Wäre West-Berlin schnell eingenommen worden?

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22.03.2018 18:27
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#1
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Ich habe gerade einen älteren Artikel im Internet gefunden, in dem es um den "Fall X" geht, also die geplante Eroberung von West-Berlin seitens der NVA und den Truppen des Warschauer Paktes, in dem Fall die Russen. Die Achillesferse West-Berlins soll wohl der Kaiserdamm gewesen sein, und zwar dort, wo die Straße über die Stadtautobahn führt.

Meine Fragen dazu:

1. Wie sah generell die Bewaffung der Alliierten in West-Berlin aus? Wäre eine Verteidigung überhaupt möglich gewesen?

2. Lag es überhaupt im Interesse der West-Alliierten, West-Berlin zu halten, oder hätte man zugesehen, die dort stationierten Truppenteile möglichst schnell in die BRD zu fliegen bzw. weiter nach Westeuropa?

3. Aus welchen Richtungen wäre der Einmarsch in die Stadt erfolgt? Hauptsächlich aus den Bereichen Oranienburg, Falkensee und Potsdam?


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22.03.2018 18:47
#2
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Sind zwar nicht die direkten Antworten auf Deine Fragen- aber bissel was zum Einlesen ...

.. na, und zur Dauer würde ich sagen: so zwei, drei Stunden hätte man schon rechnen müssen ...







Siggi

(Quelle: "NVA- Anspruch und Wirklichkeit", Klaus Neumann (Hrsg), Verlag Mittler & Sohn, 1996)


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22.03.2018 18:56
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#3
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@der alte Grenzgänger

Vielen Dank für Deine Antwort. Sehr interessant, weil ich das noch gar nicht kannte. Vor allem habe ich mich immer gefragt, wie man die Mauer übergehen wollte. Mit welchen Sprengmaterialien hätte man die Durchgänge in die Mauer geschaffen? Ich will gar nicht wissen, wie hoch der zivile Schaden geworden wäre, immerhin reden wir hier über eine hohe Bevölkerungsdichte auf beiden Seiten der Stadt (ca. 2,1 Mio. im Westen, ca. 1,3 im Osten).


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22.03.2018 19:09
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#4
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22.03.2018 19:17
avatar  Ehli
#5
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Unser Polit hat immer gesagt,eine Eroberung ist nicht schwer.
Wir drehen die Abwasserkanäle zu und die ersauffen in der eigenen Sch..ße.
Die ganzen Abwässer flossen in den Osten auf die Rieselfelder.


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22.03.2018 19:21
avatar  Hans55
#6
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Hier kannst du mal sehen,was das Gk-Mitte,zu bieten hatte!

http://www.grenzkommando.de/grenzkommando-mitte-1.html


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22.03.2018 19:21
avatar  Alfred
#7
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Hier wird doch auch mal wieder vieles nur vermutet.

Auch war das Politbüro in entsprechende Planungen nie eingeweiht, wenn ich jetzt mal Honecker und die entsprechenden Verteidigungsminister aussschließe.

Umfangreich könnten sich aus der ganzen DDR zu entsprechenden Planungen nur 3 Personen äußern. Von diesen 3 Personen lebt nur noch ein Zeitzeuge und weder er , noch die anderen zwei haben sich je umfänglich entsprechend öffentlich geäußert.


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22.03.2018 20:01
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#8
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Du hast glei 3 Fragen gestellt, eine kann ich dir mit Sicherheit beantworten.
Die Verteiding von Westberlin wäre aussichtslos gewesen !!!
Die Frage stellt sich auch garnicht, weil ein Angriff sofort einen größeren Konflickt ausgelöst hätte.
Berlin West abzuriegeln hätte völlig genügt.
Dem wäre ein Schlag in die Nordflanke der Nato gefolgt in Form einer Seelandung.
Als nächstes wäre ein massiver Schlag über Fulda Richtung Nordwest erfolgt und die Natostreitkräfte währen in zwei Teil gespalten gewesen.
Soweit der Plan.
Berlin wäre nun das Abfallproduckt geworden.


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22.03.2018 20:07
#9
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Zitat von Eren2001 im Beitrag #1
[...]3. Aus welchen Richtungen wäre der Einmarsch in die Stadt erfolgt? Hauptsächlich aus den Bereichen Oranienburg, Falkensee und Potsdam?

Die wären mit der S3 vom Bhf Friedrichstraße zum Bahnhof Zoo gefahren...

Ari


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22.03.2018 21:12
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#10
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@Hans55

Hier kannst du mal sehen,was das Gk-Mitte,zu bieten hatte!


Wenn die Angaben in Deinem Link zu den anderen GR'ern genauso unzutreffend, wie sie es zum GR 44 sind, sollte die Quelle mal echt hinterfragt werden.
Die Glienicker Brücke war keine Strassen-Güst und schon gar nicht in der Rudolf-Breitscheidt-Str.


andy




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22.03.2018 21:17
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#11
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@andy was war die Glienicker Brücke sonst? Für MVM und Diplomaten.

Ansonsten muss es zumindest für Sektor II ab 1986 doch Änderungen bei den Einheitszuordnungen und Zielen gegeben haben.


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22.03.2018 21:45
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#12
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Zu meiner Zeit war die zweite Kompanie Außenkompanie in Kleinmachnow.
Wann sind die den in die Steinstraße gezogen?


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22.03.2018 21:59
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22.03.2018 22:40
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#14
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@damals wars

Zu meiner Zeit war die zweite Kompanie Außenkompanie in Kleinmachnow.
Wann sind die den in die Steinstraße gezogen?

Mitte der 80'er Jahre wurde in der Babelsberger Steinstr. ein neues Kompaniegebäude gebaut und der Standort Kleinmachnow aufgegeben.

andy


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22.03.2018 22:50
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#15
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@GZB1

@andy was war die Glienicker Brücke sonst? Für MVM und Diplomaten.

Ja eben, sie war eine Güst für MVM und Diplomaten und lag in der Potsdamer Berliner Str. und nicht in der Rudolf-Breitscheidtstr., genau wie auch die Wasser-Güst Potsdamer Enge nicht in der Rudolf-Breitscheidtstr. lag.


andy


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