Vorstellung von russ.snaiper

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26.12.2017 11:48 (zuletzt bearbeitet: 26.12.2017 11:52)
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#1
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Hallo , ich bin zwar schon drei Jahre hier angemeldet und auch schon eifrig mitgelesen , aber habe es leider versäumt mich Vorzustellen . Ich heiße Holger Lorenz , bin am 08.05.1966 in Nordhausen geboren und wohne auch noch immer hier . Ich habe die POS besucht und anschließend eine Lehre als Kfz-Schlosser gemacht (russ. Fahrzeuge) . Danach gings zur Hydogeologie in die Werkstatt . Leider ist mein vorgeplanter Weg eines Berufssoldaten an der Engstirnigkeit des WKK gecheitert . Auch eine Bewerbung beim MfS und der Volkspolizei scheiterten . Konkurenzdenken , schon damals ! Auf Grund der Beziehungen , meines Vaters eines Berufssoldaten seit 11.09.1957 (Grenzpolizei) , wurde ich 04.05.1988 zur /.Volkspolizeibereitschaft in Erfurt eingezogen . Dort habe ich bis zum bitteren Schluß ausgeharrt . Danach mehrere unterschiedliche Arbeitsstellen , zB. als Taxifahrer , Wachpersonal/Befunder/Verkäufer/KFz-Schlosser bei der MDSG/VEBEG in Nordhausen (Lagerung und Verkauf von NVA-Fahrzeugen) , dann bei der GRV in Heiligenstadt (Richteberg) beim Grenzabbau . Danach Anlagenfahrer bei der EHL KG in Roßla . Wegen Stellenabbau , dann bei einer Zaunbaufirma in NDH . Wegen eines Arbeitsunfalls , längere Pause . Dann abwechselde Arbeitslosigkeit und kleinere Jobs beim FWN Fahrzeugwerk Niedersachswerfen/Woffleben als Wagon-Lokschlosser . Dann als Motorenschlosser bei einen privaten Betrieb in der ehemaligen IFA in NDH . Jetzt leider durch langjährige Diabethis-II EU-rentner . Bezug habe ich zur Grenze , da mein Vater als Berufssoldat von 1957 bis 1989 gedient hat . Er war Nachrichtenzugführer im GR-4 Heiligenstadt . Dann wegen eines Unfalls von 1978-89 auf dem STüP/TüP Friedrichlohra als Kommandant eingesetzt . Er hat alle Dienstgrade vom Soldaten bist zum Stabsoberfähnrich durchlaufen ! Den Schießplatz kenn ich aus dem Efef , da ich sehr viel Zeit (manche ganze Ferien) dort verbracht habe . MFG Holger


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26.12.2017 11:54
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#2
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Herzlich Willkommen hier im Forum
Lutze

wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren


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26.12.2017 12:03
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#3
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Holger, jetzt hast du hier so ne Art Lebenslauf geschrieben und ich persönlich finde das gar nicht so schlecht, also sei auch von mir willkommen. Weil, Offenheit ist eben nicht unbedingt Jedermanns Sache....egal, schreib mal was zu dem Scharfschützenkram? Gibt es da heute so ne Art vom Gelände her sehr große und weite Schießplätze dazu? Aber mache am Besten dazu ein weiteres Thema auf.

Rainer-Maria


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26.12.2017 12:12
avatar  Mike59
#4
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Nicht uninteressant, das sich jemand beim MfS beworben hat ließt man nicht alle Tage.
Viel Spaß hier.


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26.12.2017 12:15 (zuletzt bearbeitet: 26.12.2017 12:16)
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#5
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Hallo Rainer-Maria , da ich ja auch noch in der Nordhäuser Schützenkompanie 1420e.V. und noch im BDMP bin , kenne ich das Problem mit den Schießständen . Wir haben im Kreis NDH einige 100m und einen 300m Stand . Wir selbst zwei offenene 250m/100m und 50m Stände und zwei gesclossene 25m und 50m Stände . Habe mal vor Jahren , im Rahmen der Reservistenarbeit der BW , in Ohrdruf bis 800m privat schießen können . Aber der BDMP hat dort jetzt eine Long Range Anlage mit Anzeige undso . Aber !!! Nur Mitglieder des BDMP und mir vorherigen Lehrgang und Long Range Waffen . Habe eimal höflich nachgefragt und bin barsch abgefertigt worden ! Ich wollte einmal mein SWD/Tigr testen ! Holger


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26.12.2017 12:21
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#6
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Naja um Eingezogen zu werden , war mir jedes Mittel Recht ! Sogar 25 Jahre als Offizier beim Memphis !


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26.12.2017 12:26
#7
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Mann oh man, so eine gründliche Vorstellung hier im Forum ist selten. Alle Achtung. Oft sind es nur wenig aussagende drei Zeilen. Na dann mal los hier. Scheinst Interessantes beitragen zu können. Aber mal ´ne Frage. Dein Avatar zeigt die demontierte Dragunov, oder irre ich mich da ? Habe ich selbst schon geschossen da ein Mitglied meines Vereins so eine hat. Hier im Forum gibt es ein Thema "woher stammen die Usernamen" oder so ähnlich. Würde mich mal interessieren. "Russisch" und "Snaiper". Schreib mal was dazu. Als Scharfschützengewehr nur bedingt geeignet, da nicht für sehr große Entfernungen geeignet (präzise Treffer über 1000 m Entfernung).


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26.12.2017 12:30
avatar  Lutze
#8
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Wenn man so bedenkt,wie viele Leute bei und für die Stasi tätig waren,
die wollten dich nicht?
Lutze

wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren


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26.12.2017 12:45
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#9
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Hallo DoreHolm , ich habe den Namen gewählt , da ich erster und stolzer Besitzer eines SWD/Tigr im russ. Kaliber 7,62x54R hier bin . Und ich Interessiere mich für die ganze Palette sowjetischer und russischer Militärtechnik ! Da ich sogar die orginalen Holzteile dazu montiert habe ist es für mich ein SWD ! MIt dem SWD hatte ich noch nie Probleme . Es verdaut einfach alles an passender Munition ! Für Weiten über 1000m ist es ja auch nicht gedacht ! Man bedenke das das SWD bei den sowjet. Motschützen ein Teil der Gruppenbewaffnung ist ! Vergleichbar mit dem heutigen Marksmenrifle der U.S.Armee. Haben ja auch das M-14 im Kaliber .308W bzw. 7,62x51 wieder reaktiviert . Und das ist auch keine Longrangepatrone .


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26.12.2017 13:08
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#10
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Hallo Lutze , wollten schon . Mit Kusshand sogar , aber das WKK hat mich weder für das MfS noch für die VP freigegeben , da ich meine Verpflichtung auf 18 Monate zurückgezogen hatte . Das MfS hätte schon mich gekriegt , wollten aber kein "Knatsch" mit dem WKK , das bei allen Wehrpflichtigen die Oberhand hatte . Erst wurden Ihre Normen erfüllt , dann kam der Rest ! Das WKK hatte keine Planstelle als KFz-Schlosser oder Mechaniker Triebwerk/Zelle für mich ! Was Sie mir Anboten war Chemische Dienste oder Nachrichten (da war mein Vater strikt dagegen , da er bei Nachrichten war) . Aber das war schon normal bei dem WKK . Alle Söhne von Längerdienenden , die auch denBeruf wollten und auch wußten , worauf sie sich einlassen , wurden regelrecht "verarscht" !!


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26.12.2017 14:24
#11
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RE: Vorstellung von russ.snaiper • Absender: russ.snaiper, Heute 12:15
quote Diesen Beitrag zitieren


Hallo Rainer-Maria , da ich ja auch noch in der Nordhäuser Schützenkompanie 1420e.V. und noch im BDMP bin , kenne ich das Problem mit den Schießständen . Wir haben im Kreis NDH einige 100m und einen 300m Stand . Wir selbst zwei offenene 250m/100m und 50m Stände und zwei gesclossene 25m und 50m Stände . Habe mal vor Jahren , im Rahmen der Reservistenarbeit der BW , in Ohrdruf bis 800m privat schießen können . Aber der BDMP hat dort jetzt eine Long Range Anlage mit Anzeige undso . Aber !!! Nur Mitglieder des BDMP und mir vorherigen Lehrgang und Long Range Waffen . Habe eimal höflich nachgefragt und bin barsch abgefertigt worden ! Ich wollte einmal mein SWD/Tigr testen ! Holger


Da seit Ihr ja ganz schön aufgestellt. Nordhausen, dann sind wir im gleichen Schützenbund, dem TSB, meine ich. Unser Vereinsheim gehört auch dem BDMP, wir sind zusammen mit zwei anderen Vereinen nur Gast. Ich habe aber deren Küche in freiwilligem Einsatz gefliest. Es ist das Vereinsheim, in dem damals der Amokläufer von Erfurt Robert Steinhäuser trainiert hat. Da sind mir ein paar Hintergründe erzählt worden, wer da alles etwas versagt hat. Auf unserem Stand kann man nur KK schießen. Pistole und Gewehr bis 50 m sowie LG. Zum Training fahre ich da aber meist zum Schießzentrum Elxleben (Geiersberg), das ist ein privates Schießzentrum. Pistole, Gewehr KK- u- GK bis 200 m sowie Trap ist dort möglich. Dort hatte ich noch vor meiner NVA-Zeit im Rahmen der KG schon 1966 mit der Schpagin geschossen.
Long Range würde ich auch gern mal schießen, aber keine Möglichkeit. Zum Thür. Landespokal GK-ZF und Ordonnanzgewehr hatte ich Gelegenheit, mal mit einer Waffe zu schießen, mit der in Nahost ein Schütze weit über 2.000 m Gegner erledigt hat. Das war ein Kaliber. Lapua 338. Rückstoß aber erstaunlicherweise nicht mehr, eher weniger als bei Normalpatrone. Habe mal nach dem Preis gefragt. Knapp 10.000,- € mit ZF. Eine Billigpatrone von PPU für 2,50 €, Qualitätsmunition ein Mehrfaches davon. Das muß man sich erst mal leisten können. Für mich gleich drei Nummern zu hoch. Mir reicht mein Schwede schon für 1,- €/Patrone bei guter Qualität. Da schieße ich nur zum Training vor einem Wettkampf und da selbst, sonst rein zum Spaß kaum.


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26.12.2017 14:47
#12
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Zitat von Lutze im Beitrag #8
Wenn man so bedenkt,wie viele Leute bei und für die Stasi tätig waren,
die wollten dich nicht?


Wenn ich mich nicht irre, konnte man sich beim MfS nicht bewerben. Die haben dich geworben. Was ja aus Sicherheitstechnischengründen einleuchtend ist.

Auf jeden Fall willkommen RussianSniper...!

Démerde-toi !


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26.12.2017 15:07
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Doch doch Blitz_Blank_Kalle , man konnte sich dort Bewerben , aber nur für 3 oder 25 Jahre . Ich habs ja gemacht ! P.S. es heißt russ.Snaiper also russischer Snaiper . Nurso nebenbei . Nix englisch !


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26.12.2017 15:15
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Ja das Kaliber ist mir bekannt DoreHolm . .338 Lapua Magnum , letzte Stufe vorm .50BMG . Mit diesen Kaliber wurde auch der bestätigte Weltrekord für den weitesten gezielten Erstschuß zweier kanadischer Scharfschützen ind Afghanistan erzielt ! Ich glaube mich zu erinnern so an dei 2480m ! Oh , das hätt ich beinah vergessen , wir haben auch einen 10mIndoor Luftgewehrstand und einen 90m Bogenstand draußen . Bei uns kann so fast alles geschossen werden , was Krach macht und knallt . Holger


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26.12.2017 15:52 (zuletzt bearbeitet: 26.12.2017 15:53)
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#15
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94

Leichte Korrektur, aktuell der 'Rekord' ward von den Kanadieren mit .50BMG im Irak 'aufgestellt' zum Anfang diesen Sommers (22.6.). Bis dahin hielt ein Angehöriger der Blues and Royals, also ein Britte den 'Rekord', das allerdings mit .338 soweit richtig. Nur weiß ich nicht ob man Afghanistan zum Nahost zählt?
Na wie auch immer, iss ja ein Hallo-sag-Thema ... also mal Hallo! sag hier.

Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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