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#101

RE: Letzte Hoffnung DDR

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 27.08.2018 19:18
von passport | 3.429 Beiträge | 3461 Punkte
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Wenn jemand nicht arbeiten will, soll er dann Deiner Meinung nach von der Gesellschaft genauso hoch alimentiert werden wie ein Werktätiger verdient? Oder plädierst Du für ein bedingungsloses Grundeinkommen?


Da ist sie wieder die Mär das H 4 Empfänger nicht arbeiten wollen. Hier wird wieder verallgemeinert ohne Hintergrundwissen. Das es Personen gibt die das H 4 Geld als ausreichend empfinden ist allgemein bekannt. Trifft aber nicht auf die Masse der Empfänger zu.



passport


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#102

RE: Letzte Hoffnung DDR

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 27.08.2018 20:25
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von passport im Beitrag #101
Da ist sie wieder die Mär das H 4 Empfänger nicht arbeiten wollen. Hier wird wieder verallgemeinert ohne Hintergrundwissen. Das es Personen gibt die das H 4 Geld als ausreichend empfinden ist allgemein bekannt. Trifft aber nicht auf die Masse der Empfänger zu.


Das die Empfänger es anders sehen, ist doch normal.

Beschissen ist es für Leute die so wenig verdienen, dass sie noch aufstocken müssen. Gerade hier zeigt sich aber die Diskrepanz zwischen Niedriglohnsektor und H4.

Bei uns in der Region gibt es genug Arbeit für alle, welche wirklich arbeiten wollen. Für Berufsunfähige durch Krankheit, Behinderte usw. sollte es andere Versorgung geben.

Selbst Bauhelfer sind nicht zu bekommen.

Wir haben bei uns ein akutes Problem im Verkauf und im Lager/LKW Fahrer. Der Markt ist einfach leer.

Vielleicht könnte ja mal einer ein Land benennen wo jemand der nicht arbeiten geht so versorgt wird wie in Deutschland.

Für jede Leistung ist eine Vorleistung notwendig.

Das die Verteilung seit Jahren immer ungerechter wird ist mir schon klar, aber die Versorgung ohne Gegenleistung kann eben nicht auf gehobenen Niveau erfolgen. Das wäre ein Schlag ins Gesicht eines jeden, der sich jeden Tag auf Arbeit müht um sein Einkommen selber zu verdienen.

KS


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#103

RE: Letzte Hoffnung DDR

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 27.08.2018 22:49
von Sperrbrecher | 3.857 Beiträge | 14750 Punkte
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Zitat von Lutze im Beitrag #95

Bei den VEB-Landkarten war Westberlin meistens ein kahler Fleck

Das war aber wohl nur bei Karten und Stadtplänen der Fall, die nach dem Mauerbau gedruckt und verkauft wurden.
In den Stadtplänen die ich besitze ist das gesamte Berlin, also auch der westliche Teil, ausgedruckt, auch bei den Karten vom
VEB Landkartenverlag Berlin.


Wie war die allgemeine Stimmung in der DDR ? Sie bewegte sich in engen Grenzen !
zuletzt bearbeitet 27.08.2018 22:55 | nach oben springen

#104

RE: Letzte Hoffnung DDR

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 27.08.2018 23:16
von bürger der ddr (gelöscht)
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@Kontrollstreife , warum ich so auf H4 "rumreite"?
Weil ich schon 2004 bis 2005 aktiv an den Demos gegen dieses Gesetz teilgenommen habe!
Mit den Aufstockern, verwechselst Du da nicht Ursache und Wirkung?
Seit es H4 gibt, gibt es auch die Aufstocker. denn Dank H4 können Menschen in ein Arbeitsverhältnis gedrängt werden von dem sie nicht leben können.
Und bitte nicht H4 mit Sozialhilfe vergleichen. H4 setzt sich aus den Sozialgesetzbüchern (SGB) II und SGB XII zusammen. Unter SGB II fallen alle Empfänger die Arbeitsfähig sind, bzw. nicht dauernd Unarbeitsfähig sind (einfach ausgedrückt). Das bedeutet als Beispiel, ein Arbeitsloser der kein Anrecht auf das Arbeitslosengeld I erwerben konnte (z.B. da er ständig nur befristet beschäftigt war und das nicht nahtlos) bzw. seinen Anspruch auf das ALG I "aufgebraucht" hat. In das ALG II fallen auch Erwerbsminderungsrentner mit befristeten Rentenanspruch (wenn z.B. alle zwei bis drei Jahre neue Gutachten eingeholt werden über die Arbeitsfähigkeit).
Die Empfänger nach SGB XII sind Menschen die auf Dauer dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung stehen. Dies können Erwerbsminderungsrentner ohne zeitliche Befristung sein oder auch Altersrentner.
Nun haben wir ja oft über den H4 Satz gesprochen und der sichert einfach nur das Überleben! Für einen Alleinstehenden beträgt der Regelsatz 416 € und für den Partner (als Mitglied der Bedarfsgemeinschaft) 374 €. Bleiben wir bei einer alleinstehenden Rentnerin, das Leben lang gearbeitet und oft im Niedriglohnsektor oder auch verkürzt durch Kinderpflege.
Wie soll ein Mensch von 416 Euro ein "Artgerechtes" leben führen?
In den 416 Euro sind:
- Nahrung
- Kleidung
- Telefon
- Strom
- Kulturelle Bedürfnisse
- Rücklagen für Ersatzanschaffung von defekten Geräten
- und sogar ein Restaurantbesuch soll da drinnen sein, obwohl das reicht schon nicht für den Schnellimbiß.....

dann gibt es noch zusaätzlich
- Aufwendungen für eine entsprechende Wohnung, mit Auflagen an Größe und Miethöhe
- Heizkosten

Ich hoffe ich habe da nichts vergessen....

Und genau hier liegt der Hund begraben, die Menschen welche in die Falle Altersarmt tappen werden immer mehr, nicht weil sie faul oder zu blöd waren Vorsorge zu treffen, sondern weil sie oft eine Biographie wie die oben erwähnte Rentnerin haben.

Wie kann diese Rentnerin ihre "Freiheit" genießen? Stimmt, sie kann sich still auf die Parkbank setzen und anderen beim leben zuschauen....

Die Menschen werden durch sog. Reportagen von H4 Empfängern verblödet, dort wird das Klientel gezeigt das wirklich nicht arbeiten will. Warum wohl? Um von der gesammten Sauerei H4 abzulenken!
"Wem nutzt es?"


passport und Damals87 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#105

RE: Letzte Hoffnung DDR

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 27.08.2018 23:33
von 94 | 12.724 Beiträge | 8406 Punkte
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Zitat von Lutze im Beitrag #95
Bei den VEB-Landkarten war Westberlin meistens ein kahler Fleck
Nicht nur Westberlin, alles hinter der Mauer war blassgelb, z.B. auch die beiden Zipfel am Leipziger Platz (unten links im angehägten Bilde) Ein schöner Link für historische (Berlin-)Stadpläne ist übrigens http://www.alt-berlin.info

P.S. Ist ja hier vollkommen fehl am Platz, sorry fürs oT

Angefügte Bilder:
8020_g.jpg

Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


zuletzt bearbeitet 27.08.2018 23:34 | nach oben springen

#106

RE: Letzte Hoffnung DDR

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 27.08.2018 23:53
von Ährenkranz (gelöscht)
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zu #104
Mir fällt noch ein - für Dorfbewohner fallen noch Benzinkosten an, um sich überhaupt mit paar normalen Lebensmittel versorgen zu können, da so gut wie keine Geschäfte mehr im Dorf sind.
Dazu kommt dann noch die Haftpflichtversicherung für ein Fahrzeug, was "zusammengespart" werden muss - mit Busse kommt man nicht mal zu einem Termin beim Amt, der mitunter 50 km oder auch mehr entfernt ist, und Mobilität wird ja auch verlangt.

Ich beschwere mich nicht, dass ich aufn Land lebe, bin auch nicht im H4 - wollte nur hinweisen, dass es auch da grosse Unterschiede gibt zu einem Stadtbewohner, der mal kurz um die Ecke in nen Supermarkt huschen kann und eventuell auch leichter mal Sonderangebote "erwischt".

Aber H4 ist generell ein menschenunwürdiges Gesetz für alle Menschen, die hineinfallen und es sind Menschen, die nicht zu faul sind zum arbeiten, auch wenn das oft in der "Öffentlichkeit" so dargestellt wird, bürger der ddr hat das ja schon erwähnt und ich stimme seinen Zeilen voll zu.

Auch wenn man selbst nicht betroffen ist, kann man sich durchaus mal näher damit beschäftigen - es war ein Gesetz, das sehr wohl durchdacht war, dumm waren diese "Leute" sicher nicht..., ob nun SPD, CDU oder wer auch immer - letztenendes habe alle Parteien, ausser die Linkspartei, für dieses Gesetz gestimmt.
Es diskriminiert einfach Menschen, welches absolut nicht zu einem Freiheits-und Rechtsstaat passt,es ist ein Gesetz, um volle Kontrolle über Menschen zu bekommen - es geht mir auch ums Prinzip.


zuletzt bearbeitet 27.08.2018 23:58 | nach oben springen

#107

RE: Letzte Hoffnung DDR

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 27.08.2018 23:55
von bürger der ddr (gelöscht)
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Nicht zu vergessen auf dem Land gibt es auch keine "Tafel", auch eine Errungenschaft der sozial abgebauten BRD....


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#108

RE: Letzte Hoffnung DDR

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 28.08.2018 00:51
von andyman | 3.359 Beiträge | 7791 Punkte
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Zitat von Sperrbrecher im Beitrag #103
Zitat von Lutze im Beitrag #95

Bei den VEB-Landkarten war Westberlin meistens ein kahler Fleck

Das war aber wohl nur bei Karten und Stadtplänen der Fall, die nach dem Mauerbau gedruckt und verkauft wurden.
In den Stadtplänen die ich besitze ist das gesamte Berlin, also auch der westliche Teil, ausgedruckt, auch bei den Karten vom
VEB Landkartenverlag Berlin.

Der kahle Fleck war nicht auf allen DDR Karten vorhanden,bei dem Verlag gab es 3 verschiedene Exemplare,allerdings nicht für jederman.Hier mal ein Link aus dem Forum DDR-Kartographie
Lgandyman


Gruß aus Südschweden
Was nützt alles Hasten und Jagen,auch du bist nur ein Tropfen im Meer der Unendlichkeit. Confuzius


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#109

RE: Letzte Hoffnung DDR

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 28.08.2018 05:41
von Gelöschtes Mitglied
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@Ährenkranz, @bürger der ddr

Zitat von Ährenkranz im Beitrag #106
Mir fällt noch ein - für Dorfbewohner fallen noch Benzinkosten an, um sich überhaupt mit paar normalen Lebensmittel versorgen zu können, da so gut wie keine Geschäfte mehr im Dorf sind.
Dazu kommt dann noch die Haftpflichtversicherung für ein Fahrzeug, was "zusammengespart" werden muss - mit Busse kommt man nicht mal zu einem Termin beim Amt, der mitunter 50 km oder auch mehr entfernt ist, und Mobilität wird ja auch verlangt.

Ich beschwere mich nicht, dass ich aufn Land lebe, bin auch nicht im H4 - wollte nur hinweisen, dass es auch da grosse Unterschiede gibt zu einem Stadtbewohner, der mal kurz um die Ecke in nen Supermarkt huschen kann und eventuell auch leichter mal Sonderangebote "erwischt".

Aber H4 ist generell ein menschenunwürdiges Gesetz für alle Menschen, die hineinfallen und es sind Menschen, die nicht zu faul sind zum arbeiten, auch wenn das oft in der "Öffentlichkeit" so dargestellt wird, bürger der ddr hat das ja schon erwähnt und ich stimme seinen Zeilen voll zu.

Ich habe nie behauptet, dass alle H4 Empfänger zu faul zum arbeiten sind, kenne aber genug Leute die sich da entspannt zurücklehnen.

Ich wohne auch auf dem Dorf wo es nichts gibt und auch kein ÖPNV verkehrt. Zum Glück habe ich es max. 12 km bis zur nächsten Stadt.

Wenn ich dann aber sehe, wieviele Gärten bei uns verwildern weil die Besitzer nichts mehr darin tun, dann kann die Not nicht so groß sein.

Zu Notzeiten ist der Eigenanbau von Obst und Gemüse sowie die Kaninchen- und Hühnerhaltung immer am größten gewesen.

Wir haben bei uns auch öfters mal Praktikanten von überbetrieblichen Ausbildungen/Umschulungen gehabt. Wenn ein 25 jähriger die dritte Ausbildung macht und wegen Fehlzeiten abbrechen muss, dann kann das Interesse an Arbeit nicht so groß sein.

Sicherlich gibt es Härtefälle wie in allen anderen Bereichen auch. Man sollte aber nicht wegen Härtefällen ein System vollkommen ablehnen.

Ich kenne auch einige Leute die jahrelang sehr gut verdient haben und dann im Alter vor dem Amt stehen, weil sie unfähig sind mit ihrem Geld umzugehen.

KS


zuletzt bearbeitet 28.08.2018 14:18 | nach oben springen

#110

RE: Letzte Hoffnung DDR

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 28.08.2018 09:14
von Blitz_Blank_Kalle | 1.193 Beiträge | 3880 Punkte
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Zitat von Hackel39 im Beitrag #84
Da wäre zunächst die Reisefreiheit, die hauptsächlich ökonomische Gründe hatte.


Was für eine Reisefreiheit meinst du denn?
Die Freiheit reisen zu können (weil man es sich finanz. leisten kann) oder die Freiheit reisen zu dürfen, weil die lieben Diktatoren es dir erlauben?

Glaube reisefreudige Privatpersonen hätten schon einen Weg gefunden sich eine Reise in den Westen zu finanzieren und wenn es nur ne Tagesreise wäre.

Das Problem war doch ganz klar, dass man Angst hatte die Leute kehren nicht mehr zurück in den gelobten Sozialismus.


Démerde-toi !
andyman, Sperrbrecher und Freienhagener haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 28.08.2018 11:54 | nach oben springen

#111

RE: Letzte Hoffnung DDR

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 28.08.2018 10:49
von andyman | 3.359 Beiträge | 7791 Punkte
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Zitat von Blitz_Blank_Kalle im Beitrag #110



[quote="Blitz_Blank_Kalle"|p681725]

Glaube reisefreudige Privatpersonen hätten schon einen Weg gefunden sich eine Reise in den Westen zu finanzieren und wenn es nur ne Tagesreise wäre.


Das Problem war doch ganz klar, dass man Angst hatte die Leute kehren nicht mehr zurück in den gelobten Sozialismus.

Das haben die Berliner und natürlich auch andere Ortschaften in Grenznähe nach dem 9.11.89 live erlebt.
Lgandyman


Gruß aus Südschweden
Was nützt alles Hasten und Jagen,auch du bist nur ein Tropfen im Meer der Unendlichkeit. Confuzius


Blitz_Blank_Kalle hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#112

RE: Letzte Hoffnung DDR

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 28.08.2018 11:14
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zu #109 Kontrollstreife

Deine Meinung ist doch ok.
Ich lehne das System nicht vollkommen ab, ich würde eben auch mal den "Mensch" sehen und nicht nur "Kapital".., und das war sicher vor 30,40 oder 50 Jahren eher unter der Politik der Fall.
Klar ist mir schon, dass gerade im Zuge der technischen Weiterentwicklungen oft keine Arbeitskräfte mehr gebraucht werden.., nur sollte man das nicht damit abspeisen, dass es an den Menschen liegt, die nicht arbeiten wollen..es gibt ganz einfach gar nicht so viele Arbeitsplätze... , mit Ehrlichkeit könnte so manches vermieden werden, aber das ist auch im Kapitalismus eine recht brauchbare Methode...um Leute ruhig zu stellen erstmal oder Diskussionen zu entfachen, die doch öfters gerade zwischen Altbundesbürgern und DDR-Bürgern entstehen - eine gute Ablenkungsmethode auch.

In meinem vorherigen Beitrag ging es mir eher um das Prinzip, das passt nicht dieses Gesetz, und gleich gar nicht für Menschen, die mindestens 35 Jahre gearbeitet und in die Kasse eingezahlt haben und dann weggeschmissen werden in die Versenkung.
Es passt auch nicht, dass junge Menschen nach einem Studium in H4 fallen, weil sie keine Arbeit erhalten, und das bei bundesweiten Bewerbungen und der Bereitschaft, auch umzuziehen und der Verdienst gerade da liegt, um nicht noch vom Staat abhängig zu sein -ich weiß wovon ich schreibe.
Im Gegenzug wird nur nach gut ausgebildeten Leuten geschrien..., dass ist einfach nicht in Ordnung.

Und wegen Selbstanbau im Garten, ist ja gut und schön, würde ich auch machen, kann man sicher öfters ein warmes Mittagessen davon bereiten, geht schnell und ist sehr billig.., nur wächst bei uns ausser Unkraut nichts, kann also auch nicht jeder machen, der im H4 oder Geringverdiener ist.
Wobei schon Leute, die nicht viel verdienen, die A....karte noch gezogen haben...., dass darf es in einem Staat, wie sich Deutschland immer präsentiert, nicht sein, selbst ein kapitalistisches System kann hier anders verfahren, als es gehandhabt wird.

Ja, vielleicht wäre tatsächlich die DDR die letzte Hoffnung, ohne "Schusswaffe" und ohne "Einsperren der Menschen" - und nun "feuerfrei" wegen meinem letzten Satz, bissl schmunzeln hab ich schon dabei gehabt, aber wiedermal einen Bezug zum eigentlichen Thema hergestellt.


Ebro und Rostocker haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 28.08.2018 11:24 | nach oben springen

#113

RE: Letzte Hoffnung DDR

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 28.08.2018 12:41
von Hackel39 | 4.040 Beiträge | 5573 Punkte
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Zitat von Blitz_Blank_Kalle im Beitrag #110
Zitat von Hackel39 im Beitrag #84
Da wäre zunächst die Reisefreiheit, die hauptsächlich ökonomische Gründe hatte.


Was für eine Reisefreiheit meinst du denn?
Die Freiheit reisen zu können (weil man es sich finanz. leisten kann) oder die Freiheit reisen zu dürfen, weil die lieben Diktatoren es dir erlauben?

Glaube reisefreudige Privatpersonen hätten schon einen Weg gefunden sich eine Reise in den Westen zu finanzieren und wenn es nur ne Tagesreise wäre.

Das Problem war doch ganz klar, dass man Angst hatte die Leute kehren nicht mehr zurück in den gelobten Sozialismus.


Es ging halt um Kompromisse, die zu machen waren und ich dachte dabei wie gesagt an Honeckes Freud‘schen Versprecher bei Messerundgang aber auch an die Jugendtouristgruppen, die für die Staatskasse ein teures Vergnügen waren.
Die Rückkehrraten waren tolerabel und die Jugendfreunde blieben in der Regel auch brav in der Herde, allein schon wegen der Gruppentickets.
Die Bürgen und Reisegruppenleiter der ausgesuchten FDJler sorgten für weitgehend skandalfreie Ausflüge und Erlebnisse die kein Stabülehrer oder Parteigruppenorganisator hätte vermitteln können.
Jeder konnte sich ein unverzerrtes Bild von den Zuständen dort machen, man sah die Obdachlosen, die Nutten von St. Georg, die vielen Ausländer, schicken Autos und weißen Fassaden und konnte daraus schlußfolgern, war jedem wichtig war.
Man erfuhr auf den Ausflügen, daß Arbeitnehmer ganz schön lange für die Miete arbeiten mußten, daß beim Angeln an der Kreisgrenze Schluß war mit der Freizügigkeit, daß man im Westen auf keinem Fall mit 18 schon allein auf der Lok unterwegs war u.v.a. m. was die fiktiven Auswanderströme in ein überschaubares Flußbett gedrückt hätte.
Einen Exodus hätte es nicht gegeben, darüber streite ich mich bis auf‘s Messer.
Aber nicht jetzt.
Jetzt werde ich erst mal ausgebeutet, arbeite in meiner 10 h – Schicht mal 6 h für die fetten Diäten der Bonzen, für das Flüchtlingsheer, die Bundeswehrabenteuer im Ausland, für die Bauern die nicht wirtschaften können und wie die Jungkrähen nach Hilfe krächzen, die Pharmakartelle und immer wieder gerne für die Rentner, die ihre Rentenhöhe an die Löhne statt an Warenkorb und Inflation koppeln wollen, für eine unqualifizierte halsbrecherische Politik wie sie Honecker nicht mal besoffen zustande gebracht hätte.


grenzergold, 02_24, Damals87 und Ebro haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#114

RE: Letzte Hoffnung DDR

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 28.08.2018 12:45
von linamax | 2.794 Beiträge | 4192 Punkte
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Zu 113 Der Honecker hat ohne besoffen zu sein genug Schei... fabriziert .


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#115

RE: Letzte Hoffnung DDR

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 28.08.2018 12:56
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Zitat von linamax im Beitrag #114
Zu 113 Der Honecker hat ohne besoffen zu sein genug Schei... fabriziert .


So wie seine FDJ Sekretärin......


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#116

RE: Letzte Hoffnung DDR

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 28.08.2018 13:00
von Ährenkranz (gelöscht)
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zu #113
Genau so, was bis jetzt unsere Bundeskanzlerin fabriziert, und das war es noch lange nicht.....

Unter Honecker konnte ich ein kostenloses Studium absolvieren und hatte danach gleich eine Arbeit.
Jetzt sitzen viele junge Leute nach ihrem Studium auf 10000 EURO, die an den Staat zurückgezahlt werden müssen, wo "anderen" in diesem Alter nur so das Geld in den Rachen gesteckt wird..., die oft gar nicht vorhaben, mal an eine Ausbildung oder Arbeit zu denken....und das ist ja so voll in Ordnung und gewollt von unseren Politikern..- das ist Sch.........hoch 10, und die Mehrheit der Bürger findet das noch richtig-einfach nur klasse!!!

Aber immer "druff" auf die DDR..., eigentlich billig und recht armseelig, die das immer wieder "fabrizieren"....


zuletzt bearbeitet 28.08.2018 13:19 | nach oben springen

#117

RE: Letzte Hoffnung DDR

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 28.08.2018 14:20
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Zitat von Ährenkranz im Beitrag #112
Es passt auch nicht, dass junge Menschen nach einem Studium in H4 fallen, weil sie keine Arbeit erhalten

Häufig wird das auch daran liegen, dass sich die jungen Menschen für Studiengänge entscheiden, für die es überhaupt keinen oder doch nur einen
recht eingeschränkten Bedarf gibt. Anstatt sich für ein Studium in den sogenannten MINT-Fächern zu entscheiden, wählt man einen Studiengang
in irgendwelchen Laberdisziplinen, wie "irgendwas mit Medien", "Genderstudien" oder anderen Pseudowissenschaften, was keiner braucht und
sich letztendlich später als brotlose Kunst erweist.

Einem Großteil derjenigen, welche Fach-, Hochschulen und Universitäten bevölkern, fehlt schlichtweg die Voraussetzung, in den Fächern
der Naturwissenschaften oder im Bereich der Technik ein Studium zu absolvieren, aber Hauptsache man studiert. Ob es dann für den erreichten
Abschluss überhaupt Arbeitsstellen, gibt interessiert nicht. Diese jungen Leute wären höchstwahrscheinlich mit einer ordentlichen Berufsausbildung
besser gefahren und würden sich später nicht mit Hartz4 begnügen müssen.

Als ich 1951 in der DDR mit 14 Jahren nach der 8.Klasse die Schule verließ, waren es von 86 Schulabgängern gerade mal drei, welche auf die
Oberschule durften, um dort zum Abitur zu gelangen. Damals war es vor allen wichtig, über die "richtigen" Eltern zu verfügen. Es sollten in erster
Linie Kinder von Arbeitern und Bauern sein, auch die Parteizugehörigkeit der Eltern war hilfreich. Gute Zensuren allein waren nicht ausschlaggebend.
Die anderen Kinder mussten ins Berufsleben und haben dann vielfach über andere Bildungswege (oder die Flucht nach dem Westen) höhere bzw.
bessere Ausbildungschancen wahrnehmen können.


Wie war die allgemeine Stimmung in der DDR ? Sie bewegte sich in engen Grenzen !
linamax und Hackel39 haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 28.08.2018 14:25 | nach oben springen

#118

RE: Letzte Hoffnung DDR

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 28.08.2018 15:17
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zu #117 Sperrbecher

Ganz unrecht hast Du nach meiner Meinung nicht - ich kann mich noch an die Wende erinnern, wo ja fast jeder nur noch aufs Gymnasium "musste", aber vielfach nur auf Drängen der Eltern..., diese handeln doch mitunter einfach nur verantwortungslos.
Ausserdem finde ich gerade einen Wechsel aufs Gymnasium ab 5.Klasse viel zu früh, Eltern als auch die Kinder selbst wissen doch gar nicht, welche berufliche Orientierung getroffen wird, und daraus entstehen dann auch nur "sinnlose" Studiumszeiten nach Abschluss..., man hat ja das Abi, jetzt muss studiert werden..., Studiumsabbrüche sind dann auch oft die Folge.

In der DDR war ein Wechsel auf die EOS (jetzt Gymnasium) erst ab 8.Klasse möglich, da war man schon eher in der Lage, die Richtung einschätzen zu können...

Die Studienabgänger, die mir bekannt sind, haben alle einen Abschluss in einem technischen und naturwissenschaftlichen Bereich,als auch eine vorherige Berusausbildung und erst dann das Abitur abgelegt,weil sie keine Arbeit als Facharbeiter gefunden haben und wollten auch nicht aufs Amt und vom Staat "abhängig" sein..., aber auch hier gabs nur Absagen bei Bewerbungen..., aber mittlerweile haben einige was gefunden nach ca.3 Jahren H4.
Das macht so gut wie keinen Unterschied, welche Ausbildung und welches Studium absolviert wurde, die Unternehmen benötigen nicht "so viele" Arbeitskräfte.
Trotz alledem - Dranbleiben sollte man schon und sich nicht auf das "Amt" verlassen.
Es sollte auch besser koordiniert werden zwischen Unternehmen und Arbeitsamt bzw.mit Schulen und Unis, welche Arbeitskräfte tatsächlich gebraucht werden, hier passt es schon auch nicht - von daher, was ist für einen Absolventen eine richtige Entscheidung?

Aber wir weichen hier arg vom Thema ab.., aber ist auch interessant....


zuletzt bearbeitet 28.08.2018 15:20 | nach oben springen

#119

RE: Letzte Hoffnung DDR

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 28.08.2018 15:27
von icke46 | 2.966 Beiträge | 1666 Punkte
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Zitat von Sperrbrecher im Beitrag #117
[quote="Ährenkranz"|p681741]

(...)
Einem Großteil derjenigen, welche Fach-, Hochschulen und Universitäten bevölkern, fehlt schlichtweg die Voraussetzung, in den Fächern
der Naturwissenschaften oder im Bereich der Technik ein Studium zu absolvieren, aber Hauptsache man studiert. Ob es dann für den erreichten
Abschluss überhaupt Arbeitsstellen, gibt interessiert nicht. Diese jungen Leute wären höchstwahrscheinlich mit einer ordentlichen Berufsausbildung
besser gefahren und würden sich später nicht mit Hartz4 begnügen müssen.

(...)



Das ist meiner Meinung nach etwas sehr verallgemeinert. Leider wissen die wenigsten, welche Studienabschlüsse in 5 Jahren, wenn das Studium beendet ist, gesucht sind. Wenn man also heute Absolventen in den MINT-Fächern sucht, kann dass in 5 Jahren schon vollkommen anders aussehen.

Dafür gabs mal den Tipp, "antizyklisch" zu studieren, also ein Fach, dass nun heute wenig Arbeitsplätze bietet, aber möglicherweise beim Studienabschluss gefragt ist. Allerdings hat das auch was von einem Lottospiel.


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#120

RE: Letzte Hoffnung DDR

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 28.08.2018 15:51
von Gelöschtes Mitglied
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Viele Unis haben Probleme in den MINT Fächern genug geeignete Studenten zu bekommen.

Meine Tochte wollte ursprünglich Ernährungswissenschaften studieren. Da ihr viele abgeraten haben weil sie da wenig Arbeitsmöglichkeiten hätte, hat sie sich noch vor Studienbeginn umentschieden und Medizin studiert. Sie hat jetzt mehr Arbeitsangebote als sie arbeiten kann.

Mein Junior hat das 1. Studienjahr Physik hinter sich und wird da sicher auch Arbeit bekommen.

Übrigens haben beide ohne Bafög studiert, weil ich eben so dumm bin und alles selber finanziere.

KS


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