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#41

RE: Auch das gab es ... Unfug und Narreteien im Dienst

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 12.08.2018 21:54
von polsam | 793 Beiträge | 1896 Punkte
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Auch bei der Bepo gab es "lustige" Sachen.
Wir hatten einen KC der hatte in vielen Dingen eine eigenwillige Ansicht. Bei einem geplanten Gruppengefechtsschießen sollte das Entfalten der Gruppen vorab mit Platzpatronen geübt werden. Die Platzer wurden ausgegeben, da kam vom Spieß, im Auftrag des KC, die Weisung, alle Verpackungsmittel der Platzer werden im Zeltofen der Kompanieführung verbrand. Das Zeug wurde eingesammelt und in das Zelt gebracht. Der Anwärter musste das auch gleich in den Ofen tun. Macht der KC nie wieder. Das war eine Knallerei erster Güte. Der Spieß hat sich das von aussen angesehen, er wusste was kommt.

Wir hatten in der Kompanie einen begnadeten Kfz-Schlosser. Das wusste natürlich der KC. Der junge Genosse durfte regelmäßig am Trabbi des KC schrauben. Ausgang und Urlaub bekam er wie er wollt. Musste ja immer mal irgendwelche Ersatzteile beschaffe. Diese Sonderbehandlung war bei seinen Mitkämpfern natürlich nicht gern gesehen. Irgendwann ist es pfiffigen Genossen gelungen den Trabbi des KC nach einecr solchen reparatur zu präparieren. Die Jungs haben irgend wie einen Knallsatz von einer Imitationshandgranate unter der Motorhaube plaziert und den Abreißzünder mit dem Keilriemen verbunden. Als KC dann losfuhr gab es nach kurzer Zeit einen gewaltigen Rums unter der Haube. Es gab eine Untersuchung ohne Ergebnis. Das Basteln an Privatautos in der Dienststelle war aber auch vorbei.



Lutze, IM Kressin, Fred.S. und Jürgen 75/2 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#42

RE: Auch das gab es ... Unfug und Narreteien im Dienst

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 12.08.2018 22:16
von berndk5 | 1.402 Beiträge | 10893 Punkte
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Hallo @Fred.S. , wenn es der Fiete Janshen ist, den ich vermute- so ist es ein Mensch, den ich in höchstem Maße wertschätze und achte.
Ich hatte in mfür mich nahezu psychologisch aussichtsloser Situation ein echt gutes Gespräch, was mich für folgende Jahrzehnte nachhaltig beeinflusst hat.
Ich bin überzeugt davon, dass er die Auswertung nicht nur deshalb im Objekt gemacht hat, weil er Angst hatte es könne jemand durchdrehen.
Aus meiner persönlichen Erfahrung mit ihm vermute ich, dass er die ihm Unterstellten immer sehr hoch achtete und deshalb dienstliche Verfehlungen- sofern es keine Kapitaldelikte waren- eben erst hinterher geklärt hat.


NVA/BW: 04.06.1974 - 31.03.1992 ; bei GT: 1975 in Harbke, 3./I./.GR-25 ; bis 1990 GR-1, GK`n: 9.(Lauchröden),11.(Großensee),7.(IFTA),5.(Schnellmannshausen) und 4. (Treffurt), später wurde daraus die 3.GK
Kontrollstreife, IM Kressin, Fred.S. und GKUS64 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#43

RE: Auch das gab es ... Unfug und Narreteien im Dienst

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 12.08.2018 23:48
von Fred.S. | 2.080 Beiträge | 17442 Punkte
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42. Ich grüße Dich, berndk5.
Ja, er ist es. Ein Vorgesetzter, der sich die Zeit nahm und auch die Sorgen und Probleme eines Matrosen, anhörte und versuchte ihm zu helfen.
So wie Dir, berndk5.
Wir Beide, Kapitänleutnant Heinz Janshen und ich, waren fast befreundet im privaten Bereich. Ich sah ihn als mein " väterlichen Freund " an.
Möchte aber gleich besonders betonen:

Auch wenn Kaleu Janshen mich duzte, für mich war er mein Kommandeur, den man auch im privaten Bereich so ansprach.
So, wenn er auf dem Weg nach Dienstschluss mit den Fahrad, bei mir kurz in mein Häuschen,wo ich wohnte, einkehrte und er dann 1 - 2 Gläschen Weinbrand trank. Wir sassen nebeneinander, sagten oft nichts. Er lies den Tag ausklingen bevor er zu seiner Familie fuhr, wo auch ich oft zu Gast war.
Ja berndk5, wenn er sagte auf Versammlungen" Du bist ein Arschloch " dann wusste derjenige, es war so und KEINER nahm ihm das für übel, wenn er mit uns Unterstellten " deutsch " gesprochen hat.
Ein Wink, ein Ruf und die gesamte Bootskompanie hätte sich vor unseren Kommandeur, Kapitänleutnant Heinz Janshen, gestellt um ihn zu beschützen.

P.S. Sein größter Ruhm aber war das er die Bootsarmada der Bootskompanie Dömitz, des GR-8, bei der Schlacht von Gorleben, anführte.
Über sein Verdienst dort, hat man wenig geschrieben, fast garnichts. Dabei stand er als Kapitänleutnant den generischen deutschen und britischen Generalen ebenbürtig gegenüber und führte unsere Armada erfolgreich in die Schlacht, genauso wie die gegnerischen Generale ihre Armada in die Schlacht führten.
Unsterblichen Ruhm und Ehre, Kapitänleutnant Heinz Janshen.

Angefügte Bilder:
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zuletzt bearbeitet 13.08.2018 00:16 | nach oben springen



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