Mal schauen ob der Herr dies "übersteht"

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23.08.2018 07:28
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#1
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Da bin ich mal gespannt, wie der Herr dies übersteht

http://www.spiegel.de/politik/deutschlan...-a-1224477.html


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23.08.2018 08:37
#2
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na in Sachsen auf jeden Fall. Alles andere würde mich wundern. Er könnte höchstens eine Stufe klettern. Es sollte ja auch mal etwas aufgeklärt werden. Der unfähige Aufklärer wurde dann auch nach oben abgeschoben und wurde Bundesinnenminister.

Ich nehme lieber das wirtschaftlich schwächere Sachsen-Anhalt in kauf, als auch nur einen Besuch in Dresden... sorry ich muss mich bremsen.

friedliche Grüße Andreas


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23.08.2018 09:38
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#3
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Ich denke wohl schlecht....

Man wird ein Exempel durch ziehen um zu zeigen was "Staatsdienern" droht wenn sie sich kritisch gegen die Politik äußern. Und man wird sich den Propagandamedien andienern und alles wird gut....

Mir ist vor einigen Tagen ganz sauer aufgestoßen in welcher Art und Weise der Kleiber ein Interview mit dem Innenminister NRW durch geführt hat. Ständig wurde dem Innenminister in das Wort grfallen, auf Antworten gar nicht eingegangen einfach nur einseitig und unhöflich.

Wenn sich Vertreter dieser Medien stark genug fühlen so mit einem Innenminister eines Bundeslandes umzuspringen, da weiß man doch wie man diesen Leuten den Rücken stärkt.


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23.08.2018 09:46
#4
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Zitat von ehem. Hu im Beitrag #2
Ich nehme lieber das wirtschaftlich schwächere Sachsen-Anhalt in kauf, als auch nur einen Besuch in Dresden...

Dresden ist eine wunderschöne Stadt und meine (dunkelhäutige) Frau fühlt sich dort sehr wohl. Von den vielzitierten Nazis,
die dort ihr Unwesen treiben sollen, ist uns bislang noch keiner begegnet. Zumindest nicht in den letzten 25 Jahren,
in DDR-Zeiten kam es da hingegen schon eher mal zu Anfeindungen.

Unsere Stasi-Aufpasser, die uns damals in Dresden tagelang hinterher fuhren und jeden unsere Schritte akribisch protokollierten,
haben die gelegentlichen Pöbeleien zwar zur Kenntnis genommen, aber sind nicht eingeschritten. Wahrscheinlich wollten sie ihre
konspirative Observation nicht aufs Spiel setzen. Weshalb und mit welcher Zielsetzung man einen Oberleutnant und einen Hauptmann
des MfS dazu abgestellt hatte, uns bei unseren Aufenthalten in Dresden lückenlos zu überwachen, ist mir trotz intensiven Studiums
unserer Akte nicht klargeworden. Die Wege der Herren vom MfS waren eben unergründlich (so ähnlich steht es schon in der Bibel).


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23.08.2018 11:30
#5
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Ich habe mit keinem Wort "Nazis" geschrieben, nur zur Kenntnis. Mir reicht die gesamte Situation dort und offenbar weißt Du, was ich meine.
Was die Überwachung betrifft: Wir haben nach innen viel zu viel überwacht, und dann sicher auch oft die falschen - nach unserer eigenen Definition des Begriffes "Feind". Von den tatsächlichen "Feinden" wird es wohl so viele nicht gegeben haben.

friedliche Grüße Andreas


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23.08.2018 15:01
#6
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Zitat von ehem. Hu im Beitrag #5
Ich habe mit keinem Wort "Nazis" geschrieben, nur zur Kenntnis.

Wem meinst Du denn dann? Die Zeugen Jehovas?

Zitat
Mir reicht die gesamte Situation dort und offenbar weißt Du, was ich meine.


Nein weiß ich nicht. Eine Aufklärung wäre sehr freundlich.

Zitat
Was die Überwachung betrifft: Wir haben nach innen viel zu viel überwacht, und dann sicher auch oft die falschen - nach unserer
eigenen Definition des Begriffes "Feind".


Na zugegeben, ein Freund der DDR war ich Republikflüchtiger bestimmt nicht, insofern war der Begriff "Feind" schon gerechtfertigt.
Allerdings glaube ich, dass nicht sehr viele Personen, die zum Familienbesuch in die DDR reisten, dem DDR-Staat besonders viel
Zuneigung entgegenbrachten. Spätesten bei der Einreise und den damit verbundenen Kontrollen, dürften sich Ansätze von Wohlwollen
schnell verflüchtigt haben.

Besonders witzig fand ich in den Beobachtungsberichten immer die akribischen Personenbeschreibungen. Da wurde alles genauestens
beschrieben. Angefangen von der Haartracht bis zu Farbe und Form der Schuhe. Eigenartigerweise wurde allerdings die Hautfarbe meiner
Frau in keinem der Berichte erwähnt, die doch in der damaligen DDR immerhin eine Besonderheit und ein wesentliches Merkmal darstellte.
Waren die Berichteschreiber des MfS schon damals der politischen Korrektheit verpflichtet?
Oder spielte ihre Herkunft aus einer "Demokratischen Sozialistischen Republik", wie es auf ihren Pass steht, eine entscheidende Rolle?


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23.08.2018 15:34
#7
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Sorry, kein Kommentar, ist mir dann doch zu blöd (nicht Du, sondern dieses - bewusste - Missverstehen der Mitteilung meinerseits. Ich sprach nicht von Nazis! Natürlich meinte ich die Minions, die den Ruf von Dresden schlecht machen. Und wenn du ein Feind gewesen sein willst, dann bitte war die Überwachung ja gerechtfertigt. Also alles im grünen Bereich.


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23.08.2018 17:34
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#8
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Zitat von Sperrbrecher im Beitrag #6
Eigenartigerweise wurde allerdings die Hautfarbe meiner
Frau in keinem der Berichte erwähnt, die doch in der damaligen DDR immerhin eine Besonderheit und ein wesentliches Merkmal darstellte.


Dresden war auch damals Universitätsstadt und eine andere Hautfarbe war kein besonderes Alleinstellungsmerkmal,
Das ist es erst durch Pegida geworden.


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23.08.2018 18:11
avatar  linamax
#9
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Zu 8 Selten so einen Blödsinn gehört .


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23.08.2018 18:59
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#10
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Zitat von linamax im Beitrag #9
Zu 8 Selten so einen Blödsinn gehört .


Da stimme ich Dir vollkommen zu, mehr ist da nicht zu sagen.


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23.08.2018 19:07
avatar  linamax
#11
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Zu 10 Er war doch so lange ruhig . Hat er wieder die Erlaubnis von oben bekommen ,wieder zu provozieren .


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23.08.2018 19:08
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#12
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Allein schon die Überschrift des Themas "Mal schauen ob der Herr dies "übersteht" zeigt schon wie krank unsere Gesellschaft ist!
Was ist dort geschehen?
Ein Teilnehmer einer genehmigten Demo hat das Recht auf das eigene Bild wahrgenommen und die Propaganda TV Leute aufgefordert sein Gesicht nicht zu zeigen, darauf hat sich die Polizei in das Thema eingebracht....
Doch nun will man diesen Bürger etwas anflicken, er wäre ja Angestellter des LKA....

Sind wir schon soweit das Angestellte des LKA nicht an einer durch unsere "demokratische Grundordnung" abgesicherte Demo teilnehmen kann?

Das hat das gleiche Geschmäckle, als wenn in der DDR ein Angehöriger der bewaffneten Organe an einer kirchkich organisierten Friedensdemo teil genommen hätte. Wie wird ein solches Handeln im Rückblick verurteilt und heute gibt es schon wieder Menschen die das gleiche Scheißspiel für gut heißen?

Besinnt Euch endlich einmal wieder darauf welche Kraft in dem Willen des Volkes liegen kann!

"WIR SIND DAS VOLK"

Doch ich glaube nicht das die heutige Regierung zu "zurückhaltend" eine Massenbewegung tolerieren wird, wie jene die friedlich die DDR Regierung "zum Teufel gejagt" hat.


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23.08.2018 19:21
#13
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Zitat von damals wars im Beitrag #8
Dresden war auch damals Universitätsstadt und eine andere Hautfarbe war kein besonderes Alleinstellungsmerkmal,
Das ist es erst durch Pegida geworden.

Anscheinend hast Du da nicht so ganz unrecht, guckst Du hier:
https://www.youtube.com/watch?v=8_2LpB-UZno

...aber Du hast vergessen die AfD zu erwähnen:
https://www.youtube.com/watch?v=UBNvRuQO9Ig&t=98s


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23.08.2018 19:44
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#14
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Zitat:
Dresden war auch damals Universitätsstadt und eine andere Hautfarbe war kein besonderes Alleinstellungsmerkmal,
Das ist es erst durch Pegida geworden.
Einfach falsch.
Oder besser stark verlogen.
PEGIDA ist Religionsfeindlich nicht Rassenfeindlich.
Aber OK um das zu begreifen braucht man eben einen IQ über einer Seeanemone.


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23.08.2018 19:50
#15
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Zitat von ehem. Hu im Beitrag #7
Natürlich meinte ich die Minions, die den Ruf von Dresden schlecht machen.

Musste erst einmal nachschlagen, was Minions sind (englisch für „loyale Diener“, „Gehilfen“, „Lakaien“). Den Begriff kannte ich noch nicht,
aber wer das in Dresden sein soll, das weiß ich jetzt immer noch nicht.

Zitat
Und wenn du ein Feind gewesen sein willst, dann bitte war die Überwachung ja gerechtfertigt.


Ich habe mich nicht um diesen Titel beworben, aber Deine vormaligen Kollegen haben mich so betitelt. Letztendlich kann ich sie ja verstehen,
schließlich habe ich ohne deren Erlaubnis die DDR verlassen und sie haben bzw. konnten es nicht verhindern. Das sie über meine Besuche
"not amoused" waren, kann ich verstehen. Immerhin waren seit meiner Flucht kaum zwei Jahre vergangen und ich durfte wieder einreisen.
Da war die Tinte auf den Berichten zur Ermittlung meines Fluchtwegs, die ebenfalls ergebnislos verliefen, kaum getrocknet, da stand der Lümmel
wieder da und sie durften nicht zur Festnahme schreiten. Logisch, dass sie frustriert waren. Dabei waren sie doch so sehr daran interessiert,
meinen genauen Fluchtweg zu ermitteln, was ihnen aber nicht gelungen ist. Dabei hätten sie mich doch einfach mal fragen können, aber das ließ
wohl ihr Stolz nicht zu.


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