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#321

RE: Die Organisation des Zusammenwirkens durch den KC einer GK

in Grenztruppen der DDR 14.06.2018 08:16
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Auch wenn ich es in anderen Themen schon mal so ähnlich geschrieben habe, wir müssen bei der Beurteilung immer den zeitlichen Rahmen beachten.

Nach dem Krieg bis zum Mauerbau gab es ja im Wesentlichen nur Freiwillige an der Grenze. Das waren Leute welche den Krieg zum Teil selber mitgemacht hatten oder zumindestens als Jugendlicher selber erlebt hatten.

Die hatten doch verständlicherweise eine ganz andere Motivation sich für den Erhalt des Friedens einzubringen.

Nach dem Mauerbau sah das doch schon etwas anders aus. Die Wehrpflicht wurde doch bestimmt nicht deshalb eingeführt, weil die Freiwilligen vor den Kasernentoren Schlange gestanden haben.

Wer nach 1962 im wehrpflichtigen Alter war, kann den Krieg nur als Kleinstkind erlebt haben.

Zu meiner Dienstzeit 75/76/77 war doch vielen schon klar wie wir verkohlt wurden. Der Einfluss des Westens auf die Mode, Musik und das Freizeitverhalten war nicht mehr zu leugnen.

Berndk5 hat mir (im persönlichen Gespräch) auf meine Frage warum er sich für die Offizierslaufbahn entschieden hat eine einleuchtende Antwort gegeben.

Wenn sich jemand mit 16 bis 18 Jahren für oder gegen eine solche Laufbahn entscheidet, ist es oftmals der Erziehung und Vorbildwirkung der Eltern/Großeltern geschuldet.

Wenn ich im Elternhaus anders erzogen worden wäre, dann hätte ich mich vielleicht auch anders entwickelt.

Ich bin aber heute noch froh, dass ich diesen Weg gegangen bin und habe meine Kinder auch in diesem Sinne erzogen.

KS


der 39., Ehli und berndk5 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#322

RE: Die Organisation des Zusammenwirkens durch den KC einer GK

in Grenztruppen der DDR 14.06.2018 19:41
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Korrektur von 20:55 Uhr : Dieser Beitrag bezieht sich ausschließlich aufm den Beitrag #320 ! Nur zur K l a r s t e l l u n g !

Hallo @Kontrollstreife , Du hörst/liest kein einziges Widerwort von mir. Da hast einfach nur Recht, (fast) mit jedem Deiner Worte. Etwas grundsätzlich anderes habe ich aber auch gar nicht gesagt, und auch gar nicht gemeint.
Klar war der GWD Ballast, das steht absolut ohne Frage- allerdings ein Ballast, mit dem sich die Masse (mangels tatsächlicher Alternative) abgefunden hatte.
Auch was Deine etwas deutlichere Beschreibung der Situation in der "Umbruch-Zeit" angeht, ist jedes Deiner Worte die Wahrheit.

Auch auf mich selbst bezogen ist es teilweise zutreffend- ich schrieb es schon an anderer Stelle.......


NVA/BW: 04.06.1974 - 31.03.1992 ; bei GT: 1975 in Harbke, 3./I./.GR-25 ; bis 1990 GR-1, GK`n: 9.(Lauchröden),11.(Großensee),7.(IFTA),5.(Schnellmannshausen) und 4. (Treffurt), später wurde daraus die 3.GK
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#323

RE: Die Organisation des Zusammenwirkens durch den KC einer GK

in Grenztruppen der DDR 14.06.2018 20:05
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Wie viele Berufsunteroffiziere, Fänriche und Offiziere ohne zivilen Berufabschluß hattest Du den auf Deiner Kompanie @berndk5?


Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
Heinrich Heine: Fatal ist mir das Lumpenpack, das, um die Herzen zu rühren, den Patriotismus trägt zur Schau, mit allen seinen Geschwüren.
https://www.youtube.com/watch?v=_fh8j2mULzc
berndk5 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#324

RE: Die Organisation des Zusammenwirkens durch den KC einer GK

in Grenztruppen der DDR 14.06.2018 20:14
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zu #323 :
Hallo zusammen, im Regelfall also die Offiziere Fähnriche und Berufsunteroffiziere betreffend waren es wimre permanent nur 2 - das waren die Offiziere auf Zeit , die direkt nach dem Abitur zur Fahne sind und nach der Entlassung in die Reserve ein Studium aufgenommen haben. Im Ausnahmefall auch weniger, wenn die OAZ nicht direkt von der Penne zur OHS (Offiziershochschule) gingen, sondern eine Berufsausbildung mit Abitur (als Studiums-Voraussetzung) gemacht hatten.
Sämtliche BO, Fähnriche und BU hatten vor der Fahne den Facharbeiter in der Tasche. Es war zu meiner Zeit eine Grundvoraussetzung.
Bitte immer beachten, das dies zeithistorisch gewachsen ist und in den 60èrn und Anfang der 70èr noch nicht überall so war.


NVA/BW: 04.06.1974 - 31.03.1992 ; bei GT: 1975 in Harbke, 3./I./.GR-25 ; bis 1990 GR-1, GK`n: 9.(Lauchröden),11.(Großensee),7.(IFTA),5.(Schnellmannshausen) und 4. (Treffurt), später wurde daraus die 3.GK
Rudi66 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#325

RE: Die Organisation des Zusammenwirkens durch den KC einer GK

in Grenztruppen der DDR 14.06.2018 21:19
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zu #321 habe ich nur eine klitzekleine Anmerkung als Denkanstoß !

Der geneigte Leser möchte sich bitte an seine zeitlichen Kenntnisse aus dem Jahr 1961 und folgende erinnern. Wer sich nicht erinnern kann, hat ja die Möglichkeit in Geschichtsbüchern, bei Wiki oder anderswo nachzulesen.
Wurde wimre nicht die Wehrpflicht eingeführt, als es an allen Ecken und Enden zwischen den beiden Weltmächten knisterte, Kubakriese, Rand eines möglichen Atomkrieges, maximale Aufrüstung beiderseits der TL zwischen WV und NATO ?
Ich will jetzt keinen Kümmel spalten und den Schwerpunkt der Betrachtung auch nicht auf eine Jahreszahl oder gar ein Datum festlegen (das kann jeder selber nachlesen), aber in die politische Zeitepoche fällt das schon.
Deshalb sind aus meiner Sicht nicht nur die damaligen politischen Machthaber in der DDR und Moskau, sondern die gesamte weltpolitische Situation dafür ursächlich.
Ich möchte betonen, dass es in meiner Betrachtung hier nicht um Schuldzuweisungen oder das Verteidigen von Entscheidungen der damaligen Zeit geht.
Ich war da erst fünf Jahre alt. An Zeitungen (ND) mit Titelseiten über den Abschuß des Spionagefliegers Powers oder"die tiefe Trauer über Grenztote" kann ich mich noch dunkel erinnern. Ich erinnere mich deshalb daran, weil ich es als Kind nicht verstehen konnte und auch die Erklärungen der Erwachsenen (wohl vorrangig der Eltern) so waren, dass ich es nicht verstanden habe. Es war halt nur sehr schlimm, und ein Kind sollte sich da eben mal keine Sorgen drum machen.....
Ab diesem Zeitpunkt, das haben Kameraden der älteren Generation schon oft beschrieben, ging vieles an der Grenze (und im Land) anders als man es gewohnt war.
Die immer weitere Perfektion, sowohl technisch, als auch vom "Menschenmaterial" (ich hasse dieses Wort, aber es passt) wurde nun ohne Unterbrechung mit immer dolleren Auswirkungen kennzeichnend.


NVA/BW: 04.06.1974 - 31.03.1992 ; bei GT: 1975 in Harbke, 3./I./.GR-25 ; bis 1990 GR-1, GK`n: 9.(Lauchröden),11.(Großensee),7.(IFTA),5.(Schnellmannshausen) und 4. (Treffurt), später wurde daraus die 3.GK
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Das der kalte Krieg nach dem Mauerbau nicht vorbei war, ist mir schon klar auch wenn ich es damals nicht bewusst erlebt habe.

Ich gehe aber davon aus das nach der Kubakriese 1962 doch davon auszugehen war, das die beiden Großmächte in Wirklichkeit keinen Waffengang riskieren wollten. Die Angst vor einem Atomkrieg war doch zu groß.

Wenn auch noch stark eingeschränkt waren ja ab Mitte der 60 iger Jahre auch wieder Besuche von Verwandten aus der BRD bei uns möglich. Briefe und Pakete gingen hin und her. Der Kontakt wurde wieder besser mit steigender Tendenz.

Wenn die DDR Regierung auch versucht hat die Kontakte zu behindern und ins System eingebundene Personen zum Kontaktabbruch zwingen wollte.

KS


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