Zum Thema: Integration von Flüchtlingen in Arbeit....

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03.04.2018 19:40
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#1
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Landrat Peter Heimrich sieht die Integration von Flüchtlingen in Arbeit als gescheitert...

Es mangele an sozialen Kompetenzen, wie Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit und dem Willen zu Arbeiten, so erklärt es Landrat Peter Heimrich (SPD) im Gespräch mit MDR THÜRINGEN. Der Versuch, die Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt zu integrieren, ist aus Sicht des 47-Jährigen „kein Erfolgsmodell“ und „es wird auch keins werden“.

Knapp 70 Geflüchtete hat sein kommunales Jobcenter im vergangenen Jahr in sozialversicherungspflichtige Arbeit vermittelt. In vielen weiteren Fällen sei die Integration gescheitert, eben weil die Lebensgewohnheiten der Flüchtlinge mit dem deutschen Arbeitsalltag kollidierten.

Zudem mangele es laut Heimrich oft an beruflicher Qualifikation oder gar einem Schulabschluss. In der Folge erledigten viele Flüchtlinge Hilfsarbeiten, zum Beispiel im Gastgewerbe oder in Wäschereien. Bei gerademal einem Drittel der Geflüchteten reiche das Geld aus der Anstellung, um nicht mehr auf Sozialleistungen angewiesen zu sein. Rund 550 arbeitsfähige Flüchtlinge hingegen gehen gar keiner Arbeit nach, so Heimrich.
https://www.mdr.de/thueringen/sued-thuer...smarkt-100.html

Seine Bedenken teilte er bereits im November schriftlich Angela Merkel mit. In der Antwort des Bundeskanzleramtes heißt es „Integration kann nicht von heute auf morgen gelingen, sie brauche Zeit.“ Zudem gibt es ein vielfältiges Angebot an „Sprachkursen und arbeitsmarktpolitischen Instrumenten“. In Thüringen gehört dazu das landesweite Programm zur Förderung der beruflichen Integration von Flüchtlingen und Migranten (FIF). Es entstand in Zusammenarbeit der Landesregierung mit der Industrie- und Handelskammer und den Handwerkskammern. Eine Bilanz des Projektes stellen die Vertreter heute Mittag in Erfurt vor. Laut Peter Heimrich ist der Erfolg dieser Programme aber überschaubar. Vor allem Frauen „werden von den Bildungsangeboten fern gehalten“, so der Landrat. Außerdem haben sich inzwischen Betriebe frustriert aus den bestehenden Pilotprojekten verabschiedet.

Nüchtern kommen bei diesem Thema nur die Zahlen der Bundesagentur für Arbeit daher. Laut der aktuellsten Erhebung aus August 2017 hatten rund 3.000 Geflüchtete eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung. Im Vergleich dazu sind derzeit knapp 11.000 auf Arbeitsuche. Aktuell leben 24.000 Männer, Frauen und Kinder aus Syrien, dem Irak, Afghanistan und weiteren Krisengebieten im Freistaat, so das Ministerium für Integration.

Rainer-Maria


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03.04.2018 19:51
#2
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Junge Syrer und der Arbeitsmarkt – Einblicke in Eilenburg

Schon für alle, die in Deutschland aufgewachsen sind, ist der berufliche Einstieg eine Herausforderung. Doch wie sieht es für junge Syrer aus? Dr. Fouad Rikabi vermittelte beim Eilenburger Arche-Mittwoch zwischen den Kulturen.
http://www.lvz.de/Region/Eilenburg/Junge...ke-in-Eilenburg

Zitat
Drei Jahre Ausbildung? Wozu soll das gut sein? In Deutschland gibt es das duale System, das Wissen in Theorie und Praxis zusammenführt. Es eröffnet berufliche Perspektiven und damit auch Verdienstmöglichkeiten. Doch wenn ein 18-jähriger geflüchteter Syrer seiner Familie erklärt, dass er eine dreijährige Lehrzeit für einen handwerklichen Beruf antreten will, kann es sein, dass er bei seinen Angehörigen wenig Verständnis und Anerkennung für sein Vorhaben erntet. „Was glauben Sie, wie oft ich auch per Skype überzeugen muss“, erzählte Fouad Rikabi in seinem Vortrag im Mehrgenerationenhaus Arche in Eilenburg. Der promovierte Pädagoge arbeitet bei der Kausa-Servicestelle Leipzig des Arbeit und Leben-Vereins, die sich um die Integration von Geflüchteten in den Arbeitsmarkt kümmert. Er vermittelt ständig zwischen den Kulturen. Und auch bei diesem Abend im Mehrgenerationenhaus hatten sich sowohl Besucher eingefunden, die mit der deutschen Kultur aufgewachsen sind, als auch Gäste, die noch nicht lange hier leben.



...

Mein Erzgebirge,
hoch über dunklen Schächten lauscht deiner Halden wilde Einsamkeit.
Still raunen sie von guten Himmelsmächten,
von Berggeschrei aus längst vergangener Zeit.
(Edwin Bauersachs)


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04.04.2018 10:43
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#3
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Zitat aus #1
„Integration kann nicht von heute auf morgen gelingen, sie brauche Zeit.“ Zudem gibt es ein vielfältiges Angebot
an „Sprachkursen und arbeitsmarktpolitischen Instrumenten“

Ich wüßte ein arbeitsmarktpolitisches Programm für Unwillige : Arbeitserziehungslager.
Bloß vom Sozialsystem abbeißen, auf Jahre, ohne den Willen, jemals selbst arbeiten zu verrichten, da gibt es keine andere Lösung.


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04.04.2018 12:44
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#4
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@Heckenhaus , in diesem Fall geht um "Integration"....
Wer nicht in der Lage ist und sich auch nicht bemüßigt fühlt sich der hiesigen Lebensweise anzupassen und das insbesondere in solch grundlegenden Dingen wie die Mitheilfe bei der eigenen Versorgung durch geregelte Arbeit, der hat gar nicht den Willen bzw. die geistig kulturelle Vorraussetzung zur Integration!
Integration bedeutet sich der hiesigen Lebensweise anzupassen bzw. einzufügen. Man kann dabei auch seinen eigenen Glauben behalten, nur ist dieser PRIVATSACHE!

Und das klare Fazit, wer nicht bereit ist zur Integration - der ist hier fehl am Platz!


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04.04.2018 17:02
#5
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Zitat von Heckenhaus im Beitrag #3
Zitat aus #1

Ich wüßte ein arbeitsmarktpolitisches Programm für Unwillige : Arbeitserziehungslager.
Bloß vom Sozialsystem abbeißen, auf Jahre, ohne den Willen, jemals selbst arbeiten zu verrichten, da gibt es keine andere Lösung.


Na, das würde bestimmt etlichen Hartz4 Empfänger gefallen.........Du musst unbedingt mal diesen Vorschlag persönlich einem gewissen "Biodeutschen" Klientel vorbringen......ich hoffe, du kannst noch gut laufen...

Intellektuelle spielen Telecaster


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04.04.2018 20:15
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#6
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Zitat von Schuddelkind im Beitrag #5
Zitat von Heckenhaus im Beitrag #3
Zitat aus #1

Ich wüßte ein arbeitsmarktpolitisches Programm für Unwillige : Arbeitserziehungslager.
Bloß vom Sozialsystem abbeißen, auf Jahre, ohne den Willen, jemals selbst arbeiten zu verrichten, da gibt es keine andere Lösung.


Na, das würde bestimmt etlichen Hartz4 Empfänger gefallen.........Du musst unbedingt mal diesen Vorschlag persönlich einem gewissen "Biodeutschen" Klientel vorbringen......ich hoffe, du kannst noch gut laufen...


Sag einmal rafts Du es noch?
Ich denke nicht!
Wieder einmal werden deutsche Bürger mit Wirtschaftsflüchtlingen verglichen!


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04.04.2018 20:55
avatar  linamax
#7
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Zu Beitrag 6 Der wird es nie raffen , Hauptsache er kann hetzen .


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05.04.2018 07:54
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#8
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Heute Nacht, ein Arbeitskollege, einer der auch diesen Beitag in der LVZ aus #2 gelesen hatte:

"Doch wenn ein 18-jähriger geflüchteter Syrer seiner Familie erklärt, dass er eine dreijährige Lehrzeit für einen handwerklichen Beruf antreten will, kann es sein, dass er bei seinen Angehörigen wenig Verständnis und Anerkennung für sein Vorhaben erntet. „Was glauben Sie, wie oft ich auch per Skype überzeugen muss“, erzählte Fouad Rikabi in seinem Vortrag im Mehrgenerationenhaus Arche in Eilenburg."
textauszug ende

Der dann zum Rainer wo wir uns so drüber unterhalten hatten und es ist wirklich so, also wenn du so ne Art Vollverdiener bist beschäftigst du dich ja auch garnicht mit der Hartzer Einkommenssituation. Der Arbeitskollege zu mir: "Das ist doch ganz einfach Rainer. Nimm einen Zuwandererhaushalt so Vater, Mutter, Sohn, Tochter(Beide im Lehralter) und noch so zwei Krutschel(Kleinkinder) dazu.

"Wenn jetzt Sohn/Tochter ne Lehre beginnen wird deren monatliches Lehrgeld auf den Gesamtbetrag des Hartzer-Haushalt angerechnet und schon bekommen Vatern, Mutter weniger bares raus. Und gut, die könnten jetzt drauf bestehen, das die Kinder ihr Lehrgeld mit in den Topf werfen nur da wird es wohl Streit geben, weil die Jungen...auch bissel leben wollen(jugendliche Ansprüche einfach)

Deswegen mauern die Alten(Eltern). Es sind also nicht die Jungen, denn die sind willig, die wollen was lernen sondern die Integrationsbremse sind die Älteren. So einfach ist das in deren Familienclan."

Rainer-Maria.......und Bingo, da öffnete bei mir das Fenster de Erkenntnis, die Bremse sind die Alten, nicht die Jungen.Die habe ich wohl bis jetzt immer falsch eingeschätzt.

Und einen guten Tag allen ins Forum


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05.04.2018 10:25 (zuletzt bearbeitet: 05.04.2018 10:26)
#9
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Sicherlich von Fall zu Fall die Jungen und die Alten - wenn man den generellen "Lerneifer" schon in der Schule betrachtet: Disziplin und Unterordnung funktionieren scheinbar nur innerhalb des Familienclans.

Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)


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05.04.2018 10:35
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Ich sehe da ganz klare Schranken auch in der kulturellen Entwicklung. Wenn ein Kind der "Schutzsuchenden" eine weibliche Lehrkraft ablehnt und beschimpft, andere Schüler mit dem verhaßten Glauben beleidigt und bedroht (solche Fälle können gerne im Netz nachgelesen werden, zuletzt der Skandakl an der berliner Schule), da fehlt doch schon für die nächste Generation der Wille und das Wissen sich einen beruflichen Werdegang zu sichern.


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05.04.2018 12:17
avatar  TOMMI
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Zunächst ersteinmal ist es doch ein Widerspruch in sich, von "Integration von Flüchtlingen" zu reden. Flüchtlinge sind zeitlich begrenzt da, solange eine für sie bestehende Gefahr vorrüber ist. Integriert werden müssen Einwanderer, zum einen, um ihnen eine Teilhabe an der Gesellschaft zu ermöglichen, zum anderen, um Parallelgesellschaften zu vermeiden. Soweit die Theorie, wie sieht es mit der Praxis aus? Geschieht die Vermengung der Begriffe "Flüchtlinge" und "Einwanderer" absichtlich oder aus mangelnder Sorgfalt in der Benutzung unserer Sprache? Wenn ich lese, dass jemand und dessen Famile über Skype verbunden sind, so lässt dies doch denken. Bei dieser technischen Ausstattung lässt sich doch auf ein gewisses Lebensniveau schließen. Zudem, wenn tatsächlich jemand vor Gefahr für Leib und Leben flüchtet, der hat keine ruhige Minute, wenn er an seine Familie denkt. Also, wer lässt seine Familie in höchster Gefahr zurück? Aber diese Themen hatten wir schon oft genug durchgekaut. Wie die Öffentlichkeit verarscht wird, ist mehr als offensichtlich. Zurück zum Thema: In unserer Firma arbeitet ein Subunternehmen, welches Abfälle von Maschinen entsorgt, für den Nachschub der Maschinen mit Betriebsstoffen sorgt, etc. Mit ideser Firma arbeitete ein junger Afghane bei uns. Ein netter Kerl, man konnte sich gut mit ihm unterhalten, er konnte gut deutsch. Fachliche kenntnisse in seiner Arbeit hatte gute, gab es Probleme, erledigte er diese im Handumdrehen. Eines Tages war er nicht mehr da. Fragte man nach ihm, kam zur Antwort, er kam mit der regelmäßigen Arbeit an sich nicht klar. Was soll man dazu sagen? Ein junges Leben, welches seine Chancen weg wirft. Anderenfalls wird über Leute berichtet, die sich mit viel Fleiß Existenzen aufbauen, somit ihre Integrationsfähigkeit beweisen und denen von der Bürokratie das Leben schwer gemacht wird.
Übrigens: Ich bin durchaus dafür, Flüchtlingen eine Berufsausbildung anzubieten, als eine Art Entwicklungshilfe. Mit dem erworbenen KnowHow können die Leute später am Wiederaufbau ihres Landes mitarbeiten und das Leben dort lebenswert machen.

EK 88/I
GR4 / 5.GK (Teistungen)


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05.04.2018 12:30
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@TOMMI , gute und richtige Gedanken!

Ja, wir werden verarscht, was hier geschieht ist eine getarnte "Einwanderung". Es ist in keinem Fall bei anerkannten Flüchtlingen die Rede das nach Wegfall des Fluchtgrundes zwingend eine Rückreise ansteht.
Ich hätte auch nichts gegen eine Ausbildung hier im Land. Nur schaffen wir da wieder einen Anreiz für junge Männer nach Deutschland zu kommen?
3 Jahre eine gute Ausbildung und Vergütung, das ist doch evtl. für manche auch ein Anreiz. Und wie oft wird die Ausbildung abgebrochen?
Geld und Lehrplätze in den Sand gesetzt?

Ich bin eher für die Errichtung von Ausbildungszentren vor Ort, in ihrem Milieu in ihrem Umwelt müssen die lernen "etwas zu lernen".
Auch wenn diese Maßnahmen evtl. nicht greifen, so haben wir wenigstens keine Signale gesendet "kommt in das gelobte Land".


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05.04.2018 13:05 (zuletzt bearbeitet: 05.04.2018 13:09)
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Zitat von linamax im Beitrag #7
Zu Beitrag 6 Der wird es nie raffen , Hauptsache er kann hetzen .

Wie sagt da der Pfälzer....Dummbeutel.......aber was soll man von Ihm anders erwarten als immer mal als Troll
zu erscheinen.

________________________________________________________________________________________________________________
Jene, die ihre Schwerter zu Pflugscharen schmiedeten, pflügen heute für diejenigen die ihre Schwerter behielten.


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05.04.2018 13:47 (zuletzt bearbeitet: 05.04.2018 13:48)
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#14
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"Zu Beitrag 6 Der wird es nie raffen , Hauptsache er kann hetzen ."
Beim Beitrag # 6 sehe ich das genauso!
Das ich linamax mal recht geben würde, hätte ich auch nicht gedacht!


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05.04.2018 18:48
avatar  Pitti53
#15
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https://www.svz.de/lokales/sternberg-bru...id19493176.html

So manchem Lernwilligem Flüchtling werden aber von seiten der Ämter auch Steine in den Weg gelegt.

Dieser Schmiedemeister(ich kannte noch seinen Vater) will einen ausbilden. Hat aber echt Probleme!


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