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#21

RE: Die Organisation des Zusammenwirkens durch den KC einer GK

in Grenztruppen der DDR 14.03.2018 00:31
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zu #19 :
Klar , es war natürlich immer mit jeder Wild-Auslösung von S-Geräten, Minen(als es sie noch gab) und besonders des GSZ ein erhöhter Personalverschleiß zu verzeichnen. Nicht nur die A-Gruppen und ÜP, sondern auch die diensthabenden Kommandeure wurde aus dem Bett geholt- es hätte ja ernst sein könnnen.
Wenn es punktuelle Häufungen gab, hat der Regimentskommandeur auch schon mal klare Befehle an die zuständigen Jäger erteilt, oder auch Unterstützung durch Jäger aus anderen Jagdgruppen des Regiments dort befohlen.
Bei uns war das meist wirksam, manchmal hat es auch gedauert- aber die Truppe hat es positiv vermerkt, wenn m,an nicht jede Nacht in die Abriegelung musste.
Im Bereich Kammweg hatten wir da mit Füchsen am GSZ jede Menge Ärger. Hat fast 6 Monate gedauert, bis da Ruhe war. Hab ich selbst als Jäger nicht geschafft- habe dann einfach eine transportable LAW installieren lassen, mit einem ganz wilden Gesellen. Die nicht in der Kastefalle gefangenen oder geschossenen Füchse hatten dann irgendwann die Schnauze voll und haben sich ein anderes Revier, weiter weg vom GSZ gesucht.

Wenn noch was unklar ist, frag noch mal.


NVA/BW: 04.06.1974 - 31.03.1992 ; bei GT: 1975 in Harbke, 3./I./.GR-25 ; bis 1990 GR-1, GK`n: 9.(Lauchröden),11.(Großensee),7.(IFTA),5.(Schnellmannshausen) und 4. (Treffurt), später wurde daraus die 3.GK
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#22

RE: Die Organisation des Zusammenwirkens durch den KC einer GK

in Grenztruppen der DDR 14.03.2018 00:57
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berndk5

Danke , alles gut .

Gruß Jürgen


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#23

RE: Die Organisation des Zusammenwirkens durch den KC einer GK

in Grenztruppen der DDR 14.03.2018 06:07
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Also ich musste mal eine "Jagdgesellschaft" fahren. P 3 wurde angespriegelt und die Jungs hattan Handscheinwerfer mit welche sie am P 3 ansteckten. So einen Zirkus hatte ich noch nicht erlebt. von ordungsgemäßer Jagd konnte da keine rede sein. Die Karre eingesaut und das bei Frost. Beim Reinigen und Aufspriegeln habe ich vielleicht geflucht. Waren alles höhere Offfiziere und keiner von der GK dabei.

Bei uns hat es schon immer mal Jäger im Revier gegeben. Im Raum Sickenberg habe ich mal Schrot abbekommen und mich dann mal richtig beschwert.

Wild hat es ja in Massen gegeben.

KS


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#24

RE: Die Organisation des Zusammenwirkens durch den KC einer GK

in Grenztruppen der DDR 14.03.2018 11:27
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Zitat von berndk5 im Beitrag #21
zu #19 :
[...] Hab ich selbst als Jäger nicht geschafft- habe dann einfach eine transportable LAW installieren lassen, mit einem ganz wilden Gesellen. [...]

OT
Entschuldige, wenn ich dir hier reingrätsche. Während meines zweiten Teils zur "Fluchtnachlese" sind wir über o.g. Kürzel "LAW" gestolpert, da es in keiner offiziellen Begrifftabelle zu finden war, jedoch praktisch in Karten (linkes oberes Viertel) Verwendung fand:
Kartenausschnitt Fluchtkarte

Da es sich, wie du schreibst, um eine mobile Anlage gehandelt hat, die du installieren ließest, erklärt sich nun im Nachhinein auch, weshalb ich sie auf dem Fluchtweg nicht queren konnte - sie war zu diesem Zeitpunkt nicht (mehr) dort!

Im Gegensatz zur Eindeutigkeit der Bezeichnung HULA für Hundelaufanlage, bleibt noch die Auflösung der Langform des Kürzels
"LAW". Von "Laufanlage für Wuffis" wie ein Spassmacher des Forums zu übersetzen versuchte, kann ja eher nicht ausgegangen werden ...



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#25

RE: Die Organisation des Zusammenwirkens durch den KC einer GK

in Grenztruppen der DDR 14.03.2018 11:57
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zu #24 , Hallo @80er , mit Deiner Frage hilfst Du wahrscheinlich mehreren Lesern eine richtige Antwort zu gebe.

Ich schreibe es nach bestem Wissen. Wir unterscheiden nach LAW(Laufanlage für Wachhunde) und HULA(Hunde-Lauf-Anlage) (kann auch HULA 83 gewesen sein, weiß es nicht mehr), vielleicht kann uns @Thunderhorse mal wieder aus der Patsche helfen.

Also LAW waren die Dinger, die schon in den 1970èr Jahren(oder früher ???) zum Einsatz kamen. Das waren (je 2 x ) 2 Rohre, unten mit Erdsporn, oben mit einer Querverbindung, in deren Mitte eine Führung für ein Stahlseil vorhanden war. Die Böcke wurden im Abstand (wimre) von ca. 50 m parallel der zu sichernden Stelle plaziert, das Stahlseilca. 5 m vorher im Boden fest verankert, oben mittig von einem über den anderen Bock geführt und ca. 5m hinter dem 2.Bock in der Erde verankert. Somit befand sich das Seil wie eine Wäscheleine mit ca. 50m Länge zwischen den Böcken. Am Seil lief eine Rolle, an deren Gehäuse unten ein Karabinerhaken hing, wo die Leine/Kette des Wachhundes eingehakt wurde. Fertig war eine LAW . Früher gab es nur diese Form (wimre) .
Anfang der 80èr Jahre kamen dann die HuLA auf. Diese neue Erfindung bedurfte aber eines größeren PTA (pioniertechnischen Ausbaus), weil diese HuLA ja bereits beim Umbau/Neubau des HSE (Hinteren Sperrelements) geplant und konzipiert werden musste. Soll heißen: Man konnte nicht wild drauf los, kilometerlange HuLA´s bauen, die dann keine Hundestaffel der Welt mit Hunden bestücken konnte, geschweige denn die Fütterung und Betreuung der Tiere bewerkstelligen konnte.
Diese HuLA waren im Prinzip, eine feindwärts des GSZ parallel verlaufende, zusätzliche Zaunerrichtung mit Streckmetall (Metallgitterzaun wimre 2 m hoch) und der Einbau von Zwischentrennungen nach 50 - 80 m (wimre) . In diesen (von mir so bezeichneten) Boxen kam noch ne Hundhütte rein und ein Hund- fertig war das Ding.
Aus der Praxis weiß ich, dass es immer Engpässe gab und bestimmte, vorhandene Anlagen nicht besetzt werden konnten (Grund siehe oben) .
Nicht besetzte Anlagen verwilderten durch Wildwuchs meist sehr schnell, die Unterhaltung stellte sich als Problem dar, weil der Einsatz von Technik(Traktor) in diesen Anlagen ja nicht möglich war.
Deshalb waren auch die LAW weiterhin ununterbrochen im Bestand, wenn auch logischerweise zahlenmäßig geringer.
Der unschlagbare Vorteil der LAW gegenüber der HuLA war, dass diese sehr flexibel bei Bedarf an vorübergehenden Schwachstellen einsetzbar waren, aber genauso längere Zeit am Ort verbleiben konnten. Nach Wegfall des Bedarfs wurde sie abgebaut, eingelagert oder an einem anderen Ort aufgebaut.

Ich hoffe, dass es versrtändlich ist, sonst bitte gerne noch einmal nachfragen.


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#26

RE: Die Organisation des Zusammenwirkens durch den KC einer GK

in Grenztruppen der DDR 14.03.2018 12:05
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OT
Danke @berndk5 für deine ausführliche Erklärung.
Nur, wofür "LAW" nun genau steht, fehlt noch ...



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#27

RE: Die Organisation des Zusammenwirkens durch den KC einer GK

in Grenztruppen der DDR 14.03.2018 12:15
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zu #23 , Hallo @Kontrollstreife, und alle anderen. Bitte glaubt es mir, wie gerne würde ich sagen, dass das alles in einer anderen Zeit passiert ist.

Es wäre aber eine vorsätzliche Lüge. Leider ist diese von KS geschilderte Verhaltensweise von "Jägern", zumeist höhere Offiziere kein Einzelfall.
Mehrmals musste ich solche "Kfz. und Scheinwerfer"- "Jagden" auch in einem großen Teil meines Grenzabschnitts dulden und hinnehmen.
Ich habe mich als Jäger und KC gegenüber meinen eigenen Soldaten jedes Mal dafür geschämt. zu Gefährdungen von Posten ist es wohl nie gekommen, weil ich die GP per Befehl vom K-GR immer rechtzeitig in Sicherheit befehlen musste.
Man hat dann aus der Erklärungsnot versucht den eigenen Leuten zu erklären, dass es um Wildabschuß zur Reduzierung von Fehlauslösungen ging.
Aber es waren ja erwachsene Jungs die nicht blöd waren. Die meisten haben aber schon verstanden, dass es bei den Jägern auch Unterschiede gab bezüglich der ethische Haltung zur Kreatur und zum Waidwerk.


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#28

RE: Die Organisation des Zusammenwirkens durch den KC einer GK

in Grenztruppen der DDR 14.03.2018 12:18
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Hallo @80er , LAW steht für : Laufanlage (für oder mit) Wachhund ; HuLA steht für Hunde-Laufanlage .
Danke der Nachfrage, hab es gleich im Beitrag ergänzt.


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#29

RE: Die Organisation des Zusammenwirkens durch den KC einer GK

in Grenztruppen der DDR 14.03.2018 13:07
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Ein Stichwort hätte ich noch, wart ihr in das Projekt Grenze 2000 eingebunden?


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#30

RE: Die Organisation des Zusammenwirkens durch den KC einer GK

in Grenztruppen der DDR 14.03.2018 14:58
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Nein, ich weiß aber auch nicht warum. Die GK in Treffurt hat einige Lehrbeispiele für das GKdo Süd erstellt- das Projekt kannte ich nicht, oder es war soo "wichtig", dass ich das vergessen habe . Sagt mir nix . Hab die Bezeichnung vielleicht schon mal im Forum gelesen(???), hat mich bisher aber nicht berührt.


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#31

RE: Die Organisation des Zusammenwirkens durch den KC einer GK

in Grenztruppen der DDR 14.03.2018 15:07
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Zitat von berndk5 im Beitrag #17


Die Jagd zwischen den Sperrelementen durfte grundsätzlich nur zu zweit erfolgen , entweder 2 Jäger, oder der Jäger musste noch einen Grenzer mitnehmen, oder freundwärts GSZ bleiben.
Wurde durch den Jäger geschossen, hat er dies mit Anzahl dem K-GSi bei der Abmeldung der Jagd über GMN mitgeteilt.Bei einer plötzlich auftretenden Lageveränderung im GAs, wurde im Sichtbereich des Jägers das abgesprochene Signal per Handleuchtzeichen (Leuchtrakete) geschossen.
Der Jäger(mit seinem 2.Mann) unterrstand ab sofort dem Befehl des K-GSi und konnte sogar in die Abriegelung oder zur Kontrolle befohlen werden.
Im Regelfall wurde jedoch die Jagd beendet und man hat den Abschnitt verlassen.



Hallo @berndk5,

Wenn die Jagd zwischen den Sperrelementen z.B. durch zwei Jäger erfolgte, also ohne Grenzer, kann man dann davon ausgehen, das sie einen PSE Hörer oder auch ein Funkgerät dabei hatten?
Denn die Jäger mussten ja bestimmt auch ein Tor passieren, um in den Grenzabschnitt zu kommen und später bei einer Lage, oder bei Beendigung der Jagd, auch den Abschnitt wieder verlassen. Außerdem mussten sie sich beim KGSi über GMN melden, wenn sie selber geschossen haben.
Wenn es nun zu einer Lage im Abschnitt gekommen wäre, dann hätten die zwei Jäger auch in die Abriegelung und zur Kontrolle eingesetzt werden können?

Meinst Du mit Kontrolle den K2m, GSSZ und den K6m, VSE. ( Vorderstes Sperrelement )

Ich hoffe, das ich es einigermaßen richtig interpretiert habe und nicht total falsch liege.


"Durch Anerkennung und
Aufmunterung kann man in einem
Menschen die besten Kräfte mobiliesieren"

(Charles M. Schwab, amerikanischer Industrieller 1862-1939)
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#32

RE: Die Organisation des Zusammenwirkens durch den KC einer GK

in Grenztruppen der DDR 14.03.2018 15:39
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zu #31 , Hallo @Niederlausitzer , ganz vielen Dank für Deine Frage- weil genau diese Frage auch bei anderen Lesern auftreten könnten.

Vielleicht wurde mein Beitrag in #17 nicht richtig gelesen, oder ich habe es zu oberflächlich erklärt.
Für die Jagd in militärischen Sperrgebieten (dazu gehörte der Schutzstreifen) war der Miltärforst zuständig, also bei uns der Militärforst Erfurt.
Der hatte die Hoheit über die "Jagdgesellschaften und über die JGes. die Hoheit über die Jagdgruppen" . Mitglied in der JGes., die es in jedem Grenzregiment gab (wimre) konnte man nur auf Antrag durch Aufnahme werden. Das waren in diesen militärischen JGes. ausschließlich nur Berufssoldaten. Im Regelfall BU ab Feldwebel und Offiziere ab Oberleutnant. Damit wollte man gewährleisten, dass die Mitglieder in der JGes. schon in ihrem milit. Beruf (also im Dienst) etwas gefeastigt waren. Ohne positive (mündliche) Einschätzung der Person durch einen älteren , erfahrenen Jäger wäre eine Aufnahme soweieso kaum möglich gewesen. Hatte man schon die Prüfung abgelegt und die Jagderlaubnis (z.B. bei Berufsausbildung im Forst)hätte man auch in seiner zugeteilten Jagdgruppe loslegen können- ich kenne aber keinen Fall.
Regel war, dass man nach Aufnahme ein bis zwei Jahre auf mdie Prüfung vorbereitet wurde/sich vorbereitet hat und dann zur Prüfung nach Erfurt delegiert wurde.
Also die Jäger im Schutzstreifen waren grundsätzlich Berufssoldaten, die im Regelfall dort sowieso dienstlich eingesetzt waren.
Ausnahmen waren Jäger z.B. aus dem Stab GKS oder große Drückjagden. Kann ich erklären wenn es jemanden interessiert.
Bei großen Drückjagden konnten auch mal Zivilisten teilnehmen. Die die ich gesehen hatte hatten meist etwas kleinere , persönliche Pistolen als unsere Makarov, auch die Jagdgewehre waren meist von erlesener Art. Ein stinknormaler Revierförster war jedenfalls nie eingeladen. Es gab auch Mal eine "Freundschaftsjagd" mit sehr hohen Leuten vom Stab der sowj. 8.Gardearmee (aus Nohra bei Weimar) im Grenzabschnitt IFTA, an der ich teilnehmen "durfte" . Als Treiber kamen freiwillig der FHG-Zug von IFTA und der FHG-Zug von Treffurt zum Einsatz . Aber auch dazu könnte man `ne Menge mehr sagen.
Also, individuelle (normale Ansitzjagd) Jagd im Schutzstreifen (zu zweit) war der Jäger(KC oder GAK) gemeinsam oder mit 1 Sold. oder anderen bewaffneten AGT . Da hatte man ja das Erforderliche an Ausrüstung (GMN) dabei. Parolen und ZW siehe #17 (ggf. nochmal nachblättern).


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#33

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Zitat von berndk5 im Beitrag #21

Klar , es war natürlich immer mit jeder Wild-Auslösung von S-Geräten, Minen(als es sie noch gab) und besonders des GSZ ein erhöhter Personalverschleiß zu verzeichnen. Nicht nur die A-Gruppen und ÜP, sondern auch die diensthabenden Kommandeure wurde aus dem Bett geholt- es hätte ja ernst sein könnnen.
Wenn es punktuelle Häufungen gab, hat der Regimentskommandeur auch schon mal klare Befehle an die zuständigen Jäger erteilt, oder auch Unterstützung durch Jäger aus anderen Jagdgruppen des Regiments dort befohlen.
Bei uns war das meist wirksam, manchmal hat es auch gedauert- aber die Truppe hat es positiv vermerkt, wenn m,an nicht jede Nacht in die Abriegelung musste.
Im Bereich Kammweg hatten wir da mit Füchsen am GSZ jede Menge Ärger. Hat fast 6 Monate gedauert, bis da Ruhe war. Hab ich selbst als Jäger nicht geschafft- habe dann einfach eine transportable LAW installieren lassen, mit einem ganz wilden Gesellen. Die nicht in der Kastefalle gefangenen oder geschossenen Füchse hatten dann irgendwann die Schnauze voll und haben sich ein anderes Revier, weiter weg vom GSZ gesucht.



Hallo @berndk5,

in meiner Dienstzeit von April 1988 - Januar 1990 im GR-15 Sonneberg, II. GB, 6. GK Neuenbau verging auch kaum mal ein Tag oder eine Nacht, an dem es mal nicht zu einer Auslösung des GSSZ und von S-Geräten gekommen ist. In fast allen Fällen, war die Hauptursache Wild.

Das war dann immer purer Stress für alle.

Um die Auslösungen durch Wild etwas geringer zu halten, hatten unsere GSSZ Leute eine Idee, die sie dann auch in die Tat umsetzten. Sie besorgten sich aus Sonneberg von einigen Frisören Säcke mit abgeschnittenen Haaren von Kunden. Damit bestückten sie kleine durchsichtige Tütchen, verschlossen diese und befestigten sie in bestimmten Abständen am GSSZ.

Der Duft und der Geruch der Haare, sollten das Wild vom Zaun fern halten. Ich kann aber heute nicht mehr sagen, ob es dadurch nun zu weniger Auslösungen kam. Einen Versuch war es auf alle Fälle wert. Irgendetwas musste man sich ja noch zusätzlich ( außer einer Jagd ) einfallen lassen, denn die Auslösungen wurden in bestimmten Abschnitten immer mehr.
Man war teilweise mehr draußen, als auf der GK.


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#34

RE: Die Organisation des Zusammenwirkens durch den KC einer GK

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Zitat von berndk5 im Beitrag #32
zu #31 , Hallo @Niederlausitzer , ganz vielen Dank für Deine Frage- weil genau diese Frage auch bei anderen Lesern auftreten könnten.

Vielleicht wurde mein Beitrag in #17 nicht richtig gelesen, oder ich habe es zu oberflächlich erklärt.
Für die Jagd in militärischen Sperrgebieten (dazu gehörte der Schutzstreifen) war der Miltärforst zuständig, also bei uns der Militärforst Erfurt.
Der hatte die Hoheit über die "Jagdgesellschaften und über die JGes. die Hoheit über die Jagdgruppen" . Mitglied in der JGes., die es in jedem Grenzregiment gab (wimre) konnte man nur auf Antrag durch Aufnahme werden. Das waren in diesen militärischen JGes. ausschließlich nur Berufssoldaten. Im Regelfall BU ab Feldwebel und Offiziere ab Oberleutnant. Damit wollte man gewährleisten, dass die Mitglieder in der JGes. schon in ihrem milit. Beruf (also im Dienst) etwas gefeastigt waren. Ohne positive (mündliche) Einschätzung der Person durch einen älteren , erfahrenen Jäger wäre eine Aufnahme soweieso kaum möglich gewesen. Hatte man schon die Prüfung abgelegt und die Jagderlaubnis (z.B. bei Berufsausbildung im Forst)hätte man auch in seiner zugeteilten Jagdgruppe loslegen können- ich kenne aber keinen Fall.
Regel war, dass man nach Aufnahme ein bis zwei Jahre auf mdie Prüfung vorbereitet wurde/sich vorbereitet hat und dann zur Prüfung nach Erfurt delegiert wurde.
Also die Jäger im Schutzstreifen waren grundsätzlich Berufssoldaten, die im Regelfall dort sowieso dienstlich eingesetzt waren.
Ausnahmen waren Jäger z.B. aus dem Stab GKS oder große Drückjagden. Kann ich erklären wenn es jemanden interessiert.
Bei großen Drückjagden konnten auch mal Zivilisten teilnehmen. Die die ich gesehen hatte hatten meist etwas kleinere , persönliche Pistolen als unsere Makarov, auch die Jagdgewehre waren meist von erlesener Art. Ein stinknormaler Revierförster war jedenfalls nie eingeladen. Es gab auch Mal eine "Freundschaftsjagd" mit sehr hohen Leuten vom Stab der sowj. 8.Gardearmee (aus Nohra bei Weimar) im Grenzabschnitt IFTA, an der ich teilnehmen "durfte" . Als Treiber kamen freiwillig der FHG-Zug von IFTA und der FHG-Zug von Treffurt zum Einsatz . Aber auch dazu könnte man `ne Menge mehr sagen.
Also, individuelle (normale Ansitzjagd) Jagd im Schutzstreifen (zu zweit) war der Jäger(KC oder GAK) gemeinsam oder mit 1 Sold. oder anderen bewaffneten AGT . Da hatte man ja das Erforderliche an Ausrüstung (GMN) dabei. Parolen und ZW siehe #17 (ggf. nochmal nachblättern).

Danke @berndk5 für Deine wie immer ausführlichen Berichte. Weiter so.
Und nein, Du hast alles richtig erklärt, ich habe nur zu oberflächlich gelesen. Bei der Länge Deiner Beiträge auch nicht immer einfach.
Jetzt habe ich aber alles verstanden.


"Durch Anerkennung und
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zuletzt bearbeitet 14.03.2018 16:35 | nach oben springen
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#35

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zu #33 von @Niederlausitzer muss natürlich für Alle noch erwähnt werden, dass solche "Ideen zur Grenzsicherung" natürlich sehr schnell auf Kommandeursebene vom K-GKS an die K-GR über die K-GB bis an die KC (dann als Weisung) weitergegeben wurden.

Ganz dunkel kann ich mich jetzt erinnern, dass unsere 2 GSZ-Trupp-Leute auch beim Friseur in Treffurt Haare geholt haben.
Der hatte mich bei meinem nächsten Besuch natürlich gleich gefragt, well die Jungs nicht gesagt haben wofür.

Wimre hat das wirklich etwas gebracht, aber es war halt nicht von Dauer weil der Geruch irgendwann verflogen war. Es wirkte, wimre auch nur gegen Rehwild und Fuchs. Waschbär und Schwarzwild war das egal.

Ja, ja- was wir alles gemacht haben.............
...hatte das total vergessen.
Danke für die Erinnerung daran.

Manchmal erkläre ich vielleicht auch etwas zuviel, aber ich bin halt auch nicht ohne Fehler. Andererseits hab ich Angst, irgend etwas könnte den Nicht-Profis dann umnklar bleiben......
Na ja, mit eurer gemeinsamen Hilfe wird es schon gehn. Dafür danke ich allen Teilnehmern am Thema.


NVA/BW: 04.06.1974 - 31.03.1992 ; bei GT: 1975 in Harbke, 3./I./.GR-25 ; bis 1990 GR-1, GK`n: 9.(Lauchröden),11.(Großensee),7.(IFTA),5.(Schnellmannshausen) und 4. (Treffurt), später wurde daraus die 3.GK
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#36

RE: Die Organisation des Zusammenwirkens durch den KC einer GK

in Grenztruppen der DDR 15.03.2018 17:38
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@berndk5

Hallo, hast Du es mal erlebt, dass ihr durch Minen verletzte Wildtiere nachsuchen und erlösen musstet?

Bei uns wurde immer erzählt, das im Bereich Dachsberg eine im Friedatal ausgebrochen Rinderherde in die Anlage 501 gelaufen sein sollte. Muss ja gleich am Anfang nach der Aufstellung gewesen sein. Hat aber keiner etwas erzählt ob da welche zu Schaden gekommen sind.

KS


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#37

RE: Die Organisation des Zusammenwirkens durch den KC einer GK

in Grenztruppen der DDR 15.03.2018 20:11
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Hallo @Kontrollstreife , auch wieder so eine Frage von Dir, die viele Leute interessieren könnte.

Zum ersten Frageteil muss ich mit NEIN antworten. Die Jagdprüfung habe ich erst abgelegt, als ich schon KC in Schnelli war. Da sind meistens die Jäger zur Bergung befohlen worden, die GAK waren oder der Theo von der Hundestaffel. Das geborgene Wild wurde zu 99 % in gekochtem Zustand and die Hunde verfüttert.
Es gab da eine knallharte Regel, wonach Unfallwild nicht mehr für den menschlichen Verzehr verwendet werden sollte. Ich habe mich auch immer strikt daran gehalten. Minenverletztes Wild war wie Unfallwild zu behandeln.

Zu der anderen Sache mit den Kühen.
Davon habe ich gehört, es muss eine sehr grausige Geschichte gewesen sein. War aber vor meiner Zeit im I.GB . Es ist aber immer mal wieder zur Mahnung an die KC ausgesprochen worden, zumindest so lange es Minen gab.
Es sollen von der besagten Herde wohl insgesamt 3 Tiere tödlich verletzt worden sein, oder so schwer, dass sie getötet werden mussten.

Als Lehre aus diesem Vorfall, der Aufsehen im gesamten GKS erregt hatte, mussten alle Weidezäune massiv verstärkt werden. Wimre gab es massive Stahlpfosten aus ca. 10 cm Winkeleisen mit durch Bohrungen verlaufendem starken Stahldraht ( ca. 3-5 mm) . Erst dann kam die innere Weidezäunung mit den bekannten Elektrozäunen, jedoch ebenso mindestens 2 Drähte (aber Weide-Stromzaun).

Verantwortlich für die Umsetzung war wer ? Na klar, der KC . Jedes Jahr vor Beginn des Auftriebs um den 1.Mai `rum musste eine Abnahme der Weidezäune im Bereich von SM-70 zu Fuß mit dem Brigadier(der LPG Tierproduktion) durchgeführt werden und das unterschriebene Protokoll ans Batti geschickt werden.
Wehe wenn da gebummelt oder gemogelt wurde. Das wurde sofort über K-GR an SED-Kreissekretär und Rat des Kreises Abt. Landwirtschaft gemeldet. Dann war der Mops munter...... . Gab es bei mir nicht, hab es aber im I.GB erlebt .


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#38

RE: Die Organisation des Zusammenwirkens durch den KC einer GK

in Grenztruppen der DDR 15.03.2018 20:18
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Hallo und eine mir wichtige Frage an Alle. Eigentlich könngte ich das Thema "Organisation der Zusammenarbeit...." einfach hier fortlaufend anhängen, ohne ein neues Thema aufzumachen.
Es sind eigentlich grundverschiedene Angelegenheiten, dienten aber dem gleichen Zweck.
Wie ist Eure Meinung dazu ? Neues Thema extra dazu, oder hier anhängen und fortsetzen. (Ich hatte das bei der Themenbenennung verbrummt, das hätte man das gleich so benennen können.) Na ja.......


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#39

RE: Die Organisation des Zusammenwirkens durch den KC einer GK

in Grenztruppen der DDR 15.03.2018 20:33
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Hallo berndk5,
die von Dir beschriebene HuLA gab es schon eher, allerdings aus Maschendraht. Es gab sie schon 74/75 in Lockstedt zwischen Dorfrand und Aller.
Ansonsten genau so, wie Du sie beschrieben hast! (Abtrennung untereinander, Hundehütte, Hunde schwer zu versorgen)

Leo2


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#40

RE: Die Organisation des Zusammenwirkens durch den KC einer GK

in Grenztruppen der DDR 15.03.2018 20:34
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Irgendwann wird in jedem Thema mal eine andere Richtung eingeschlagen ohne gleich ein neues aufzumachen. Solange es ein Grenzthema bleibt, ist mir das egal.

KS


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