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#41

RE: Kardinal erwartet Comeback von Marxismus

in Themen vom Tage 26.12.2017 10:24
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RE: Kardinal erwartet Comeback von Marxismus • Absender: Kontrollstreife, Heute 08:28
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@DoreHolm

Zitat von DoreHolm im Beitrag #36Daß ein höherer CO2-Gehalt der Atmosphäre zu einem Treibhauseffekt führt, dürfte wissenschaftlich bewiesen sein. Also im ungünstigsten Fall sich addierende Klimafaktoren. Die Geschwindigkeit ist es, in der dieser Prozess abläuft, der uns Sorgen machen sollte.
Was die Rohstoffe betrifft. Da waren wir in der DDR betreffs fossile Energieträger schon mal ideologisch u.z.T. auch praktisch weiter. Höherveredlung von Rohstoffen war die Richtlinie. Foss. Energieträger sind viel zu schade, um die einfach zu verbrennen. Nur, woher so viel preiswerte Energie hernehmen ? Noch einige tausend Spargel in der Landschaft, alle Flächen und Dächer zugepflastert mit Fotovoltaik, biologische Abfälle vergasen, Erdwärme, neue AKW´s ? Ist das Energieproblem gelöst, also viel sehr billige Energie in ausreichender Menge, lassen sich auch Rohstoffprobleme lösen und Trinkwasser genügend gewinnen.

Bei dem CO2 Gehalt sind wir ja schon mal einer Meinung.

Bei den Rohstoffen werden ja zurzeit immer wieder neue Vorkommen entdeckt, also reicht es doch noch länger als vor Jahren angenommen. Wobei viele der neu entdeckten Lagerstätten nur mit erheblichem Aufwand und unter starker Gefahr weiterer Umweltverschmutzung genutzt werden können. Wenn man sieht, wie in Kanada Ölsande und Ölschiefer abgebaut werden das sagt doch alles.

Die [rot]Recyclingraten[/rot] von vielen Rohstoffen sind gar nicht so hoch wie angenommen. Viele Produkte werden doch heute schon weggeworfen obwohl sie noch funktionieren, nur weil ein neues Modell auf den Markt kommt.

An der Versorgung mit preiswerter Energie wird zielstrebig geforscht und da wird sich bestimmt noch vieles tun. Aber Energie zum Nulltarif bzw. Spottbillig wäre für das Klima mit Sicherheit kontraproduktiv.
Wenn ich nur die gravierenden Veränderungen in dem Sektor Landwirtschaft in Deutschland innerhalb der bewußt erlebten letzten 50 Jahre betrachte kommt mir das Grausen.

Der Rückgang der Insektenpopulation um ca.70 % seit 1990 und der weitere Rückgang von ca. 6 % jährlich bleiben nicht ohne Folgen. In China werden die Apfelblüten teilweise schon manuell bestäubt, weil es kaum noch Bienen gibt.

Der Massenhafte Einsatz von "Pflanzenschutzmitteln" ist nichts weiter als die Zerstörung des natürlichen Gleichgewichtes in Flora und Fauna. Viele dieser PSM finden wir mittlerweile schon in unseren Nahrungsmitteln wieder.

Ich würde mich lieber etwas genügsamer aber mit gesunden Lebensmitteln ernähren. Leider kann ich nicht alles selber produzieren und auch meine Grundstücke sind nicht frei von Beeinträchtigungen die sich schon in der Athmosphäre und im Grundwasser befinden.
KS


Meine Ansichten zu rot markiert: Rohstofferkundung. In der Tat, der Zeitpunkt der weltweiten Erschöpfung der Lagerstätten einzelner Rohstoffe wird immer weiter nach hinten korrigiert. Neue Abbaumethoden mit weniger Verlust, Nutzung als ehem. nicht bauwürdig eingestufter Lagerstätten (arme Erze), Aufarbeitung von alten Bergbauhalden (beim Cu-Schiefer aus dem Mansfeldischen wird schon darüber nachgedacht). Aber was ich oben meinte mit sehr viel billiger Energie: Aus jedem Dreckhaufen läßt sich theoretisch (und wohl auch praktisch mit dem entsprechenden Aufwand) nahezu jedes chem. Element der Erdkruste isolieren. Alles eine Energiefrage. Die Ölschiefer bräuchte mannicht, wenn bezeiten genügend andere Energieträger zur Verfügung gestanden hätten und diese fossilen Rohstoffe als Rohstofe für die chem. Industrie verwendet worden wären, womit schon eher ein Rohstoffkreislauf möglich wäre als mit den nutzlos verpufften Abgasen aus Auspuffen und Schornsteinen. Gesteuerte Rückgewinnung organischer Stoffe aus Wasser und CO2, dafür gäbe es einen Weltpreis, der noch kreiert werden müßte.

Recyclingrate und Wegwerfgesellschaft. Deutschland liegt bez. Recyclingrate m.W. im Weltmaßstab ganz vorn. gut so. Nicht gut ist die Wegwerfmentalitäte. Das ist eben das Gesetz des Kapitalismus, was hier wirkt. Möglichst kurze Lebensdauer bis zum Ende der Garantiezeit, Nicht Austauschbarkeit kleiner Bauteile, fast unmögliche Reparierbarkeit von vielen technischen Artikeln. Nur so verdient der Unternehmer Geld und nicht dadurch, daß seine Produkte ein Jahrzehnt oder länger halten und funktionieren und ihren Zweck erfüllen. Da müßte durch die Politik und durch den Endkunden angesetzt werden. Auch da waren wir in der DDR schon viel weiter, auch wenn der eigentliche Grund ein Mangel an Rohstoffen (da oft mit Devisen verbunden) und Arbeitskräften war und somit aus der Not heraus eine Tugend wurde.

Energie spottbilig und kontraproduktiv für das Klima ? Löse Dich mal von dem Gedanken, daß Energie nur durch die bisherigen Erzeugungsmethoden zur Verfügung stehen könnte. Kernfusion, Speichermöglichkeit in großem Stil, direkte Umwandlung von Wärmeenergie in Elektroenergie zentral in großen Anlagen als auch dezentral für jedes Haus. Medium strömt durch die Anlage und heraus kommt es einige Grad C kühler und zusätzlich entsteht Elt. Umwandlungsfaktor z.B. 70 - 80 %. Das wäre doch was ? Spinnerei jetzt, aber in 20, 30 Jahren ? Stell Dir vor, die Wärmeenergie, die Dein Haus abstrahlt und den Weltraum erwärmt, bekommst Du damit zu 2/3 oder mehr wieder zurück. Auch die arktische Luft von - 50°C enthält noch genügend Wärmeenergie. Das hört erst auf beim absoluten Nullpunkt von 273,15 °C. Die Sonne läßt eine Unmenge Wärmeenergie in unserer Atmosphäre. Jeden Morgen, wenn ich aus dem Fenster schaue und kein Nebel herrscht, blicke ich in etwa 6 km Entfernung auf ein Spargelfeld. Von den 14 Windrädern dort drehten sich nur 2. Zu viel Energie, die im Moment nicht gebraucht wird ! Morgen früh werden sich wohl alle drehen. Da geht es wieder mit der Speichermöglichkeit los. Damit Wasser in H und O spalten, aber wie lagern. Adsorber für H gibt es, aber teuer und die Herstellung dieser erfordert wiederum einen hohen Aufwand. In der Erde, tief unter der Eierschale von Kruste, dringt ein schier unerschöpflicher Wärmestrom nach oben. Gespeist von radioaktiven Prozessen. Auch, die möglichkeiten gäbe es viel, wenn sie denn schon nutzbar wären und oft auch politisch der Wille dazu da wäre. Stell Dir vor, es gäbe eine Erfindung, mit einer realtiv einfachen Methode Wäreenrgie aus strömenden Medien mit hohem Wirkungsgrad in Elt umzuwandeln wie oben erwähnt. Wer wären die erbittersten hauptgegner ? Die Mineralölkonzerne, Kraftwerksbetreiber und Länder, die den größten Teil ihrer Staatseinnahmen aus dem Verkauf von Öl und Kohle erzielen und die würden alles tun und vor nichts, aber auch gar nichts zurückschrecken, um die industrielle Produktion solcher Anlagen zu verhindern und die haben die Macht dazu. Zumindest diesen Zeitpunkt weit in die Zukunft zu verschieben, bis sie den Sprung auf den fahrenden Zug erwischt haben und das zur Gewinnmaximierung für sich nutzen. Die Karten der Macht könnten völlig neu gemischt werden.

Insektenpopulation: Macht mir ebenfalls sorge. Ich vermisste dieses Jahr zum ersten mal dieses große Summen in den Obstbäumen zur Blütezeit. Ich mußte regelrecht suchen, um da und dort mal ein Insekt zu erspähen. Selbst verwende ich zwar auch ein sehr bewährtes, allen DDR-Gärtner wohlbekanntes und auch heute noch unter gleichem Namen erwerbbares Spritzmittel, aber zu einem geringen bruchteil der früher üblichen mengen. Es wird nicht der ganze Baum eingedieselt, sondern mit einer Handspritze wir bei Zimmerpflanzen verwendet, aber mit schrafem Strahl und dann nur dorhin, wie das Obst hängt. So reiche ich mit wenigen Gram ein ganzes jahr lang. Einsatz auch nur dann, wenn die Blütezeit längst vorbei ist. Bei Pflaumen z.B. wenn sie kirschgroß sind, dann wenn sie ausgewachsen sind und dann noch mal wenn sie die erste Bläue zeigen. Dann sind immer noch mind drei Wochen bis zur Ernte. Alle anderen Obstsorten nur ein mal oder überhaupt nicht. Ameisen lasse ich ihre Straße, wenn sie nicht gerade durch die Küche verläuft und Blättläuse können auch leben außer bei Schnittblumen oder wenn sich die Blätter rollen. Ansonsten versuche ich mit meinen Möglichkeiten gegenzusteuern. Zwei Totholzhaufen aus Stämmen und Ästen, einen großen Steinhaufen daneben, Hecken, Anpflanzung von Gehölzen außerhalb unseres Gartens (auf öffentlichem Grund, aber ohne daß dieser genutzt wird, nur Brachland). Ein Insektenhotel will ich nächstes Jahr einrichten und gezielt Bienenweide auf den Freiflächen außerhalb aussäen.
Diesen Herbst haben wir fast ausschließlich Äpfel von Straßenbäumen, davon jede Menge gut erhaltenes Fallobst verwertet. Bis vorige Woche, da sind die letzten Äpfel alle geworden. Leicht schrumpelig z.T., mit Wurmlöchern, aber super im geschmack. Wurmstellen lassen sich herausschneiden. machen wir nächstes jahr genauso. ich weiß nun, wo Bäume mit wohlschmeckenden Äpfeln stehen. Oft sind es sogar Wildbäume aus Kernen.

Aber nun genug mit dem Roman.



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#42

RE: Kardinal erwartet Comeback von Marxismus

in Themen vom Tage 26.12.2017 17:57
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Vielleicht sollte der Marx mal beim Papst seine Versetzung anfragen. Nach Venezuela oder Kuba, damit er sich mal ein Bild davon machen kann...von was er da so redet...
Um mal wieder zum Thema zu kommen, im Moment fehlt mir da der Zusammenhang, also was der Kardinal so erwartet und dem Klimawandel...?

...


Mein Erzgebirge,
hoch über dunklen Schächten lauscht deiner Halden wilde Einsamkeit.
Still raunen sie von guten Himmelsmächten,
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(Edwin Bauersachs)
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#43

RE: Kardinal erwartet Comeback von Marxismus

in Themen vom Tage 26.12.2017 19:58
von linamax | 2.643 Beiträge | 3124 Punkte
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Zu 42 Da fehlt nicht nur dir der Zusammenhang .


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#44

RE: Kardinal erwartet Comeback von Marxismus

in Themen vom Tage 26.12.2017 23:20
von damals wars (gelöscht)
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Den Papst ?

"Die Kraft der Angst in eine Kraft der Liebe verwandeln": Papst Franziskus rief bei der Christmette im Petersdom dazu auf, Geflüchteten mit Nächstenliebe zu begegnen. Auch Maria und Josef seien einst geflohen."
http://www.spiegel.de/panorama/gesellsch...-a-1184926.html

" Mehr Mitgefühl, weniger Krieg: Papst Franziskus fordert in seiner Weihnachtsbotschaft dazu auf, denen zu helfen, die fliehen, um zu überleben. Vor allem den Kindern."
http://www.zeit.de/gesellschaft/2017-12/...uehl-kein-krieg

da wird er wohl volle Zustimmung bekommen!


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#45

RE: Kardinal erwartet Comeback von Marxismus

in Themen vom Tage 27.12.2017 00:15
von Ehli | 3.170 Beiträge | 17057 Punkte
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Meint er auch die Kriminellen und Bombenleger die sich in Europa einschleichen?
Ja,Maria und Josef sind geflohen ,so steht es in der Bibel,ist das wahr oder nur eine Legende.
Was wäre damals passiert,wenn es schon Handys gegeben hätte?


„Der Staatshaushalt muss ausgeglichen sein. Die öffentlichen Schulden müssen verringert werden. Die Arroganz der Behörden muss gemäßigt und kontrolliert werden. Die Zahlungen an ausländische Regierungen müssen reduziert werden, wenn der Staat nicht Bankrott gehen will.“
Marcus Tullius Cicero
bürger der ddr hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 27.12.2017 00:20 | nach oben springen

#46

RE: Kardinal erwartet Comeback von Marxismus

in Themen vom Tage 27.12.2017 10:34
von bürger der ddr | 8.122 Beiträge | 31529 Punkte
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@damals wars , Zustimmung?
Auf keinen Fall von mir!


Ein Ausspruch von A. Schopenhauer: "Seit ich die Menschen kenne liebe ich die Tiere"


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#47

RE: Kardinal erwartet Comeback von Marxismus

in Themen vom Tage 27.12.2017 10:59
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Maria und Josef geflohen ?
Nun will ich dem Oberhaupt der katholischen Kirche ungern widersprechen, aber in meiner Erinnerung, also wie ich es gelernt habe, waren das zwei verschiedene Geschichten!
Einmal die Geburtsgeschichte lt. Lukas, dass Maria und Josef zur Volkszählung unterwegs waren, eben die Weihnachtsgeschichte. Matthäus dagegen berichtet, dass nach der Geburt Jesu der böse Herodes hört, dass da ein Königssohn geboren wurde und die männlichen Babys ermorden ließ. Maria und Joseph sind deshalb nach Ägypten geflohen, dann aber zurückgekehrt....

....


Mein Erzgebirge,
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#48

RE: Kardinal erwartet Comeback von Marxismus

in Themen vom Tage 27.12.2017 11:50
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Richtig.
Zur Volkszählung mußte Joseph sich in seine Heimatstadt (!) begeben. Und dort war lediglich kein Platz in der Herberge, d.h. alle "Hotels waren ausgebucht". Keinesfalls war er fremd, auf der Flucht und arm.

Die spätere Flucht nach Ägypten wird nur erwähnt, aber gar nicht beschrieben.

Diese Flucht spielt auf den früheren Aufenthalt Israels in Ägypten an.
Doch dabei hatten die Israeliten nur ein Ziel: Die Heimkehr ins "gelobte Land" ihrer Väter, und zwar restlos alle!

Für diese biblische Lösung sollte sich unsere künftige Regierung einsetzen


Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)


bürger der ddr und Kontrollstreife haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 27.12.2017 11:57 | nach oben springen

#49

RE: Kardinal erwartet Comeback von Marxismus

in Themen vom Tage 27.12.2017 12:55
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Zitat von damals wars im Beitrag #44
Den Papst ?

"Die Kraft der Angst in eine Kraft der Liebe verwandeln": Papst Franziskus rief bei der Christmette im Petersdom dazu auf, Geflüchteten mit Nächstenliebe zu begegnen. Auch Maria und Josef seien einst geflohen."
http://www.spiegel.de/panorama/gesellsch...-a-1184926.html

" Mehr Mitgefühl, weniger Krieg: Papst Franziskus fordert in seiner Weihnachtsbotschaft dazu auf, denen zu helfen, die fliehen, um zu überleben. Vor allem den Kindern."
http://www.zeit.de/gesellschaft/2017-12/...uehl-kein-krieg

da wird er wohl volle Zustimmung bekommen!



>>Papst zu Obergrenze: "Müssen Flüchtlinge aufhalten, wenn Zahlen untragbar werden"
(...)
Auf dem Rückflug von seiner Kolumbien-Reise hat sich Papst Franziskus für eine verantwortungsvolle Aufnahme von Flüchtlingen ausgesprochen. ´Man muss die
Flüchtlinge aufnehmen, aber auch aufhalten, wenn die Zahlen untragbar werden ´, so der Pontifex am Sonntag.<<
https://www.focus.de/politik/videos/flue...id_7579795.html





Er hat sich deutlich geäußert @damals wars

Seine Äußerungen unterscheiden sich diametral von den Ansichten selbsthassender Linksdogmatiker, die in ihrer Abneigung gegen unsere Gesellschaftsordnung
alles befürworten, was diese aus den Angeln heben kann.


bürger der ddr und Kontrollstreife haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#50

RE: Kardinal erwartet Comeback von Marxismus

in Themen vom Tage 27.12.2017 12:55
von eisenringtheo | 10.462 Beiträge | 4968 Punkte
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Zitat von Freienhagener im Beitrag #48
(...)
Doch dabei hatten die Israeliten nur ein Ziel: Die Heimkehr ins "gelobte Land" ihrer Väter, und zwar restlos alle!

Für diese biblische Lösung sollte sich unsere künftige Regierung einsetzen

War das nicht der Anfang alles Übels, das jetzt in Israel herrscht? Der UNO Teilungsplan vom 29. November 1947?
https://de.wikipedia.org/wiki/UN-Teilung..._Pal%C3%A4stina
Vor 1947 gab es in Palästina keine grösseren Probleme und alle wohnten, wo sie wollten. Wenn nun die UNO kommt und sagt, man solle sich aus seinem Haus verziehen, dann gibt es Probleme und die dauern nun schon viele Jahre an. Eine Lösung ist in weiter Ferne.
Als betroffener Palästinenser hätte ich 1947 sicher auch gedacht, dass der Holocaust und die Tötung von über sechs Millionen Juden ein grosses Unrecht war, aber warum soll ich wegen des schlechten Gewissens der Weltgemeinschaft meine Wohnung und mein Dorf verlassen??? Ich habe mich bisher gut mit meinen jüdischen Nachbarn verstanden, aber nun ist Schluss mit Lustig mit den Juden!!
Theo


DoreHolm und der 39. haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#51

RE: Kardinal erwartet Comeback von Marxismus

in Themen vom Tage 27.12.2017 13:05
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Zitat von eisenringtheo im Beitrag #50
Zitat von Freienhagener im Beitrag #48
(...)
Doch dabei hatten die Israeliten nur ein Ziel: Die Heimkehr ins "gelobte Land" ihrer Väter, und zwar restlos alle!

Für diese biblische Lösung sollte sich unsere künftige Regierung einsetzen

War das nicht der Anfang alles Übels, das jetzt in Israel herrscht? Der UNO Teilungsplan vom 29. November 1947?
https://de.wikipedia.org/wiki/UN-Teilung..._Pal%C3%A4stina
Vor 1947 gab es in Palästina keine grösseren Probleme und alle wohnten, wo sie wollten. Wenn nun die UNO kommt und sagt, man solle sich aus seinem Haus verziehen, dann gibt es Probleme und die dauern nun schon viele Jahre an. Eine Lösung ist in weiter Ferne.
Als betroffener Palästinenser hätte ich 1947 sicher auch gedacht, dass der Holocaust und die Tötung von über sechs Millionen Juden ein grosses Unrecht war, aber warum soll ich wegen des schlechten Gewissens der Weltgemeinschaft meine Wohnung und mein Dorf verlassen??? Ich habe mich bisher gut mit meinen jüdischen Nachbarn verstanden, aber nun ist Schluss mit Lustig mit den Juden!!
Theo



Vor 1947 gab es keine größeren Probleme? Man sollte sich schonmal mit der Geschichte beschäftigen, bevor man so ein Zeug verlinkt.


Massaker von Hebron (1929)
Das Massaker ereignete sich am 23. und 24. August 1929 und führte zur vollständigen Vertreibung der Juden aus Hebron.
https://de.wikipedia.org/wiki/Massaker_von_Hebron_(1929)


>>Hitler und der Großmufti
»Einig in der ›Judenfrage‹«
Martin Cüppers über das Bündnis von Amin al-Husseini mit den Nationalsozialisten
(...)
Ideologisch hat dieses Bündnis also schon Folgen gehabt?
Absolut. Das Bündnis zwischen den Nazis und der palästinensischen Nationalbewegung unter al-Husseini hat große Wirkung entfaltet. Husseini war deswegen und trotzdem auch nach dem Zweiten Weltkrieg in Palästina unbestrittener Führer. Er hatte an der Spitze seines einflussreichen Clans nach 1945 die Macht beibehalten. Im Nahen Osten hat eben 1945 nie ein ideologischer Bruch stattgefunden. Nach seiner Flucht aus französischem Gewahrsam nach Ägypten wurde al-Husseini von der arabischen Liga sofort anerkannt. Das Oberste Arabische Komitee der wichtigsten politischen Parteien Palästinas wurde unter seinem Vorsitz wiedererrichtet. Al-Husseini beteiligte sich mit Freiwilligenverbänden am Krieg gegen das gerade gegründete Israel und ließ bis in die 60er-Jahre keine Gelegenheit aus, seine antisemitischen Hetztiraden in die Welt zu verbreiten. Das alles ist vom Westen nie wirklich zur Kenntnis genommen worden. (...)<<
http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/23689


eisenringtheo und Kontrollstreife haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 27.12.2017 13:11 | nach oben springen

#52

RE: Kardinal erwartet Comeback von Marxismus

in Themen vom Tage 27.12.2017 13:46
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Zitat von eisenringtheo im Beitrag #50
Zitat von Freienhagener im Beitrag #48
(...)
Doch dabei hatten die Israeliten nur ein Ziel: Die Heimkehr ins "gelobte Land" ihrer Väter, und zwar restlos alle!

Für diese biblische Lösung sollte sich unsere künftige Regierung einsetzen

War das nicht der Anfang alles Übels, das jetzt in Israel herrscht? Der UNO Teilungsplan vom 29. November 1947?
https://de.wikipedia.org/wiki/UN-Teilung..._Pal%C3%A4stina
Vor 1947 gab es in Palästina keine grösseren Probleme und alle wohnten, wo sie wollten. Wenn nun die UNO kommt und sagt, man solle sich aus seinem Haus verziehen, dann gibt es Probleme und die dauern nun schon viele Jahre an. Eine Lösung ist in weiter Ferne.
Als betroffener Palästinenser hätte ich 1947 sicher auch gedacht, dass der Holocaust und die Tötung von über sechs Millionen Juden ein grosses Unrecht war, aber warum soll ich wegen des schlechten Gewissens der Weltgemeinschaft meine Wohnung und mein Dorf verlassen??? Ich habe mich bisher gut mit meinen jüdischen Nachbarn verstanden, aber nun ist Schluss mit Lustig mit den Juden!!
Theo

Ich nahm an, daß Du "bibelfest" bist.
Ich meinte den "Auszug aus Ägypten", weit vor Jesus.
Das führte zu jüdischen Staaten ohne Araber. Die machten sich erst zur Römerzeit in Palästina breit, nachdem die Römer den jüdischen Widerstand gegen ihre Herrschaft brutal unterdrückten und den Juden den Aufenthalt in ihrer Hauptstadt (!) verboten hatten (durch Kaiser Hadrian).

Ich wollte aufzeigen, daß biblische Fluchten stets eine Rückkehr in die Heimat vorsahen. Von daher ist ein Bezug auf das heute falsch.


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eisenringtheo hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 27.12.2017 13:50 | nach oben springen

#53

RE: Kardinal erwartet Comeback von Marxismus

in Themen vom Tage 27.12.2017 14:35
von damals wars (gelöscht)
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wiki: Der Sassaniden-Herrscher Chosrau II. drang um 613 während des Römisch-Persischen Kriegs (602–628) nach Palästina vor. Die palästinischen Juden begrüßten die Sassaniden als Befreier und vollzogen einen Aufstand gegen Byzanz.[6] Im Juli 614 eroberten die Sassaniden Jerusalem nach 21-tägiger Belagerung mit Hilfe jüdischer Verbündeter. Juden sollen dann bis zu 90.000 christliche Stadtbewohner ermordet haben.


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#54

RE: Kardinal erwartet Comeback von Marxismus

in Themen vom Tage 27.12.2017 14:54
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Zitat von damals wars im Beitrag #53
wiki: Der Sassaniden-Herrscher Chosrau II. drang um 613 während des Römisch-Persischen Kriegs (602–628) nach Palästina vor. Die palästinischen Juden begrüßten die Sassaniden als Befreier und vollzogen einen Aufstand gegen Byzanz.[6] Im Juli 614 eroberten die Sassaniden Jerusalem nach 21-tägiger Belagerung mit Hilfe jüdischer Verbündeter. Juden sollen dann bis zu 90.000 christliche Stadtbewohner ermordet haben.



Du solltest schon alles zitieren

Im Text geht es weiter.....
Opferzahlen und jüdische Initiative sind wegen unsicherer Quellen fraglich.
Edward Robinson (1838) entnahm die Zahl 90.000 von Theophanes, die jüdische Initiative von Eutychios von Alexandria und fügte hinzu, vermutlich seien auch „Sarazenen oder Araber“ an Kirchenzerstörungen, Plünderungen und Ermordungen von Christen beteiligt gewesen.


Hast du diese entscheidende Textpassage weg gelassen, weil sie nicht in deine ideologische Denkweise passt @damals wars


Kontrollstreife hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 27.12.2017 15:05 | nach oben springen

#55

RE: Kardinal erwartet Comeback von Marxismus

in Themen vom Tage 27.12.2017 15:15
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Die Aussage, die mir wichtig war habe ich zitiert, ich schreibe Die auch nicht vor, was Du zu zitieren hast.


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#56

RE: Kardinal erwartet Comeback von Marxismus

in Themen vom Tage 27.12.2017 15:19
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Einfach herrlich, einmal quer durch die Bibel und durchs heilige Land und zurück! Wobei sich die erste Frage ergibt, was dieses Exkurs mit dem Comeback des Marxismus und dem Erzbischof von München und Freising zu tun hat?

Zitat
Der Auszug aus Ägypten oder Exodus (lat. „Auszug“) ist die Erzählung von der Rettung der Israeliten aus der Sklaverei des Pharaos Ägyptens, die im Buch Exodus in Kapitel 1–15 zu finden ist. Damit beginnt im Tanach (der hebräischen Bibel) die besondere Geschichte Israels mit seinem Gott JHWH, durch die er sich seinem Volk bekannt macht und es zu seinem Bundespartner erwählt. Diese theologische Ursprungsgeschichte Israels ist das zentrale Glaubensbekenntnis des Judentums.



Viel, sehr viel später kommt dann die Flucht von Joseph und Maria nach Ägypten im neuen Testament...

Zitat
Die Flucht nach Ägypten ist ein Ereignis aus der Kindheit Jesu, beschrieben im Matthäusevangelium (Mt 2,13 ELB). Apokryphe Schriften wie das Pseudo-Matthäus-Evangelium und das Arabische Kindheitsevangelium berichten darüber hinaus von Wundertaten des jungen Jesus. Ähnliches erwähnt die Legenda aurea.



Was dann zum Schluss noch der Chosrau im Thema soll, ist mir ein Rätsel...?


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Still raunen sie von guten Himmelsmächten,
von Berggeschrei aus längst vergangener Zeit.
(Edwin Bauersachs)
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#57

RE: Kardinal erwartet Comeback von Marxismus

in Themen vom Tage 27.12.2017 16:16
von Grenzläufer | 3.761 Beiträge | 13237 Punkte
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Zitat von Grenzläufer im Beitrag #54
Zitat von damals wars im Beitrag #53
wiki: Der Sassaniden-Herrscher Chosrau II. drang um 613 während des Römisch-Persischen Kriegs (602–628) nach Palästina vor. Die palästinischen Juden begrüßten die Sassaniden als Befreier und vollzogen einen Aufstand gegen Byzanz.[6] Im Juli 614 eroberten die Sassaniden Jerusalem nach 21-tägiger Belagerung mit Hilfe jüdischer Verbündeter. Juden sollen dann bis zu 90.000 christliche Stadtbewohner ermordet haben.

Du solltest schon alles zitieren
Im Text geht es weiter.....
Opferzahlen und jüdische Initiative sind wegen unsicherer Quellen fraglich.
Edward Robinson (1838) entnahm die Zahl 90.000 von Theophanes, die jüdische Initiative von Eutychios von Alexandria und fügte hinzu, vermutlich seien auch „Sarazenen oder Araber“ an Kirchenzerstörungen, Plünderungen und Ermordungen von Christen beteiligt gewesen.


Hast du diese entscheidende Textpassage weg gelassen, weil sie nicht in deine ideologische Denkweise passt @damals wars



Zitat von damals wars im Beitrag #55
Die Aussage, die mir wichtig war habe ich zitiert, ich schreibe Die auch nicht vor, was Du zu zitieren hast.

Dass das für dich wichtig war, um Stimmung zu machen, ist mir schon klar. Deswegen habe ich dein Zitat um das weggelassene ergänzt und ob dir das passt oder nicht
ist mir geradezu egal.


Kontrollstreife hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#58

RE: Kardinal erwartet Comeback von Marxismus

in Themen vom Tage 27.12.2017 18:23
von Hackel39 | 3.578 Beiträge | 2671 Punkte
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Wenn man sich einmal gewisse Prüfpunkte in unserem Gemeinwesen vornimmt, schimmert stellenweise der Kommunismus hindurch.
Damit meine ich nicht mal teilverstaatlichte Banken oder leistungslose Einkommen bestimmter Beamten, die nachweislich keinen Nutzen haben oder Sozialgeldbezieher die niemanden mehr aufregen, nein ich meine den Trend hierzulande, wonach immer mehr Komponenten der Daseinsvorsorge ins unbezahlte Ehrenamt abgedrängt werden.
Wenn freiwillige Feuerwehrleute unvorstellbar anstrengende Arbeiten an Unfallorten oder Brandherden für lau absolvieren oder Ortsbürgermeister für eine lächerliche Aufwandsentschädigung (mithin also ebenfalls für lau) die Geschicke von Ortschaften leiten, die im Eiinzelfall durchaus 3000 Ew. haben können, dann kommen wir gewissen Charaktermerkmalen des Kommunismus schon recht nahe.
Wenn man daraufhin bedenkt, daß diese 14 Mio. Deutsche (https://de.statista.com/themen/71/ehrenamt/) niemand wirklich zu dieser Einsatzbereitschaft zwingt und die Betroffenen nur recht selten solche Umstände kritisieren sondern daraus sogar Kraft und Selbstbewusstsein schöpfen, dabei große Wertschätzung erfahren, so ist das aus meiner Perspektive ein Trippelschritt in die klassenlose Gesellschaft.
Auch Spendenaktivitäten kann man durchaus in diese Kategorie einordnen, da man verdientes Geld nachträglich in kostenlos geleistete Arbeitszeit verwandelt, sofern es keine Erbschaften u.ä. sind aber selbst dann hat’s kommunistische Züge.
Zwar kann man die Argumentationsweiche auch umlegen in Richtung „Schande über dieses Land“, das so reich ist und seine kleinen Helden des Alltags nicht mal richtig belohnt, aber wenn das kommunistische Modell (Jeder nach seinen Fähigkeiten, jedem nach seinen Bedürfnissen) im Hintergrundbetrieb frei von ideologischen Minenfeldern funktioniert, so hat der Kardinal ja auch irgendwie Recht.
Zum großen Wurf fehlen aber noch gut 50 Mio. und ob unter den Ehrenamtlichen nicht doch ein paar kleine Kapitalisten dabei sind, läßt sich wohl auch nicht ermitteln.


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#59

RE: Kardinal erwartet Comeback von Marxismus

in Themen vom Tage 27.12.2017 18:58
von Hanum83 | 8.670 Beiträge | 15494 Punkte
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Leistungslose Beamte, schon recht keck die Aussage für einen Lokführer der ja auch etwas Vermieter machen darf.


Im November 1982 zu den Grenztruppen eingezogen und nach Formung zum Grenzsoldaten in Mönchhai ab April 1983 ein Jahr lang die Grenze im Bereich der Grenzkompanie Hanum in der Altmark mitbewacht.


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#60

RE: Kardinal erwartet Comeback von Marxismus

in Themen vom Tage 27.12.2017 19:43
von Freienhagener | 7.776 Beiträge | 17941 Punkte
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Zitat von Grenzläufer im Beitrag #57
Zitat von Grenzläufer im Beitrag #54
Zitat von damals wars im Beitrag #53
wiki: Der Sassaniden-Herrscher Chosrau II. drang um 613 während des Römisch-Persischen Kriegs (602–628) nach Palästina vor. Die palästinischen Juden begrüßten die Sassaniden als Befreier und vollzogen einen Aufstand gegen Byzanz.[6] Im Juli 614 eroberten die Sassaniden Jerusalem nach 21-tägiger Belagerung mit Hilfe jüdischer Verbündeter. Juden sollen dann bis zu 90.000 christliche Stadtbewohner ermordet haben.

Du solltest schon alles zitieren
Im Text geht es weiter.....
Opferzahlen und jüdische Initiative sind wegen unsicherer Quellen fraglich.
Edward Robinson (1838) entnahm die Zahl 90.000 von Theophanes, die jüdische Initiative von Eutychios von Alexandria und fügte hinzu, vermutlich seien auch „Sarazenen oder Araber“ an Kirchenzerstörungen, Plünderungen und Ermordungen von Christen beteiligt gewesen.


Hast du diese entscheidende Textpassage weg gelassen, weil sie nicht in deine ideologische Denkweise passt @damals wars


Zitat von damals wars im Beitrag #55
Die Aussage, die mir wichtig war habe ich zitiert, ich schreibe Die auch nicht vor, was Du zu zitieren hast.

Dass das für dich wichtig war, um Stimmung zu machen, ist mir schon klar. Deswegen habe ich dein Zitat um das weggelassene ergänzt und ob dir das passt oder nicht
ist mir geradezu egal.




Eigentlich ging es darum, daß der Vergleich des Schicksals der heiligen Familie mit den Flüchtlingen hierzulande völlig verkehrt ist.


Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)


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