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#1

Verstärkung Durchlässe im SSZ / GSZ

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 28.02.2018 19:00
von krelle | 343 Beiträge | 7297 Punkte
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Vielleicht ist das Folgende für manchen von uns von Interesse:
Verstärkung der DuL im SSZ (September 1988)

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zuletzt bearbeitet 01.03.2018 09:30 | nach oben springen

#2

RE: Verstärkung Durchlässe im SSZ / GSZ

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 28.02.2018 19:29
von GZB1 | 3.455 Beiträge | 643 Punkte
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Grund für diese Massnahme war u.a. auch dieser versuchte Grenzdurchbruch mit LKW an der Karpfenteichstr. in Berlin-Treptow.

http://www.chronik-der-mauer.de/todesopfer/171321/gross-rene

Der Grenzposten auf dem Turm konnte das GSZ-Tor nicht einsehen, da eine Villa im Hinterland die Sicht in die Richtung verdeckte.
Sie haben nur das Aufspringen des Tores und das Aufjaulen des LKW-Motors im ersten Moment registriert. Gerade in dem Bereich gab es eine Überfahrt zum K6 und keinen KFZ-Sperrgraben. Warum das nicht versetzt angelegt war ist mir ein Rätsel. Nachbarposten etwas weiter enfernt rechts des Tores war BT Puderstr.

Nach dem Vorfall wurden alle Tore mit grossen "Blumenkübeln" im Hinterland und/oder den Seilsperren gesichert, je nachdem wieviel Anlaufstrecke im Hinterland gegeben war.


krelle, vs1400 und Niederlausitzer haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 28.02.2018 20:02 | nach oben springen

#3

RE: Verstärkung Durchlässe im SSZ / GSZ

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 28.02.2018 19:42
von Rainer-Maria Rohloff | 4.223 Beiträge | 12785 Punkte
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Gut, das liegt weit nach meiner Zeit am Kanten nur, was sollten diese Stahlseile eigentlich aufhalten? Doch nicht etwa einen LKW so eben den DDR-typischen W50 Strasse?

Rainer-Maria



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#4

RE: Verstärkung Durchlässe im SSZ / GSZ

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 28.02.2018 19:46
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Wird bestimmt getestet worden sein, vom Militärtechnischen Institut. (Vorderachsenabriss??)

https://de.wikipedia.org/wiki/Milit%C3%A...isches_Institut


vs1400 und Rainer-Maria Rohloff haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 28.02.2018 19:48 | nach oben springen

#5

RE: Verstärkung Durchlässe im SSZ / GSZ

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 02.03.2018 17:20
von Niederlausitzer | 762 Beiträge | 2265 Punkte
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Zitat von krelle im Beitrag #1
Vielleicht ist das Folgende für manchen von uns von Interesse:
Verstärkung der DuL im SSZ (September 1988)

Hallo Manfred,

schön das Du wieder ein interessantes Thema reingestellt hast.

Während meiner Zeit bei den GT von April 1988 - Januar 1990 ( GR 15, II. GB, 6. GK Neuenbau ( Landkreis Sonneberg, an der thüringisch- bayerischen Grenze ) war bei uns im Grenzabschnitt an einem GSSZ II Tor dahinter, auch eine so genannte Seilsperre aufgebaut. Wir hatten zwar 9 GSSZ Tore im Grenzabschnitt, aber nur bei diesem Tor war das der Fall. Nur durch Zufall habe ich so eine Seilsperre mal mit eigenen Augen gesehen und kann mich noch bildlich daran erinnern.

Es muss im Winter 1988 oder 1989 gewesen, Tagschicht Kontrolle GSSZ II, 2 m vom Tor 85 ( Sattelpass ) bis zum Tor 87 ( Wegespinne )
Einiger User hier im Forum, können mit diesen Postenpunkten noch was anfangen. Es hatte die ganze Nacht stark geschneit und auch bei Beginn der Kontrolle schneite es immer noch. Der Schnee war fast kniehoch und wir kamen kaum richtig voran. Schon nach ein paar Minuten waren mein Posten und ich total durchgeschwitzt und die Klamotten klitschnass.
Und noch fast den gesamten Grenzdienst vor uns.

Als wir dann irgendwann nach mehreren Standpausen, endlich mal am Tor 87 ankamen, sollten wir uns beim KGSi über GMN melden. Er sagte uns, das wir auf Grund des starken Schneefalls unsere Kontrolle nicht fortsetzen brauchen. Im Normalfall wäre die Kontrolle noch bis zum Tor 88 gegangen.
Ich glaube, da hätten die 8 Stunden Grenzdienst nicht ausgereicht.
Er schlug uns vor, das wir das Tor 87 nach feindwärts passieren können und uns die A - Gruppe, die sich auf der Füst befand, abholen kann. Da sagten wir natürlich nicht nein. Das hätte auch nicht jeder KGSi so gemacht, bei anderen hätten wir den gleichen Weg wieder zurücklatschen müssen.

Als uns dann die A - Gruppe am Tor 87 mit dem LO aufnahm und wir wieder los fuhren, hielten wir nach ein paar Metern auch schon wieder an. Ein paar Leute stiegen aus. Ich schaute und stieg dann auch aus. Da hatte ich dann erst diese Seilsperre gesehen. Wenn ich mich noch richtig erinnere, da waren links und rechts so eine Art Stahlträger und darin war ein starkes Stahlseil aufgelegt, das dann so gespannt war und gleichzeitig die Höhe hatte, ein schweres Fahrzeug nach dem Durchbrechen des GSSZ Tores an der Weiterfahrt zu hindern.

Wenn man regulär die Seilsperre durchfahren wollte, musste man das Stahlseil von den Trägern runternehmen und nach dem überfahren wieder einhängen. Und da kann ich in unserem Fall sagen, mussten wir ganz schön trecken, um das Seil runterzunehmen und beim einhängen ebenfalls.

Wenn ich das jetzt so betrachte, dann war diese Seilsperre hinter dem Tor 87 nicht so verkehrt aufgebaut. Denn vom Hinterland führten auch einige Wege zu diesem Tor und man konnte alles gut beobachten. Denn vom Tor 87 ( Waldweg ) bis zum Kolonnenweg, 6m, KFZ Sperrgraben, VSE ( Vorderstes Sperrelement ) waren es vielleicht schätzungsweise 200 bis 300 m.

Und hätte uns die A - Gruppe nicht abholen dürfen, dann wüsste ich heute noch nicht, das wir in unserem Grenzabschnitt, auch so eine Seilsperre hatten. Denn auf der GK habe ich davon persönlich nichts mitbekommen, das bei uns so eine Sperre aufgebaut wurde.


"Durch Anerkennung und
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(Charles M. Schwab, amerikanischer Industrieller 1862-1939)
Rainer-Maria Rohloff, mibau83, Rothaut, krelle, Galliner und hslauch haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#6

RE: Verstärkung Durchlässe im SSZ / GSZ

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 02.03.2018 21:00
von Hanum83 | 8.615 Beiträge | 15225 Punkte
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Wenn der LKW schräg durch das Tor durchgebrochen wäre, hätte er da die Seilsperre umfahren können?
Ich meine, ein Stahlseil was manuell auf zwei Spannpunkte aufgelegt wird, muss in der Länge ja begrenzt sein.
Mit zuviel Durchhang hätte es keine Wirkung erzielen können.
Ich nehme also mal an das die Spannweite maximal 4 Meter hat betragen können, eher noch weniger.


Im November 1982 zu den Grenztruppen eingezogen und nach Formung zum Grenzsoldaten in Mönchhai ab April 1983 ein Jahr lang die Grenze im Bereich der Grenzkompanie Hanum in der Altmark mitbewacht.


zuletzt bearbeitet 02.03.2018 21:26 | nach oben springen

#7

RE: Verstärkung Durchlässe im SSZ / GSZ

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 02.03.2018 21:48
von GZB1 | 3.455 Beiträge | 643 Punkte
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In Berlin war das schräge Durchfahren etwas schwierig, da erst das Tor der Hinterlandsmauer und dann das GSZ-Tor (Abstand ca. 2,5m) zu durchfahren war. Kam man zu schräg an, nahm man die Mauer am Hinterlandstor oder den GSZ-Tor-Pfeiler mit.

Das Seil war rechts und links der Stahlrohrauflagen an je 2 Kolonnenwegplatten befestigt. Meist ungenutze Tore wurden auch teilweise im Abschnitt mit übereinander gestapelten Kolonnenwegplatten blockiert.


zuletzt bearbeitet 02.03.2018 21:56 | nach oben springen

#8

RE: Verstärkung Durchlässe im SSZ / GSZ

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 02.03.2018 22:10
von Hanum83 | 8.615 Beiträge | 15225 Punkte
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An der Grünen wäre wohl der Kfz-Anfall durchbruchsmäsig eher ein Traktor eines Dorfbewohners gewesen wo der Lenker vermutlich das Sperrseil hinter dem Tor schon mal vorher gesehen hat.
Mit einer galanten Kurve hätte der wohl das Seil umkurven können.


Im November 1982 zu den Grenztruppen eingezogen und nach Formung zum Grenzsoldaten in Mönchhai ab April 1983 ein Jahr lang die Grenze im Bereich der Grenzkompanie Hanum in der Altmark mitbewacht.


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#9

RE: Verstärkung Durchlässe im SSZ / GSZ

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 02.03.2018 23:34
von vs1400 | 3.800 Beiträge | 7301 Punkte
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Zitat von Hanum83 im Beitrag #8
An der Grünen wäre wohl der Kfz-Anfall durchbruchsmäsig eher ein Traktor eines Dorfbewohners gewesen wo der Lenker vermutlich das Sperrseil hinter dem Tor schon mal vorher gesehen hat.
Mit einer galanten Kurve hätte der wohl das Seil umkurven können.


diese seilsperren wurden nicht an jedem tor verwendet, wimre.
doch dort wo sie, in schierke zb., damals verbaut wurden gab es keine direkten ausweichmöglichkeiten in den längsrichtungen. hier bezog man sich auf die örtlichen gegebenheiten, es waren links zb. ein anstieg im gelände, durch den ausbau eher einer wand entsprechend und rechts der natürliche abfall ( neigung) des geländes.
ein umfahren endete demnach immer im stillstand des kfz.
markante stellen, zb. haarnadelkurve ( ecke sandbrinkstraße) wurden mit panzersperren gesichert und andere gassentore, ohne möglichkeit mit hoher geschwindigkeit anfahren zu können, wurden nicht zusätzlich gesichert.

gruß vs


04.11.1986 - 21.04.1987 Uffz. Ausbildung In Perleberg
21.04.1987 - 28.08.1989 Gruppenführer der 2. Gr./ 2.Zug/ 7. GK - Schierke/ GR 20/ GKM- N


Niederlausitzer hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#10

RE: Verstärkung Durchlässe im SSZ / GSZ

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 03.03.2018 03:16
von Hanum83 | 8.615 Beiträge | 15225 Punkte
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Die Statistiker mal gefragt, wieviele Kfz-Angriffe mit großen Fahrzeugen auf die Grenze gab es denn so im Verlauf der Jahre?
Die Güsten mal ausgenommen.
Wer an der Grenze gedient hat kann wohl bei den freundwärtigen Maßnahmen, vor Hanum z. B. noch ein VP-Sperrposten an der Zufahrtsstraße, noch erahnen wie schwierig das wohl war mit angenommen einem W50 ohne Passierschein ins Grenzgebiet zu gelangen.
Gut, in Schierke musste das Politbüro sicherlich zähneknirschend den nervigen Tourismus für die Werktätigen zulassen wo eventuell der Brötchenkutscher vom Kombinat Backwaren schon mal einen irrwitzigen Plan schmieden konnte, aber Altmark, alles schön ruhig.


Im November 1982 zu den Grenztruppen eingezogen und nach Formung zum Grenzsoldaten in Mönchhai ab April 1983 ein Jahr lang die Grenze im Bereich der Grenzkompanie Hanum in der Altmark mitbewacht.


zuletzt bearbeitet 03.03.2018 03:43 | nach oben springen

#11

RE: Verstärkung Durchlässe im SSZ / GSZ

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 03.03.2018 08:21
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Auch wenn ein Versorger legal in den Schutzstreifen einfahren durfte, war er ein Risiko.

Wenn ich in Sickenberg war, habe ich mir da schon mal Gedanken darüber gemacht.

Busse, Post und Versorger des Konsums sind da schon sehr nahe am GZ 1 gefahren. Da hättest du keinen Stich gesehen wenn die einen Versuch gestartet hätten.

KS


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#12

RE: Verstärkung Durchlässe im SSZ / GSZ

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 03.03.2018 14:29
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Zitat von vs1400 im Beitrag #9
Zitat von Hanum83 im Beitrag #8
An der Grünen wäre wohl der Kfz-Anfall durchbruchsmäsig eher ein Traktor eines Dorfbewohners gewesen wo der Lenker vermutlich das Sperrseil hinter dem Tor schon mal vorher gesehen hat.
Mit einer galanten Kurve hätte der wohl das Seil umkurven können.


diese seilsperren wurden nicht an jedem tor verwendet, wimre.
doch dort wo sie, in schierke zb., damals verbaut wurden gab es keine direkten ausweichmöglichkeiten in den längsrichtungen. hier bezog man sich auf die örtlichen gegebenheiten, es waren links zb. ein anstieg im gelände, durch den ausbau eher einer wand entsprechend und rechts der natürliche abfall ( neigung) des geländes.
ein umfahren endete demnach immer im stillstand des kfz.
markante stellen, zb. haarnadelkurve ( ecke sandbrinkstraße) wurden mit panzersperren gesichert und andere gassentore, ohne möglichkeit mit hoher geschwindigkeit anfahren zu können, wurden nicht zusätzlich gesichert.

gruß vs



Hallo @vs1400,

wie Du auch schon geschrieben hast, wurden Seilsperren nicht an jedem Tor aufgebaut. Wir hatten 9 Tore im Grenzabschnitt und nur hinter dem schon genannten Tor 87 war eine Seilsperre aufgebaut. Und ein Umfahren oder Ausweichen, war bei uns geländemäßig nicht möglich, auch weil links und rechts der Sperre, gleich wieder dicht an dicht die ersten Bäume standen.


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#13

RE: Verstärkung Durchlässe im SSZ / GSZ

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 03.03.2018 14:54
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Zitat von Hanum83 im Beitrag #6
Wenn der LKW schräg durch das Tor durchgebrochen wäre, hätte er da die Seilsperre umfahren können?
Ich meine, ein Stahlseil was manuell auf zwei Spannpunkte aufgelegt wird, muss in der Länge ja begrenzt sein.
Mit zuviel Durchhang hätte es keine Wirkung erzielen können.
Ich nehme also mal an das die Spannweite maximal 4 Meter hat betragen können, eher noch weniger.

Man kann nicht sagen, dass das Seil zu viel Durchhang hatte. Die notwendige Spannung war schon vorhanden, mit Zahlen oder ähnliches kann ich Dir nicht dienen, aber so im Bereich mit ca 3 bis 4 m wirst Du vielleicht nicht so verkehrt liegen. Ich weiß nur noch, das es ziemlich dick, steif, unhandlich und irgendwie ölig war. Ohne Handschuhe ging da überhaupt nichts. Mit drei oder vier Mann hatten wir ganz schön zu tun um es erstmal auszuhängen. Wir haben hin und her gezottelt, beim einhängen war es ähnlich.


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#14

RE: Verstärkung Durchlässe im SSZ / GSZ

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 03.03.2018 15:08
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Was ich zu meinem Beitrag von gestern noch ergänzen muss ist, das die Seilsperre nicht gleich unmittelbar hinter dem Tor aufgebaut war. Man konnte sie von freundwärts aus nicht sehen. Bei Durchbruch eines Fahrzeuges, hätte der Fahrer erst später Bekanntschaft mit der Sperre gemacht.


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#15

RE: Verstärkung Durchlässe im SSZ / GSZ

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 03.03.2018 16:39
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Anbei ein Foto der Drahtseilsperre westlich (Feindwärts) des GSSZ bzw. GSZA80.
Beidseitig dem Weg Betonplatten (2-3) Stahlseil auf Stützen beidseitig, dieses mit den Betonplattenstapel verbunden.
Errichtet wurden diese Art Sperren ab 1988, nachdem es einige erfolgreiche Fluchtfälle mit Fahrzeugen gab.
Mit Lkw konnten diese durchbrochen werden, was auch in einigen Fällen gelungen ist.
So geschehen 1989 im Bereich Hindfeld - Breitensee.
Foto: GT, Archiv TH

Angefügte Bilder:
"Mobility, Vigilance, Justice"
Hanum83, hslauch und Niederlausitzer haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 03.03.2018 16:50 | nach oben springen

#16

RE: Verstärkung Durchlässe im SSZ / GSZ

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 03.03.2018 16:54
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Eine weitere Variante, die ab Mai 1989 zum Einsatz kam:
Schwenksperre bei Durchbruch Tor GSSZ.
Foto: Eigene Aufnahme.
Weitere Infos dazu und den Seilsperren gibt es im NVA Forum unter Technik der GT; Schlüssel und Tore.

Angefügte Bilder:
"Mobility, Vigilance, Justice"
Niederlausitzer hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 03.03.2018 16:55 | nach oben springen

#17

RE: Verstärkung Durchlässe im SSZ / GSZ

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 03.03.2018 19:00
von Harzwald | 172 Beiträge | 661 Punkte
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Diese 2.Variante befand sich bei Sorge im Harz auch und zwar an der heutigen B 242.
Konnte ich des öffteren vom Zug aus Beobachten. Nach der Grenzöffnung waren zumindest noch die Pfosten zu sehen.
Vorbeifahren ging nicht rechts ein Steilhang mit alter Stützmauer und links ein Abhang zum Bodeufer.


Gruß vom Bergmensch, ganz oben aus dem Harzwald.
Niederlausitzer hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#18

RE: Verstärkung Durchlässe im SSZ / GSZ

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 03.03.2018 21:58
von vs1400 | 3.800 Beiträge | 7301 Punkte
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Zitat von Thunderhorse im Beitrag #15
Anbei ein Foto der Drahtseilsperre westlich (Feindwärts) des GSSZ bzw. GSZA80.
Beidseitig dem Weg Betonplatten (2-3) Stahlseil auf Stützen beidseitig, dieses mit den Betonplattenstapel verbunden.
Errichtet wurden diese Art Sperren ab 1988, nachdem es einige erfolgreiche Fluchtfälle mit Fahrzeugen gab.
Mit Lkw konnten diese durchbrochen werden, was auch in einigen Fällen gelungen ist.
So geschehen 1989 im Bereich Hindfeld - Breitensee.
Foto: GT, Archiv TH


wimre, Thunderhorse, wurden die seilenden nicht verspleißt und lediglich mit einer seilklemme, pro seite, gesichert. das konnte nicht wirklich halten.

gruß vs


04.11.1986 - 21.04.1987 Uffz. Ausbildung In Perleberg
21.04.1987 - 28.08.1989 Gruppenführer der 2. Gr./ 2.Zug/ 7. GK - Schierke/ GR 20/ GKM- N


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#19

RE: Verstärkung Durchlässe im SSZ / GSZ

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 04.03.2018 12:25
von Thunderhorse | 5.020 Beiträge | 4799 Punkte
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Zitat von vs1400 im Beitrag #18


wimre, Thunderhorse, wurden die seilenden nicht verspleißt und lediglich mit einer seilklemme, pro seite, gesichert. das konnte nicht wirklich halten.

gruß vs


Je Seite mindestens 3 Stahlseilklemmen.


"Mobility, Vigilance, Justice"
vs1400 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#20

RE: Verstärkung Durchlässe im SSZ / GSZ

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 04.03.2018 22:30
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was waren die schwachstellen, Thunderhorse, an diesen stahlseilsperrren bei späteren durchbrüchen?

gruß vs


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21.04.1987 - 28.08.1989 Gruppenführer der 2. Gr./ 2.Zug/ 7. GK - Schierke/ GR 20/ GKM- N


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