Günterode - Heimgang vor 40 Jahren

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05.07.2018 18:21
#1
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Sperlingsberg

An der Struth, bei Waldesecke,
Steht ein prächtig Eichenbaum.
Und sein Anblick, der erwecke
Bei manch Grenzern seel´gen Traum.
Wenn im Herbst die Blätter fallen
Und der Wind heult durchs Geäst -
Freudig heißt´s: „Ade, euch allen“,
Es geht nach Hause aus dem Nest.

Das ist die erste Strophe des inoffiziellen Gängerliedes der „Gintreder Raben“, der allerdings offiziellen Eichsfelder Benennung der Günteröder und somit auch der Queckhagener. Gesungen in einer hymnischen Melodie und mit dem Herbst ist der des Jahres 1978 gemeint. Die folgenden zwei Strophen sind nicht für die Allgemeinheit bestimmt, da sie „Grenzerschmudden“ samt Namensnennung der damaligen Gänger beinhalten. Ja, vor 40 Jahren verließ ich nach einem Jahr Günterode um es „nie mehr wiedersehen zu wollen“. Doch es sollte anders kommen. Nach dem Fall der Grenze entwickelte sich das Eichsfeld als mein Urlaubsparadies, meine zweite Heimat und auch als Objekt meiner historischen Betrachtungen in Politik und Kirchengeschichte. Dabei spielt natürlich auch der Dienst an der Grenze eine große Rolle und darum soll es in diesem Forum allerdings auch gehen und ich möchte die einzelnen Postenpunkte und Erlebnisse an diesen vorstellen. In der Zeit meines Wehrdienstes herrschte Bataillonssicherung und somit begann unser Postengebiet links, eben am Sperlingsberg (8. Kompanie), und endete bei der Gisela (5. Kompanie) bei Silkerode unweit der bekannten „Straße BB“ (welche allerdings doch schon im ziemlichen Abstand im Bereich der 4. Kompanie lag). Übrigens der Sperlingsberg, auch Spatzenhügel genannt und Silkerode waren die wohl übelsten Postenpunkte im gesamten Bataillon und so mussten sich die „Achtziger“ öfters anhören“ : „Weißt du was du brauchst; du brauchst Rechts – Links.“
Doch nun zum Sperlingsberg. Von der gewaltigen Strutheiche ist heute leider nur noch ein vertrockneter, toter Stamm zu sehen und ich finde es als ein wahres Metapher, dass ein wohl als Gemarkungsgrenze gesetzter Eichenstamm so lange in voller Schönheit steht, so lange es diese Grenze, welche einst zu einer Staatsgrenze ausuferte, existierte. Denn kurz nach deren Fall erkrankte der Baum und starb ab. Zumindest einige Blätter befinden sich in meinem Besitz und ich halte sie in Ehren.
Ansonsten Sperlingsberg, nicht der Rede wert. Einer der bekannten und „sehr beliebten“ Betonbunker, jene quadratischen Häuschen wo man zu zweit schon keinen Platz mehr hatte, war der Unterschlupf (bei der Gisela gab es nicht einmal so etwas). Dann noch der Trigonometrische Meßpunkt, am Rande der Trennungslinie ein langgezogener seichter Graben, die „Elefantentränke“ oder „Polentrasse“, so genannt weil angeblich am Anfang der 1970er Jahre einige Polen darüber stiften gehen wollten und geschnappt wurden. Hier standen zwei Sprechstellen, unsere und die der 9. Kompanie. Ein Gummiohr steckte jeweils in einem, das des Postens oder Postenführers im anderen. Ein kleiner Feldweg, der Bienenhäuschenweg, führte zurück zum Signalzaun, wo es territorial aber auch nicht viel besser war. Interessantes zu sehen gab es auch nicht, nur Feld und nicht einmal der BGS oder der Zollede ließ sich blicken und auch vor Kontrollen blieb man meistens verschont. Da konnten acht Stunden schon mächtig schlauchen. Der passende Ort um ein Funkgerät (das kleinere) vom Posten mitschleppen zu lassen um es auszuprobieren. Natürlich als „Lala“. Der Weg zum Beine vertreten war meist entlang des Kolonnenweges von der Elefantentränke bis eben zur Strutheiche und zurück. Das tollste Erlebnis hatte ich mit einem Uffz, unserer Kompanie. In der Regel waren unsere „Buckel“ nicht von schlechten Eltern und demnach intelligent. Aber dieser Mann, wird noch manchmal eine Rolle spielen, war wirklich nicht die hellste Kerze auf der Welt. Den Namen erspare ich mir. 12-Stundenschicht, eine Kompanie quälte sich wohl gerade in Friedrichslohra ab, und ich durfte mit diesen besagten Uffz. auf den Sperlingsberg. Na toll. Nach den ersten Blabla verliefen die nächsten Stunden in Schweigen. Dann holte er ein Stückchen Petschaftsknete aus der Tasche und formte Fratzen, zeigte mir eine und fragte mich was es sei. Ich zuckte mit den Schultern und mit verschmitzter Miene meinte er, dass es ein Sachse sei (er selber stammte aus Berlin und wie Dresdner zu den Hauptstädtern stehen ist ja wohl bekannt). Ich hatte mir dann die Knete geben lassen, formte ein Schweinchen und fragte ihn was es sei. „Na ein Schwein“ war seine Antwort. Prima. Nun der bärtige Witz. „Und wie macht es wenn es herunterfällt? Na uffz.“ und schmiss das Tierchen auf den Kolonnenweg. Betreten steckte er die Knete weg. Doch gleich darauf hantierte er mit einem Kompass und ich stellte mich „e bissel bleede“. Nun war der Unteroffizier in seinem Element, konnte er doch einen im untergebenen Gefreiten, der auch noch ein Sachse war, erklären, wie man mit einem Kompass umgeht. Besonders eindringlich ermahnte er mich, nicht zu nahe an Metall zu kommen wegen der Ablenkung der Nadel und richtete das Gerät aus. Was war das? Erstaunt erkannte er; sie zeigte nach dem „Westen“. Zumindest dort stand der Zaun und der „Westen“ kann ja nicht Nord sein (man betrachte dazu einmal die Lage des Sperlingsberges auf der Karte). Aber das war schon zu viel für den Geisteszustand des Herrn. Ich erinnerte ihn daran, dass er selbst sagte den Kompass nicht in der Nähe von Metall zu bringen und die gewaltige Metallfläche des Zaunes… „Da kannst Du recht haben“ seine Antwort. Ich konnte mir das Lachen kaum verkneifen und schon nach der Fahrt in die Kompanie wussten schon viele von dieser Sache und der Unteroffizier hatte, zumindest bis zur nächsten und noch tolleren Schmudde seinen Namen weg, der „Kompass-Kalle“, frei nach „Stiefelchen und Kompass-Kalle, das sind Kinder wie ihr alle“ aus dem DDR-Verkehrskompass für Kinder. Kalle war aber der Name des Betreffenden nicht.
Übrigens Ablösung und Rückkehr in die Kompanie. Die erfolgte durch das GSZ-Tor „Mittelweg“ und somit am nächsten Postenpunkt. Dazu später mehr.


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05.07.2018 18:37
avatar  GKUS64
#2
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Hallo @Gintreder Rabe

na endlich wieder mal einer, der interessante Geschichten erzählen kann und dann noch dazu ä Drääsdner!
Ich freu mich schon auf weitere Geschichten.
Im Thema "Dresdner Stammtisch" hatte ich ja schon darauf hingewiesen, dass nun wieder ein Dresdner den Stammtisch ergänz!

Wir würden und freuen.

MfG

GKUS64


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05.07.2018 19:16
#3
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Hallo und willkommen,

ich war beim linken Nachbarn bis 77/1, genauer in der 11.GK Hohengandern.
auch bei uns Bat.-Sicherung bis zur TL "Sperlingsberg".
ein wirklich idyllisches Plätzchen

VG H.

Erst stirbt der Baum und dann der Mensch !


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05.07.2018 19:42
avatar  mibau83
#4
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im frühjahr 2016 sah es so aus, als ob auf dem kompaniegelände in günterode ein zirkus campiert ?







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05.07.2018 19:52
#5
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Ein Zirkus. Das wäre noch toller und passt zu den Dingen, welche in der einstigen Kopanie bisher geschahen. Autohehlerei und eine Rauschgiftpflanzenzucht geisterten durch die Zeitungen. Aber ich selbst hab die Kompanie nur noch wenige Tage gekannt. Wir hausten noch in der, angeblich letzten der Truppe, alten Holzkompanie mit Ofenheizung (was allerdings den Vorteil ständig heißen Duschwasser hatte) und erst kurz vor dem Heimgang zogen wir mit einem Schlachtfest um. Die Buckels mit Stracke und Feldgieker und die Mannschaft mit Eichsfelder Mett auf dem Teller. Aber geschmeckt hat es trotzdem.


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05.07.2018 22:06
#6
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[quote="Gintreder Rabe"|p674591]Vor nunmehr 40 Jahren hatte ich nach einem Jahr des Wehrdienstes Günterode verlassen um es "nie mehr wiederzusehen". Es sollte aber anders kommen. Nach dem Fall der Grenze entwickelte sich das Eichsfeld und auch Günterode zu meinem Urlaubsparadies, zu meiner zweiten Heimat. 40 Jahre. Leider ist es mir nicht gelungen ein Teffen zu organisieren. Vielleicht kann ich auf diesem Wege doch noch einige einstige Mitstreiter finden.Nun kurz zu mir. Geboren und heute noch lebend in Dresden, zur Fahne und zu den Grenztruppen gezogen im Jahre 1977, nach der Ausbildung in Eisenach nach Günterode versetzt. Zu der Zeit als Bataillonssicherung


http://www.exicose.de/b6.gif Matthias,
sei gegrüßt hier im Forum - das rot markierte trifft auch für mich zu.
Den Weg ins Eichsfeld bin ich ein Jahr früher gegangen nur nach Weilrode zu unserer Zeit 4.GK dann 10.GK. Die Verbundenheit mit dem Eichsfeld kann ich nachvollziehen meine Frau und ich machen jedes Jahr einen Abstecher in den Grenzabschnitt zum Postenpunkt Strasse B-B und staunen wie die Natur sich den ehemaligen Todesstreifen zurück holt.
Beiläufig treffen wir Zoll,BGS oder Kulber der Landwirtschaft die in unmittelbarer Nähe zur Grenze zu tun hatten, zum kleinen Plausch.

So lies dich ein und benutze die Suchfunktion, denn da kannst du das Eichsfeld auch entdecken.

Gruß Reinhard der Schreiber

=========================================
Wer einen Fehler gemacht hat und ihn nicht korrigiert, begeht einen zweiten.
Konfuzius

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06.07.2018 07:23
#7
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Der Sperlingsberg mit der Strutheiche war natürlich auch ein wesentlicher Bestandteil des Spurensuchefilmches, welches ich einst fertigte. Mensch, auch schon wieder zehn Jahre her.

https://www.youtube.com/watch?v=86C4QyqUuPs


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06.07.2018 07:28 (zuletzt bearbeitet: 06.07.2018 15:23)
#8
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Mittelweg (Achte)

Auf den Sperlingsberg waren wir schon und um zu diesen zu kommen, müssen wir uns von Günterode aus nach Glasehausen bewegen. Von der Kaserne geht es hinauf zur Kirche St. Georg und man sollte sich den darin befindlichen Flügelaltar mit den in Augenschein nehmen, einen Schnitzaltar, der wohl nach der Säkularisierung aus dem Kloster Reifenstein entfernt und nach Günterode verbracht wurde. Wir wenden uns links der Mitteldorfstraße zu, sehen links das Freibad, doch die Schule sehen wir nicht mehr, wurde abgerissen, Schade – eigentlich Schande. Am Ortsausgang weiter die nun so heißende Glasehäuser Straße entlang, welche nach einer Weile nach rechts abzweigt. Einst führte sie geradeaus weiter und bog erst direkt an der Strutheiche nach rechts. Das war ja wohl nunmehr unmöglich, wir sind ja doch nicht in Bleckenrode. Und dort wo der Straßenneubau nach rechts abzweigt, da befand sich das GSZ-Tor Mittelweg und weiter rechts ein BT 11. Übrigens der alte Straßenverlauf ist noch zu erkennen, zu erwandern, nur entlang fahren sollte man mit einem nichtgeländefähigen PKW ihn nicht gerade und gleich dazu noch ein eigenartiges Ding. Dort wo die neue Straße auf die alte Straße wieder trifft, da war der Signalzaun zu Ende. Ab da gab es eine ganze Strecke keinen mehr. Zumindest bis zu meinem „Heimgang“. Da auch auf den in Richtung Grenze hinlaufenden Auberg kein regulärer Posten zu sehen war, da war eigentlich „Polen offen“. Eine der sprichwörtlichen Stellen im Grenzverlauf, von der man sich noch in Ruhe abmelden konnte ehe man den Sprung vom ohne Minenanlagen befindlichen Streckmetallzaun in „Feindesland“ wagen konnte – so man wollte. Aber ich glaube die Volkspolizei und die „Gakl“ verhinderten zumindest durch ihr Dasein den Besuch diesbezüglicher Mitbürger aus dem kleineren deutschen Lande. Über Glasehausen selbst soll mehr im nächsten Beitrag erzählt werden, wir beginnen unsere Schicht am Mittelweg. Bei Dunkelheit war die Besteigung des Turmes bekanntlicherweise tabu und so setzen wir uns, glücklich ist wer angenehmes Wetter genießen kann, gegenüber dieser blöden Warte ins Gras und warteten, jeder mit einem leichtmetallischen Fuffzscher in der Hand – noch besser natürlich die Pinke zusammengelegt. Warten auf den kleinen LKW, der den noch kleineren Dorfkonsum in Glasehausen belieferte. Kurzer Aufenthalt des bekannten Fahrzeuges aus dem sächsischen Zittau, Ausweise stimmen und ab geht die Post. Erleichtert waren wir um eine ganze Deutsche Demokratische Alumark, bereichert mit zwei Brötchen und zwei Flaschen frische Kakaomilch. Der Tag ist gerettet, eine nette Zugabe zum Postenbrot. Den Fahrer kannte eigentlich jeder und die Ausweiskontrolle war dementsprechend. Das Morgenlicht brach an und wir kraxeln auf unsere Warte um nun in der Regel bis zum Dienstschluss angestrengt zu beobachten welcher Bauer wann sein muhendes Vieh besuchte, wann eine eventuelle Kontrolle in Anmarsch war und selbige das GSZ-Tor auch ordentlich verschloss (eine irgendwelche Fernbedienung der Tore gab es bis 1978 überhaupt noch nicht). Eigentlich sollte man auch die Fahrzeuge in oder aus Richtung Glasehausen kontrollieren. Aber die drei Trabis und Konsorten, welche sich nach oder von Glasehausen bewegten kannte man. Nur bei eventuellen Lagen oder man gehört hatte ein hohes Tier macht Kontrolle stieg man vom Turm herunter. Die Nachtschicht war noch langweiliger denn Turm war ja tabu und Autos Fehlanzeige. Also die Straße entlang latschen bis zur Biegung, seltener noch über die Weidefläche und zurück. Aber auch am Mittelweg hat sich eine atemberaubende Schmudde ereignet.
Eine kurze Zeit hauste bei uns ein Unterleutnant, einer der gefährlichen Typen. Seine eigentlich geniale Schlauheit war gepaart mit Kratzertum und Anscheißfreundlichkeit. Eines Tages schlich er sich zum Turm um die Posten zu kontrollieren. Nanu, hatten sie ihn nicht bemerkt, das traf sich ja gut um den beiden ein Bein zu stellen. Er schlich, seinen Posten ließ er unten stehen, die Leiter hinauf um in der Glocke – niemanden vorzufinden. Er muss mächtig erschrocken sein. Sollten die beiden etwa schon in Weißenborn ihr Bier trinken? Erwin, so hieß mit Spitzname der 10ender der diese Schicht führte und ein herzlich guter Kerl war, erzählte uns später lachend vom Chaos, welches die Meldungen des Unterleutnants über das GMN anrichtete. Wo waren die zwei fehlenden Posten? Eine prasselnde Gegenteiligkeit von akkurater Dienstauffassung. Das gehört doch unbedingt bestraft. Mitnichten. Am diesen Tage waren irgendwelche Arbeiten am Auberg und da ja dort kein Posten, mussten die Jungs vom Mittelweg hochlatschen. Derweil wurde der Posten vom Sperlingsberg zur Strutheiche befohlen um die Straße einzusehen. Alles richtig, nur der Unterleutnant hatte die Sache wohl vergessen. Nichts da mit Anschiss, aber mit einem neuen Liedchen:

Ein B-Turm steht alleine, ganz still und stumm.
Davor ein Unterlolli, der blickt ganz dumm.
Wo mag denn der Posten sein, der doch in den Turm muss rein?
Unserm Unterleutnant, dem fällt´s nicht ein.

Der Posten mußt auch wandeln, zum Auberg hin.
Um dort mal nachzuschauen, ob all noch drin.
Einmal wird, ihr werdet´s seh´n, ein kleiner Leutnant auch versteh´n,
Doch dann werden wir längst nach Hause geh´n

Schon Tage später wurde uns von zu diesem Befehl grinsenden Alten verboten dieses Liedchen zu singen wenn der betreffende Unterleutnant über den Hof schlich. Das tat Ein-Stern-Blind aber nur noch kurze Zeit, dann war er, planmäßig, weg. Und ein harmloses Kinderliedchen zu pfeifen – wer konnte uns das schon verbieten.
Gut, verlassen wir nun den Mittelweg und wenden uns dem Friedrich Paula Achte am Ende des Dorfes Glasehausen zu. Dazu morgen mehr.


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06.07.2018 14:56
#9
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Schön, wieder von Dir zu hören.

Offenbar hast Du eine längere Pause in Sachen Grenze gemacht.

Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)


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07.07.2018 15:45
#10
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Herzlich Willkommen hier im Forum.

Ich ahbe Deine Geschichten interessiert gelesen, auch ich kenne diesen Abschnitt, wir hatten dort im Herbst/Winter 84/85, einige Hunde auf freiem Feld stationiert.

Was das Eichsfeld betrifft, ja, da bin ich auch hin und wieder zu Gast, gerne zu Gast, erst wieder letztes Wochenende.
Ich hatte etwas Fahrriemen, also auf nach Lindewerra.
Leider ist derzeit eine Umleitung, die Strasse vor der ehemaligen Wahlhausner Kompanie ist gesperrt.
Obendrein, hatte der Stockmacher Wirt Urlaub und das andere Wirtshaus, zum Grünen Kranz o.ä., ist gänzlich geschlossen, Lindewerra irgendwie wie tot.
Bin dann nach Bad Soden- Allendorf und machte am Ortsausgang Wahlhausen, erstmal einen Stop am Campingplatz, Kaffe ,Kuchen, Eis und bischen Plausch mit den Leuten.
Dann ging es über Asbach-Sickenberg und Gerbershausen nach Bornhagen, dem Klausenhof einen Besuch abstatten und später wieder nach Hause.

Da ich auch beruflich herum fahre, führte mich mein Weg, gleich am Dienstag, wieder ins Eichsfeld, nach Hohengandern, wo es zu meiner Dienstzeit hervorragendes Eichsfelder Mett gab.
Die A7 war vor Witzenhausen gesperrt und die Umleitung wollte ich mir nicht wirklich antun.
Also Arenshausen runter, auf nach Hohengandern zur Tankstelle.
Dort stand mein Bett/Fahrerhaus, dann exakt auf dem K2 des ehemaligen GSZ.
Natürlich, morgens beim Verlassen, wurde sich abgemeldet und die Spurensicherheit widerhergestellt. :-D

Verloren ist der Tag, an dem man nicht gelacht hat.


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07.07.2018 20:06
avatar  ( gelöscht )
#11
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( gelöscht )

Ich will mal ein bisschen klugscheissen. Eichsfelder Mett würde im Eichsfeld kein Mensch sagen.
Eichsfelder Gehacktes heisst es hier


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08.07.2018 08:51
#12
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Nicht nur dort. Auch in Leipzig heißt das Gehacktes.

Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)


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08.07.2018 16:12
#13
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Egal ob Eichsfelder Mett, Thüringer Mett oder Gehacktes, Hauptsache Buletten.

Jibb ma een Brühpulla mit Schrippe! (Eine Bockwurst mit Brötchen, bitte! )

"Durch Anerkennung und
Aufmunterung kann man in einem
Menschen die besten Kräfte mobiliesieren"

(Charles M. Schwab, amerikanischer Industrieller 1862-1939)

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08.07.2018 22:18
avatar  mibau83
#14
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@Niederlausitzer , zum thema gehacktes hätte ich speziell für dich was aus dem bereich deiner rechten nachbarkompanie.



gruß aus dem sumbarcher land


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10.07.2018 15:02 (zuletzt bearbeitet: 10.07.2018 15:03)
#15
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Zitat von mibau83 im Beitrag #14
@Niederlausitzer , zum thema gehacktes hätte ich speziell für dich was aus dem bereich deiner rechten nachbarkompanie.



gruß aus dem sumbarcher land


Danke für das Video vom Haaneschdaffer Lied @mibau83,
ich finde diesen Dialekt herrlich, hatte aber auch 6 Minuten Schwerstarbeit zu leisten, um das meiste zu verstehen.

Viele Grüße ins Sumbarcher Land

"Durch Anerkennung und
Aufmunterung kann man in einem
Menschen die besten Kräfte mobiliesieren"

(Charles M. Schwab, amerikanischer Industrieller 1862-1939)

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