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#21

RE: Pflichtfach "Wehrkunde"

in DDR Zeiten 04.09.2018 08:57
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Hier noch mal was aus der Schule.
Die Seiten habe ich in den 80 er Jahren irgendwann auf Seminaren in HH - Rissen (glaube ich ) erhalten.
[[File:Wehrerziehung_3.pdf]][[File:Wehrerziehung_4.pdf]]


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#22

RE: Pflichtfach "Wehrkunde"

in DDR Zeiten 04.09.2018 10:28
von Mike59 | 10.242 Beiträge | 9892 Punkte
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Zitat von Commander im Beitrag #10
Hallo in die Runde,
also Wehrkunde gab es bei uns noch nicht.Aber 2 Wochen GST-Lager in Tambach-Dietharz 1975.Ging damals von der Berufsschule aus.Erinnerungen habe ich kaum noch daran,außer das ich die letzten Tage üble Zahnschmerzen hatte.Und dann noch,das zwei Mädchen dabei waren.

Schönen Abend,Gruß C.

Von der Berufsschule aus gab es mal so 2 Tage anstelle des Unterrichts GST gedöns mit marschieren und was weiß ich noch. Das war mir zu blöd, da bin ich wieder in meinen Betrieb zum arbeiten gegangen. Hat offensichtlich keinen interessiert. Da nie eine Nachfrage kam, hat mich wohl auch keiner vermisst.


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#23

RE: Pflichtfach "Wehrkunde"

in DDR Zeiten 04.09.2018 10:50
von TOMMI | 2.552 Beiträge | 3263 Punkte
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Zu meiner Zeit (Schulabschluss) war das so: Wehrkundeunterricht gab es, soweit ich mich erinnere, in der 9.Klasse. Den Unterricht führte ein ehemaliger Sportlehrer der Schule durch, der in Leutnants-Uniform erschien. Es war eine Stunde in der Woche, aber ohne Zensuren. Auch in den Zeugnissen wurde es nicht erwähnt. An dem Wehrlager nahmen bei uns allerdings nur die Hälfte der Jungen teil, die andere Hlfte zusammen mit den Mädchen nahm am praktischen und theoretischen ZV-Unterricht teil, den die Lehrer der Schule gaben. Was die GST-Ausbildung betraf, machten wir diese zu Beginn unserer Berufsausbildung (die Pflicht, an dieser teilzunehmen, war auch im Lehrvertrag verankert. Ich muss sagen, diese war ziemlich realitätsnah, denn als ich dann 1985 eingezogen wurde war mir das ganze Prozedere schon bekannt. Auch im 2.Lehrjahr war GST-Ausbildung, hier begann die Spezialisierung. Es gab 3 Ausbildungsrichtungen: Militärkraftfahrer, Mot-Schützen, Marine. Die meisten, mich eingeschlossen entschieden sich für Militätkraftfahrer, da diese die Möglichkeit bot zu einer sehr preisgünstigen Fahrschule (für ganze 60 Mark, zzgl. weiterer 60 Mark für die Motorradprüfung, also nicht mehr als 120 Mark) fast aller Klassen (außer Bus). Gefahren wurde auf einem W50.


EK 88/I
GR4 / 5.GK (Teistungen)


zuletzt bearbeitet 04.09.2018 10:52 | nach oben springen

#24

RE: Pflichtfach "Wehrkunde"

in DDR Zeiten 04.09.2018 21:25
von DoreHolm | 10.454 Beiträge | 15357 Punkte
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RE: Pflichtfach "Wehrkunde" • Absender: Ratze, Heute 08:57
quote Diesen Beitrag zitieren


Hier noch mal was aus der Schule.
Die Seiten habe ich in den 80 er Jahren irgendwann auf Seminaren in HH - Rissen (glaube ich ) erhalten.
[[File:Wehrerziehung_3.pdf]][[File:Wehrerziehung_4.pdf]]


Wenn das Datum oben stimmt, dann wäre das schon etwas verwunderlich der Widerspruch zwischen Textinhalt und Zeit. Es war sicher keine DDR-Veröffentlichung, wenn ich den Text lese sondern eine BRD-Ausgabe zu dieser Thematik. Selbst kenne ich das nicht, weder persönlich aus meiner Kindheit/Jugendzeit noch bei meinen Kindern (geb. 71 und 79), zumindest fehlt mir daran die Erinnerung. Ich meine jetzt das, was da zur Pionierarbeit geschrieben wurde. Lag auch immer mit am Pionierleiter selbst, wie interessant er die Veranstaltungen gestaltet hatte, wie eben überall auch heute (z.B. Kirche). Allerdings erinnere ich mich daran, daß in den Fächern Physik und Mathematik neben Alltagssituationen auch solche aus dem militärischen Bereich als beispile herangezogen waren.


vs1400 und Wahlhausener haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#25

RE: Pflichtfach "Wehrkunde"

in DDR Zeiten 04.09.2018 21:47
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Moin
Ich gehe davon aus, dass es DDR Texte sind, ggf wurden die aus DDR Publikationen herauskopiert.


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#26

RE: Pflichtfach "Wehrkunde"

in DDR Zeiten 05.09.2018 13:29
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Bin über angehängtes Bild 'gestolpert'. Frage dazu, liegen das zufällig zwei Linksschützen nebeneinander oder war die vormiltärische Ausbildung seinerzeit schon so modern das auch die schwache Hand trainiert wurde?


Bundesarchiv 183-1982-0716-018

Achso, das Bild ist NICHT seiterverkehrt *wink*


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


zuletzt bearbeitet 05.09.2018 13:31 | nach oben springen

#27

RE: Pflichtfach "Wehrkunde"

in DDR Zeiten 05.09.2018 14:21
von matzelmonier79-2 | 90 Beiträge | 784 Punkte
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Hallo Rainer
Ja, wir sind zu jedem Lehrjahrsbegin ins GST- Lager gefahren. 1975 und 1976. Wir waren in Jöhstadt im schönen Erzgegirge.
Unser Ausbilder war ein Feldwebel der NVA. Warscheilich einer den sie dort los werden wollten. Der hat nur rumgebrüllt und hat sich aufgespielt wie
Napoleon. Aber wir waren so ca. 120 Lehrlinge davon 90% Schmiede!!! Das hat er bitter zu Spüren bekommen. Da er am abend immer"Full wie ein Amtmann" war, haben wir ihm die Hosenbeine zugenäht, die Knöpfe von der Unifom abgeschnitten und die Dienstmütze mit Schweineschmaz gefüllt.
Als er dann am nächste Morgen im Sportzeug zum Morgenapell auftauchte, haben wie ihn alle nur angelächelt. Danach war er dann so einigermaßen
erträglich.
Ja, man muß sich nur wehren wissen.

Grüße
matzelmonier79-2


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#28

RE: Pflichtfach "Wehrkunde"

in DDR Zeiten 05.09.2018 16:52
von Niederlausitzer | 884 Beiträge | 3044 Punkte
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Zitat von TOMMI im Beitrag #23
Es gab 3 Ausbildungsrichtungen: Militärkraftfahrer, Mot-Schützen, Marine. Die meisten, mich eingeschlossen entschieden sich für Militätkraftfahrer, da diese die Möglichkeit bot zu einer sehr preisgünstigen Fahrschule (für ganze 60 Mark, zzgl. weiterer 60 Mark für die Motorradprüfung, also nicht mehr als 120 Mark) fast aller Klassen (außer Bus). Gefahren wurde auf einem W50.
Ich habe meine Motorrad Prüfung damals auf einer ES 150 gemacht. Weil ich später bei der Armee als Militärkraftfahrer eingesetzt werden sollte, habe ich dann 1987 über die GST meinen LKW Führerschein auch auf einem W50 gemacht.

Als Militärkraftfahrer bin ich dann später nie eingesetzt worden und bin bis heute auch nie wieder LKW gefahren. Wenn ich ehrlich bin, hatte ich auch nie Verlangen danach.

Bis ich die Prüfung irgendwann mal erfolgreich absolvierte, war es eine schwierige Geburt. Meine Eltern hatten und haben keinen Führerschein und deswegen auch damals kein Auto. Ich konnte nicht vorher schon ein bisschen üben, so wie andere Teilnehmer, wo die Eltern zumindestens einen Trabi, einen Skoda S100 oder einen Skoda 120 hatten.

Mein Fahrlehrer war damals bei der GST und ein erweiterter Nachbar. Eines Tages stand er dann mit dem W50 vor der Tür und wollte mich zur ersten Fahrstunde abholen. Da ich hinten auf der Ladefläche unter der Plane Stimmen hörte, schaute ich natürlich mal nach. Auf der Ladefläche stand ein altes ausrangiertes Sofa, darauf saßen 3 Mann, die ich alle kannte. Es waren ebenfalls Fahrschüler. Ich wollte gerade aufsteigen und mich dazusetzten, als es von vorn brüllte.

Ich sollte doch nach vorn in die Kabine kommen und auf der Fahrerseite einsteigen, ich wäre der erste der Fahrstunde. Mit hochrotem Kopf und die Hosen voll musste ich nun einsteigen, ohne jegliche Fahrpraxis in einem PKW, geschweige in einem LKW.

Der Fahrlehrer saß auf der Beifahrerseite und was mir aufgefallen ist und was ich vorher noch nicht wusste, mein Fahrlehrer hatte auf seiner Seite auch noch ein Lenkrad, um in dringenden Fällen eingreifen zu können. Bloß Gut.

Die ersten Fahrversuche auf der Straße waren eine Katastrophe, denn ich hatte vorher noch keinen Bezug zu Autos. Beim Hochschalten hatte ich jedesmal den Blick auf die Straße verloren, weil ich nur auf den Schalthebel fixiert war. Das nächste Problem war das Zwischengas geben beim Herunterschalten. Das nächste Problem, durch die kurze Schnauze des W50 und meine Unerfahrenheit, wusste ich immer nicht, wo die Räder ungefähr sind.

Dadurch bin ich immer zu weit rechts gefahren, weil ich dachte, ich bin schon zu weit in der Mitte. Mein Fahrlehrer zog dann wieder mit seinem Lenkrad weiter in die Mitte, ich dachte wieder, ich bin zu weit in der Mitte und zog dann wieder nach rechts.

So ging das viele Kilometer. Heute kann man darüber lachen, aber damals mit 19 ist mir das Lachen vergangen.

Irgendwann war meine erste Fahrstunde vorbei und der nächste Teilnehmer durfte sich vom Sofa erheben.

Ich konnte mich nun endlich auch auf das Sofa begeben und den ganzen Druck erstmal ablassen. Natürlich hatten die anderen auch einen hochroten Kopf und waren aufgeregt.
Ich stellte aber bald fest, das mein Nachfolger in der Kabine, sich auch nicht besser anstellte.

Zur Fahrstunde gehörte damals auch die Besichtigung des Wochenendgrundstückes, einschließlich Motorboot, meines Fahrlehrers am Teupitzer See. Und weil auf der

Ladefläche rein zufällig auch noch der Rasenmäher stand, hat man auch zufällig gleich noch den Rasen gemäht.


"Durch Anerkennung und
Aufmunterung kann man in einem
Menschen die besten Kräfte mobiliesieren"

(Charles M. Schwab, amerikanischer Industrieller 1862-1939)
Commander und Rothaut haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 05.09.2018 16:52 | nach oben springen

#29

RE: Pflichtfach "Wehrkunde"

in DDR Zeiten 05.09.2018 20:23
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Meine Motorradprüfung habe ich auf einer Touren-AWO gemacht. Das war etwa 1964. Ein abgerackteres Gerät. Bei der Prüfung sind mir an der Kreuzung paar mal der Gang rausgeflogen und hab die Karre verrecken lassen. Das hat zum Durchfallen gereicht. Dann wurde festgestellt, daß ich die AWO noch gar nicht fahren dürfte, da ich noch keine 18 war. So bekam ich zur Nachprüfung eine RT (drei Gänge). mit der bestand ich die Prüfung mit Bravour. Im Frühjahr 65 verkaufte ich einige Sachen, um ein Motorrad zu kaufen (Stern-kofferradio, Expander, Nylonhemd u.a.). Meine Eltern sprangen ein, um ohne Kredit kaufen zu können und ich zahlte mit meinem Lohn monatlich ab. Die letzten 500,- M erließen sie mir. Es war eine MZ 150, die mit dem eckigen Scheinwerfer. Anfangs hatte ich Probleme, da mit schöner Regelmäßigkeit nach ca. 10 m Landstraße ein Kolbenklemmer auftrat. Der Spritverbrauch war auch nur knapp über 2 l/100 km, also viel zu wenig, daher die Überhitzung. So wagte ich mich als in diesen Dingen technisch Unerfahrener an den Vergaser. Nadel um eine Kerbe höher gehangen und es klappte. Verbrauch knapp über 3 l und keine Kolbenklemmer mehr. Nach der Fahne dann eine ES 250 (gebraucht) mit Einzelsitzen gekauft und Geländelenker angebaut. Hat mir bei meinen Exkursionen im Gelände gute Dienste geleistet. Schade, ich hätte sie behalten sollen, aber so weit habe ich damals nicht gedacht. Wo hin auch damit zum Unterstellen ?


Niederlausitzer hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#30

RE: Pflichtfach "Wehrkunde"

in DDR Zeiten 05.09.2018 23:18
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Zitat von Ratze im Beitrag #25
Moin
Ich gehe davon aus, dass es DDR Texte sind, ggf wurden die aus DDR Publikationen herauskopiert.


hallo Ratze,
ein berichterstatter war wohl

gruß vs


04.11.1986 - 21.04.1987 Uffz. Ausbildung In Perleberg
21.04.1987 - 28.08.1989 Gruppenführer der 2. Gr./ 2.Zug/ 7. GK - Schierke/ GR 20/ GKM- N


Ratze hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#31

RE: Pflichtfach "Wehrkunde"

in DDR Zeiten 06.09.2018 21:30
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"Wehrkunde" als Schulfach kenne ich nicht mehr. Wie schon erwähnt, zu meiner Zeit gab es in der Lehre das GST-Lager. Dies war eine "Pflichtveranstaltung" und wurde in den Sommerferien durch geführt. Die Berufschule war damals auch für 8 Wochen geschlossen und die Zeit wurde mit dem Einsatz in der Produktion und auch dem GST-Lager ausgefüllt. Leider weiß ich nicht mehr wie hoch der Urlaubsanspruch für Lehrlinge in der DDR war.

Zu der Zeit dachte ich an die Berichte von meinem Vater aus seiner Hitler Jugend Zeit, dort wurden auch während der Schulzeit "Geländespiele" mit Wehrerziehung durchgeführt.....
meinem vater hat das irgendwie Spaß gemacht, sie durften Gruppen rot und blau bilden und sich unter Anleitung "taktisch klug" anschleichen auch wurden Wehrmachtsangehörige eingeladen die Anleiteten und von den "deutschen Heldentum" berichteten. Und zur Krönung durfte man auch eine Waffe bestaunen.....

Egal welches System, Jugend wurde auf kriegerische Auseinandersetzungen vorbereitet!

Ich bin heute noch froh, diesen Mist nicht mitgemacht zu haben!


Rothaut hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#32

RE: Pflichtfach "Wehrkunde"

in DDR Zeiten 06.09.2018 22:02
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Hieß das Fach tatsächlich "Wehrkunde"? Ich hatte in Erinnerung, das man es "Einführung in den praktischen sozialistischen Klassenkampf" nannte. Ok. Spass beiseite. Ich weiß das echt nicht mehr so genau, kann mich nur noch ganz dunkel an dessen Einführung erinnern, und das wir als Schüler mal ABC Masken bzw. glaube sogar mal einen ABC Kampfanzug tragen mussten. ;)


°
>>> Einschwarz / Ausweis <<<

°
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#33

RE: Pflichtfach "Wehrkunde"

in DDR Zeiten 07.09.2018 07:40
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Zitat von bürger der ddr im Beitrag #31
"[...].

Egal welches System, Jugend wurde auf kriegerische Auseinandersetzungen vorbereitet!

[...]!


Das halte ich für ´n Gerücht. Vielleicht können die Westkollegen Krelle, Schlutup und Kressin da auch mal in Erinnerungen "kramen"? Mir ist auch nicht erinnerlich das während der Schulzeit BW Kasernen besucht wurden, irgendwelche Panzer oder Hubschrauber oder ähnliches, angesehen wurde (Tagesausflug?).

Ich bin ab ´66 in Hamburg zur Schule gegangen, bis 75. Da gab es nichts mit Wehrkunde und Geländespielen. Auch in der Lehre ab 75 gab´s nichts, auch nicht in der Berufsschule, in den Ferien. Wir hatten Blockunterricht, 2 x 6 Wochen. In der "anderen Zeit" ist man normal "arbeiten" gegangen.

MfG Berlin

Edit: Rechtschreibung


Dieser Beitrag ist eine Meinungsäußerung, nicht repräsentativ, im Sinne des Art. 5 des Grundgesetzes und durch diesen gedeckt !

Ein Holder geht durch dick und dünn...


Der Holder auf dem Acker, der kleine Racker schlägt sich wirklich wacker, ...
zuletzt bearbeitet 08.09.2018 04:49 | nach oben springen

#34

RE: Pflichtfach "Wehrkunde"

in DDR Zeiten 07.09.2018 07:59
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Zitat von berlin3321 im Beitrag #33
Das halte ich für ´n Gerücht. Vielleicht können die Westkollegen Krelle, Schlutup und Kressin da auch mal in Erinnerungen "kramen"? Mir ist auch nicht erinnerlich das während der Schulzeit BW Kasernen besucht wurden, irgendwelche Panzer oder Hubschrauber oder ähnliches, angeseen wurde (Tagesausflug?).

Ich versuche mal zu antworten, auch wenn ich aus dem Osten bin.

So obligatorisch waren Besuche von Schulklassen bei NVA Einheiten nicht überall.

Die heldenhaften Aufgaben zur Landesverteidigung wurden den Schülern schon vermittelt und Geländespiele mit militärischem Hintergrund durchgeführt.

Die NVA hat um Nachwuchs geworben, dass hat aber die BuWe bestimmt auch gemacht.

Bei euch hat es doch bestimmt an vielen Bundeswehrstandorten Tage der offenen Tür gegeben. Sowas habe ich bei uns nicht gekannt.

Wenn Eltern/Ehefrauen einen Soldaten besuchen wollten, war im Besucherzimmer neben dem Wachlokal Schluss.

@bürger der ddr ging es meines Erachtens mehr um die Militarisierung der Jugend und die gabs schon zur Kaiserzeit und vor allem im Dritten Reich. Bei denen hatten sich die DDR Fürsten viel abgekupfert.

KS


Rostocker hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 07.09.2018 08:09 | nach oben springen

#35

RE: Pflichtfach "Wehrkunde"

in DDR Zeiten 07.09.2018 08:38
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Das ist doch in fast jeden Land der Welt üblich--das auch der Staat versucht junge Leute zu Wehrkunde mit einzubeziehen.
Es gibt Volksfeste--wo auch die BW präsent ist, um jungen Leuten den Beruf als Soldat schmackhaft zu machen. Zum Beispiel hab ich das bei der Hafenwoche in Rostock gesehen und in Warstein bei der Mongolfiade.
Klar gab es das bei der NVA auch, zum Beispiel am Tag der NVA--und war man da als kleiner Junge nicht doch etwas begeistert.
Schicke heute mal ne Klasse bestehend aus 12 jährigen Jungen, zum Besuch in eine BW Karserne. Ich bin mir sicher,am ende des Tages,sagen 80%--es war ein schöner Tag.
Genauso schaut es mit den GST Lagern aus, wo man während der Lehrzeit mal 14 Tage war. Da wird heute auf höchsten Nivou gejammert. Aber keiner jammert oder diskutiert heute über Staaten, wo Schüler schon als Kardetten zum Militärdienst herangezogen werden. Wie zum Beispiel in Russland, den USA und sicher noch in einigen Staaten mehr. Solange es Militär gibt,solange wird es auch sowas geben.
Kleiner Tip noch--einfach mal bei der Web Suche----Bundeswehr und Schüler--eingeben.


BRB, DoreHolm und Ebro haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#36

RE: Pflichtfach "Wehrkunde"

in DDR Zeiten 07.09.2018 09:45
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@berlin3321 , ich meinte nicht die BRD, Ich habe mit der Vorbereitung auf kriegerische Auseinnadersetzungen zwar einen Systemvergleich gezogen, doch nicht der zwei deutschen Staaten.
Mir ist wirklich in Gedanken mein Vater in den Sinn gekommen. Als Kind machten wir am Sonntag vormittags kleine Ausflüge. Wir waren damals auf dem "Metilstein" gegenüber der Wartburg. Eisenach hatte ja drei Burgen, die Wartburg, die Eisenacher Burg und der Metilstein. Dort erzählte er mir wie sie als Kinder dort oben "Geländespiele" gemacht hatten mit dem Ziel eine Burg zu erobern und wieviel Wert auf Körperertüchtigung und Wehrfähigkeit gelegt wurde. Auch solche Berichte in dem eine andere Gruppe auf dem turm der wartburg eine Leuchtpistole abfeuerte und sie sollten an Hand der zeitlichen Differenz vom optischen Signal bis zum eintreffen des Schall die Distanz ermitteln.

Ich möchte hier nicht diese schlimme Zeit mit der DDR vergleichen, doch irgendwie ist mir bei dem Thema "Wehrkunde" dies in den Sinn gekommen. Es wurde ja auch immer entschärft mit dem Argument, die "anderen" wollen Angriffskriege und wir müssen uns für die Verteidigung rüsten.


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#37

RE: Pflichtfach "Wehrkunde"

in DDR Zeiten 07.09.2018 09:48
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@Rostocker , ein kleiner Unterschied ist da aber schon.....
Ein in der Schule integriertes Fach "Wehrkunde" und Werbeveranstaltungen für eine Berufsarmee. Gäbe es noch die Wehrpflicht sähe das auch schon anders aus. In der BRD gab es später dann auch den Zivieldienst, in der DDR undenkbar.
Und die Spatentruppe war auch eine militärische Formation, wenn auch ohne direkten Dienst an der Waffe.


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#38

RE: Pflichtfach "Wehrkunde"

in DDR Zeiten 07.09.2018 14:50
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Hallo,
es gab und gibt den Tag der offenen Tür bei der BW. Dies dient aber weniger dem Ziel der Wehrertüchtigung sondern vielmehr dazu die Arbeit der BW etwas transparenter zu machen.
Gern wird dabei natürlich auch die Technik vorgeführt und manchmal ist es sogar möglich in einem Panzer als Passagier mitzufahren. Als Zivilist bekommt man ja normalerweise diese Technik nicht zu sehen. Im allgemeinen darf auch fotografiert werden.
Diese Verantaltungen haben dann auch mehr "Volksfestcharakter".
Natürlich hat die Bundeswehr auch Personal angeworben, aber nicht wirklich aufdringlich, So mit verpflichte dich 3 Jahre und du bekommst bevorzugt eine Studienplatz.
In der Zeit des kalten Krieges hat man sich eher das Bild des Bürgers in Uniform gegeben.


Er wirft den Kopf zurück und spricht: "Wohin ich blicke, Lump und Wicht!" Doch in den Spiegel blickt er nicht.
Ein kluger Mann macht nicht alle Fehler selber. Er lässt auch anderen eine Chance.
Ein Kluger bemerkt alles - ein Dummer macht über alles eine Bemerkung.
Der Horizont vieler Menschen ist ein Kreis mit dem Radius Null - und das nennen sie ihren Standpunkt.

Wer Rechtschreibfehler findet kann sie behalten.
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#39

RE: Pflichtfach "Wehrkunde"

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Moin
gem. DV 718/0/005 - Grenzkompanie von 85
war gem. der Organisation des Zusammenwirkens und der Zusammenarbeit Ziffer 28 (6) h "die wehrpolitische Erziehungsarbeit in der Öffentlichkeit, besonders der Jugend"
eine Aufgaben des KPC bei der Zusammenarbeit.
Wäre sicher interessant zu wissen, wie ein KPC das gemacht hat. Hier schon wieder ein "Auftrag zur Klärung eines Sachverhaltes" an @ BerndK5


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#40

RE: Pflichtfach "Wehrkunde"

in DDR Zeiten 07.09.2018 15:08
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Bevorzugt Studienplatz für Dreiender war oft garnicht so oft das Hauptargument wies heut oft dargestellt wird. Sondern das um die Hälfte bis Doppelte erhöhte Stipendium für ehemalige Zeitsoldaten.* Die NVA war auch nicht soo vordergründig bei der Wehrerziehung präsent, dafür wurden dann eher die Massenorganisationen GST und/oder DRK 'vorgeschoben'. Und vor allem die ZV, welche nun zugegebnermaßen wiederum dem MfNV unterstand.
Aber das mit dem Volksfestcharakter war im Osten auch öfters so, nur mitm Fotografieren ... also das ging ja nun garnimmernicht.

* siehe z.B. Wie hat man als Student in der DDR sein Einkommen erhöht? (15)


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161 07.02.2014 18:43goto
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Die lautlosen Kämpfer - Kampfsport beim MfS
Erstellt im Forum Staatssicherheit der DDR (MfS) von Angelo
82 28.06.2017 22:44goto
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