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#41

RE: Spuren der DDR Grenze - war alles so einfach?

in Grenztruppen der DDR 27.07.2018 23:07
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Zitat von vs1400 im Beitrag #40
du hattest keinen arsch nein zu sagen und machst im heute einen auf " schon immer dagegen", dass warst du jedoch nicht. sonst sehe dein lebenslauf wohl etwas anders aus.

Dafür das Du mich nicht kennst machst Du ganz schön einen auf dicke Backen.

Du Unterstellst mir ein Verhalten, welches vielleicht viele aber eben nicht alle DDR Bürger hatten. Du musst nicht immer von Dir auf andere schließen. Ich weiß warum ich nicht freiwillig länger gedient habe.

Woher willst Du wissen wie ich war oder bin und wie mein Lebenslauf aussieht?
KS


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#42

RE: Spuren der DDR Grenze - war alles so einfach?

in Grenztruppen der DDR 27.07.2018 23:29
von Sperrbrecher | 3.636 Beiträge | 12707 Punkte
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Zitat von thomas 48 im Beitrag #23
Ich war 1967 bei der Musterung, bei dem Gespräch wo ich gern hin will,

Januar 1962 wurde in der DDR die allgemeine Wehrpflicht eingeführt und kurz danach wurde ich auch gemustert. Männer zwischen 18 und
26 Jahren mussten einen Grundwehrdienst ableisten. Da wurde ich auch gefragt, zu welcher Waffengattung ich wolle? Meine Antwort: "Dorthin wo
ich keine Waffe in die Hand nehmen muss!" Man hat mich nicht eingezogen, im November 1962 hatte ich dann ohnehin das 26.Lebensjahr erreicht
und war nicht mehr wehrpflichtig.

Aber einen Wehrpass hatte ich, so ich mich recht erinnere, trotzdem. Wo habe ich denn den bekommen? Ich weiß es leider nicht mehr?.


Wie war die allgemeine Stimmung in der DDR ? Sie bewegte sich in engen Grenzen !
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#43

RE: Spuren der DDR Grenze - war alles so einfach?

in Grenztruppen der DDR 27.07.2018 23:30
von vs1400 | 4.072 Beiträge | 8869 Punkte
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ich hatten keinen arsch in der hose, @Kontrollstreife
und du hättest eben dies oder jenes. lies einfach mal dein geschriebenes nach und bei hättest solltest du noch mal nachdenken.

gruß vs


04.11.1986 - 21.04.1987 Uffz. Ausbildung In Perleberg
21.04.1987 - 28.08.1989 Gruppenführer der 2. Gr./ 2.Zug/ 7. GK - Schierke/ GR 20/ GKM- N


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#44

RE: Spuren der DDR Grenze - war alles so einfach?

in Grenztruppen der DDR 28.07.2018 08:05
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Zitat von Sperrbrecher im Beitrag #42
Zitat von thomas 48 im Beitrag #23
Ich war 1967 bei der Musterung, bei dem Gespräch wo ich gern hin will,

Januar 1962 wurde in der DDR die allgemeine Wehrpflicht eingeführt und kurz danach wurde ich auch gemustert. Männer zwischen 18 und
26 Jahren mussten einen Grundwehrdienst ableisten. Da wurde ich auch gefragt, zu welcher Waffengattung ich wolle? Meine Antwort: "Dorthin wo
ich keine Waffe in die Hand nehmen muss!" Man hat mich nicht eingezogen, im November 1962 hatte ich dann ohnehin das 26.Lebensjahr erreicht
und war nicht mehr wehrpflichtig.

Aber einen Wehrpass hatte ich, so ich mich recht erinnere, trotzdem. Wo habe ich denn den bekommen? Ich weiß es leider nicht mehr?.
Zitat von Sperrbrecher im Beitrag #42
Zitat von thomas 48 im Beitrag #23
Ich war 1967 bei der Musterung, bei dem Gespräch wo ich gern hin will,

Januar 1962 wurde in der DDR die allgemeine Wehrpflicht eingeführt und kurz danach wurde ich auch gemustert. Männer zwischen 18 und
26 Jahren mussten einen Grundwehrdienst ableisten. Da wurde ich auch gefragt, zu welcher Waffengattung ich wolle? Meine Antwort: "Dorthin wo
ich keine Waffe in die Hand nehmen muss!" Man hat mich nicht eingezogen, im November 1962 hatte ich dann ohnehin das 26.Lebensjahr erreicht
und war nicht mehr wehrpflichtig.

Aber einen Wehrpass hatte ich, so ich mich recht erinnere, trotzdem. Wo habe ich denn den bekommen? Ich weiß es leider nicht mehr?.


So weit ich mich erinnere,gab es den Wehrdienstausweis, bei der zweiten Musterung oder bei der Einberufungsuntersuchung. Er hatte aber erst eine Gültigkeit zu Ausweisung, als man kurz vor der Einberufung stand und seinen PA bei der Polizei abgeben musste. Das zivile Foto im WDA, wurde erst nach der Einberufung aus dem WDA entfernt.


hundemuchtel 88 0,5, Gelobtland 1982 und josy95 haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 28.07.2018 08:53 | nach oben springen

#45

RE: Spuren der DDR Grenze - war alles so einfach?

in Grenztruppen der DDR 28.07.2018 08:29
von Blitz_Blank_Kalle | 1.132 Beiträge | 3496 Punkte
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Zitat von Rostocker im Beitrag #44
Zitat von Sperrbrecher im Beitrag #42
Zitat von thomas 48 im Beitrag #23
Ich war 1967 bei der Musterung, bei dem Gespräch wo ich gern hin will,

Januar 1962 wurde in der DDR die allgemeine Wehrpflicht eingeführt und kurz danach wurde ich auch gemustert. Männer zwischen 18 und
26 Jahren mussten einen Grundwehrdienst ableisten. Da wurde ich auch gefragt, zu welcher Waffengattung ich wolle? Meine Antwort: "Dorthin wo
ich keine Waffe in die Hand nehmen muss!" Man hat mich nicht eingezogen, im November 1962 hatte ich dann ohnehin das 26.Lebensjahr erreicht
und war nicht mehr wehrpflichtig.

Aber einen Wehrpass hatte ich, so ich mich recht erinnere, trotzdem. Wo habe ich denn den bekommen? Ich weiß es leider nicht mehr?.
Zitat von Sperrbrecher im Beitrag #42
Zitat von thomas 48 im Beitrag #23
Ich war 1967 bei der Musterung, bei dem Gespräch wo ich gern hin will,

Januar 1962 wurde in der DDR die allgemeine Wehrpflicht eingeführt und kurz danach wurde ich auch gemustert. Männer zwischen 18 und
26 Jahren mussten einen Grundwehrdienst ableisten. Da wurde ich auch gefragt, zu welcher Waffengattung ich wolle? Meine Antwort: "Dorthin wo
ich keine Waffe in die Hand nehmen muss!" Man hat mich nicht eingezogen, im November 1962 hatte ich dann ohnehin das 26.Lebensjahr erreicht
und war nicht mehr wehrpflichtig.

Aber einen Wehrpass hatte ich, so ich mich recht erinnere, trotzdem. Wo habe ich denn den bekommen? Ich weiß es leider nicht mehr?.


So weit ich mich erinnere,gab es den Wehrdienstausweis, bei der zweiten Musterung oder bei der Einberufungsuntersuchung. Er hatte aber erst eine Gültigkeit zu Ausweisung, als man kurz vor der Einberufung stand und seinen PA bei der Polizei abgeben musste. Das zivile Foto im WDA, wurde er nach der Einberufung aus dem WDA entfernt.

Gab`s bei der Musterung. Ich habe einen gehabt, aber nie eine Einberufungsuntersuchung erlebt.


Démerde-toi !
Sperrbrecher hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#46

RE: Spuren der DDR Grenze - war alles so einfach?

in Grenztruppen der DDR 28.07.2018 08:48
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Zitat von Blitz_Blank_Kalle im Beitrag #45

Gab`s bei der Musterung.
Ich habe einen gehabt, aber nie eine Einberufungsuntersuchung erlebt.

Danke !
Genau so war es bei mir auch.


Wie war die allgemeine Stimmung in der DDR ? Sie bewegte sich in engen Grenzen !
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#47

RE: Spuren der DDR Grenze - war alles so einfach?

in Grenztruppen der DDR 21.08.2018 14:52
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Ich erinnere mich nur die Antwort eines Soldaten im Politunterricht (war aber glaube noch in der ABK) der sagte er würde und könne auf keinen schießen .. Antwort des Polit war "auf Soldaten wie sie können wir uns wenigstens verlassen" ... natürlich kann es auch sein das dies gestellt und ein Konstrukt war.


-------------------------------
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josy95 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#48

RE: Spuren der DDR Grenze - war alles so einfach?

in Grenztruppen der DDR 19.03.2019 19:22
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Ich war bis 1983 an der Grenze. Da hieß es noch,Sie sind eingesetzt als Grenzstreife von-bis.Ihre Aufgabe Grenzverletzer aufzuspüren
festzunehmen bzw. zu vernichten.


Fred.S. hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#49

RE: Spuren der DDR Grenze - war alles so einfach?

in Grenztruppen der DDR 19.03.2019 22:29
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Zitat von TimmybodoBenutzername im Beitrag #48
Ich war bis 1983 an der Grenze. Da hieß es noch,Sie sind eingesetzt als Grenzstreife von-bis.Ihre Aufgabe Grenzverletzer aufzuspüren
festzunehmen bzw. zu vernichten.


die gleiche Formel habe ich schon ab August 1963 - Oktober 1964 gehört. In dieser Formel ist verklausuliert der sog. Schießbefehl enthalten. Staatsregime, die etwas mit Gewalt durchsetzen wollen, sich aber juristisch nicht sicher sind, sind stets sehr erfinderisch in einer bildhaften Sprache, denn vernichten heißt auch erschießen und Endlösung hieß auch....... Es hat mich nach dem Kollaps der DDR überhaupt gewundert, dass der sog. Schießbefehl in keinem Regierungsdokument auftauchte. Das obwohl der oberste Armeechef Hoffmann diesen vor TV Kameras verbal ganz klar äußerte, " wer nicht hören will, bekommt die Kugel...".(jedenfalls so sinngemäß, an den exakten Wortlaut kann ich mich nicht erinnern )


josy95 und balduin haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 19.03.2019 22:31 | nach oben springen

#50

RE: Spuren der DDR Grenze - war alles so einfach?

in Grenztruppen der DDR 19.03.2019 23:16
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Zappel, ich erinnere mich an einige Vorgesetzte (Offiziere) die damals schon bei etwas prekären Fragen sehr objektiv und nicht unbedingt auf vorgegebener Linie argumentierten.
Hatte auch dazu schon mehrfach was geschrieben, u. a. in den Threads über den Katastrophenwinter 1978/79.

Es war damals oft auch schon schwer, dies richtig zu deuten. War es ehrlich gemeint, war es ein geschickter Trick eines MfS-lers, Vertrauen aufzubauen um Zungen lockerer zu machen?
Es ist heute um so schwerer, das trotz wesentlich erweitertem Wissen, Erfahrungen richtig einzuordnen. Ich sehe es durchweg mal positiv. Zumindest seit wir wissen, das selbst einige ihrer Diener, auch MfS- ler bei weitem nicht so linientreu waren, wie die SED glaubte...

josy95


Auf Wiedersehen. Vielleicht woanders...
zuletzt bearbeitet 19.03.2019 23:17 | nach oben springen

#51

RE: Spuren der DDR Grenze - war alles so einfach?

in Grenztruppen der DDR 20.03.2019 08:45
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Das ganze hatte schon etwas von Shizophrenie. Zum einen wurde uns erzählt, dass es ja nicht notwendig sei, sofort drauf loszuballern, es gebe ja genug andere Möglichkeiten, einen sogenannten Grenzdurchbruch zu vermeiden. Zum andren wurde ein Klima erzeugt, was genau dies verlangte. Bei Berichten über die Opfer an der Grenze stößt man immer wieder darauf, dass oft die Dienstvorschriften, die man sich selbst gab, verletzt wurden. Flüchtlinge, die sich bereits ergeben hatten, sollen angeblich regelrecht hingerichtet worden sein. Verbote, nicht auf Jugendliche zu schießen, sollen auch nicht immer so genau genommen worden sein. Die Kette (Anruf-Warnschuss-geziehlter Schuss) wurde auch hin und wieder "verkürzt". In meinem mehrere Jahren alten Beitrag "Schüsse an der Elbe" (welcher irgendwo hier in den Tiefen des Forums schlummert) habe ich zwei parallele Fälle aufgezeigt, welche zum Glück glimpflich ausgingen. Übrigens, den Befehl des "Vernichtens" von Grenzverletzern habe ich während meiner Dienstzeit (1985-1988) nicht gehört. Ob dies generell so war oder ob es an der eher legeren Art der Dienstdurchführung in unserer GK lag, weiß ich nicht.


EK 88/I
GR4 / 5.GK (Teistungen)


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#52

RE: Spuren der DDR Grenze - war alles so einfach?

in Grenztruppen der DDR 20.03.2019 08:54
von GZB1 | 3.529 Beiträge | 980 Punkte
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§ 27
DDR Grenzgesetz
vom 25.03.1982
.....
(3) Die Anwendung der Schußwaffe ist grundsätzlich durch Zuruf oder Abgabe eines Warnschusses anzukündigen, sofern nicht eine unmittelbar bevorstehende Gefahr nur durch die gezielte Anwendung der Schußwaffe verhindert oder beseitigt werden kann.


TOMMI und 02_24 haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 20.03.2019 09:07 | nach oben springen

#53

RE: Spuren der DDR Grenze - war alles so einfach?

in Grenztruppen der DDR 20.03.2019 09:05
von DoreHolm | 10.052 Beiträge | 12902 Punkte
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Zitat von TOMMI im Beitrag #51
Das ganze hatte schon etwas von Shizophrenie. Zum einen wurde uns erzählt, dass es ja nicht notwendig sei, sofort drauf loszuballern, es gebe ja genug andere Möglichkeiten, einen sogenannten Grenzdurchbruch zu vermeiden. Zum andren wurde ein Klima erzeugt, was genau dies verlangte. Bei Berichten über die Opfer an der Grenze stößt man immer wieder darauf, dass oft die Dienstvorschriften, die man sich selbst gab, verletzt wurden. Flüchtlinge, die sich bereits ergeben hatten, sollen angeblich regelrecht hingerichtet worden sein. Verbote, nicht auf Jugendliche zu schießen, sollen auch nicht immer so genau genommen worden sein. Die Kette (Anruf-Warnschuss-geziehlter Schuss) wurde auch hin und wieder "verkürzt". In meinem mehrere Jahren alten Beitrag "Schüsse an der Elbe" (welcher irgendwo hier in den Tiefen des Forums schlummert) habe ich zwei parallele Fälle aufgezeigt, welche zum Glück glimpflich ausgingen. Übrigens, den Befehl des "Vernichtens" von Grenzverletzern habe ich während meiner Dienstzeit (1985-1988) nicht gehört. Ob dies generell so war oder ob es an der eher legeren Art der Dienstdurchführung in unserer GK lag, weiß ich nicht.


Unter "verkürzt" hatte das ein Vorgesetzter bei einer Belehrung mal so formuliert: "Wenn der GV in 100 m Entfernung schon auf dem Zaun sitzt und nur noch runterspringen muß, dann braucht es keinen Anruf und Warnschuss mehr, dann wird sofort gezielt geschossen. " War zwar sicher nicht wortwörtlich, aber es war die Aussage.
Auch mit den Schießen auf Jugendliche war das so eine Situation, die wohl jeder aktiv am Kanten gediente grenzer nachvollziehen kann. Es ist dämmerig, in 100 oder mehr Metern rennt eine Gestalt über den KS (ca. 50 - 100 m freies Gelände). Wie ist zu erkennen, ob es sich um einen Erwachsenen, einen jugendlichen oder ein großes Kind handelt ? Das Gleiche gilt für schwangere Frauen, auf die zu schießen ebenfalls verboten war. Das sind Themen und Situationen, da maßen sich m.E. zu viele Leute eine sachliche Meinung an, die nie die Grenze in Aktion gesehen haben.


TOMMI, Hauptmann, Fred.S., Rostocker, 02_24 und Ehli haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 20.03.2019 09:11 | nach oben springen

#54

RE: Spuren der DDR Grenze - war alles so einfach?

in Grenztruppen der DDR 20.03.2019 11:15
von Zappel-EK-79-2 | 1.070 Beiträge | 4628 Punkte
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Zitat von TOMMI im Beitrag #51
, Übrigens, den Befehl des "Vernichtens" von Grenzverletzern habe ich während meiner Dienstzeit (1985-1988) nicht gehört. Ob dies generell so war oder ob es an der eher legeren Art der Dienstdurchführung in unserer GK lag, weiß ich nicht.


Hierzu muss ich schreiben, JA wir erhielten den Befehl bei der Vergatterung "Sie sind eingesetzt mit der Aufgabe Grenzverletzer aufzuspüren, festzunehmen oder zu vernichten".
Desweiteren wurde - wie ich schon an anderer Stelle vermerkte - uns bei der Aufnahme ins Grenzregiment und vorm ersten Grenzdienst vom Stabs- oder Batallionchef (?) folgendes (fast) wörtlich mitgeteilt "und lassen Sie sich sagen, sollte es unter uns Verräter geben, wer bei der Fahnenflucht gestellt wird, wird auf der Stelle erschossen" ... diese Aussage bestätigte mir ein "Zehnender" aus unserer 13. GK welchen nach der Wende mal auf einer Baustelle traf.


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Fred.S., Rostocker, TOMMI, GKUS64, josy95 und Ehli haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#55

RE: Spuren der DDR Grenze - war alles so einfach?

in Grenztruppen der DDR 20.03.2019 11:36
von Zappel-EK-79-2 | 1.070 Beiträge | 4628 Punkte
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@DoreHolm, ja so ist es man muss es selbst erlebt haben, muss dort gedient haben um zu verstehen.
Ich hatte als "Knolle" mit meinem Postenführer einmal ein Erlebnis als die Nachbarstreife sich nicht angemeldet hatte und für den Bruchteil einer Sekunde eine Gestalt in ca 150 Meter Entfernung durch den Lichtkegel zum Zaun sprang, mein Postenführer sofort absattelte und in diese Richtung verschwand ... für mich waren die Minuten bis er wieder kam wie Stunden und er mitteilte das die Nachbarstreife das Gassentor kontrollierte.
Unser Postenpunkt 114 war nur etwa 5 Meter von der Abschnittsgrenze entfernt (Grenze Nachbarabschnitt zu uns - Grenzkohle - ) und normaler Weise wurde uns die Streife von Nebenan gemeldet, genauso wenn sich Sackstand näherte machte uns die Nachbarführungstelle aufmerksam ... mit Ausnahmen

Ein anderes mal hatten wir eine Lage am Glüsig was eine extrem heikle Stelle war weil uns dort nur ein Betriebszaun vom Bundesgebiet trennte, wir flogen in der Nacht raus und sicherten den Streifen mit mehrern Postenpaaren, plötzlich kam eine dunke Gestalt angelatscht .. es war unser Gruppenführer und konnte sich dann einiges anhören weil nicht viel gefehlt hätte und er hätte im günstigten Fall im nur im Dreck gelegen ... im Schlimmsten , weil das dort eine Stelle war in der ein erst überlegen ... kaum möglich war


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Fred.S., Rostocker, GZB1, DoreHolm, TOMMI und josy95 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#56

RE: Spuren der DDR Grenze - war alles so einfach?

in Grenztruppen der DDR 20.03.2019 14:00
von StabHF | 80 Beiträge | 303 Punkte
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Also, ich finde diese Diskussion schon sehr interessant. Ich kann mir diese Situation ehrlich nicht wirklich vorstellen. Hat es denn wirklich nie mal eine (natürliche private und geheime) Diskussion untereinander gegeben, ob so ein gezielter Schuss überhaupt dem sich da abspielenden tatsächlichen Vorgang (Person will über Mauer klettern oder einfach nur wegrennen) angemessen gewesen wäre ? Ich will damit nicht behaupten, ich hätte niemals geschossen ! Wer kann das schon von sich behaupten. Ein ehemaliger Schulkamerad von mir, ein absolut friedlicher Geselle, hat in Ausübung seines Polizeidienstes vor vielen Jahren in Westdeutschland auch mal jemanden erschossen. Aber der hat drohend mit einer Gaspistole rumgefuchtelt (ich glaub ein 12 oder 13 jähriger ! Sehr bitter !). Ich hätte mir doch zumindest die Frage gestellt, warum ein Mensch bei einem solchen banalen Vorgang (Grenzüberschreitung ?) überhaupt beschossen....oder sogar vernichtet werden muss. Das ist doch absolut unverhältnismäßig. Da wäre es ja verhältnismäßiger gewesen, einen Ladendieb beim Wegrennen abzuschießen, um das Diebesgut zu sichern. Oder hatte man wirklich die Befürchtung, dass bei Nichtanwendung der Schusswaffe sich dies unter der Bevölkerung rumspricht und dann tausende gekommen wären um abzuhau`n ? Das da jemand erschossen wurde ist doch eh meist geheim gehalten worden. Oder ? Eine abschreckende Wirkung wurde ja somit auch nicht erzielt. Das muss doch auch eine Belastung gewesen sein ? Aber da muss man wohl wirklich dabei gewesen sein. Von einem Wahn zu sprechen ist natürlich überzogen ! Wenn jemand Wahnvorstellung hat, ist er mit einen Sturmgewehr für Freund und Feind eine Gefahr !


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#57

RE: Spuren der DDR Grenze - war alles so einfach?

in Grenztruppen der DDR 20.03.2019 16:04
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Zitat von StabHF im Beitrag #56
Ich hätte mir doch zumindest die Frage gestellt, warum ein Mensch bei einem solchen banalen Vorgang (Grenzüberschreitung ?) überhaupt beschossen....oder sogar vernichtet werden muss. Das ist doch absolut unverhältnismäßig. Da wäre es ja verhältnismäßiger gewesen, einen Ladendieb beim Wegrennen abzuschießen, um das Diebesgut zu sichern.
Du kommst mit diesem Gedanken dem Kern der Sache schon sehr nahe.
In einer zivilisierten Gesellschaft ist der unerlaubte Grenzübertritt (sieht man mal von begleitenden Straftaten wie Schleuserei, Schmuggel, Spionage u.ä.. einmal ab)
eine Ordnungswiedrigkeit, vergleichbar mit Falschparken. Solch eine Gewaltanwendung gibt es doch bestenfalls nur bei Gefangenenausbruch, schweren Raub, etc.
Logisch geschlussfolgert heißt es doch, dass entweder der Staat DDR seine Bürger als Gefangene oder als Eigentum (wie etwa Leibeigene) betrachtete, bei denen die Verhinderung des Entkommens diese Gewalt rechtfertigte.
Der andere Punkt des Wahnsinns: Das ganze militärisch, nicht polizeilich zu organisieren. So gesehen stand der DDR-Bürger (insbesondere der Bewohner des Sperrgebietes) permanent unter Kriegsrecht. Das Militär dient der Landesverteidigung. War das Staatsvolk der Feind?
Man versucht es immer damit zu rechtfertigen, wegen den an dieser Grenze aufeinandertreffenden Militärblöcken.
Auch hier belügt man sich selbst. Und dass man es offenbar auch selbst noch glaubt, ist schon krankhaft. Hätte man an der Grenze Befestigungen á la Maginot-Linie errichtet,
es wäre alles nachvollziehbar gewesen. Aber selbst Kinder erkennen inzwischen schon, dass die Grenzsperren nach innen und nicht nach außen gerichtet waren.


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#58

RE: Spuren der DDR Grenze - war alles so einfach?

in Grenztruppen der DDR 20.03.2019 17:04
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Zitat von StabHF im Beitrag #56
Hat es denn wirklich nie mal eine (natürliche private und geheime) Diskussion untereinander gegeben, ob so ein gezielter Schuss überhaupt dem sich da abspielenden tatsächlichen Vorgang (Person will über Mauer klettern oder einfach nur wegrennen) angemessen gewesen wäre ?

Zwei meiner besten Kameraden, Freunde möchte ich sagen, waren IM.
Das wusste ich zwar damals noch nicht, ich kannte nicht einmal diese Abkürzung. Das heißt aber nicht, dass wir nicht an die Existenz von Gummiohren glaubten.
Für mich ist die Antwort auf oben gestellte Frage also ganz klar: "Nein."

Ich kann mich auch wie heute noch an meine Gedanken dazu erinnern:
"Wenn ich das Thema nicht anschneide, gebe ich meinem Kameraden keinen Anlass, mich anzulügen oder gar für ein Gummiohr zu halten."
Denn genau das war der erste Gedanke, wenn ein Grenzerkamerad mir gegenüber den Versuch startete, über Fluchtgelegenheiten oder den Schusswaffeneinsatz zu sprechen.


josy95, bürger der ddr und Pfropfmesser 949 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#59

RE: Spuren der DDR Grenze - war alles so einfach?

in Grenztruppen der DDR 20.03.2019 17:19
von Gert | 15.536 Beiträge | 13850 Punkte
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Zitat von TOMMI im Beitrag #57
Du kommst mit diesem Gedanken dem Kern der Sache schon sehr nahe.
In einer zivilisierten Gesellschaft ist der unerlaubte Grenzübertritt (sieht man mal von begleitenden Straftaten wie Schleuserei, Schmuggel, Spionage u.ä.. einmal ab)
eine Ordnungswiedrigkeit, vergleichbar mit Falschparken. Solch eine Gewaltanwendung gibt es doch bestenfalls nur bei Gefangenenausbruch, schweren Raub, etc.
Logisch geschlussfolgert heißt es doch, dass entweder der Staat DDR seine Bürger als Gefangene oder als Eigentum (wie etwa Leibeigene) betrachtete, bei denen die Verhinderung des Entkommens diese Gewalt rechtfertigte.
Der andere Punkt des Wahnsinns: Das ganze militärisch, nicht polizeilich zu organisieren. So gesehen stand der DDR-Bürger (insbesondere der Bewohner des Sperrgebietes) permanent unter Kriegsrecht. Das Militär dient der Landesverteidigung. War das Staatsvolk der Feind?
Man versucht es immer damit zu rechtfertigen, wegen den an dieser Grenze aufeinandertreffenden Militärblöcken.
Auch hier belügt man sich selbst. Und dass man es offenbar auch selbst noch glaubt, ist schon krankhaft. Hätte man an der Grenze Befestigungen á la Maginot-Linie errichtet,
es wäre alles nachvollziehbar gewesen. Aber selbst Kinder erkennen inzwischen schon, dass die Grenzsperren nach innen und nicht nach außen gerichtet waren.

@TOMMI eine sehr treffende Beschreibung. Dem ist kaum noch etwas hinzuzufügen. So fühlte ich mich noch in dieser DDR mit 20 kurz vor meiner Flucht, wie ein Leibeigener. Andererseits gab mir dieses demütigende Gefühl enorm Kraft und Geist die geplante Flucht so gut wie möglich durchzuführen, denn ich wusste, ich hatte nur einen Versuch! Danke sehr


josy95 und TOMMI haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#60

RE: Spuren der DDR Grenze - war alles so einfach?

in Grenztruppen der DDR 20.03.2019 17:48
von Zappel-EK-79-2 | 1.070 Beiträge | 4628 Punkte
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Einerseits die im Raum geisternde Frage ob man sich untereinander über eventulle die Anwendung der Waffe unterhielt.
Ich weiß es nicht mehr im Detail nur das sich fast jeder wünschte das der Kontrollstreifen und der Lauf sauber bleibt und ich mich mit Kameraden auch darüber unterhielt wie es sei wenn in der Grenze für jeden eine "kontrollierte Tür" wäre, das aber auch der Westen dazu etwas beitragen müsste.
Politische Diskussionen unter anderem über China hatte ich auch mit einem Kameraden der sogar meine "Patenonkel" war und wie ich vor ein paar Jahren erfuhr IM war.
Ob jemand wusste das ich - im Unterschied zu Anderen die NUR verboten Westsender hörten - aus Interesse in der Welt die deutschsprachigen Sendungen von Radio Peking, Radio Tirana und Nordkorea hörte weiß ich nicht, aber das ich mich gegenüber dem Polit verplapperte weil etwas mehr wusste als er (es ging um den Bruch zwischen China und Albanien und das Verhältnis letzter zur Sowjetunion).
Angezinkt wurden Kameraden von einem Uffz das im Dienst Feindsender gehört wurden was ich als GUvD im Dienstbuch entdeckte, ich dies den Betroffenen steckte ... für mich alles zumindest nicht Erkennbar mit Folgen, was aber glaube auch als Dank an unseren KC ging.
Vielleicht lag das aber alles auch an der gewissen Sonderstellung der 13. GK und dem fast kollegialem Umgang unter allen dort, welcher sich aber leider kurze Zeit später geändert haben soll.
Aus Treffen weiß ich aber auch das es Kameraden gab die heute zugeben aus damiger Sicht geschossen hätten weil sie überzeugt waren das richtige zu tun ... zum Glück kam es aber nie dazu.
In meiner Zeit hatten wir eine Festnahme, eines Besoffenen den ich in der Kompanie bewachen musste (mit der Kehrschaufel in der Hand und Muffenflattern )


-------------------------------
Grün ja grün war'n alle meine Streifen
-- Harbker EK-Zappel 79-2 --


josy95 und Pfropfmesser 949 haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 20.03.2019 17:50 | nach oben springen



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