Interzonenzüge zwischen der DDR und der BRD

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02.10.2009 15:39
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#31
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Zitat von FSK-Veteran

Aber ich bilde mir ein, deswegen ein bißchen mitreden zu können....




Bestätigt


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02.10.2009 15:41
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#32
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Zitat von sentry

Zitat von wosch
Danke Dir Sentry, daß Du zumindestens bemerkt hattest, was ich aussagen wollte.



Weisst Du, der Scherge mit der "falschen" Uniformfarbe war ein ganz normaler wehrpflichtiger Soldat, der zu einer GÜSt-Sicherungskompanie eingezogen wurde. Er konnte sich weder seine Uniform noch seine Tätigkeit in diesem Zeitraum wirklich aussuchen. Hinzu kam, dass die Idee, ihm diese Uniform anzuziehen, nicht daher rührte, dass man die Reisenden mit einem junta- oder SS-ähnlich gekleideten Soldaten einschüchtern wollte, sondern weil man die Resienden eben nicht mit Soldaten in Kampfanzügen einschüchtern wollte. Also hat man SiK-SOldaten zwar mit der vollen Bewaffnung, aber eben mit Schlips und Kragen und Schirmmütze auf Grenzdienst geschickt, in der Hoffnung, dass sie an der GÜSt, also in der Öffentlichkleit nicht so martialisch wirken.
Interessanterweise scheint aber dank der Ideenarmut ostdeutscher Uniformdesigner so eine Stiefelhose mehr abzuschrecken als ein 30-schüssiges, automatisches Sturmgewehr russischer Bauart.
Mal abgesehen davon weiß ich, dass der Posten da oben unter dem Dach, 8 Stunden auf einem Metallsteg, ständig im Blick von Reisenden und Vorgesetzten, kaum ein unbeobachteter Moment, bloß jetzt nicht pinkeln müssen, nicht wirklich ein Zuckerschlecken für die Soldaten war.

Wie auch immer, Berliner Grenzer kennen das Wort "grüne SS". Sie haben es auch von den eigenen Landsleuten gelegentlich hören müssen. Ich denke, die haben gelernt damit umzugehen.
Warum setze ich mich so für die ein? Weil ich auch SiK-Soldat war und ein Jahr lang regelmäßig diese Uniform anhatte. Ich kann mich gut in diese Soldaten 'reinversetzen...

Wie immer vorbeugend: Das System will ich damit nicht verteidigen, kein Zweifel, das war pervers. Ich dachte bloß über den Menschen hinter der Uniform nach...




..............................................................................................

Hallo sentry!

Es tut mir leid, wenn Du die Schilderung meines Eindruckes über den Bahnhof Friedrichsstraße in den "falschen Hals" bekommen hast. Ich bin mir dessen voll bewußt, daß auch der größte Teil der "grünen Männchen" auch nur dort gestanden hatte, weil man sie dahin befohlen hatte und Du kannst mir glauben, ich bin der Letzte, der auf diese, Deine ehemaligen Kameraden, mit irgend einer Form von Verachtung auf sie herabblicken würde und es ist auch nicht meine Absicht gewesen, ihnen eine Schuld an dem ganzen Desaster anzudichten. Sentry, wie Du meinem Profil entnehmen kannst, bin ich so weit von der Fahne auch nicht weg gewesen, hatte nur das Glück, daß ich mich früh genug entziehen konnte. Das mein Eindruck im Bhf. Friedrichstraße so rüber gekommen war, wie ich geschrieben hatte, ist aber eine Tatsache, wie gesagt mein persönlicher Eindruck. Also es richtet sich nicht gegen Euch Ehemaligendie die "Drecksarbeit" machen mußten, sondern meine Kritik richtet sich gegen das System. Ich würde mich freuen, wenn Du das so zur Kenntnis nehmen würdest und verbleibe mit einem schönen Gruß aus Kassel.
wosch


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02.10.2009 15:43
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#33
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Zitat von FSK-Veteran
Lieber josy95:
Sieh es mir nach!
Genauso, wie die West-Berliner zu allem, was ne "Ost"-Uniform anhatte "VoPo" gesagt haben, waren für viele diese roten russischen Ungetüme die "Taiga-Trommeln"...




Na klar!


josy95

Günter Schabowski hatte es in seiner legendären Pressekonferenz am 09.11.1989 wahrlich nicht leicht und vor allem keine Zeit, den genauen Zeitpunkt der Einführung der neuen DDR- Reisegesetze bei Krenz oder im SED- Politbüro zu hinterfragen.
Jeder kennt das Ergebnis.
Politiker von heute haben den Vorteil, nicht unter Zeitdruck zu stehen wie einst Schaboweski und das Politbüro der SED.
Und bevor sie in die Öffentlichkeit gehen, nocheinmal die Lobbyisten zu fragen, die ihnen die Gesetze geschrieben haben ...


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02.10.2009 16:03
avatar  sentry
#34
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Zitat von wosch
Ich würde mich freuen, wenn Du das so zur Kenntnis nehmen würdest...



zur Kenntnis genommen

und akzeptiert.

Ich verstehe durchaus, das man als Reisender nicht unbedingt Mitgefühl für die Grenzer entwickeln konnte...normal.

Schönet Wochenende in allen Himmelsrichtungen


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02.10.2009 19:38
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#35
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Zitat von josy95

Zitat von FSK-Veteran

@josy95:
Zu meiner Zeit war fasst ausschließlich die "Taiga-Trommel" im Einsatz. Das war dieses russische Dieselmonster, daß die Viadukte der Berliner Stadtbahnstrecke sanierungsreif geschädigt hat...


[snip]
Die Lokomotiven, die Du meinst, war die (modernere) Nachfolgeversion BR 132, V-max 120 (140) km/h und elektrische Zugheizeinrichtung/ Elektroenergieversorguung. Hatte auch einen 16- Zylinder Viertakt- Dieselmotor mit wesentlich höherer Leistung. Nachteil: Schlecht abgefederte Achsen in dreiachsigen Drehgestellen (davon die Brückenschäden), sehr lauter Turbo- Lader (das berühmte Pfeifen/ Heulen von den Dingern) und hoher Motorölverbrauch, also nicht unbedingt ein "russischer Umweltaktivist". Wenn die losfuhren, da sah die Abgasfahne manchmal schlimmer als bei einer Dampflok aus...



Auch "Ludmilla" oder "Staubsauger" genannt...
-Th


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04.10.2009 14:29
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#36
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Zitat von CaptnDelta

Zitat von josy95

Zitat von FSK-Veteran

@josy95:
Zu meiner Zeit war fasst ausschließlich die "Taiga-Trommel" im Einsatz. Das war dieses russische Dieselmonster, daß die Viadukte der Berliner Stadtbahnstrecke sanierungsreif geschädigt hat...


[snip]
Die Lokomotiven, die Du meinst, war die (modernere) Nachfolgeversion BR 132, V-max 120 (140) km/h und elektrische Zugheizeinrichtung/ Elektroenergieversorguung. Hatte auch einen 16- Zylinder Viertakt- Dieselmotor mit wesentlich höherer Leistung. Nachteil: Schlecht abgefederte Achsen in dreiachsigen Drehgestellen (davon die Brückenschäden), sehr lauter Turbo- Lader (das berühmte Pfeifen/ Heulen von den Dingern) und hoher Motorölverbrauch, also nicht unbedingt ein "russischer Umweltaktivist". Wenn die losfuhren, da sah die Abgasfahne manchmal schlimmer als bei einer Dampflok aus...



Auch "Ludmilla" oder "Staubsauger" genannt...
-Th




Hallo mein lieber Capt`n!

Die Dinger waren schon ein Fall für sich...!
Aber robust, bedienungsfreundlich und leistungsstark ohne Ende. Die hat die damalige Bundesbahn und auch andere europäische Bahnverwaltungen nach der Wende aus Überbeständen der Reichsbahn mit Kußhand genommen. Sind auch heute noch allerorts, zwar in wesentlich geminderter Stückzahl anzutreffen.

Haben aber eine zweite "Eindeutschung" erfahren, d. h. man hat die teilweise (abenteuerliche) russische Technik ausgetauscht und modernisiert.
Den Begriff "Eindeutschen" gab es schon zu DDR- Zeiten. Angeliefert wurden die Maschinen direkt aus der dam. UdSSR über das für die Abnahme damalig zuständige RAW (Reichsbahnausbesserungswerk) Dessau, was hierfür direkt der HV (Hauptverwaltung - gab es bei der Reichsbahn auch!) Maschinenwirtschaft unterstand.
Hier fand eine Vorabnahme statt, diverse Technik (vornehmlich im elektronischen Bereich) wurde sofort ausgetauscht und dann wurden die Abnahme- und Probefahrten unter Teilnahme der sowjetischen Vertreter der Lokomotivbaufirma in Woroschilowgrad durchgeführt. Die Loks hatten ja an den Seitenwänden ein absolut geiles Lokschild (Nummer), in Gußausführung mit dem sowjetischen Staatssymbol und dem Firmennamen.
Wir hatten bei der DR (Harzquerbahn) einen Abteilungsleiter, der hat diese Abnahmen jahrelang mit vorgenommen. Der erzählte oft, das es da mit den "sowjetischen Freunden" sehr oft Probleme gab hinsichtlich gewisser Garantieleistungen und Mängel. Manche Lokomotiven standen monatelang, bis auf dem diplomatischem Weg die Mängelbeseitigung und Abnahme vollzogen werden konnte... Jeder, der die russische Mentalität kennt, weiß wovon ich rede/ schreibe!

Eine Maschine hatten die mal zur Abnahme, da hat der Kühlkreislauf ständig kollabiert, sprich nach kurzer Lastfahrt gekocht. Nach ewigem Suchen hat man die Ursache gefunden, im Kühlwasserkreislauf waren an verschiedenen, schlecht zu lokalisierenden Stellen sttatt Rohr Rundeisen eingebaut...! Hundertprozent Sabotage schon beim Hersteller...!
Hat es dann noch öfter mal gegeben, man war mittlerweile aber "sensibilisiert"...!

Von diesem Loktyp sind über 600 Stück an die damalige DDR- Reichsbahn ausgeliefert wurden.

josy95

Günter Schabowski hatte es in seiner legendären Pressekonferenz am 09.11.1989 wahrlich nicht leicht und vor allem keine Zeit, den genauen Zeitpunkt der Einführung der neuen DDR- Reisegesetze bei Krenz oder im SED- Politbüro zu hinterfragen.
Jeder kennt das Ergebnis.
Politiker von heute haben den Vorteil, nicht unter Zeitdruck zu stehen wie einst Schaboweski und das Politbüro der SED.
Und bevor sie in die Öffentlichkeit gehen, nocheinmal die Lobbyisten zu fragen, die ihnen die Gesetze geschrieben haben ...


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04.10.2009 14:31
avatar  josy95
#37
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Hallo Angelo,

super Tip auf das Video, was Du eingestellt hast!

Besten Dank!

Werd mir das Teil alsbald "ordern", diese Thema interessiert mich brennend!

josy95

Günter Schabowski hatte es in seiner legendären Pressekonferenz am 09.11.1989 wahrlich nicht leicht und vor allem keine Zeit, den genauen Zeitpunkt der Einführung der neuen DDR- Reisegesetze bei Krenz oder im SED- Politbüro zu hinterfragen.
Jeder kennt das Ergebnis.
Politiker von heute haben den Vorteil, nicht unter Zeitdruck zu stehen wie einst Schaboweski und das Politbüro der SED.
Und bevor sie in die Öffentlichkeit gehen, nocheinmal die Lobbyisten zu fragen, die ihnen die Gesetze geschrieben haben ...


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04.10.2009 15:25
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#38
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Super !!!!

Da ist mein alter Posten Punkt zu sehen!

Zweedorf Bahnlinie

Strecke Berlin-Hamburg


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04.10.2009 17:36 (zuletzt bearbeitet: 04.10.2009 17:37)
avatar  Grete85
#39
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Hallo zusammen,
ich wollte nochmal was zu den Interzonenzügen was los werden.Als ich in Berlin als Zugführer bei der Reichsbahn gearbeitet habe,durfte ich in Bln-Rummelsburg auch diese Züge vorbereiten.Das heißt Wagenliste und Bremszettel erstellen.Während ich den Zug nach Bhf.Zoologischer Garten "aufgeschrieben"hab, war die Trapo vor Ort(mit Wau-wau)und hat Lok(Baureihe 132)und Wagenzug abgesucht.Der Lokführer mußte von der Lok runter und alle Klappen außerhalb öffnen und beiseite treten.Nach dem alles inspiziert war, konnte er alles wieder verschließen.Als ich meine Unterlagen dem Lokführer übergeben hab,kamen ein 6-7 Mann Trupp von der Trapo und sind in den Zug gestiegen. Der Lokführer sagte mir, das die jetzt die Türen von innen mit Ketten sichern.Der Trupp wird dann in Friedrichstraße abgelöst und zwischen Friedrichstraße und Zoo wurden die Ketten wieder entfernt.Was fürn Aufwand.

Gruß Grete

--------------------------------------------------
Geschichte ist nichts anderes
als die Unfallchronik der Menschheit.

Chales Talleyrand,französicher
Staatsmann (1754-1838)
--------------------------------------------------
Gedient von Frühjahr 1982 bis Frühjahr 1985 beim
VEB Landesverteidigung, Betriebsteil Grenzsicherung Rhön

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04.10.2009 17:51
avatar  icke46
#40
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Zitat von Grete85

Der Trupp wird dann in Friedrichstraße abgelöst und zwischen Friedrichstraße und Zoo wurden die Ketten wieder entfernt.Was fürn Aufwand.

Gruß Grete



Hallo, Grete,

der oben zitierte Punkt kann so nicht ganz stimmen. Ich bin oft genug von Friedrichstraße aus mit dem Interzonenzug Richtung Helmstedt gefahren. Da wäre wohl in Friedrichstraße kein Reinkommen gewesen, wenn die Türen durch Ketten gesichert wären. Wenn schon, müssten diese Ketten in Friedrichstraße entfernt worden sein, was auch teilweise die Wartezeit vor dem Einsteigen erklären würde.

Gruss

icke


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04.10.2009 17:54
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#41
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( gelöscht )

Zitat von Grete85
Hallo zusammen,
ich wollte nochmal was zu den Interzonenzügen was los werden.Als ich in Berlin als Zugführer bei der Reichsbahn gearbeitet habe,durfte ich in Bln-Rummelsburg auch diese Züge vorbereiten.Das heißt Wagenliste und Bremszettel erstellen.Während ich den Zug nach Bhf.Zoologischer Garten "aufgeschrieben"hab, war die Trapo vor Ort(mit Wau-wau)und hat Lok(Baureihe 132)und Wagenzug abgesucht.Der Lokführer mußte von der Lok runter und alle Klappen außerhalb öffnen und beiseite treten.Nach dem alles inspiziert war, konnte er alles wieder verschließen.Als ich meine Unterlagen dem Lokführer übergeben hab,kamen ein 6-7 Mann Trupp von der Trapo und sind in den Zug gestiegen. Der Lokführer sagte mir, das die jetzt die Türen von innen mit Ketten sichern.Der Trupp wird dann in Friedrichstraße abgelöst und zwischen Friedrichstraße und Zoo wurden die Ketten wieder entfernt.Was fürn Aufwand.

Gruß Grete



Hallo Grete,
unser User FSK hat ja schon fast ein Drehbuch geschrieben, was so auf dem Bahnhof Friedrichstr. ablief, ich selbst hab mir das auf diesem Bahnhof auch nur einmal angetan, einfach nur aus dem Grund einen Sitzplatz zu ergattern. Nun muß ich von Dir lesen die Türen waren mit Ketten gesichert, na wie bin ich dann Friedrichstr. eingestiegen ? Nun meine nächste Frage wer hat die Ketten bis Bahnhof Zoo entfernt ?
Etwa Du ?, oder die Trapo ?, sind die dann bis Zoo mitgefahren ? Wäre eine Möglichkeit, denn schon 1962 ist eine halbe Ostberliner-Oberschulklasse kurz hinter dem Bahnhof Friedrichstr. auf den Zug aufgesprungen und bis Zoo kostenlos in den Westen mitgefahren. Gab es auch schon als Film,
Gruß von einem älteren Berliner


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04.10.2009 18:04
#42
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Zitat von dein1945
Wäre eine Möglichkeit, denn schon 1962 ist eine halbe Ostberliner-Oberschulklasse kurz hinter dem Bahnhof Friedrichstr. auf den Zug aufgesprungen und bis Zoo kostenlos in den Westen mitgefahren. Gab es auch schon als Film,
Gruß von einem älteren Berliner


Hallo Dein,

das müssen aber kleine Schulklassen gewesen sein damals.

Gruß
Stefan

Alles wird gut!


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04.10.2009 18:18 (zuletzt bearbeitet: 04.10.2009 18:19)
avatar  Grete85
#43
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Gruß Grete[/quote]

Hallo Grete,
unser User FSK hat ja schon fast ein Drehbuch geschrieben, was so auf dem Bahnhof Friedrichstr. ablief, ich selbst hab mir das auf diesem Bahnhof auch nur einmal angetan, einfach nur aus dem Grund einen Sitzplatz zu ergattern. Nun muß ich von Dir lesen die Türen waren mit Ketten gesichert, na wie bin ich dann Friedrichstr. eingestiegen ? Nun meine nächste Frage wer hat die Ketten bis Bahnhof Zoo entfernt ?
Etwa Du ?, oder die Trapo ?, sind die dann bis Zoo mitgefahren ? Wäre eine Möglichkeit, denn schon 1962 ist eine halbe Ostberliner-Oberschulklasse kurz hinter dem Bahnhof Friedrichstr. auf den Zug aufgesprungen und bis Zoo kostenlos in den Westen mitgefahren. Gab es auch schon als Film,
Gruß von einem älteren Berliner[/quote]
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Hallo dein 1945,

nein, ich bin nicht mitgefahren.(ich war nicht bestätigt!)Da war dann die Reichsbahn außenvor.Ich hab ihn nur betrieblich vorbereitet.Der Zug ist als Leerreisezug bis Bhf.Zoo gefahren, nur mit Trapo an Bord und hat erst im Bhf.Zoo ein gesetzt.Ich kann nur das 1988-89 berichten.Wie das vorher abgegangen ist entzieht sich meiner Kenntnis.Es gab auch Züge,die Bhf.Zoo angefangen haben und als Kurswagen nach Bln-Lichtenberg wieder zurück kammen. Um dann nach Kopenhagen über Warnemünde zufahren.

Gruß Grete

--------------------------------------------------
Geschichte ist nichts anderes
als die Unfallchronik der Menschheit.

Chales Talleyrand,französicher
Staatsmann (1754-1838)
--------------------------------------------------
Gedient von Frühjahr 1982 bis Frühjahr 1985 beim
VEB Landesverteidigung, Betriebsteil Grenzsicherung Rhön

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04.10.2009 18:25
#44
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Zitat von Grete85

Hallo dein 1945,

nein, ich bin nicht mitgefahren.(ich war nicht bestätigt!)Da war dann die Reichsbahn außenvor.Ich hab ihn nur betrieblich vorbereitet.Der Zug ist als Leerreisezug bis Bhf.Zoo gefahren, nur mit Trapo an Bord und hat erst im Bhf.Zoo ein gesetzt.Ich kann nur das 1988-89 berichten.Wie das vorher abgegangen ist entzieht sich meiner Kenntnis.Es gab auch Züge,die Bhf.Zoo angefangen haben und als Kurswagen nach Bln-Lichtenberg wieder zurück kammen. Um dann nach Kopenhagen über Warnemünde zufahren.

Gruß Grete


Hallo Grete,

das macht Sinn. Wenn ich mich richtig erinnere kam der Zug nach Frankfurt/Main im Mai 1988 leer am Bahnfof Zoo an. In diesem Leerzug die Türen mit Ketten zu sichern macht dann wiederum Sinn. Die Trapo hat sich dann wahrscheinlich im Zug/Lok bis nach Griebbitzsee versteckt und ist dort ausgestiegen. Ich werde das mal genauer recherchieren. Die Hinfahrt am 2. Mai 1988 konnte mir ein Insider bis ins Detail auftröseln.

Gruß
Stefan

Alles wird gut!


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04.10.2009 18:31
avatar  Grete85
#45
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Hallo Stefan,
vorallem, weil die (Ost)Trapo in Friedrichstraße abgestiegen und die(West)Trapo auf.Die hatten ja Reichsbahn Uniform mit dem Aufnäher"Transportpolizei" oder so ähnlich an.Deshalb waren die auch so schwer zu unterscheiden.

Gruß Grete

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