mein Leben an der Elbgrenze

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29.12.2017 12:30 (zuletzt bearbeitet: 05.01.2018 22:14)
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29.12.2017 13:38 (zuletzt bearbeitet: 05.01.2018 22:14)
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29.12.2017 14:26 (zuletzt bearbeitet: 05.01.2018 22:14)
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29.12.2017 15:29 (zuletzt bearbeitet: 23.09.2020 11:30)
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29.12.2017 22:39 (zuletzt bearbeitet: 29.12.2017 22:39)
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@Fred.S.

Ich habe mal ne kleine Zwischenfrage.....
Waren die GSBoote mit der Nummer 200 und 206 in Dömitz stationiert?

Gruß Rothaut


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31.12.2017 12:58
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Zitat von linamax im Beitrag #10
Zu Beitrag 1 Wo hast du an der Grenze gekämpft . Also ich habe an der Grenze nicht gekämpft . Das ist nur eine Frage ,nicht persönlich nehmen .
Linamax, da hast du aber den Daumen drauf gehalten. Wenn ich nämlich noch richtig lesen kann, bei meinem Alter und meiner nichtakademischen Vorbildung vielleicht kein Wunder, so fällt mir auf, dass einige Schreiberlinge hier immer noch von Feinden schreiben.
Meinen die nun ihre Leute die über die Grenze wollten, oder meinten sie die Bundesbürger die westlich der Grenze wohnten.

bolzo


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31.12.2017 14:00 (zuletzt bearbeitet: 23.09.2020 11:32)
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31.12.2017 14:40 (zuletzt bearbeitet: 05.01.2018 22:15)
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31.12.2017 16:41
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Das wäre mal eine Diskussion wert. Fred war an der Elbe im Einsatz, daher vielleicht seine Benennung Feind. In meiner 15 jährigen Dienstzeit an der Landgrenze und auch danach war meines Wissens nie das Wort Feind in Gebrauch. In der taktischen Ausbildung war immer vom Gegner die Rede, im alltäglichen Sprachgebrauch an der Grenze sagte man Westen oder BRD, westliches Gebiet u.ä.
Ob sich dies Art der Bezeichnung wirklich mit dem Verschärfen des kalten Krieges nach meiner Zeit, also nach 1963 geändert hat, kann ich nicht beurteilen, ich jedenfalls wäre nicht auf die Bezeichnung Feind gekommen


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31.12.2017 19:31 (zuletzt bearbeitet: 05.01.2018 22:16)
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01.01.2018 16:56 (zuletzt bearbeitet: 01.01.2018 16:58)
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@Fred.S.

Die 206 habe ich gefunden....
http://www.ddr-binnenschifffahrt.de/foto...1xx-206-003.JPG
Hier das Bild was ich gefunden habe...unten rechts
(Quelle: DVD "Sperrzone")

Die 200 finde ich auf der angebene Seite nicht...
Hier das Bild aus der DVD...


und hier noch eines für Dich...
[[File:döm.jpeg|none|auto]]


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01.01.2018 18:08 (zuletzt bearbeitet: 23.09.2020 11:33)
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01.01.2018 19:26 (zuletzt bearbeitet: 23.09.2020 11:34)
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02.01.2018 22:22
avatar  Mart
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Zitat von bolzo im Beitrag #66
Zitat von linamax im Beitrag #10
Zu Beitrag 1 Wo hast du an der Grenze gekämpft . Also ich habe an der Grenze nicht gekämpft . Das ist nur eine Frage ,nicht persönlich nehmen .
Linamax, da hast du aber den Daumen drauf gehalten. Wenn ich nämlich noch richtig lesen kann, bei meinem Alter und meiner nichtakademischen Vorbildung vielleicht kein Wunder, so fällt mir auf, dass einige Schreiberlinge hier immer noch von Feinden schreiben.
Meinen die nun ihre Leute die über die Grenze wollten, oder meinten sie die Bundesbürger die westlich der Grenze wohnten.

@bolzo
Mein erster Punkt ist rein akademischer Natur - dazu muss man wissen, dass ich zeithistorisch forsche. Mein Thema ist mit den sowjetischen Truppen in der DDR zwar ein völlig anderes, der grundsätzliche akademische Punkt ist aber identisch: "Benenne alles korrekt!" Beispielsweise schreibe ich nicht (üblich) "die Stasi" sondern "das MfS". Tatsächlich führt das konsequente Umsetzen dieses Punktes ab und an zu Irritationen der Art "denkt der so?". Für meine Person darf ich Dir versichern: Nein, er denkt nicht so.

Mein zweiter Punkt sind die örtlichen und zeitlichen Unterschiede ein und desselben Faktes/Punktes. Ich musste über fast 20 Jahre immer wieder lernen, dass es ganz viele DDR'en und NVA's gab. Mein Erleben steht nicht für die Summe des Ganzen. Und das betrifft auch alle anderen - inklusive übrigens Fred, der da wohl Dinge erlebte, die nur wenige erlebten ... und noch weniger darüber sprechen.

Mein dritter Punkt ist "der Feind" und "das Feindbild".
Zu Anfang meiner Forenerfahrungen bin ich in einem NVA-Forum fein gestolpert: Ich dachte, die Sache mit den Feind sei überall gleich gewesen. Ich lernte: Nein, war es nicht, insbesondere bei dem Kampftruppen der NVA nicht.

Ich selbst war als Unteroffizier auf Zeit 2,5 Jahre Gruppenführer/Ausbilder an der US-VI Perleberg, der einzigen Unteroffiziersschule der Grenztruppen. Für Anfang der 1980er Jahre kann ich aus erster Hand die für die GT gültige Lehrmeinung und gelehrte Meinung wiedergeben:

Die Grenze ist keine Nahtstelle sondern eine Trennlinie. Die Feinde (der DDR, der NVA, der GT) sind - hier folgte eine Aufzählung, die Fred schon genannt hatte. Ich lebst bekomme die Feine ohne Nachschlagen nicht mehr sauber zusammen: NATO, Bundeswehr, BGS, Bayrische Grenzpolizei, westdeutscher Zoll, Polizei, jeder potenzielle Grenzverletzer. - Ausdrücklich wurde gesagt, dass der normale BRD-Bürger kein Feind sei (aber zum Feind werde, wenn er sich gegen uns stellt).

Das Ganze nannte sich formell und offiziell Feindbild. Nicht einmal jeder NVA-Soldat schenkt dem Glauben - weil er das in seiner Dienstzeit eben nicht erlebte. - Wie viele GT-Unteroffiziersschüler das gelehrte Feindbild damals verinnerlichten, vermag ich nicht zu sagen.

Ich bitte darum, zwischen Bericht und mutmaßlichem heutigen politischen Standpunkt strikt zu trennen. Danke.

Ich wünsche allen Gesundheit und Glück und ein friedliches Jahr 2018!


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02.01.2018 22:52
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Zitat von Fred.S. im Beitrag #62
Meine Antwort zielt nicht darauf ab, zu diesen Thema eine neue Runde zu entfachen. Es wurde Damals alles gesagt.
Ich könnte Mart nun begehen, meinen Beitrag von Damals heraussuchen hier im Forum und abschreiben.

@Fred.S.
Nein, bitte nicht abschreiben! Tue mir bitte folgenden Gefallen: Suche bitte den damaligen Thread heraus und sende mir hier (oder als PN) den Link, die Internetadresse zu dem damaligen Thread. Ich möchte gern nachlesen.

Zu Deinen Beiträgen #61 #62 #63:
Deine Beiträge zur "Insel" waren für mich spannend. Weil -Du schreibst es ja selbst- dort ganz unterschiedliche Lehrgänge waren. Teilweise wohl sogar auch mit völlig ausgetauschtem Lehrkörper.

Die von Die beschriebenen mehrtägigen Übungen muten für "unbeleckte" Leser utopisch an. Das gab es aber sehr wohl: Bei MfS-Aufklärern, bei der HA XXII (vorher AGM/S), selbst Teile LStR-40 (Fallschrimjäger) - dort gern auch mal im befreundeten Ausland mit der Aufgabe "zurück nach Hause!" abgesetzt. Das von Dir beschriebene Szenario "Kleindiebstahl mit Protokoll erlaubt" ist bekannt.

In dem Zusammenhang eine Frage an Dich. Hattest Du spätere Lehrgänge? Sagt Dir "das Schloss" bzw. "das Schlösschen" was?

Dein Hitzacker-Stunt:
Wow, sportlich, sportlich. Warst Du da im Rahmen einer befohlenen Aufklärung sowieso im "Operationsgebiet"? Oder war das eine völlig eigenständige Aktion?

Da viele mitlesen: Aufklärer (es gab mehr als nur GAKl) haben auf Befehl sehr wohl "das Operationsgebiet" betreten. Das betraf meist den unmittelbaren grenznahen Raum, inklusive Städte wie Hof, Bad Harzburg usw. Dabei gab es ganz unterschiedliche Zielrichtungen: Aufklärung eines Objekts, aber auch "Gewöhnen an westliche Kleinstadt". Derartige, selbst sehr seriöse Berichte kranken praktisch immer an der Nichtbeweisbarkeit. Das (teils nebst moralischem Rechtfertigungsgrund) ist der Grund, warum so wenige ganz offen darüber berichten: Niemand will als Spinner abqualifiziert werden.

Das ("Spinner") betrifft auch Schleusungen. Inzwischen ist bekannt, dass in den 1980er Jahren entgegen der eigentlichen Befehlslage nicht nur das MfS (HA I, V2000) schleuste. Auch die Verwaltung Aufklärung (der NVA) schleuste (ohne Kenntnis des MfS!). Aber sage das mal öffentlich - sofort haben wir hier das schönste Scharmützel. Das sparen wir uns lieber - und hören Fred bei den Antworten auf meine Fragen zu.


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