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#161

RE: Die Organisation des Zusammenwirkens durch den KC einer GK

in Grenztruppen der DDR 07.04.2018 14:22
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Hallo @vs1400 , hab Dank für Deine Frage, weil: es könnte ja auch viele andere Leser interessieren......

Also :- immer unterscheiden zwischen Zusammenwirken (mit bewaffneten Kräften) und Zusammenarbeit (mit zivilen Kräften)

Im Sinne Deiner Frage gehe ich jetzt nicht speziell auf das Zusammenwirken ein, dafür gab es ja Pläne und Handlungsvarianten ( wenn das noch mal erläutert werden soll, einfach Signal absetzen).

Also ZUSAMMENARBEIT (mit den zivilen Kräften) bei einer VGSi (verstärkten Grenzsicherung) :
1.) Welche zivilen Kräfte sind betroffen ? ; 2.) Welche Reihenfolge wählt der KC ? ; 3.) Was macht er da konkret ?

zu 1.) Es können nur solche Kräfte betroffen sein, die am ehesten Erfolg auf die Anstrengungen zum Schutz der Staatsgrenze haben können !

zu 2.) Somit (im Wesentlichen, aber nicht garantiert immer in der Reihenfolge) erfolgte Abstimmung mit dem Bürgermeister:
-bei ihm/oder Stadtverwaltung könnten INFO`s aus der Bevölkerung (auch über verdächtige Ereignisse/Beobachtungen/Unerklärlichkeiten) auflaufen
-damit er die Lage kennt, und weiß, was im "Busch" ist
mit Betriebsleitern: -das können Betriebsleiter von Großbetrieben sein (ZIFAT "Zigarrenfabrik Treffurt" 1.700 Beschäftigte, 3 Werke in Treffurt, 10 Fertigungsfilialen im Umkkreis, teilw. im mGrenzgebiet)

zu 3.) mit dem Ziel: -Info zur Lage, Hinweis, das kurzfristig FHG gebraucht werden könnten :- Erhalt von Infos von den Beschäftigten über ggf. verdächtige Feststellungen oder bitte um erhöhte Aufmerksamkeit auf dem Weg zur/von der Arbeit.
-höhere Qualität der betrieblichen Sicherheitskontrollen, besonders nach Feierabend (Verschluß von Unterschlupfmöglichkeiten, Sicherung von Hilfsmitteln/Leitern etc.; Sicherung von schwerer Technik/Zündschlüssel LKW )
Dieses analog mit den Betriebsleitern der Landwirtschaft, oder Kieswerk- bei Forstarbeiten im Hinterland natürlich auch mit diesen Leuten (meist über GAK, mangels direktem Telefon) Hinweis: bei VGSi waren Arbeiten im Schutzstreifen untersagt, - die Ausnahme zur Vieh-Vertsorgung/Weidebetreuung hat der KC persönlich mit den betreffenden Brigadieren abgesprochen- oder der STKC .

Schulen: Hier erfolgte durch den KC die Abstimmung mit dem Direktor, es wurde konkret besprochen ob nur die Lehrerschaft, oder auch Schüler informiert werden sollten und auch in welchem Umfang. Ziel war immer, eine erforderliche INFO zu gene, die Rückinfo ermöglichte und andererseits keine Angst oder Panik aufkommen ließ.

Man kann hier nur Allgemeinheiten darlegen, in der Praxis sind Art und Umfang der Zusammenarbeit immer von der Art und den möglichen Auswirkungen der Lageentwicklung an der Grenze abhängig.

Beispiel:
Wir hatten auch schon VGSi wegen extremer Winterbedingungen (Dienstverkürzung auf 6 Std, etc.) - hier haben GT dann HILFE geleistet, in dem der dringend benötigte Koch im Pflegeheim auf dem Schönberg bei Schierschwende durch uns mit dem Motorschlitten zu Arbeit gebracht wurde.
Also- kiurzer Draht zu den zivilen Partnern.

Es muss auch beachtet werden, dass die GK Treffurt (also KC) für die Grenzortschaften -Faulungen ; - Katharinenberg ; - Wendehausen , -Schierschwende ; - Falken und Treffurt direkt verantwortlich war. Die Ortschaften Diedorf und Schnellmannshausen befanden sich im mangrenzenden Bereich und mussten zumindest in die Beurteilung mit einbezogen werden.

Beitrag wurde nach bestem Wissen erstellt, wenn was unklar ist, einfach fragen ........


NVA/BW: 04.06.1974 - 31.03.1992 ; bei GT: 1975 in Harbke, 3./I./.GR-25 ; bis 1990 GR-1, GK`n: 9.(Lauchröden),11.(Großensee),7.(IFTA),5.(Schnellmannshausen) und 4. (Treffurt), später wurde daraus die 3.GK


Rothaut, vs1400, IM Kressin und Rudi66 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#162

RE: Die Organisation des Zusammenwirkens durch den KC einer GK

in Grenztruppen der DDR 07.04.2018 14:31
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zu #160 , ja so war das damals @der 39. , ich selbst als JG 1956 kenne so etwas ja auch nur von den Erzählungen der "alten Grenzer" .

Die meisten heutigen Leser können sich die damals noch nicht so überregulierte Zeit gar nicht vorstellen- da war noch Improvisation gefragt um ein Problem zu regeln, für das es keine Regel gab.

Die Situation war sicher komisch, auch wenn garantiert niemandem zum Lachen zu Mute war.

Auch so eine "allgemeingültige Erfahrung" die Du geschildert hast- ohne sie so zu benennen. "Der persönliche Kontakt, das persönliche Gespräch, ist durch Nichts zu ersetzen...." wenn man ein Problem einvernehmlich lösen will.


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der 39., IM Kressin und Rudi66 haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 07.04.2018 14:31 | nach oben springen

#163

RE: Die Organisation des Zusammenwirkens durch den KC einer GK

in Grenztruppen der DDR 07.04.2018 15:25
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So, nachdem ich nun endlich wieder die Krämpfe in den Fingern lösen konnte, will ich gern wieder den so seit dem Beitrag #80 am 19.03. verlorenen Faden wieder aufnehmen. Danke hier nochmals @Rothaut für den freundschaftlichen Schub und auch @vs1400 um wieder ins Thema zu kommen.

Auf seine letzte Frage zur ZA in der VGSi hatte ich ja gerade etwas geschrieben- so lassen sich sehr einfache Parallelen zur "NORMAL-Lage" ziehen.
Auch sind die Grundprinzipien und Nuancen der Zusammenarbeit im Wesentlichen mit allen Grenzortschaften gleich, klar: immer auch in Abhängigkeit von der Größe der Ortschaft etc. differenziert .

Vor und Über Allem stand die SICHERHEITSKOMMISSION . Gab es in jeder Grenzortschaft, Verantwortlichkeit und Leitung durch den KC. Beratungen im Schutzstreifen wöchentlich, in der Sperrzone 14-tägig. Der KC konnte einen seiner Stellvertreter damit beauftragen, bei kleineren Ortschaften wie Faulungen, durfte auch mal ein erfahrener GAK das machen. Es gab halbjähliche Arbeitspläne (vom KC erstellt/GB kontrolliert), in denen sich einzelne Themen wiederholten. (z.B: Zeugnisschwerpunkte an den Schulen ; komplexe Ernteperioden, besondere Bauvorhabe)

Regel-Teilnehmer: KC, BM(Bürgermeister) , OPS (Ortsparteisekretär) , ABV (Abschnittsbevollmächtigter der Volkspolizei) ; nach Bildung der GBA (Grenzbeauftragten des MfS) nachm ab Mitte der 80er Jahre der GBA ebenso teil.
Als Gäste konnten zu Berichterstattung Betriebsleiter (LPG/Industrie), Schuldirektor oder andere Personen eingeladen(vorgeladen) werden. Damit wurde der BM beauftragt, auch das Thema, zu dem Bericht erstattet werden sollte.

Dann gab es die "Kommission Ordnung und Sicherheit" .
In jeder Kommune, in jedem Betrieb, egal ob Industrie, PGH oder Landwirtschaft.

Dies waren zivile Kommissionen in Hoheit und Verantwortlichkeit der jeweiligen staatlichen oder genossenschaftlichen Leiter. Kontrollinstanz war territorial die Kommission der Stadt oder Gemeinde für ihren Bereich, sowie die Abteilung INNERES des Rates des Kreises .

Es war Pflicht des KC mindestens einen GAK in der territorialen Kommission unterzubringen und nach Möglichkeit auch den Einfluss von anderen BS oder deren Ehepartnern in solchen Kommissionen sicherzustellen.

Also GAK hatte ich in meinem großen Bereich ja überall mit drin, das hatte auch jeder zivile Chef gern wenn er einen "Fachmann" dabei hatte- Ehepartner von Berufssoldaten habe ich jedoch niemals mit so einem Ansinnen belästigt.

Themen in diesen Kommissionen waren hauptsächlich allgemeine Fragen der betrieblichen Sicherheit, natürlich auch besonders, wenn diese Auswirkungen auf die Sicherheit an der Grenze haben könnten.

Dann kam natürlich die Öffentlichkeitsarbeit. So sollten AGT oder/und deren Partner in territoriale gesellschaftliche Strukturen integriert werden und dort aktiv und progressiv tätig sein. AGT hatten wir, Ehefrau des Polits als Abgeordnete (die immer gefehlt hat) und die ältere Tochter vom Spieß (wimre in der örtlichen Schiedskommission). Selber war ich auch Mitglied in der Ortsleitung der SED und gewählter Stadtverordneter .
Es waren regelmäßig bei Einwohnerversammlungen oder auch in den Betrieben Beiträge zur Lage an der Grenze erwünscht, da konnte man sich meist kaum drücken.
Aber es ist egal, wie man das heute sieht- es hat das Verhältnis zur Grenzbevölkerung schon stark geprägt. Um so deutlicher wurde es nach der Wende, als niemand mehr Angst haben musste, und man trotzdem im Ort geachtet und anerkannt war und ist.

Es kommen natürlich noch die Patenschaften zu den Brigaden in den Betrieben zu unseren Zügen und zu Schulklassen an der Schule. Auch die Grenz-Zirkel an der Schule wären ein eigenes Thema wert.

Der sehr hohe Frauenanteil in den Brigaden hat gemeinsame Feiern z.B. auf der Burg Normannstein stets zu einem besonderen Erlebnis gemacht.
Zu mal ja etliche weibliche Lehrlinge dabei waren, die absolut nicht häßlich waren.

Weit mehr als 10 ehemalige Grenzer sind nach der Entlassung nicht mehr weg gegangen, weitere haben ihr gefundenes Glück mitgenommen.

Ich habe jetzt mal "aus der Hüfte" geschrieben, Vorschriften gab es (außer zu den Brigadefeiern) zwar auch genug, ich hatte da aber jetzt keinen Bock auf Zitate.
Kann man auf Anfrage ja nachholen.
Das Ziel des jetzigen Beitrages war einfach, mal wieder im Thema zu schreiben und neue Fragen zu wecken.

Also, haut rein.........


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Rothaut, BRB, vs1400, IM Kressin, Commander und Kontrollstreife haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#164

RE: Die Organisation des Zusammenwirkens durch den KC einer GK

in Grenztruppen der DDR 07.04.2018 20:50
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mal eine ot frage an den kc der gk treffurt @berndk5 .

war heute, u.a. auf grenztour im bereich wanfried->altenburschla->bahnhof großburschla->großburschla->treffurt->schnellmannshausen.

am ehem. standort der gk treffurt befand sich in den letzten jahren doch ein diska-markt. seit wann ist dort ein sonderposten-baumarkt drinn?



berndk5 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#165

RE: Die Organisation des Zusammenwirkens durch den KC einer GK

in Grenztruppen der DDR 07.04.2018 20:53
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Hallo @mibau83 , wenn man jeden Tag daran vorbei fährt, merkt man nicht wie die Zeit verfliegt.
Seit Diska Pleite gegangen ist, wimre 3 - 5 Jahre könnten das schon sein.
Hättest Du mal ein Zeichen gegeben, ich wohne in Treffurt- schade.
Beste Grüße, Erich .

PN ist auch möglich.......


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zuletzt bearbeitet 07.04.2018 20:56 | nach oben springen

#166

RE: Die Organisation des Zusammenwirkens durch den KC einer GK

in Grenztruppen der DDR 07.04.2018 21:00
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vielleicht ergibt sich irgendwann mal wieder die gelegenheit.

dem user harsberg, einen grenzerurgestein aus schnelli und g'burschla, verspreche ich schon seit jahren das ich mit ihn nochmal hoch auf den heldrastein fahre.
bisher hat es leider noch nicht geklappt.



Harsberg hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#167

RE: Die Organisation des Zusammenwirkens durch den KC einer GK

in Grenztruppen der DDR 08.04.2018 23:44
von Jürgen 75/2 | 684 Beiträge | 5609 Punkte
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# 163
berndk5 ,Du hast in Deinem Beitrag geschildert mit welchen Institutionen zusammen gearbeitet wurde .Ich habe nichts
gelesen über das Thema Kirche .Das klingt
zwar hier jetzt komisch ,aber ich denke da an
zum Teil große Friedhöfe , dass Kirchengelände an sich und nicht zu vergessen ,wie bei uns damals die recht große
Kirchengemeinde .Wie wurde damit umgegangen ?

Gruß Jürgen 75/2


Rothaut, IM Kressin und vs1400 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#168

RE: Die Organisation des Zusammenwirkens durch den KC einer GK

in Grenztruppen der DDR 09.04.2018 00:12
von Rainman2 | 5.850 Beiträge | 802 Punkte
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Hallo @Jürgen 75/2 ,

mal aus meiner Zeit an der Grenze (1983-84/1984-1988 im Stab GR-3).
Die Zusammenarbeit mit der Kirche war bei uns in der Rhön durchaus eine wichtige Frage.
Dabei wurden aber Kirchenvertreter nicht direkt in Fragen von Grenzsicherung oder Unterstützung der Sicherung im Grenzgebiet eingebunden.
Das war weder von deren, noch von Seiten der Grenztruppen gewünscht.
Die Kontakte zu Kirchenvertretern stellten nahezu auf allen Ebenen ein Politikum dar.
Da wurde in der Regel erst ab Regiment "offiziell" miteinander gesprochen.
Es mag von Einheit zu Einheit noch Unterschiede gegeben haben, wie mit Pfarrern in der Region umgegangen wurde.
Aber das waren dann Kontakte auf der persönlichen Ebene, die aber in der Regel über die Abwehr in der Verwaltung 2000 oder über den Vorgesetzten gemeldet wurden.
Unter den Freiwilligen Helfern der Grenztruppen waren durchaus einige bis viele (von Ort zu Ort verschieden) kirchlich gebundene Menschen aktiv.
Aber das geschah nicht über die Kirche, sondern über LPG-en, Forstwirtschaftsbetriebe, Jagdkollektive oder andere Einrichtungen dieser Art.
Prinzipiell wurde von der Kirche, nach meinem Eindruck, in den 80er Jahren ein gutes Verhältnis zu den Grenztruppen angestrebt.
Das hieß nicht, dass man unsere Arbeit tolerierte, aber die Tatsache, das unsere Stationierung im Grenzgebiet ein nicht zu leugnender Fakt war und dass Konflikte auch die Arbeit der Kirche erschwert hätten, führten zu einer friedlichen Koexistenz.

Am Tag, da ich 1982 aus dem Krankenhaus Vacha entlassen wurde, kam der Pfarrer des Ortes in das Krankenhaus und sprach mit allen dort. Auf mich, der ich schon zum Gehen bereit in Uniform dastand, kam er zu und fragte mich: "Na, Genosse Offiziersschüler! Wie viele Tage sind es denn noch bis zur Ernennung?" Ich beantwortete mit Erstaunen die Frage. Es war zu diesem Zeitpunkt tatsächlich die mich drängendste Frage.

ciao Rainman


"Ein gutes Volk, mein Volk. Nur die Leute sind schlecht bis ins Mark."
(aus: "Wer reißt denn gleich vor'm Teufel aus", DEFA 1977)


Jürgen 75/2, BRB, vs1400, Rothaut, MHL-er, bürger der ddr, EX BO und Rudi66 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#169

RE: Die Organisation des Zusammenwirkens durch den KC einer GK

in Grenztruppen der DDR 09.04.2018 00:35
von Jürgen 75/2 | 684 Beiträge | 5609 Punkte
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#168
Danke Rainman2 für die Antwort . Ich weiss nur noch zu gut von Ausgängen in die Dorfkneipe das nicht wenige auf Uniformträger negativ eingestellt waren .
Da wurde das Thema Kirche oft in den Vordergrund gestellt .

Gruß Jürgen 75/2


Grenzläufer hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 09.04.2018 00:41 | nach oben springen

#170

RE: Die Organisation des Zusammenwirkens durch den KC einer GK

in Grenztruppen der DDR 09.04.2018 07:14
von Lutze | 9.374 Beiträge | 6914 Punkte
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Ein gutes Verhältnis zwischen Kirche und Grenztruppen wurden angestrebt?
nagut,ich war bei solchen Gesprächen nicht dabei,wenn man aber zum Beispiel die Sprengung der Berliner Versöhnungskirche in Betracht zieht,dürfte das Vertrauen nicht sonderlich gewesen sein
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren


IM Kressin, Grenzläufer, Kontrollstreife und Ehli haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#171

RE: Die Organisation des Zusammenwirkens durch den KC einer GK

in Grenztruppen der DDR 09.04.2018 07:24
von damals wars (gelöscht)
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Ich glaube nicht, das die Grenztruppen das zu Verantworten hatten. Das war wohl eher eine politische Entscheidung.


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#172

RE: Die Organisation des Zusammenwirkens durch den KC einer GK

in Grenztruppen der DDR 09.04.2018 11:25
von Rainman2 | 5.850 Beiträge | 802 Punkte
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Zitat von Lutze im Beitrag #170
Ein gutes Verhältnis zwischen Kirche und Grenztruppen wurden angestrebt?
nagut,ich war bei solchen Gesprächen nicht dabei,wenn man aber zum Beispiel die Sprengung der Berliner Versöhnungskirche in Betracht zieht,dürfte das Vertrauen nicht sonderlich gewesen sein
Lutze

Hallo Lutze,

zunächst gebe ich @damals wars recht, dass man hier die Ebenen der Entscheidungen in Betracht ziehen sollte.
Im Übrigen gehörten die unseligen Kirchenabrisse nicht nur zu einer Frage der Grenzsicherung, wenn wir mal an die Universitätskirche in Leipzig denken.
Zum anderen geht es hier aber auch um die Frage der zu betrachtenden Zeit.
Ich habe explizit und ausdrücklich über mein Erleben in den 80er Jahren geschrieben.

ciao Rainman


"Ein gutes Volk, mein Volk. Nur die Leute sind schlecht bis ins Mark."
(aus: "Wer reißt denn gleich vor'm Teufel aus", DEFA 1977)


vs1400 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#173

RE: Die Organisation des Zusammenwirkens durch den KC einer GK

in Grenztruppen der DDR 09.04.2018 12:00
von Lutze | 9.374 Beiträge | 6914 Punkte
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Eigentlich egal auf welche Ebene entschieden wurde,Pfarrer Fischer und nicht nur er dürften mächtig sauer darüber gewesen sein,immerhin hat er einen großen
Anteil zum Bestehen des heutigen Mauerparks geleistet
Lutze


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#174

RE: Die Organisation des Zusammenwirkens durch den KC einer GK

in Grenztruppen der DDR 09.04.2018 12:50
von Freienhagener | 7.610 Beiträge | 17025 Punkte
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Bei Besuchen in der neuen Zeit war ich überrascht über die Freundlichkeit der Bevölkerung von Freienhagen.
Erst jetzt erfuhr ich, daß die Wirtsleute unserer Stammkneipe vor meiner Zeit zwangsausgesiedelt waren. Trotzdem: Damals und heute war gegenüber mittlerweile ehemaligen Soldaten auf Besuch keine Abneigung zu erkennen. Im Gegenteil.

Als ich mich aber beim Pfarrer nach einem christlichen Denkmal erkundigte, das zu meiner Zeit nicht mehr vor Ort, aber Namensgeber eines Postengebietes war, erhielt ich die eisige Antwort, daß das "Hagelkreuz" von "Ihren Leuten beseitigt wurde".
Das wirft sicherlich ein Licht auf das Verhältnis zur Katholischen Kirche im Eichsfeld.


Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)


IM Kressin, berndk5 und Kontrollstreife haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 09.04.2018 12:53 | nach oben springen

#175

RE: Die Organisation des Zusammenwirkens durch den KC einer GK

in Grenztruppen der DDR 09.04.2018 15:59
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Hallo @Freienhagener , leider ist das so wie Du schreibst. Es ist wie überall im Leben, wie man in den Wald hinein ruft.............

Es mag vielleicht doof klingen, das ist mir aber Wurscht, ich schreibe trotzdem.

Ich hatte stets ein gutes Verhältnis zur Kirche, obwohl ich schon immer konfessionslos war.
Sicherlich hat mein Vater da Schuld.

Er hat mir immer wieder eingebläut, die Sitten und Gebräuche anderer stets zu achten und zu respektieren.

Er hat das auch toleriert, als ich meine Oma auf deren innigsten Wunsch ein paar mal in die Kirche zu Gottesdiensten begleitet habe- obwohl er es nicht gut fand.

In meiner verantwortlichen Dienstzeit mussten die Kirchen(nur als 1 Beispiel in Wendehausen) ihre Prozessionen anmelden.

In keinem meiner wirresten Träume hätte ich so etwas jemals abgeleht- im Gegenteil. Meinen Grenzern habe ich in solchen Fällen allergrößte Zurückhaltung und Respekt auferlegt.
Man musste da nicht mit einer durchfahrenden Ablösung stören, es gab genügend Ausweichwege.

Obwohl ich vor der Wende (aus Angst, vielleicht unbegründet) jeglichen Kontakt auf das unvermeidbar notwendige Minimum beschränkt habe, hatte ich weder mit den Katholiken (auch nicht im Eichsfeld) noch den Evangelen (weiß nicht ob Bez. richtig ist?) irgendwelche Probleme.

Im Gegenteil. Ich hatte es an anderer Stelle wohl schon mal geschrieben.
Als die Not am größten war (in der Wendezeit) hatte der Pfarrer in Treffurt sofort Zeit und ein entgegenkommendes Verständnis für meine Sorgen.

Gemeinsam ist es uns gelungen "hohe Wogen nicht ausufern zu lassen" und den Frieden in Treffurt zu bewahren.
Es ist also auch hier wie überall im Leben- es gibt der Beispiele viele.
Auch wenn Pfarrer Fuhrmann heute nicht mehr lebt, gibt es genügend Zeitzeugen die sich noch erinnern können.

Heutzutage arbeite ich wieder verantwortlich im Eichsfeld, es ist angenehm zu erfahren/zu erleben wenn man trotz oder gerade wegen seiner Tätigkeit in der Vergangenheit tagtäglich geachtet ist und anerkannt wird.

Zu einigen Vorbeiträgen will ich nur kurz einwerfen, dass nicht immer alles so ist, oder war wie es scheint.
Ich denke, dass zum Thema "Sprengung" von Kirchen oder Kirchenruinen schon Absprachen der Repräsentanten untereinander getroffen wurden- nur wird es heute kaum jemand zugeben, ob jemand da mal irgendwann Protokolle ausgräbt- na ja !
Man muss da jetzt auch keien Spezialisten wie Alfred oder andere, die sich vielleicht genauer auskennen, damit belasten. Es ändert ja nichts mehr- und schlimm genug ist es allemal.
Die Realisten unter unseren Lesern wissen schon, dass es etliche Deal`s der SED mit der Kirche gab. Die handelnden Personen sind meist auch namentlich bekannt- ich mag das nicht alles aufwühlen.

Trotzdem sind sehr viele, zu viele Dinge (aus meiner heutigen Sicht) mit der, oder gegen die Kirche geschehen, die man heute nur als verwerflich einstufen kann....
Gut, dass es vorbei ist........


NVA/BW: 04.06.1974 - 31.03.1992 ; bei GT: 1975 in Harbke, 3./I./.GR-25 ; bis 1990 GR-1, GK`n: 9.(Lauchröden),11.(Großensee),7.(IFTA),5.(Schnellmannshausen) und 4. (Treffurt), später wurde daraus die 3.GK


Freienhagener, schulzi, Kontrollstreife, Jürgen 75/2, Ehli, BRB, vs1400 und Rothaut haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 09.04.2018 16:05 | nach oben springen

#176

RE: Die Organisation des Zusammenwirkens durch den KC einer GK

in Grenztruppen der DDR 09.04.2018 16:05
von Freienhagener | 7.610 Beiträge | 17025 Punkte
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@bernd5 , das war nicht nur ehrenhaft, sondern auch klug.

In Freienhagen ging die Legende (ich hoffe, es war nur eine), daß Soldaten im Ausgang dem Kruzifix im Dorf eine Gasmaske aufgesetzt hätten. Dümmer gehts nimmer.


Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)


berndk5 und Kontrollstreife haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 09.04.2018 16:06 | nach oben springen

#177

RE: Die Organisation des Zusammenwirkens durch den KC einer GK

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Ja, leider !
In Wendehausen war mal eine Grenzerbaracke. Die dortigen Leute sollen dem Jesus am Kreuz im Ort auch einmal die Füße schwarz gemalt haben, was zu einer massiven Revolte im Ort bis zum Aufmarsch vor der Kaserne geführt hat.
Aber es ist auch nur Hörensagen aus längst vergangener Zeit- unendlich schlimm ist es trotzdem, den Glauben anderer Menschen so zu entweihen.


NVA/BW: 04.06.1974 - 31.03.1992 ; bei GT: 1975 in Harbke, 3./I./.GR-25 ; bis 1990 GR-1, GK`n: 9.(Lauchröden),11.(Großensee),7.(IFTA),5.(Schnellmannshausen) und 4. (Treffurt), später wurde daraus die 3.GK


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#178

RE: Die Organisation des Zusammenwirkens durch den KC einer GK

in Grenztruppen der DDR 09.04.2018 18:24
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Zitat von Lutze im Beitrag #173
Eigentlich egal auf welche Ebene entschieden wurde,Pfarrer Fischer und nicht nur er dürften mächtig sauer darüber gewesen sein,immerhin hat er einen großen
Anteil zum Bestehen des heutigen Mauerparks geleistet
Lutze


Als ich noch dort Streife gelaufen bin,67/68 stand sie natürlich noch und wir mußten einen riesen Bogen darum laufen.
Dieser Bogen war nicht von den Postentürmen ein zu sehen.Hinterland ein Friedhof.
Die Sicht und das Schußfeld war unterbrochen,deswegen mußte die Kirche weichen,sowie viele Gräber beseitigt wurden.
Meine Meinung,von einen, der dort mal Dienst tun durfte.


„Der Staatshaushalt muss ausgeglichen sein. Die öffentlichen Schulden müssen verringert werden. Die Arroganz der Behörden muss gemäßigt und kontrolliert werden. Die Zahlungen an ausländische Regierungen müssen reduziert werden, wenn der Staat nicht Bankrott gehen will.“
Marcus Tullius Cicero
Grenzläufer hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#179

RE: Die Organisation des Zusammenwirkens durch den KC einer GK

in Grenztruppen der DDR 09.04.2018 19:41
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Ergänzung zu meinen Beitrag: Auszug:
. So planten die Magistrats-Behörden in Ost-Berlin seit 1961 die Sprengung der im Todesstreifen der Mauer stehenden Versöhnungskirche, aber erst nachdem der verantwortliche West-Pfarrer zwanzig Jahre später den Weg freimachte, schritt man zur Tat und sprengte die Kirche 1985. Rechtlich verlief hier alles ohne Beanstandungen.
http://www.kirchensprengung.de/cms/kirch...farbeitung.html


„Der Staatshaushalt muss ausgeglichen sein. Die öffentlichen Schulden müssen verringert werden. Die Arroganz der Behörden muss gemäßigt und kontrolliert werden. Die Zahlungen an ausländische Regierungen müssen reduziert werden, wenn der Staat nicht Bankrott gehen will.“
Marcus Tullius Cicero
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#180

RE: Die Organisation des Zusammenwirkens durch den KC einer GK

in Grenztruppen der DDR 09.04.2018 19:53
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#170 Die GT haben die Sprengung nicht veranlasst. Christian Halbrock hat dazu "Weggesprengt. Die Versöhnungskirche im Todesstreifen der Berliner Mauer 1961 -1985" geschrieben (Horch und Guck, Sonderheft 2008, Juli 2008). Selbst er musste zu geben, dass von Seiten der GT und des MfS keine Initiative ausging. Außerdem gab es Vereinbarungen mit der Kirche und "Kompensationsgeschäfte".


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