Laden für Lankarten in Berlin(West), der der STASI gehörte ?!?!

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24.03.2018 15:21
#16
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Zitat von Kalubke im Beitrag #11

Welcher war das? Der in der Potsdamer Ecke Bülowstraße?.........
Gruß Kalubke

Der wirds nicht gewesen sein, denn der war lange vor der Stasi und ist noch immer, lange nach der Stasi, in privater Hand.
Nur eben seit 2008 an anderem Standort.
https://www.landkartenschropp.de/275-Jahre-Schropp

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.Die geistige Blindheit breitet sich weiter aus: Immer mehr sehen nur noch, was ihnen ins Auge springt.
.E.Ferstl

.

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24.03.2018 15:45 (zuletzt bearbeitet: 24.03.2018 15:46)
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#17
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Schropp kenne ich gut, der beste Landkartenladen in Berlin.


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24.03.2018 15:47 (zuletzt bearbeitet: 24.03.2018 16:41)
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#18
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Zitat von Merkur im Beitrag #15
Klar habe ich Dich konkret gefragt. Nur ist der eingestellte Link zur Beantwortung meiner Frage sinnlos. In meinen Unterlagen ist ein solcher Vorwurf niemals verzichnet worden. Daher dachte ich, Du könntest eine belastbare Quelle dahingehend aufzeigen, dass Hannsheinz Porst, wie von Dir geschrieben, Kundenmaterial an die HV A geliefert haben soll. Wenn es konkret wird, kommt von Dir da leider nur heiße Luft.



Hanns-Peter Porst alias »Wiese« (XV 18492/60) wurde von 1953 bis 1988 als FDP Spitzenquelle von der HV A/I/2 (politische Spionage/AA, Auswärtiges Amt) geführt. Da gings m. E weniger um die Weitergebe von irgendwelchen Kundenfotos aus seiner Ladenkette. Wäre allerhöchstens in spezifischen Einzelfällen denkbar gewesen.

Gruß Kalubke


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24.03.2018 18:04 (zuletzt bearbeitet: 24.03.2018 18:15)
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#19
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Der war nur der größte deutsche Fotounternehmer mit Sofortentwicklungslaboren, der die Privatfotos fast aller Westdeutschen zum Entwickeln hatte. Der war heimlich SED Mitglied, IM, kannte Markus Wolf persönlich, träumte vom Sozialismus, mischte mit bei diversen Politik-Kungeleien im Westen und war verurteilt wegen landesverräterischer Verbindungen zur Stasi, von der er noch Helfer bei sich im Einsatz hatte. "Connect the dots" wie die Briten sagen würden - verbindet mal alle diese Merkmale miteinander.


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24.03.2018 18:17 (zuletzt bearbeitet: 24.03.2018 18:18)
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#20
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Zitat von Harzwanderer im Beitrag #19
Der war nur der größte deutsche Fotounternehmer mit Sofortentwicklungslaboren, der die Privatfotos fast aller Westdeutschen zum Entwickeln hatte. Der war heimlich SED Mitglied, IM, kannte Markus Wolf persönlich und träumte vom Sozialismus. "Connect the dots" wie die Briten sagen würden - verbindet mal alle diese Merkmale miteinander.


Ja auch Pentacon belieferte dieses Unternehmen mit Spiegelreflexkameras. Hinter dem Schriftzug Porst-Reflex verbarg sich eine Praktica MTL.
Sie wurde nur (schon bei Pentacon) mit einer anderen Deckkappe versehen. Die DDR brauchte Devisen!


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24.03.2018 18:20
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#21
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Und Häftlingsarbeit war billig.


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24.03.2018 18:21
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#22
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Zitat von Harzwanderer im Beitrag #21
Und Häftlingsarbeit war billig.


Ist sie heute auch noch.


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24.03.2018 18:28 (zuletzt bearbeitet: 24.03.2018 18:29)
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#23
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Damals wurden dort Devisenfonds für den Aufbau unserer Republik erwirtschaftet. Und beim Häftlinge Verkaufen an den Westen nochmal.
Kenne eine Dame, die (wegen verratener Fluchtabsichten) im Ost-Knast wohl für Pentacon irgendwelche Kleinteile im Akkord montieren musste.


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24.03.2018 18:32
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#24
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Zitat von Harzwanderer im Beitrag #23
Damals wurden dort Devisenfonds für den Aufbau unserer Republik erwirtschaftet. Und beim Häftlinge Verkaufen an den Westen nochmal.
Kenne eine Dame, die (wegen verratener Fluchtabsichten) im Ost-Knast wohl für Pentacon irgendwelche Kleinteile im Akkord montieren musste.


Verstösst Häftlingsarbeit gegen Gesetzte ?

Und jedem Land ist es wohl freigestellt, was es mit hergestellten Produkten macht. Ob die nun im Inland bleiben oder exportiert werden.


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24.03.2018 18:35 (zuletzt bearbeitet: 24.03.2018 18:35)
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#25
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In der Diktatur kann man sehr schnell für Nichtigkeiten zum Häftling werden. Damit geht es schon los. Es gibt Länder, da "spenden" die Häftlinge sogar ihre Organe...


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24.03.2018 18:35
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#26
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Zitat von Harzwanderer im Beitrag #23
...
Kenne eine Dame, die ...im Ost-Knast wohl für Pentacon ...


In Cottbus ?
Siggi


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24.03.2018 18:36
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#27
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Ich glaube sie war unter anderem in Annaberg-Buchholz aber weiß nicht mehr genau.


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24.03.2018 18:49
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#28
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.. also Hoheneck- ok- danke..
Siggi


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24.03.2018 18:52
avatar  GKUS64
#29
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Zitat von Harzwanderer im Beitrag #21
Und Häftlingsarbeit war billig.


Das klingt als Antwort zu meinem Beitrag etwas eigenartig. Bei Pentacon arbeiteten damals ca. 5000 Mitarbeiter. Die Kameras wurden in Dresden montiert!
Damals wie auch heute vergaben Großbetriebe bestimmte Arbeiten ( Entgraten, Bohren usw.) an Haftanstalten. Bei Pentacon war das z.B. in Cottbus.
Der Arbeitsanteil war gegenüber dem Gesamtaufwand bei der Kamerafertigung jedoch unbedeutend!


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24.03.2018 19:11
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#30
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Häftlingsarbeit scheint bei Pentacon eine erhebliche Rolle gespielt zu haben.
http://www.bpb.de/geschichte/zeitgeschic...eine-fallstudie


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