punkte
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Zitat von Marder im Beitrag #38
Hallo,
es gab und gibt den Tag der offenen Tür bei der BW. Dies dient aber weniger dem Ziel der Wehrertüchtigung sondern vielmehr dazu die Arbeit der BW etwas transparenter zu machen.
Gern wird dabei natürlich auch die Technik vorgeführt und manchmal ist es sogar möglich in einem Panzer als Passagier mitzufahren. Als Zivilist bekommt man ja normalerweise diese Technik nicht zu sehen. Im allgemeinen darf auch fotografiert werden.
Diese Verantaltungen haben dann auch mehr "Volksfestcharakter".
Natürlich hat die Bundeswehr auch Personal angeworben, aber nicht wirklich aufdringlich, So mit verpflichte dich 3 Jahre und du bekommst bevorzugt eine Studienplatz.
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Zitat von Marder im Beitrag #57
Ich habe nichts anderes behauptet.
Nur diese ewige Nörgelei des Vs geht mir auf den Geist. Er ist nie ironisch. Er meint leider was er schreibt.
Vermutlich hat er keine Friseur den er nerven kann.


moin Marder,
meine ironie wurde wohl eben doch irgendwie erkannt, es lag eventuell aber auch am gesetzten satzzeichen.
... egal.

bleiben wir einfach beim thema.
deine sicht der dinge beruht ja auf persönliche erfahrungen und die vermittelst du mir in dieser art der kommunikation.
wenn es denn ein fehler der kleinen ddr war, die werbung von minderjährigen zu führen, warum wird vergleichbares in der bw weitergeführt?
zeitsoldaten der bw, auch dort gibt es eben nicht nur längerdienende, bekommen ihren abgang gar noch schmackhafter gemacht, im vergleich wohlbemerkt. auf der plattform dienstzeitende.de wird sehr ausführlich darauf eingegangen und du wirst mich doch nun nicht überzeugen wollen ( können), dass alle dortigen angebote der allgemeinheit zugänglich sind. ( ?) ...

gruß vs


04.11.1986 - 21.04.1987 Uffz. Ausbildung In Perleberg
21.04.1987 - 28.08.1989 Gruppenführer der 2. Gr./ 2.Zug/ 7. GK - Schierke/ GR 20/ GKM- N


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#60

RE: Pflichtfach "Wehrkunde"

in DDR Zeiten 08.09.2018 11:12
von bürger der ddr (gelöscht)
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Aber zurück zum Thema "Wehrkunde" in der DDR, darum ging es ursprünglich. Auch wenn man Vergleiche ziehen möchte, so sehe ich in der Wehrerziehung in der DDR einen ganz anderen Rahmen. Diese wehrerziehung war staatlich gelenkt und "flächendeckend".
Man kam als Kind oder noch mehr als Jugendlicher eigentlich nicht an dem Thema vorbei:
- Pioniernachmittage mit einem Besuch bei der NVA
- den Weg zur GST ebnen und versüßen durch kostenlose Fahrerlaubnis
- vormilitärische Ausbildung in der Lehre
- Wehrkunde in den Schulen

Auch später setzte sich diese Leitlinie fort:
- Kampfgruppe
- Zivielverteidigung

Wollte man damit eine Art wehrfähige Reserve für den Ernstfall schaffen?
Wolllte man damit offizielle Zahlen der "Wehrkraft" unterlaufen?

Mich macht nachdenklich mit welcher Intensität dies betrieben wurde....

Nun eine Frage an die User aus dem "Osten", habt ihr die wehrerziehung gerne gemacht?
War es "Abenteuer" oder notwendiges Übel?


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