Wäre West-Berlin schnell eingenommen worden?

  • Seite 8 von 11
29.03.2018 08:51
avatar  ( gelöscht )
#106
avatar
( gelöscht )

Die meisten Westberliner hatten bundesdeutsche Pässe, und die Transitstrecken wären frei geblieben,
eine Regelung hätten die Alliierten schon gefunden.


 Antworten

 Beitrag melden
29.03.2018 08:53
#107
avatar

Das u.a. Bild hing im US. Berlin Hauptquartier in der Clay Allee. Die Worte braucht man wohl nicht übersetzen....


 Antworten

 Beitrag melden
29.03.2018 08:59
#108
avatar

Jeder Amerikaner, der in Berlin stationiert war hat heute noch eine Verbindung zu Berlin, wenn es auch nur Erinnerungen sind.Die Veteranen stehen auch heute noch zu ihren Auftrag...Die Frage,ob sie sich für Berlin geopfert hätten könnte man auch den anderen Mächten stellen, oder den in Ostberlin bereitstehenden NVA und Betriebskampftruppen.....Aber das ist wieder ein anderes Thema.


 Antworten

 Beitrag melden
29.03.2018 09:09 (zuletzt bearbeitet: 29.03.2018 09:11)
avatar  ( gelöscht )
#109
avatar
( gelöscht )

Zitat
Die meisten Westberliner hatten bundesdeutsche Pässe



Nein, die hatten "behelfsmäßige Personalausweise".
https://goo.gl/images/pvzvdF


 Antworten

 Beitrag melden
29.03.2018 09:52
avatar  Alfred
#110
avatar

Zitat von damals wars im Beitrag #106
Die meisten Westberliner hatten bundesdeutsche Pässe, und die Transitstrecken wären frei geblieben,
eine Regelung hätten die Alliierten schon gefunden.


Im Verteidigungsfall hätte man die GÜSt geschlossen. Da hätte es auch keinen Transit mehr gegeben.


 Antworten

 Beitrag melden
29.03.2018 09:55 (zuletzt bearbeitet: 29.03.2018 09:57)
avatar  ( gelöscht )
#111
avatar
( gelöscht )

Und für die Transitreisenden waren Internierungslager vorgesehen. Ich glaube im Spiegel waren mal Fotos von einem an der Transitstrecke nach Hamburg.
Noch eins:
http://www.maz-online.de/Thema/Specials/...gern-in-der-DDR


 Antworten

 Beitrag melden
29.03.2018 10:16 (zuletzt bearbeitet: 29.03.2018 12:25)
#112
avatar

Zitat von Harzwanderer im Beitrag #109
[quote]...
Nein, die hatten "behelfsmäßige Personalausweise".
...
Off topic aber der Vollständigkeit halber.

Ja, fast alle Westberliner hatten "behelfsmäßige Personalausweise".
Aber, Westberlin hat keine eigenen Reisepässe ausgegeben.
In einigen Ländern wurde der westberliner behelfsmäßige Personalausweis als Passersatz anerkannt,
aber nicht überall.

Westberliner konnten in Westberlin einen Reisepass beantragen, der wurde ausgestellt vom
Bundesinnenministerium und war ein echter bundesdeutscher Pass. Allerdings konnte man an der Austellungsbehörde erkennen,
dass er Westberliner betraf, weil das Bundesinnenministerium sonst keine Passe ausgestellt hat sondern die lokale Meldebehörde.

Darüber hinaus wurden in der Bundesrepublik die Meldegesetze großzügig ausgelegt, wahrscheinlich gab es dazu auch irgend eine Verordnung,
so dass Westberliner im Bundesgebiet leicht einen Zweitwohnsitz anmelden konnten und an diesem Zweitwohnsitz auch einen Reisepass von der
lokalen Meldebehörde ausgestellt bekamen. Davon haben viele Westberliner Gebrauch gemacht und waren damit weltweit von
Bundesbürgern nicht mehr zu unterscheiden.

Gruss Wolfgang


 Antworten

 Beitrag melden
29.03.2018 10:51 (zuletzt bearbeitet: 29.03.2018 11:01)
avatar  ( gelöscht )
#113
avatar
( gelöscht )

Wirklich alle West-Berliner (außer Kinder, die standen bei den Eltern drin) hatten den "Behelfsmäßigen Personalausweis". Es war nach alliiertem Recht vorgeschrieben und er musste ständig mitgeführt werden. Auf nicht dabei haben stand nach alliiertem Recht (das kam noch aus der Nachkriegszeit und wurde später so streng nicht mehr angewendet) in Berlin die Todesstrafe (jedenfalls als ernsthafte Drohung. Es gab tatsächlich auch eine zerlegte aber betriebsbereite Guilloutine in West-Berlin). Bis zum 3.10.90! Das ist keine Räuberpistole, so war es.
Ich habe noch heute meinen Perso immer dabei.

Das mit dem Melden in West-Deutschland stimmt auch. Nach dem Mauerbau und vor dem Passierscheinabkommen hatten viele West-Berliner Scheinwohnsitze bei der Verwandschaft in West-Deutschland mit entsprechenden westdeutschen Ausweisen. Dann war man melderechtlich ein Bayer oder so. Damit konnte man dann schon in den Osten, zur Familie z.B. , fahren. Ich kenne da auch welche. Dieser "Trick" wurde in unterschiedlichen Zeiten unterschiedlich tolerant von westdeutschen Behörden gehandhabt und später wieder abgewürgt.


 Antworten

 Beitrag melden
29.03.2018 12:11
avatar  ( gelöscht )
#114
avatar
( gelöscht )

Da die USA die Raketen der Russen fürchtete, hätten sie wegen Westberlin sicher keinen Atomschlag riskiert, und hätte sich sicher mit einem friedlichen Abzug, einschließlich der Westberliner, zufrieden gegeben.


 Antworten

 Beitrag melden
29.03.2018 12:18 (zuletzt bearbeitet: 29.03.2018 12:19)
#115
avatar

Abzug der Westberliner?
Kein Empfang der "Freunde" als Befreier? Ideologisch verblendet aber auch, diese Westberliner.

Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)


 Antworten

 Beitrag melden
29.03.2018 13:00 (zuletzt bearbeitet: 29.03.2018 13:01)
avatar  ( gelöscht )
#116
avatar
( gelöscht )

Dublette.


 Antworten

 Beitrag melden
29.03.2018 13:00 (zuletzt bearbeitet: 29.03.2018 13:00)
avatar  ( gelöscht )
#117
avatar
( gelöscht )

Ich bin überzeugt, dass die Amerikaner sich West-Berlin nicht folgenlos hätten wegnehmen lassen. Militärisch hätte man die Stadt nicht lange halten können. Man hat aber in Grozny und Syrien gesehen, wie blutig solche Stadtkriege verlaufen. Auch mit Panzern ist das für den Angreifer kein Spaziergang.
Das wäre für die USA der Kriegsauslöser geworden und hätte auf jeden Fall einen Gegenschlag provoziert. Sagen wir mal gegen Leningrad oder Königsberg.
Als Bevölkerung hätten wir sowieso die Arschkarte gehabt. Namentliche DDR-Verhaftungslisten gab es schon.


 Antworten

 Beitrag melden
29.03.2018 13:08
#118
avatar

Zitat von Harzwanderer im Beitrag #117
Ich bin überzeugt, dass die Amerikaner sich West-Berlin nicht folgenlos hätten wegnehmen lassen. Militärisch hätte man die Stadt nicht lange halten können. Man hat aber in Grozny und Syrien gesehen, wie blutig solche Stadtkriege verlaufen. Auch mit Panzern ist das für den Angreifer kein Spaziergang.
Das wäre für die USA der Kriegsauslöser geworden und hätte auf jeden Fall einen Gegenschlag provoziert. Sagen wir mal gegen Leningrad oder Königsberg.
Als Bevölkerung hätten wir sowieso die Arschkarte gehabt. Namentliche DDR-Verhaftungslisten gab es schon.


Grün--Und dann hätte die Welt in Flammen gestanden.


 Antworten

 Beitrag melden
29.03.2018 13:11
avatar  ( gelöscht )
#119
avatar
( gelöscht )

Mit dem Einmarsch nach Berlin bereits. Deswegen kam der nicht.


 Antworten

 Beitrag melden
29.03.2018 13:13
avatar  StabHF
#120
avatar

Ich glaube, die Besetzung Westberlins (aber auch der BRD) wäre für Russen wie für NVA in einem totalen militärischen Desaster geendet. Natürlich, militärisch wäre Westberlin nicht zu verteidigen gewesen. Es wäre nur interessant gewesen, wie die Kommandeure das Plündern und Brandschatzen hätten unterbinden sollen. Ich würde behaupten, die Soldaten (und zwar ausnahmslos alle !) wären innerhalb von wenigen Stunden völlig besoffen gewesen. Die meisten hätten sich mit geklauten Autos totgefahren. Ein Kollege meines Vaters hat mal erzählt, dass er in der Endphase des Krieges oft Russen aus nächster Nähe erledigten konnte, weil diese sich über erbeutete Schnapsvorräte hergemacht hatten. Die hätten sich nicht mehr wehren können. Das war 1944 / 45 im schon weitgehend verwüsteten Deutschland. Wie hätte dieser Vormarsch 1980 oder 90 ausgesehen ? Das wäre doch ähnlich gewesen wie 1918 bei Operation Michel an der Westfront. Die deutschen Landser sind an den erbeuteten
Versorgungszügen kleben geblieben wie die Fliegen an der Fliegenfalle.


 Antworten

 Beitrag melden
Bereits Mitglied?
Jetzt anmelden!
Mitglied werden?
Jetzt registrieren!