Kinos und Filme in der DDR

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13.08.2018 16:53 (zuletzt bearbeitet: 13.08.2018 17:00)
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#76
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Zur Garde fällt mir noch ein.
Größte Leinwand Europas zu der Zeit.
Und natürlich Quadrofonie zu einer zeit als die meisten noch nicht wussten was das ist.
Hersteller der Tonanlage Fa. Reissman Dresden.
Eigentlich so Richtig gut war auf dieser Anlage Krakatau zu schaun und zu hören.
https://de.wikipedia.org/wiki/Krakatoa_%...en_Jahrhunderts
Vier ( 6) Kanal Magnetton mit dolby a und 70 mm Produktion.
War für die damalige Zeit 1977 beeindruckend.


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13.08.2018 17:30 (zuletzt bearbeitet: 13.08.2018 17:31)
#77
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Die Realität zur Wende: das "Palast-Theater" in Leipzig

https://www.facebook.com/LxPRESS/photos/...?type=3&theater

Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)


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13.08.2018 18:27
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#78
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Kurz nochmal hin zu #73/74. Ich habe mal im Gedächtnis gekramt ohne jetzt irgendwo so Wiki etc. nachzuschauen.Es ist ja auch Jahrzehnte her wo man im Kino saß.

Der Junge sollte das Auto überführen, von einem Bundesstaat in den anderen...Richtig? Wohl für nen Kunden, wohl illegal? Irgendwann fiel das auf so Polizei etc. Der Junge stand dann ab gewisser Zeit wie unter Strom(Drogen/Aufputschmittel/Streß) Polizei immer nur hintendran. Die Jagd begann...Finale das mit die Bulldozer.

Fazit: Ich werde mir wohl doch nochmal die DVD besorgen.Und für mich sah das Ende eher so aus...."der Junge war so unter Strom, der brauchte die Bulldozer um eben dann sinngemäß seinen Stecker ziehen zu können. Wäre mal so die Variante, die mir als Filmemacher vorgeschwebt hätte."

Rainer-Maria


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13.08.2018 18:31 (zuletzt bearbeitet: 13.08.2018 18:34)
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#79
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94

Wobei das Bild nach der Wende entstanden sein muß? Also nicht das ich jetzt bestreiten will, das die Bude zu DDR-Zeiten auch schon so marode war. Nur den Corolla E10, also wenn ich das richtig erkenne gabs erst seit Mitte'92 in deutschen Landen.

P.S. Achso, da ja Fratzenbuch nun nicht jedermanns Dings so ist, hänge ich mal das Bild an (Quelle: siehe Vorbeitrag)

Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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13.08.2018 18:31
#80
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Vielleicht stellt das Ende auch einen offenen Ausgang dar den jeder für sich aussuchen kann

-------------------------------
Grün ja grün war'n alle meine Streifen
-- Harbker EK-Zappel 79-2 --


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13.08.2018 18:36 (zuletzt bearbeitet: 13.08.2018 18:37)
#81
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Zitat von 94 im Beitrag #79
Wobei das Bild nach der Wende entstanden sein muß? Also nicht das ich jetzt bestreiten will, das die Bude zu DDR-Zeiten auch schon so marode war. Nur den Corolla E10, also wenn ich das richtig erkenne gabs erst seit Mitte'92 in deutschen Landen.

Ziehst Du daraus die Schlußfolgerung, daß der Verfall nach der Wende passierte?

Nee. Ich habe in der Nähe gewohnt und als Kind dort Filme gesehen. Schon damals hätte das Haus eine Renovierung vertragen können. Aber es wurde auf Verschleiß gefahren, wie andere Häuser auch.

Das Leipziger "Palast-Theater" schaffte es auch auf die Titelseite des "Eulenspiegel" - als "Theater des Grauens".

Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)


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13.08.2018 18:40 (zuletzt bearbeitet: 13.08.2018 18:43)
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#82
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94

Nein! Das ist eindeutigt die Handschrift der Einheit von Wirtschafts- und Sozialpolitik. In Dresden sah wimre der Faunpalast* ähnlich aus? Was mich stutzig machte waren die Westautos und dann genauermal hingeguckt. Also Verfall vor '89, Bild ab '92 ... alles chlor *fragendes_grins*

* wurde sogar erst 2004 wieder hergerichtet/abgerissen

Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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13.08.2018 18:40
#83
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Zitat von Rainer-Maria Rohloff im Beitrag #78
Kurz nochmal hin zu #73/74. Ich habe mal im Gedächtnis gekramt ohne jetzt irgendwo so Wiki etc. nachzuschauen.Es ist ja auch Jahrzehnte her wo man im Kino saß.

Der Junge sollte das Auto überführen, von einem Bundesstaat in den anderen...Richtig? Wohl für nen Kunden, wohl illegal? Irgendwann fiel das auf so Polizei etc. Der Junge stand dann ab gewisser Zeit wie unter Strom(Drogen/Aufputschmittel/Streß) Polizei immer nur hintendran. Die Jagd begann...Finale das mit die Bulldozer.

Fazit: Ich werde mir wohl doch nochmal die DVD besorgen.Und für mich sah das Ende eher so aus...."der Junge war so unter Strom, der brauchte die Bulldozer um eben dann sinngemäß seinen Stecker ziehen zu können. Wäre mal so die Variante, die mir als Filmemacher vorgeschwebt hätte."

Rainer-Maria


Fluchtpunkt San Francisco so der Filmtitel außerhalb der DDR
Kowalski soll ein Auto von Denver nach San Francisco überführen. Der Ex-Rennfahrer wettet, dass er die vor ihm liegende Strecke von etwa 2.000 km innerhalb von fünfzehn Stunden zurücklegen kann. Eine Herausforderung, die er zum Einen durch die Einnahme von Amphetaminen zu bewältigen hofft. Außerdem kann er ihr aber auch nur dann gerecht werden, wenn er sich nicht an Geschwindigkeitsbeschränkungen hält und dem 7,2-l-V8-Motor (440 cui) des weißen 1970er Dodge Challenger R/T freien Lauf lässt.

Wegen seiner Fahrweise wird Kowalski im Laufe seiner Fahrt durch den Südwesten der USA immer intensiver von der Polizei verfolgt (der er gemäß Rückblenden früher selbst angehört hatte). Auf seiner Seite hat Kowalski insbesondere den blinden Radio-Diskjockey Super Soul, der den Polizeifunk abhört und den von ihm als „letzten amerikanischen Helden“ bezeichneten Flüchtigen über den Äther immer wieder vor geplanten Polizeiaktionen warnen kann. Jedenfalls so lange, bis Super Soul gewaltsam zum Schweigen gebracht wird. Entlang seiner Strecke bekommt Kowalski aber auch Hilfe von einem Motorradfahrer, Angehörigen einer Hippie-Kommune und anderen Personen. In einer späteren Szene wird auch ein Zeitungsausschnitt gezeigt, in dem Bezug auf den tödlichen Surfunfall seiner Freundin Vera vor fünf Jahren genommen wird.

Letztendlich erreicht Kowalski sein Ziel allerdings nicht, da er selbstmörderisch in eine Straßensperre rast....

...

Mein Erzgebirge,
hoch über dunklen Schächten lauscht deiner Halden wilde Einsamkeit.
Still raunen sie von guten Himmelsmächten,
von Berggeschrei aus längst vergangener Zeit.
(Edwin Bauersachs)


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13.08.2018 18:49
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#84
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Mal nen guter Tip Freienhagener. Zu deinem Text in #81.Und zwar von Einem der in der Ecke aufgewachsen ist, dort gelebt hatte, bis ca.1974. Fährst also heute mal durch die Wurzener Strasse in Leipzig....von der Eisenbahnstrasse her und beachtest mal die letzten dreihundert Meter vor der Kreuzung Dresdner Strasse. Und zwar von unten nach oben.

Denn so ein Drecksbild wie heute boten genau diese dreihundert Meter zu DDR-Zeiten nicht. Weil, X Läden hatten noch ne ordentliche Funktion, Graffiti war damals was von Übermorgen und sonst sah diese Wohnecke auch noch recht ordentlich (kommt von Ordnung und Sauberkeit) aus. also nicht "Alte DDR und so...."

Rainer-Maria


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13.08.2018 18:53
avatar  Lutze
#85
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Zu meiner Lehrzeit Anfang der 80ziger war ich mehrmals die Woche
bei dem Film "The Band - Der letzte Walzer",
was für mich immer interessant war vor jedem Filmbeginn "Der Augenzeuge"
Lutze

wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren


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13.08.2018 18:55 (zuletzt bearbeitet: 13.08.2018 18:57)
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#86
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94

Für Graffiti war der Lack aus der Sprühdose doch viel zu schade und hier zwei Bilder zur Beruhigung von RMR:


Eutscher Lichstpiele 2013 (Quelle: geheimtipp-leipzig.de)

Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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13.08.2018 19:04 (zuletzt bearbeitet: 13.08.2018 19:06)
#87
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Verfall gibts immer. Aber damals hatten wir bekanntlich den allgemeinen Verfall ganzer Viertel.
Aber das ist ein anderes Thema.

Das "Palast-Theater" ist mir themenbezogen eingefallen - ich meine gedanklich

Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)


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13.08.2018 19:04
avatar  Lutze
#88
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Wenn ich die beiden Fotos aus # Beitrag 86 sehe,
gibt es noch das gute alte DDR-Kino?in Neubrandenburg zum Beispiel
ist der "Filmpalast" am Ring gleich nach der Wende abgefackelt
Lutze

wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren


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13.08.2018 19:06 (zuletzt bearbeitet: 13.08.2018 19:06)
#89
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Die "Schauburg" in Leipzig wurde renoviert.

Aber diese Gebäude sind älter als die DDR.

Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)


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13.08.2018 19:10
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#90
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94

Ich muß jetzt mal 'zurückrudern', also die Grundlagen für den Verfall waren sicher realsozialistisch, aber ... laut allekinos.com/Leipzig.htm spielte ein Palast-Theater in Stötteritz/Oberdorfstraße 22 mit 350 Plätzen von 1922 bis 1991.

Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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