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#1

Der Adel ist zurück...

in Themen vom Tage 07.06.2018 17:21
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Eigentlich könnte man auch in die Überschrift schreiben: Adel damals und heute, also im Laufe der Geschichte. Wobei ich erst lange gezögert habe hier dieses Thema zu eröffnen. Es soll ein wenig das Städtethema entlasten. Hier kann wenn gewollt über all die Burgen, Schlösser, Herrenhäuser diskutiert werden, ob sie nun noch stehen oder dem Klassenkampf zum Opfer gefallen sind. Auch ist hier Platz für die Menschen, welche damals diese Bauten errichten liesen und errichtet haben.

Der Adel ist zurück. Ein Beitrag aus http://www.pnn.de/potsdam-kultur/705386/


Zitat:
„Achjottachjott – der junge Herr“, soll die Gastwirtstochter Trudchen Wilke ausgerufen haben, als Friedrich-Carl von Ribbeck zu DDR-Zeiten sein Heimatdorf wieder besuchen durfte, dabei Herrenhaus und Birnbaum ausgiebig betrachtete. Erinnerungen wurden auch bei Trudchen Wilke wach, an die Zeit, als der Nazigegner Hans von Ribbeck von den Braunen verhaftet und schließlich ermordet wurde, als Anfang der 40er Jahre das Schloss durch eine Dienststelle der IG Farben sowie einer Luftwaffeneinheit der Wehrmacht besetzt und das Schloss zu DDR-Zeiten in ein Pflegeheim umgewandelt wurde.

Es vergingen mehr als 50 Jahre, bis die Familie derer „von Ribbeck auf Ribbeck“ wieder ins Brandenburgische ziehen konnte, nicht ins angestammte Schloss, sondern in ein neu gebautes Haus. Eine Rückübertragung wurde richterlich abgelehnt, dafür setzte man eine Entschädigungssumme fest. Friedrich-Carl von Ribbeck ist alles andere als ein feudaler Herr, der herablassend auf die Bewohner schaut. Aus dem „jungen Herrn“ ist aber längst ein gestandener Ribbecker geworden, der sich mit seiner Familie in das Dorfleben integriert. Aus Birnensaft produziert er hier nun feine Edelbrände und Essig.

Die bei Kriegsende Richtung Westen geflohenen Mitglieder der großen Häuser der Mark Brandenburg wie die Lynars, Hardenbergs, Arnims oder die Marwitzens kehrten nach der politischen Wende 1990 wieder in ihre Heimat zurück. Sie kamen nicht als Raubritter. Was bei dieser märkisch-adligen Renaissance deutlich wurde, war kein Preußen, ein auf Militär und Disziplin gegründeter Machtstaat, der den Adel in seinen Dienst nahm, sondern eine von den Vorfahren in Jahrhunderten geprägte Kulturlandschaft, die sich aus Heimatliebe und Familiensinn wiederherstellte.

Das einst im Zuge der Bodenreform von den sowjetischen Besatzern kassierte und in Bauernhand gelegte Land blieb 1990 von der Rückübertragung ausgeschlossen. Das Bundesverfassungsgericht bestätigte diesen Rechtszustand. Ein Wiedererwerbsrecht wird ihnen aber seitdem eingeräumt – sie dürfen ihren alten Familienbesitz zurückkaufen. Die rückkehrenden Adligen kamen nicht als Herrschaften, sondern zumeist als Unternehmer, die vor allem in der neuen ökologischen Landwirtschaft erfolgreich wurden. Auf ihren Schollen haben so manche für ein kleines Wirtschaftswunder gesorgt, nachdem sie auch misstrauisch empfangen wurden und sich tapfer durch Bauschutt und Bürokratie schaufelten. Sie gaben nicht auf, denn Heimat verpflichtet.

Dazu gehört auch die Familie von der Marwitz in Friedersdorf in Märkisch-Oderland. Zunächst mussten sich der Landwirt Hans-Georg von der Marwitz und seine Frau Dorothee 1990 für neun Monate in einem Wohnwagen einrichten, da sie nirgends eine Wohnung fanden. Doch sie setzten alles daran, das Kavalierhaus zu sanieren und zu restaurieren. Im Herbst 1991 zog die Familie, die zuvor im Allgäu wohnte, nach und nach in ihr neues Zuhause ein. In Friedersdorf wurde auf rund 800 gekauften und gepachteten Hektar Land ein gut florierender Landwirtschaftsbetrieb aufgebaut...]

...


Mein Erzgebirge,
hoch über dunklen Schächten lauscht deiner Halden wilde Einsamkeit.
Still raunen sie von guten Himmelsmächten,
von Berggeschrei aus längst vergangener Zeit.
(Edwin Bauersachs)
Fred.S., Kontrollstreife, bürger der ddr und Sperrbrecher haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#2

RE: Der Adel ist zurück...

in Themen vom Tage 07.06.2018 18:26
von Heckenhaus | 8.281 Beiträge | 15604 Punkte
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Oft kommt nicht der Adel zurück, sondern neue Eigentümer kümmern sich um den beginnenden oder bereits fortgeschrittenen Verfall.
Beispiele sind das Schloß Lanke bei Berlin
https://schlosslanke.de/
Schloß Neuhardenberg (zeitweilig Marxwalde)
https://www.schlossneuhardenberg.de/
oder viele andere Objekte, die mehr oder weniger genutzt wurden oder eben verfielen. Einige erwachten inzwischen zu neuem Leben.
In der Umgebung Berlins wird man überall fündig, in Prötzel, Meseberg, Gusow, Rheinsberg, Fürstenberg, Wulkow, Reichenow,
Werneuchen und anderswo. Manches wurde provisorisch und zeitweise als Wohnraum, Kindergarten, Krankenhaus oder Gemeinde-
vertretung genutzt, besser wurde die Bausubstanz dadurch nie.

P.S. Im Schloß, bzw damals Krankenhaus Lanke war mitte der 80-er Jahre eine öffentliche Gaststätte mit vorhanden, o.m.G.


.
.

.
bürger der ddr hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 07.06.2018 18:30 | nach oben springen

#3

RE: Der Adel ist zurück...

in Themen vom Tage 07.06.2018 18:42
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Die Schweden haben mal nachgerechnet und kamen zu dem Ergebnis, daß ihr Königshaus zwar viel kostet, aber dem Land noch mehr einbringt (Quelle: TV-Beitrag).
In Britannien dürfte das nicht anders sein.

Nur so ein Gedanke, ganz unverkrampft:
Eine strikte Reformierung der Monarchie wäre bei uns vielleicht besser gewesen, als die Abschaffung.
Dafür hätten wir uns das heutige Amt des Bundespräsidenten ersparen können, das nicht viel hermacht an Repräsentanz (von "Folklore und damit Tourismus ganz zu schweigen).
Einen Kaiser hat nur noch Japan. Unserer wäre sicherlich volkstümlicher.


Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)


Sperrbrecher hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 07.06.2018 18:57 | nach oben springen

#4

RE: Der Adel ist zurück...

in Themen vom Tage 07.06.2018 18:55
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Was für ein Schock!
Gut ist ein paar Jahre her, aber wem es interessiert

Der deutsche Adelsrechtsausschuss erklärt die Königslinie der albertinischen Wettiner, die bis 1918 Sachsen regierte, für erloschen. Einen Haus-Chef gebe es nicht mehr, Königliche Hoheit dürfe sich niemand nennen.

Zitat:
In der Hitliste der Fehltritte dürfte Sachsens Königshaus vorn liegen – zuletzt in den Zeitungen wegen Erbfolgestreits, der Herausgabe von Kunstschätzen und Volksbeschimpfung. Weshalb so manchem Sachsen diese Meldung des Deutschen Adelsrechtsausschusses gelegen kommt: Das Sächsische Königshaus ist erloschen.
...
Gut, die Familie lebt weiter, ihre Angehörigen dürfen aber nicht mehr den Titel „Königliche Hoheit“ führen. Die Nachfolge ist nicht erst seit dem Tod des Markgrafen Maria Emanuel, eines Enkels des letzten Sachsen-Königs, im Jahr 2012 auch in der Familie umstritten. Der Markgraf hatte, weil kinderlos, Prinz Alexander von Gessaphe, den Sohn seiner Schwester, adoptiert und zum offiziellen Nachfolger der Wettiner gekürt. Das aber widersprach den Prinzipien des Hauses und des Adels.
...
In der neuen Auflage des „Genealogischen Handbuchs“, das es seit 250 Jahren gibt und von Kennern „Der Gotha“ genannt wird, erscheint Prinz Alexander, der sich seit dem Tod seines Adoptivvaters „Markgraf von Meißen“ nennt, nicht. In Adelskreisen heißt das: Es gibt ihn nicht. Der Präsident des Deutschen Adelsrechtsausschusses, Henning von Kopp-Colomb, gibt sich kompromisslos: „Adoptierte werden grundsätzlich nicht in genealogische Handbücher aufgenommen.“
...
Damit aber sind die Wettiner keinesfalls erledigt. Denn es gibt den Erbvertrag aus der Leipziger Teilung von 1485. Damals teilte das Fürstenhaus sich und seine Ländereien auf in eine albertinische Linie, die fortan Sachsen regierte, und eine ernestinische Linie, die unter anderem in Thüringen ihren Sitz nahm. Bedingung: Stirbt eine Linie aus, übernimmt die andere. So scheint nach 530 Jahren nun die Stunde der Ernestiner in Sachsen gekommen. Die Zeitung „Bild“ kürte sogleich deren Oberhaupt Prinz Michael von Sachsen-Weimar-Eisenach zum neuen Chef des Hauses Wettin.

http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/...s-12884537.html

Hintergrund:
Die Wettiner sind ein über 1000 Jahre altes deutsches Ur-Adelsgeschlecht, das seinen Namen von der Stammburg Wettin (bei Halle) ableitet.
Neben den Welfen sind sie die älteste Familie, die urkundlich einwandfrei Ahnen bis um 908 nachweisen kann. Sie sind untrennbar mit der Landesgeschichte von Sachsen, Thüringen, Sachsen-Anhalt und Bayern verknüpft.
Aus ihr gingen Könige von Sachsen, Polen, Belgien, Portugal, Bulgarien und Großbritannien hervor...]

Fazit:
Die Teilung des sächsisch-thüringischen Landes, die die Brüder Herzog Albrecht und Kurfürst Ernst 1485 vollzogen haben, ist nun beendet.

Wer würde heute Sachsen regieren, wenn es noch eine Monarchie gäbe? Die SZ hatte den Gedanken bereits im Oktober 2012 zu Ende gesponnen.
https://www.sz-online.de/includes/dokumente/Wettin.pdf

...


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#5

RE: Der Adel ist zurück...

in Themen vom Tage 07.06.2018 19:03
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Zitat von Freienhagener im Beitrag #3
Die Schweden haben mal nachgerechnet und kamen zu dem Ergebnis, daß ihr Königshaus zwar viel kostet, aber dem Land noch mehr einbringt (Quelle: TV-Beitrag).
In Britannien dürfte das nicht anders sein.

Nur so ein Gedanke, ganz unverkrampft:
Eine strikte Reformierung der Monarchie wäre bei uns vielleicht besser gewesen, als die Abschaffung.
Dafür hätten wir uns das heutige Amt des Bundespräsidenten ersparen können, das nicht viel hermacht an Repräsentanz (von "Folklore und damit Tourismus ganz zu schweigen).
Einen Kaiser hat nur noch Japan. Unserer wäre sicherlich volkstümlicher.


Das müsste man mal durchrechnen, wieder einen Kaiser in Deutschland?
Den Gedanken gab es schon:
http://www.spiegel.de/panorama/gesellsch...e-a-821311.html
https://coronanachrichten.wordpress.com/...archie-braucht/

...


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#6

RE: Der Adel ist zurück...

in Themen vom Tage 07.06.2018 19:09
von furry | 4.484 Beiträge | 4708 Punkte
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Zitat von Freienhagener im Beitrag #3

Einen Kaiser hat nur noch Japan. Unserer wäre sicherlich volkstümlicher.


Ernst August von Hannover, das wäre der Richtige. Pinkelt auf der Expo an den türkischen Pavillon und verprügelt unliebsame Fotografen.


"Es gibt nur zwei Männer, denen ich vertraue: Der eine bin ich - der andere nicht Sie ... !" (Cameron Poe)
Freienhagener, Kontrollstreife und Ehli haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 07.06.2018 19:10 | nach oben springen

#7

RE: Der Adel ist zurück...

in Themen vom Tage 08.06.2018 08:55
von berlin3321 | 3.311 Beiträge | 3208 Punkte
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Und schreibt zeitweise im Landwirtschaftsforum.

MfG Berlin


Dieser Beitrag ist eine Meinungsäußerung, nicht repräsentativ, im Sinne des Art. 5 des Grundgesetzes und durch diesen gedeckt !

Ein Holder geht durch dick und dünn...


Der Holder auf dem Acker, der kleine Racker schlägt sich wirklich wacker, ...
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#8

RE: Der Adel ist zurück...

in Themen vom Tage 09.06.2018 11:33
von Rainer-Maria Rohloff | 3.925 Beiträge | 11115 Punkte
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Aus einem DDR-Geschichtsbuch, unter "Die bürgerliche revolution 1848 in Deutschland".

Zäh hielten die Junker an ihren feudalen Vorrechten fest, zum Beispiel an der Patrimonialgerichtsbarkeit, der Gutspolizei und dem Kirchpatronat. Sie versuchten, jede freiheitliche Regung der Kleinbauern und Lohnarbeiter zu verhindern. Fünfzehn Hiebe mit der Peitsche galten in Schlesien, wo vorwiegend polnische Landarbeiter und Bauern von den preußischen Junkern ausgebeutet wurden, als milde Strafe für das geringste Vergehen.

Die Landarbeiter wurden schlechter entlohnt als die Industriearbeiter. Die Nmehrzahl der Dorfbewohner, arme Bauern und landlose Tagelöhner, blieb unterdrückt, erniedrigt, elend und unwissend.
textauszug ende

Da fällt mir doch sofort ein, und zwar als gelernter DDR-Schüler, deswegen das mit der Bodenreform in der DDR. Oder wars doch anders....?


Rainer-Maria



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#9

RE: Der Adel ist zurück...

in Themen vom Tage 09.06.2018 12:14
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Zitat von Rainer-Maria Rohloff im Beitrag #8
Aus einem DDR-Geschichtsbuch, unter "Die bürgerliche revolution 1848 in Deutschland".

Zäh hielten die Junker an ihren feudalen Vorrechten fest, zum Beispiel an der Patrimonialgerichtsbarkeit, der Gutspolizei und dem Kirchpatronat. Sie versuchten, jede freiheitliche Regung der Kleinbauern und Lohnarbeiter zu verhindern. Fünfzehn Hiebe mit der Peitsche galten in Schlesien, wo vorwiegend polnische Landarbeiter und Bauern von den preußischen Junkern ausgebeutet wurden, als milde Strafe für das geringste Vergehen.

Die Landarbeiter wurden schlechter entlohnt als die Industriearbeiter. Die Nmehrzahl der Dorfbewohner, arme Bauern und landlose Tagelöhner, blieb unterdrückt, erniedrigt, elend und unwissend.
textauszug ende

Da fällt mir doch sofort ein, und zwar als gelernter DDR-Schüler, deswegen das mit der Bodenreform in der DDR. Oder wars doch anders....?


Rainer-Maria


Ach Rainer-Maria, ja im Osten Deutschlands, also in der ehemaligen DDR war der Adel Feindbild Nummer Eins. Merkt man an deinem Beitrag. Kannst du aber nichts dafür...ist eben aus einem alten DDR-Geschichtsbuch.


Patrimonialgerichtsbarkeit

Die frühere niedere Gerichtsbarkeit, die der Grundherr über seine Grundhörigen ausübte. Sie entstand im Mittelalter und beschränkte sich zunächst nur auf Streitigkeiten zwischen Herrn und Hörigem oder der Hörigen untereinander, wobei die Gerichtsbarkeit in der Regel durch einen Justitiar ausgeübt wurde, der vom Staat auf Vorschlag des Gutsherrn bestellt wurde. Wo die Hörigen in Leibeigenschaft gerieten, wurde das Patrimonialgericht für sie das allgemeine Gericht in allen Angelegenheiten. Als Privatgerichte v.a. seit der Französischen Revolution zunehmender Kritik ausgesetzt, wurden sie im Zuge der Bauernbefreiung in den meisten deutschen Ländern bis 1877 beseitigt.

Verfolgt und abgeschoben

Deportation des sächsischen Landadels 1945 nach Rügen

Von Liane Shutov

Zitat:
Einst gab es im Osten Deutschlands weitverzweigte Adelsgeschlechter. In Sachsen sind sie praktisch über Nacht verschwunden. Neueste Forschungen belegen: Der sächsische Landadel wurde 1945 nach Rügen deportiert, darunter viele Kinder.

"Alle adligen Kinder aufstehen!" hat der Lehrer gesagt. Und dann standen sie. Lange. Und hielten durch, ohne Schwäche zu zeigen. Das war Anfang Oktober 1945. Die damals 12- jährige Brigitta Gräfin von Wedel, eine geborene von Schönberg, geht mit ihrer 13-jährigen Schwester auf eine Schule im sächsischen Wurzen. Eigentlich ist der Krieg zu Ende, doch für die adlige Familie geht er weiter. Am 15.Oktober erreicht sie eine unangenehme Nachricht:

"Und da gab es einen fertigen Spruch, wie man verhaftet wurde: Waschzeug und Verpflegung für drei Tage. Und da wusste damals eigentlich jeder: Du bist verhaftet. Das hatte man uns auch gesagt."

Bereits in den Morgenstunden werden ihre Eltern, das Thammenhainer Gutsbesitzer-Ehepaar von Schönberg, mit den anderen fünf Geschwistern und beiden Großmüttern abgeholt. Sie werden nach Colditz gebracht. Dort ist eines von drei sächsischen Internierungslagern. Insgesamt werden 1.400 adlige und bürgerliche Gutsbesitzer, Pächter und Familienangehörige deportiert. Der Dresdner Historiker Matthias Donath ist einer der ersten, der diese Ereignisse recherchiert und wissenschaftlich untersucht hat:

"Die Adligen wurden 1945 von den Kommunisten, von der Sowjetmacht, die ja die Herrschaft in Lande übernommen hatte, pauschal als Faschisten hingestellt. Sie sollten ausgeschaltet werden als eine Führungsschicht. Diese Bezeichnung als Faschist ist aber völlig überzogen. Es gab natürlich Adlige, die sich für den Nationalsozialismus engagiert haben. Es gab aber genau Gegner und diese Befürworter und Gegner gab es in allen Teilen der Gesellschaft."
Nie wird einem der Internierten eine persönliche Schuld nachgewiesen.

Auf der Colditzer Gefangenenliste stehen rund 200 Namen, die Hälfte sind Kinder. Das jüngste ist das sieben Monate alte Baby der Schönbergs. Nach drei Wochen in Colditz heißt es: Fußmarsch zum Bahnhof. Sie werden in Viehwaggons gepfercht. Zwischen sieben und neun Tagen dauert die Fahrt nach Rügen. Es wird gehungert. Auf halber Strecke zerren die Chemnitzer Wachleute den Vater aus dem Waggon:

"Da haben sie ihn rausgerissen und haben den ganz wahnsinnig vor unserem Viehwagen zusammengeschlagen. Und da erinnere ich mich, dass meine Großmutter raus rief: Wir sind doch die Familie mit den vielen kleinen Kindern, wir können doch gar nicht fliehen. Das war denen ganz egal und da hat diese alte Dame angefangen zu beten."

Laut zu beten - und mit ihr der ganze Waggon.

Auf Rügen werden die Deportierten im Winter '45 sich selbst überlassen. Die einheimische Bevölkerung hilft, wo sie kann. Doch die Großmutter stirbt, wie alle, die über 70 sind, sagt Brigittas Bruder Rüdiger von Schönberg. Viele Deportierte fliehen mit Fischerbooten übers Meer. Familie von Schönberg gelingt mit gefälschten Papieren zu Fuß die Flucht über den bewachten Rügendamm. Der damals fünfjährige Rüdiger von Schönberg hat entsetzliche Schmerzen und weint bei jedem Schritt:

"Es lag nicht an der Schwäche, sondern an den Frostbeulen, das weiß ich noch. Wir hatten zum Teil keine Schuhe, das galt für Kinder wie Erwachsene. Mein Vater hatte zum Beispiel nur Fußlappen und hatte gar keine Schuhe mehr. "

Nach mehrtägiger Zugfahrt beginnt in der Dunkelheit der Silvesternacht zu Fuß die Flucht über die Zonengrenze. Vor lauter Angst weint Rüdiger nicht mehr, erinnert sich seine Schwester.

"Und auf einmal sehe ich durch das Unterholz Licht und auf einmal wurden die Erwachsenen alle ganz laut und von da drüben rief man 'Prosit Neujahr' und es ging ein Schuss hoch."

Das ist die Freiheit. Und ein völlig mittelloser Neubeginn im Westen. In den 70er-Jahren besucht Rüdiger von Schönberg erstmals wieder seit der Deportation seinen Heimatort. Der Vater ist strikt dagegen. Er hat Angst um seinen Sohn. Doch die Sehnsucht nach der Heimat ist groß. Nach der Wende kauft Rüdiger von Schönberg das enteignete Elternhaus zurück. Insgesamt leben mittlerweile rund 30 einst vertriebene Adelsfamilien wieder in Sachsen.

Quelle:
deutschlandfunk 2013

...


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#10

RE: Der Adel ist zurück...

in Themen vom Tage 09.06.2018 13:18
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Zitat von Rainer-Maria Rohloff im Beitrag #8
Da fällt mir doch sofort ein, und zwar als gelernter DDR-Schüler, deswegen das mit der Bodenreform in der DDR. Oder wars doch anders....?


Ja wenn man nur das glaubt was in den gefärbten Geschichtsbüchern stand und selber eine etwas dürftig gestrickte Denke hat, dann kann es vorkommen, dass die Schlussfolgerungen etwas neben der Realität liegen.

KS


Cambrino und Grenzläufer haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#11

RE: Der Adel ist zurück...

in Themen vom Tage 09.06.2018 13:42
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Ob Landadel, Pächter von Rittergütern, Staatsdomänen oder Großbauern, in vielen Orten haben die gut mit den Klein- und Mittelbauern zusammengearbeitet. Ausnahmen bestätigen die Regel.

In den Dörfern der jetzigen Agrargenossenschaft haben die meisten der damaligen Pächter/Eigentümer heute noch einen guten Ruf (Nachruf).

Diese Betriebe waren nicht mit den großen Gütern im Norden zu vergleichen.

Einige Nachfahren der zum Teufel gejagten sind ja zurückgekehrt und haben mit Erfolg begonnen neu zu wirtschaften.

Mir persönlich ist es egal ob jemand einen Namenszusatz hat, für mich zählt der Mensch mit seinen Charaktereigenschaften.

KS


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#12

RE: Der Adel ist zurück...

in Themen vom Tage 09.06.2018 15:07
von BRB | 70 Beiträge | 648 Punkte
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Das ist die Freiheit. Und ein völlig mittelloser Neubeginn im Westen.

Und die Entschädigungen im Westen ? Mein Mitleid mit dem Schicksal des Adels hält sich in Grenzen.

Habe aber auch sehr engagierte und fähige Köpfe dieser Klasse getroffen .
Der Spruch "Adel verpflichtet " hat was ,wenn er ernst genommen wird !


Der Berauschendste aller Weine ist die Freiheit !
Der nach Weisheit strebt oft in Trauer lebt .
Rainer-Maria Rohloff hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#13

RE: Der Adel ist zurück...

in Themen vom Tage 09.06.2018 16:05
von damals wars | 15.622 Beiträge | 11980 Punkte
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Der Blick auf "den Adel" war sehr vom selbstkritischen Buch : https://de.wikipedia.org/wiki/Adel_im_Untergang geprägt.
https://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_G...tlitz_(Diplomat) schilderte sehr offen, wie es seinem Bruder auf dem Gut erging, und dessen Umsiedlung in den Westen
Das Ziel der Bodenreform wurde von den Kommunisten offen proklamiert, auf einer "Wiedergutmachung" konnten sie im Osten nicht hoffen.


Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
Heinrich Heine: Fatal ist mir das Lumpenpack, das, um die Herzen zu rühren, den Patriotismus trägt zur Schau, mit allen seinen Geschwüren.
https://www.youtube.com/watch?v=_fh8j2mULzc
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#14

RE: Der Adel ist zurück...

in Themen vom Tage 09.06.2018 16:12
von damals wars | 15.622 Beiträge | 11980 Punkte
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Zitat von Kontrollstreife im Beitrag #10
Zitat von Rainer-Maria Rohloff im Beitrag #8
Da fällt mir doch sofort ein, und zwar als gelernter DDR-Schüler, deswegen das mit der Bodenreform in der DDR. Oder wars doch anders....?


Ja wenn man nur das glaubt was in den gefärbten Geschichtsbüchern stand und selber eine etwas dürftig gestrickte Denke hat, dann kann es vorkommen, dass die Schlussfolgerungen etwas neben der Realität liegen.

KS


Was glaubst Du den?
Sollten die Politiker ihre Wahlversprechen nicht halten?
Junkerland wurde zu Bauernland.


Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
Heinrich Heine: Fatal ist mir das Lumpenpack, das, um die Herzen zu rühren, den Patriotismus trägt zur Schau, mit allen seinen Geschwüren.
https://www.youtube.com/watch?v=_fh8j2mULzc
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#15

RE: Der Adel ist zurück...

in Themen vom Tage 09.06.2018 16:51
von damals wars | 15.622 Beiträge | 11980 Punkte
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Die Österreicher haben noch einen:


Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
Heinrich Heine: Fatal ist mir das Lumpenpack, das, um die Herzen zu rühren, den Patriotismus trägt zur Schau, mit allen seinen Geschwüren.
https://www.youtube.com/watch?v=_fh8j2mULzc
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#16

RE: Der Adel ist zurück...

in Themen vom Tage 09.06.2018 18:27
von Rainer-Maria Rohloff | 3.925 Beiträge | 11115 Punkte
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Na also Kontrollbauer in #10 so dein dieser hier:

"......und selber eine etwas dürftig gestrickte Denke hat, dann kann es vorkommen, dass die Schlussfolgerungen etwas neben der Realität liegen."
textauszug ende

Du wirst doch den Rainer nicht etwa beleidigen wollen Hobbybauer" mit den großen Kartoffeln"? Wenn ich im übrigen einen Textauszug aus einem alten DDR-Schulbuch verwende ist das gar der damaligen Geschichtsrealität so denke ich mal bei mir, ist es dazu bestimmt nicht verkehrt dargestellt.

Zumal, was mich heute immer bei Besichtigungen alter Burgen und Schlösser etwas stört ist diese liebliche Darstellung, das ähnlich der heutigen Zeit Burgbauer/Junker/Adel etc. nur ne sinngemäße Ausschreibung (Ausrufung) machte und Alle, Alle Handwerker und ihre Burschen kamen, dazu noch die Bauern und Tagelöhner und gemeinsam entstand doch das Werk, richtig gut bezahlt mit den Gulden des Bauherren?

Ehrlich Leute, ich glaube da nicht dran und das bestimmt nicht zu Unrecht....oder weil ich gar den Geschichtsunterricht in der DDR absolvieren musste.

Rainer-Maria



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#17

RE: Der Adel ist zurück...

in Themen vom Tage 09.06.2018 18:33
von Heckenhaus | 8.281 Beiträge | 15604 Punkte
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Sag mal, @Rainer-Maria Rohloff, liest du zuviel ND in deiner Nachtschicht ?


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#18

RE: Der Adel ist zurück...

in Themen vom Tage 09.06.2018 18:38
von Rainer-Maria Rohloff | 3.925 Beiträge | 11115 Punkte
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Sag mal Heckenhaus, ich werde doch jetzt nicht ähnlich unserem Hubert hier sinngemäß verissen werden, gar noch linker, vielleicht noch kommunistischer Denkweise unterstellt werden? Ich lese zum Bsp. FAZ/DIE WELT, Süddeutsche und....nicht die Bild.

Rainer-Maria....also du glaubst das doch nicht etwa auch, eben das Burgbauer damals im Mittelalter und später Alle fürstlich entlohnte?



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#19

RE: Der Adel ist zurück...

in Themen vom Tage 09.06.2018 18:40
von Freienhagener | 7.359 Beiträge | 15615 Punkte
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"Ohne Moos nix los".

Selbst Kaiser wurden festgesetzt, wenn sie nicht zahlen konnten und haben sich bei den Fuggers verschuldet, um "flüssig" zu sein.


Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)


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#20

RE: Der Adel ist zurück...

in Themen vom Tage 09.06.2018 18:43
von eisenringtheo | 10.398 Beiträge | 4625 Punkte
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Ein Königreich halte ich nur schon aufgrund der Zwistigkeiten unter den Bundesländern nicht für möglich. Die Bayern wollen keinen "Preussen" als König, die Berliner keinen Würtemberger oder Schwaben. Die Hansestädte wollen gar keinen König usw.
Ein Königreich auf Landesebene als parlamentarische Monarchie halte ich schon für möglich, zum Beispiel als "Königreich und Freistaat Bayern" oder "Deutsche kaiserliche Republik Brandenburg-Berlin". Für den Tourismus wäre das nicht schlecht.


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