#1

Prager Frühling 1968....

in Themen vom Tage 19.08.2018 11:44
von buschgespenst | 3.647 Beiträge | 13662 Punkte

Prager Frühling und die Besetzung der Tschechoslowakei

Als Alexander Dubček am 5. Januar 1968 das Amt des Parteichefs der Kommunistischen Partei der Tschechoslowakei übernahm, war das bereits ein Eingeständnis an die schon länger andauernden Reformwünsche der Tschechoslowaken. Der liberale Kommunist wollte einen „Sozialismus mit menschlichem Antlitz“ durchsetzen, quasi die Freiheit im Kommunismus. Der so genannte Dritte Weg fand auch im Ausland viele Anhängerinnen und Anhänger. Die Reformkommunisten setzten Presse- und Versammlungsfreiheit, mehr demokratische Strukturen und die Aufhebung der Zensur durch. Das alles sollte im Verbund mit der Sowjetunion und ohne Abwendung vom Sozialismus geschehen.

Aufbruchsstimmung ergriff die Tschechoslowakei. Viele unterstützen die neuen Ereignisse oder verfolgten sie mit großer Anteilnahme. Im Ausland nahm man diesen „Prager Frühling“ ebenso wahr. Politikerinne und Politiker aus dem Westen verfolgten die friedliche Öffnung der Tschechoslowakei mit – wie sich später zeigte – berechtigter Skepsis.

Die Staaten des Warschauer Paktes befürchteten, dass die Reformstimmung auf ihre eigenen Länder übergreifen könnte und setzten Dubček unter Druck. Auf einem geheimen Treffen im März 1968 beschlossen sie, das „kontrarevolutionäre“ Treiben zu beenden und bereiteten den militärischen Einmarsch in die Tschechoslowakei vor.

Am 21. August 1968 wurde der Prager Frühling durch den Einmarsch der insgesamt 500 000 bis 650 000 Mann starken Truppen aus der Sowjetunion, Polen, Bulgarien, Ungarn und der DDR gewaltsam beendet. Die tschechoslowakische Armee zählte damals kaum die Hälfte.

In Bergreichenstein (Kašperské Hory) stellten sich am 21. August 1968 tschechoslowakische Armeeeinheiten gegen die Invasion der sowjetischen Truppen. Sie beschlossen, die Besatzer nicht in ihre Stadt zu lassen und bezogen rund um die Stadt Stellung. Die Belagerung blieb tatsächlich außerhalb der Stadt und die Belagerer bezogen die Bergreichensteiner Soldaten nicht in ihre Arbeit ein. Ein kleiner Triumph im Grenzgebiet.

Die sowjetischen Besatzer hatten durch Beschuss den westböhmischen Fernsehsender Krašov bei Pilsen zerstört. Im grenznahen Gebiet konnte westdeutsches Fernsehen und somit auch die „Tagesschau“ empfangen werden. Bilder vom Widerstand und von Toten und Verletzten kamen in die Wohnzimmer der Grenzbewohner. Ein mutiger Fotograf aus Bergreichenstein stellte seine Aufnahmen aus Prag im Schaufenster des hiesigen Lebensmittelladens aus.

In Bergreichenstein unterschrieben 1.368 Menschen eine Petition an den Kommandanten der Besatzungstruppen. Darunter waren auch Touristinnen und Touristen aus der Bundesrepublik. In vielen Betrieben fanden Proteste gegen die Besatzer statt. Streiks brachen aus, Unterschriften wurden gesammelt.

Dubček und die Parteiführung wurde nach Moskau ausgeflogen, wo er zur Aufgabe seiner Reformen gezwungen wurde. Die tschechoslowakische Bevölkerung leistete im ganzen Land weitestgehend gewaltfreien Widerstand. Sie verdrehten Hinweisschilder, damit die Besatzer sich nicht zurechtfinden würden, stellten sich vor Panzer, diskutierten mit den Soldaten. Im Jahr 1969 verbrannten sich die Studenten Jan Palach und Jan Zajíc aus Protest gegen den Einmarsch.

Rund 150 Menschen fielen der militärischen Intervention zum Opfer. Viele Tschechinnen und Tschechen sowie Slowakinnen und Slowaken emigrierten oder kamen erst gar nicht mehr aus dem Ausland zurück. Im Jahr 1968 wurden allein an der bayerischen Grenze 111 gelungene Fluchten registriert. Die Grenzpolizei war seit dem 21. August in ständiger Alarmbereitschaft. Die Panzer der Sowjetarmee hielten sich aber in gebührendem Abstand zur Grenze. Schließlich wollte man die Tschechoslowakei einschüchtern und nicht den Westen provozieren. Eine militärische Intervention zu Gunsten der Reformbewegung lehnte der Westen ab. Es sollte kein Krieg provoziert werden. Die Grenzabfertigung vollzogen weiterhin tschechoslowakische Beamte. Sie hissten nach dem Ende des „Prager Frühlings“ aus Enttäuschung auf Halbmast.

quelle:
http://www.begegnungsraum-geschichte.uni...ager-fruehling/


.....


Mein Erzgebirge,
hoch über dunklen Schächten lauscht deiner Halden wilde Einsamkeit.
Still raunen sie von guten Himmelsmächten,
von Berggeschrei aus längst vergangener Zeit.
(Edwin Bauersachs)


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#2

RE: Prager Frühling 1968....

in Themen vom Tage 19.08.2018 12:10
von Ährenkranz (gelöscht)
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Ich kann mich noch recht genau an den 20.August 1968 erinnern.

Gegen 15 Uhr war ein dermassen lautes "Geratter" im Ort und Minuten später kamen etliche Panzer der NVA durch den Ort, unsere "Hauptstrasse" war danach so gut wie nicht mehr befahrbar, die beiden Strassenarbeiter und viele Einwohner haben nach vielen Einsatzstunden die Pflastersteine wieder so halbwegs befestigen können.
In den Wäldern waren dann diese Panzereinheiten stationiert, ging auch über einige Wochen so.
Im Ort wurden auch Kontrollen durchgeführt, Busse wurden ebenfalls kontrolliert, ohne Ausweiss konnte man nirgend wohin.

Ehe Fragen gestellt werden, war das Gebiet um Johanngeorgenstadt - Wildenthal - Carlsfeld.

Vielleicht ist auch einer hier im Forum, der mit in den Wäldern hier stationiert war.
Mit dem ein oder anderem ergab sich auch mal ein kurzes Gespräch, war ja doch mal einer im "Ort" anzutreffen, welchen "Dienstgrad" dieser aber hatte, kann ich nicht sagen, hat mich auch nicht interessiert, ich war damals 14.

Bei uns war ja auch jedes Jahr Winterlager hier, und es war immer recht interessant und spassig, wenn "Skifahren" gelernt werden wollte...., dabei waren aber einige oft unbelehrbar und haben nicht mal die Skistöcke richtig gefasst, was eben auch sehr wichtig ist - wurde halt eben nur auf "Befehle" reagiert..ich schmunzel dabei...


zuletzt bearbeitet 19.08.2018 12:27 | nach oben springen

#3

RE: Prager Frühling 1968....

in Themen vom Tage 19.08.2018 13:14
von bürger der ddr (gelöscht)
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Ich habe zu dem zeitpunkt in Eisenach im "Südviertel" gewohnt, mir ist in Erinnerung das auf der "Wartburgallee" ein Höllenlärm war. Es rollten Panzer.....
Ich war damals noch "Jugendlicher", ich wußte nicht woher und wohin die Panzer rollten.
In den Nachrichten hielt man sich irgendwie zurück....
Mein Bruder war 6 Jahre älter als ich, er hatte Angst vor einer Mobilmachung und deren Folgen, ich konnte noch recht naiv diese Zeit verfolgen.....

Die Erinnerungen sind verblaßt, doch an das "Geratter" der panzer kann ich mich noch erinnern und wie wir auf dem "Stern Party" nach Nachrichten aus dem "Westen" suchten.


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#4

RE: Prager Frühling 1968....

in Themen vom Tage 19.08.2018 13:31
von Lutze | 11.022 Beiträge | 17535 Punkte

Waren wirklich Soldaten der NVA dabei?
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren


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#5

RE: Prager Frühling 1968....

in Themen vom Tage 19.08.2018 13:33
von thomas 48 | 5.789 Beiträge | 10676 Punkte

#3
wo hast du gewohnt?
tho von der Otto Speßhardt Str. 11


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#6

RE: Prager Frühling 1968....

in Themen vom Tage 19.08.2018 13:34
von thomas 48 | 5.789 Beiträge | 10676 Punkte

#4
nein


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#7

RE: Prager Frühling 1968....

in Themen vom Tage 19.08.2018 13:38
von thomas 48 | 5.789 Beiträge | 10676 Punkte

In diesem Jahr wurde ich Mitglied der Nationalen Front


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#8

RE: Prager Frühling 1968....

in Themen vom Tage 19.08.2018 13:40
von buschgespenst | 3.647 Beiträge | 13662 Punkte

Zitat von Lutze im Beitrag #4
Waren wirklich Soldaten der NVA dabei?
Lutze


Schaust du hier nach:
http://www.bundesarchiv.de/DE/Content/Vi...-fruhlings.html

...


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hoch über dunklen Schächten lauscht deiner Halden wilde Einsamkeit.
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#9

RE: Prager Frühling 1968....

in Themen vom Tage 19.08.2018 14:54
von Freienhagener | 9.531 Beiträge | 27086 Punkte

Das ging nicht, wegen der Ereignisse 1938.

Das Einsehen hatten unsere Generäle nicht .... aber die maßgeblichen Genossen der Sowjetarmee.


Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)


zuletzt bearbeitet 19.08.2018 14:55 | nach oben springen

#10

RE: Prager Frühling 1968....

in Themen vom Tage 19.08.2018 16:32
von passport | 3.548 Beiträge | 4118 Punkte

Das Einsehen hatten unsere Generäle nicht .... aber die maßgeblichen Genossen der Sowjetarmee.

Jaja, unsere Polit - Vergangenheits - Deuter

Lt. Aussage Modrow : Aber: „Ulbricht hatte gegenüber den Sowjets den Standpunkt vertreten: Man kann nicht mit der gleichen Uniform wie der, mit der die Nazis dort einmarschiert sind, auch mit dieser Farbe wieder, mit deutschen Soldaten dort reingehen. Und ich denke, das war eine richtige Überlegung.“

Hier der Link :

https://de.sputniknews.com/politik/20180...ager-fruehling/


passport


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#11

RE: Prager Frühling 1968....

in Themen vom Tage 19.08.2018 16:51
von buschgespenst | 3.647 Beiträge | 13662 Punkte

Zitat von passport im Beitrag #10
Das Einsehen hatten unsere Generäle nicht .... aber die maßgeblichen Genossen der Sowjetarmee.

Jaja, unsere Polit - Vergangenheits - Deuter

Lt. Aussage Modrow : Aber: „Ulbricht hatte gegenüber den Sowjets den Standpunkt vertreten: Man kann nicht mit der gleichen Uniform wie der, mit der die Nazis dort einmarschiert sind, auch mit dieser Farbe wieder, mit deutschen Soldaten dort reingehen. Und ich denke, das war eine richtige Überlegung.“

Hier der Link :

https://de.sputniknews.com/politik/20180...ager-fruehling/


passport


Gibt es für diese angebliche Aussage Ulbrichts noch eine andere Quelle außer die Sputniknews...und den Herrn Modrow?

....


Mein Erzgebirge,
hoch über dunklen Schächten lauscht deiner Halden wilde Einsamkeit.
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von Berggeschrei aus längst vergangener Zeit.
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#12

RE: Prager Frühling 1968....

in Themen vom Tage 19.08.2018 16:54
von Lutze | 11.022 Beiträge | 17535 Punkte

Naja,Ulbricht sollte man nicht gerade trauen,für mich ist und bleibt er ein Lügenbaron
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren


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#13

RE: Prager Frühling 1968....

in Themen vom Tage 19.08.2018 16:56
von passport | 3.548 Beiträge | 4118 Punkte

einfach den Link lesen

oder hast Du ein Dokument über Aussagen sowj. Generäle ?


passport


zuletzt bearbeitet 19.08.2018 16:58 | nach oben springen

#14

RE: Prager Frühling 1968....

in Themen vom Tage 19.08.2018 17:08
von buschgespenst | 3.647 Beiträge | 13662 Punkte

Zitat von passport im Beitrag #13
einfach den Link lesen

oder hast Du ein Dokument über Aussagen sowj. Generäle ?


passport


Welche Aussage sowj. Generäle? Was der Herr Modrow da erzählt passt einfach nicht in das Bild bzw. in die Aussagen über die Rolle W. Ulbrichts bei der Zerschlagung des Prager Frühlings und es passt auch nicht in die militärischen Abläufe der damaligen Zeit.

Kleines Beispiel...
Rüdiger Wenzke über die DDR als Aufmarschgebiet, den Mythos von der NVA als Interventionsarmee und offene Fragen zum Ende des Prager Frühlings
https://www.freiepresse.de/THEMEN/milita...artikel10287051

Erst vor rund zehn Jahren wurde dann in Moskau ein Dokument gefunden, das uns in dieser Frage weiterhalf: Es war der sowjetische Staats- und Parteichef Leonid Breschnew, der seine Militärs auf Bitte von Gegnern des tschechoslowakischen Präsidenten Alexander Dubèek kurzfristig vor dem Einmarsch anwies, keine ostdeutschen Truppen einzusetzen. Dies führte zwar zu Irritationen beim sowjetischen Militär, aber letztlich kamen die zwei für die Intervention vorbereiteten NVA-Divisionen nicht in der Tschechoslowakei zum Einsatz. Die deutschen Genossen seien sichtlich beleidigt gewesen, vermerkten die Moskauer Kommunisten dazu.

Die DDR gehörte zu den treuesten Verbündeten der UdSSR. Die NVA war 1968, rund zwölf Jahre nach ihrer Gründung, auf dem Weg, zum Juniorpartner der Sowjetarmee im Warschauer Bündnis aufzusteigen. Deshalb war es für die ostdeutsche Partei- und Staatsführung unter Walter Ulbricht von Bedeutung, an der Aktion zur Niederschlagung der vermeintlichen Konterrevolution im Nachbarland teilzunehmen, die als weitere Bewährungsprobe für die politische und militärische Zuverlässigkeit der Ostdeutschen gewertet werden konnte.
....

Die Aussagen passen einfach nicht zu denen des Herrn Modrow....

...


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zuletzt bearbeitet 19.08.2018 17:19 | nach oben springen

#15

RE: Prager Frühling 1968....

in Themen vom Tage 19.08.2018 17:23
von Mike59 | 10.644 Beiträge | 11629 Punkte

Zitat von buschgespenst im Beitrag #14
Zitat von passport im Beitrag #13
einfach den Link lesen

oder hast Du ein Dokument über Aussagen sowj. Generäle ?


passport


Welche Aussage sowj. Generäle? Was der Herr Modrow da erzählt passt einfach nicht in das Bild bzw. in die Aussagen über die Rolle W. Ulbrichts bei der Zerschlagung des Prager Frühlings und es passt auch nicht in die militärischen Abläufe der damaligen Zeit.

....


Na der Sachse mit dem Spitzbart hat einfach eine schlechte PR Agentur in der Hinterhand. Wenn das nicht in jedermanns Bild passt was passierte ist, dann ist das ja auch nicht schlimm.
Ein Onkel von mir war als GwDler bei dem NVA Na. Vorkommando in der damaligen CSSR und er sprach von Steinwürfen und wüsten Beschimpfungen.
Wenn die NATO einmarschiert wäre, dann hätten auch die NVA Einsatzverbände aus Ihren Bereitstellungsräumen die Grenze überschreiten müssen. Gut das es uns erspart blieb.


zuletzt bearbeitet 19.08.2018 18:22 | nach oben springen

#16

RE: Prager Frühling 1968....

in Themen vom Tage 19.08.2018 17:27
von passport | 3.548 Beiträge | 4118 Punkte

Ausserdem gibt es Aussagen eines DDR - Diplomaten über die Rolle W. U. in der Zeit des "Prager Frühlings"


Vorwärts noch Osten (2)


passport


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#17

RE: Prager Frühling 1968....

in Themen vom Tage 19.08.2018 17:29
von Moskwitschka | 3.844 Beiträge | 4409 Punkte

Auch das gab es 1968 in der Sowjetunion



"Im August 1968 kamen mehrere Menschen auf den Roten Platz, um gegen die Invasion sowjetischer Truppen in der Tschechoslowakei zu protestieren.
Es waren sieben : Konstantin Babizki, Natalja Gorbanewskaja, Larisa Bogoraz, Vadim Delone, Vladimir Dremlyuga, Pavel Litwinow und Viktor Fainberg. Sie entfalteten Plakate in der Nähe des Hinrichtungsgrundes mit Inschriften "Für unsere und eure Freiheit", "Schande über die Eindringlinge!", "Hände weg von der Tschechoslowakei". Die Aktion dauerte etwa fünf Minuten, bis die Demonstranten festgenommen wurden.

Sie wurden für ihren Mut unterschiedlich bestraft.Fainberg wurde zur Zwangsbehandlung geschickt. Bei Gorbanevskaya wurde "träge Schizophrenie" diagnostiziert, aber ein Jahr später erreichte sie das Gutachten von Moskaus Chefpsychiater, dass sie nicht an Schizophrenie erkrankt war und nicht in einer speziellen medizinischen Einrichtung untergebracht werden musste. Die übrigen Teilnehmer der Aktion erhielten verschiedene Haftstrafen und Verbannung.

Fünf der "sieben Mutigen", wie die Teilnehmer dieser Augustaktion in der Tschechischen Republik jetzt nennen, wanderten Anfang der 1970er Jahre aus der UdSSR aus.
Natalia Gorbanevskaya, Victor Feinberg und Vadim Delone lebten in Frankreich und Pavel Litvinov und Vladimir Dremlyuga - in den Vereinigten Staaten. Larisa Bogoraz und Konstantin Babitsky blieben in der Sowjetunion. Sie konnten aber nicht in ihrem Beruf arbeiten. Bogoraz nahm an der Veröffentlichung der Samisdat-Sammlungen Pamyat teil und wurde 1989 Vorsitzende der Moskauer Helsinki-Gruppe . Babitsky verdiente seinen Lebensunterhalt mit Tischlerei und Übersetzungen."


https://www.svoboda.org/a/29404471.html

Moskwitschka


Was soll ich tun, wenn mich jemand beleidigt oder versucht zu provozieren?

Wenn jemand mit einem Geschenk an Dich herantritt, Du es nicht annimmst, wem gehört dann das Geschenk?

Dem. Überbringer

Genauso ist es bei Neid, Mißgunst und Beschimpfungen. Sie gehören dem, der sie Dir bringt.
zuletzt bearbeitet 19.08.2018 17:35 | nach oben springen

#18

RE: Prager Frühling 1968....

in Themen vom Tage 19.08.2018 18:04
von Rainer-Maria Rohloff | 4.230 Beiträge | 12860 Punkte

Irgendwo schrieb ich das schonmal. Hieß das nicht Warschauer Pakt? Ähnlich wie heute die Nato. Einer steht somit für den Anderen ein, im Krisenfall. Dazu ein Fiktives Bsp: "Übermorgen will eine angenommene Bürgerbewegung Merkel und Co. stürzen. Sagen wir 53 % der Masse macht mit". Was denn dann....wenn nicht die Nato, das Bündnis zum Einsatz käme? Oder etwa nicht?

Rainer-Maria


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#19

RE: Prager Frühling 1968....

in Themen vom Tage 19.08.2018 18:09
von buschgespenst | 3.647 Beiträge | 13662 Punkte

Zitat von Rainer-Maria Rohloff im Beitrag #18
Irgendwo schrieb ich das schonmal. Hieß das nicht Warschauer Pakt? Ähnlich wie heute die Nato. Einer steht somit für den Anderen ein, im Krisenfall. Dazu ein Fiktives Bsp: "Übermorgen will eine angenommene Bürgerbewegung Merkel und Co. stürzen. Sagen wir 53 % der Masse macht mit". Was denn dann....wenn nicht die Nato, das Bündnis zum Einsatz käme? Oder etwa nicht?

Rainer-Maria


Willst du jetzt vom Thema ablenken Rainer-Maria? Schöner Versuch....Im übrigen könntest du ja deine These "Einer steht für den Anderen ein im Krisenfall" mal mit einigen tschechischen Bürgern diskutieren, wird bestimmt interessant....besonders welche Krise 1968 in der CSSR geherrscht haben soll? Ach so, warum soll die NATO Frau Merkel zu Hilfe kommen?

....


Mein Erzgebirge,
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Still raunen sie von guten Himmelsmächten,
von Berggeschrei aus längst vergangener Zeit.
(Edwin Bauersachs)


zuletzt bearbeitet 19.08.2018 18:13 | nach oben springen

#20

RE: Prager Frühling 1968....

in Themen vom Tage 19.08.2018 18:12
von Bastler100 (gelöscht)
avatar

Nur schnell.
Zu #10 ne Ergänzung die viel Interessanter ist.
https://de.sputniknews.com/politik/20180...ruehling-grund/

Ja und dann noch ( aus NVA Forum) es waren ca 16 DDR Nachrichtensoldaten auf dem Territorium der CSSR.
Das wurde gerne vom Westen ausgeschmückt.
Ursache war die waren zu dem Zeitpunkt zu einem Lehrgang im Riesengebirge.( Nachrichten)
Sie sind wohl einfach und simpel von den Ereignissen überrollt worden.
Was noch wichtig wäre in dem Zusammenhang: Der MW Sender Wilsdruff bei Dresden war zu dieser Zeit RADIO Prag.
Seine Aufgabe übernahm der bis zur wende in Reserve gehaltene Sender in Dresden Übigau.( War da auf sowjetischen Gelände aber ursprünglich Nachrichtenbatalion Dresden.1988/1989 waren die Anlagen noch vorhanden und wurden gewartet.


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