Behörde stoppt Schnipsel-Rekonstruktion

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02.01.2018 10:06
#1
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Stasi-Akten : Behörde stoppt Schnipsel-Rekonstruktion

Schluss mit der Puzzelei: Mehr als 15.000 Säcke mit zerfetzten Stasi-Akten werden vorerst nicht mehr angerührt. Das liegt aber nicht an fehlendem Willen.
http://www.faz.net/aktuell/politik/inlan...n-15369823.html

Das Fraunhofer Institut für Produktionsanlagen und Konstruktionstechnik habe eine leistungsfähige Software entwickelt, doch es gebe keine entsprechenden Scanner. Das Projekt sei vorerst gestoppt. Vor zehn Jahren war das Vorhaben gestartet, mit dem die Papiere virtuell zusammengesetzt werden sollten. Etwa sieben Millionen Euro wurden investiert....

...

Mein Erzgebirge,
hoch über dunklen Schächten lauscht deiner Halden wilde Einsamkeit.
Still raunen sie von guten Himmelsmächten,
von Berggeschrei aus längst vergangener Zeit.
(Edwin Bauersachs)


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02.01.2018 10:17
avatar  Pit 59
#2
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Ja,die Schredder waren gut,die Jungs haben im Dreischichtsystem gute Arbeit geleistet


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02.01.2018 10:35 (zuletzt bearbeitet: 02.01.2018 18:08)
avatar  Alfred
#3
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Siehste, mal wieder nicht richtig informiert.

Der große Teil der Mitarbeiter vefügte über keine Schredder. Das Papier wurde von Hand zerrissen und kam dann in einen Papiersack, der sich im eigenen Panzerschrank befand. War dieser Sack voll, ging der Mitarbeiter mit diesen zur zentralen Verkotterungsanlage, davon gab es im der Zentrale eine. Dort wurde dass Papier unter Aufsicht zur Papierbrei vermalen. In unserer Abteilung gab es nicht einen Reißwolf, dies mal als Beispiel.


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02.01.2018 13:53
avatar  KARNAK
#4
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Als es dem Ende zu ging haben wir den ganzen Kram einfach auf die Hausmülldeponie gefahren, gewartet bis die städtische Müllabfuhr ihr Zeugs rübergeschüttet hat und das war es dann. Wird wohl sehr schnell Kompost geworden sein.

"Das Unglück ist,dass jeder denkt, der Andere ist wie er,und dabei übersieht, dass es auch anständige Menschen gibt."


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02.01.2018 16:46
avatar  PF75
#5
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Na immerhin hat man doch schon 23 Säcke geschaft,die restlichen 15000 sichern doch die Existenz dieser Behörde auch noch für nachfolgende Generationen.


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02.01.2018 17:58
#6
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RE: Behörde stoppt Schnipsel-Rekonstruktion • Absender: PF75, Heute 16:46
quote Diesen Beitrag zitieren

Na immerhin hat man doch schon 23 Säcke geschaft,die restlichen 15000 sichern doch die Existenz dieser Behörde auch noch für nachfolgende Generationen.


Ob´s dann außer ein paar Historikern und Geschichtsinteressierten noch jemand interessiert ? Die "Bürgerrechtler" und der Hubertus K. werden dann wohl auch nicht mehr leben oder in einem Heim für betreutes Wohnen ihre restlichen Tage verbringen.


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02.01.2018 18:12 (zuletzt bearbeitet: 02.01.2018 18:20)
avatar  ( gelöscht )
#7
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( gelöscht )

Zitat von Alfred im Beitrag #3
Siehste, mal wieder nicht richtig informiert.

Der große Teil der Mitarbeiter vefügte über keine Schredder. Das Papier wurde von Hand zerrissen und kam dann in einen Papiersack, der sich im eigenen Panzerschrank befand. War dieser Sack voll, ging der Mitarbeiter mit diesen zur zentralen Verkotterungsanlage, davon gab es im der Zentrale eine. Dort wurde dass Papier unter Aufsicht zur Papierbrei vermalen. In unserer Abteilung gab es nicht einen Reißwolf, dies mal als Beispiel.


Kein Wunder das alles am Ende den Bach runterging wenn ihr vor Papier mit der Hand zu zerrupfen und Säcke zur Verkotterungsanlage zu schleppen zu nichts mehr anderem kamt.


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02.01.2018 18:22
avatar  Ebro
#8
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Was wäre Dir denn lieber gewesen?

ich werde nicht mehr diskutieren mit dummen Menschen, um meine Argumente zu erklären. Hat hier sowieso keinen Sinn. Ich werde lernen, diese Menschen zu meiden. Nichts ist wichtiger, als die persönliche Ausgeglichenheit im Alter


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02.01.2018 18:28
avatar  Alfred
#9
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Zitat von Hanum83 im Beitrag #7
Zitat von Alfred im Beitrag #3
Siehste, mal wieder nicht richtig informiert.

Der große Teil der Mitarbeiter vefügte über keine Schredder. Das Papier wurde von Hand zerrissen und kam dann in einen Papiersack, der sich im eigenen Panzerschrank befand. War dieser Sack voll, ging der Mitarbeiter mit diesen zur zentralen Verkotterungsanlage, davon gab es im der Zentrale eine. Dort wurde dass Papier unter Aufsicht zur Papierbrei vermalen. In unserer Abteilung gab es nicht einen Reißwolf, dies mal als Beispiel.


Kein Wunder das alles am Ende den Bach runterging wenn ihr vor Papier mit der Hand zu zerrupfen und Säcke zur Verkotterungsanlage zu schleppen zu nichts mehr anderem kamt.


Mach dir mal keine Sorgen. Ein wenig Zeit für anderes blieb schon noch.


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02.01.2018 19:49
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#10
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( gelöscht )

Einige Beiträge sind an Zynismus gegenüber damaligen Betroffenen und der entsprechenden wahren deutschen Geschichte nicht zu überbieten!
Aber wo und wem sage ich das?

Huf3


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02.01.2018 20:14
#11
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Mach dir mal keine Sorgen. Ein wenig Zeit für anderes blieb schon noch.

Kann ich nur bestätigen! Den Güsten ist es gelungen den gesamten Bestand der Fahndungs - und Realisierdateien noch 1989 zu vernichten. Trotz intensiver Suche seitens der BStU ist kein einziges dieser Fahndungen bis jetzt gefunden wurden. Die bei den Führungen auf der Güst Marienborn /A. gezeigte Kopie einer einzelnen Personenfahndung entspricht nicht den dort eingesetzten Fahndungsmittel. Vermutlich stammt diese Kopie aus Beständen der HA VI.

passport


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02.01.2018 20:15
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#12
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Die Rekonstuktion der Speisepläne des MfS ist keine Millionen wert! Entschuldige Alfred!


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02.01.2018 20:39
avatar  Ehli
#13
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Nun werden einige Bürger wieder aufatmen.
Ehli

Ehli
Ich habe es mir nicht ausgesucht, ein Ossi zu sein....
Ich hatte einfach Glück!

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02.01.2018 20:43
avatar  Pit 59
#14
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Oder die Halsschmerzen verschwinden vom laufenden Links und Rechts schauen


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02.01.2018 20:49
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#15
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( gelöscht )

Kommt daher der Spruch "Ein Schnipsel für den Spitzel?"

Ist denn schon das Sommerloch oder will man mit solch Diskussionen von den wichtigen Themen ablenken?


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