Die Spionageabwehr der DDR Mittel und Methoden gegen Angriffe westlicher Geheimdienste

  • Seite 4 von 7
01.07.2018 09:30
avatar  Merkur
#46
avatar

Sicher gab es Hinweise auf Schleusungen, auch ohne Ames.


 Antworten

 Beitrag melden
01.07.2018 11:13
#47
avatar

Zitat von Merkur im Beitrag #46
Sicher gab es Hinweise auf Schleusungen, auch ohne Ames.


Ausgenommen der Bereich Funkverbindung.
Schleusen!!!
Man hat bis zum Fall der Mauer, mit Erfolg "gegen Null" durch die entsprechenden Abteilungen/Dienststellen hier aufgeklärt.
Immer wieder wollte man nachweisen dass Personen über die innerdeutsche Grenze bzw. in Berlin durch die westliche Seite geschleust wurden bzw. Schleusungsstellen vorhanden wären.

"Mobility, Vigilance, Justice"

 Antworten

 Beitrag melden
01.07.2018 11:58
avatar  GZB1
#48
avatar

Bei der Darstellung von vermutlichen westl. Schleusungen der verschiedenen Arten an der grünen Grenze und in Berlin, sollte man evtl. auch die Zeiträume 60er, 70er bzw. 80er Jahre stärker differenzieren.


 Antworten

 Beitrag melden
01.07.2018 20:30
avatar  Kalubke
#49
avatar

Zitat von Merkur im Beitrag #46
Sicher gab es Hinweise auf Schleusungen, auch ohne Ames.


Ein amerikanischer Schleusungstunnel an der Berliner Grenze wurde aber vom MfS nie entdeckt, oder?

Gruß Kalubke


 Antworten

 Beitrag melden
01.07.2018 20:38
avatar  Merkur
#50
avatar

Davon ist auszugehen.


 Antworten

 Beitrag melden
01.07.2018 21:03
avatar  Kalubke
#51
avatar

Wenn es tatsächlich einen gegeben haben sollte, wäre das logistisch eine ziemliche Meisterleistung angesichts des nahezu perfekten Grenzregimes.


 Antworten

 Beitrag melden
01.07.2018 21:55
#52
avatar

Ich habe den Band jetzt auch gelesen. Es war nicht einfach. Weil im Gegensatz zu vorliegenden Arbeiten ausführlich auf grundsätzliche Mittel und Methoden eingegangen wird. Es ist sehr sachlich und auf Polemik wird verzichtet. Man erkennt aber schon eine andere Auffassung z.B. im Vergleich zu den Handbüchern der BStU zur HA II bzw. zur Abt. M.
Nachdem im ersten Band grundsätzliche Fragen angegangen wurden, geht es aber auch schon zum ersten wichtigen Abwehrbereich, die innere Sicherheit (HA II/Abt. 1).
Es handelt sich aber nicht um eine Chronik dieser Abteilung. Interessant ist in diesem Zusammenhang das Sondergebiet Karlshorst. In diesem Sondergebiet befand sich auch das GKM (mit Stab, Kfz-Park und Stabskompanie), das nicht erwähnt wird. Bei der Beschreibung der Entstehung des Sonderreferates zur Absicherung von Karlshorst wird auf das ehemalige Sperrgebiet Karlshorst nicht eingegangen. Evtl. war die Auflösung des Sperrgebiets ein weiterer Grund, das Sonderreferat zu bilden. In den fünfziger Jahren gab es zwei Sperrgebiete. Das zweite befand sich in Hohenschönhausen (Ober- und Orankesee).

Noch eine Anmerkung, die ich mir notiert habe.Auf S. 692 ist zur Aktion "Konterschlag" 1963 zu lesen, dass der festgenommene GM durch Kräfte er HA II in die DDR zurückgeführt wurde. Donnerwetter ! Wurde der festgenommene GM aus dem Knast befreit ? Oder befand er sich schon wieder in Freiheit ?

Auch wenn diese Frage nicht beantwortet wurde, finde ich das Buch sehr lesenswert . Jetzt bin ich auf den zweiten Band gespannt.


 Antworten

 Beitrag melden
15.07.2018 19:52
avatar  GZB1
#53
avatar

Zitat von Kalubke im Beitrag #51
Wenn es tatsächlich einen gegeben haben sollte, wäre das logistisch eine ziemliche Meisterleistung angesichts des nahezu perfekten Grenzregimes.
Möglicherweise war es kein Tunnel im Sinne eines Bauwerkes, sondern eines "Weges"??


 Antworten

 Beitrag melden
16.07.2018 00:08
avatar  Kalubke
#54
avatar

Du meinst die Transitstrecken und den Militärverkehr der Alliierten von und nach Westberlin?


 Antworten

 Beitrag melden
16.07.2018 00:11
avatar  Kalubke
#55
avatar

Transitstrecken und bevorrrechteter Militärverkehr?


 Antworten

 Beitrag melden
16.07.2018 18:25 (zuletzt bearbeitet: 16.07.2018 18:31)
avatar  GZB1
#56
avatar

Alles möglich und wahrscheinlich @Kalubke

Was bisher kaum in Betracht gezogen wurde sind evtl. mögliche Schleusungen (auch Material) über die anderen soz. Staaten in die/aus der DDR und über die/in der Ostsee. Hier auch immer die einzelnen Jahrzehnte der Grenzssicherung betrachten.


 Antworten

 Beitrag melden
16.07.2018 18:30
#57
avatar

Zitat von GZB1 im Beitrag #53
Zitat von Kalubke im Beitrag #51
Wenn es tatsächlich einen gegeben haben sollte, wäre das logistisch eine ziemliche Meisterleistung angesichts des nahezu perfekten Grenzregimes.
Möglicherweise war es kein Tunnel im Sinne eines Bauwerkes, sondern eines "Weges"??


Weiterträumen!

"Mobility, Vigilance, Justice"

 Antworten

 Beitrag melden
16.07.2018 18:31
#58
avatar

Zitat von GZB1 im Beitrag #56
Alles möglich und wahrscheinlich @Kalubke

Was bisher kaum in Betracht gezogen wurde sind evtl. mögliche Schleusungen (auch Material) über die anderen soz. Staaten in die/aus der DDR und über die/in der Ostsee.


Gabs Ende der 40er und in den 50er Jahren, dann hatte sich dies langsam erledigt.

"Mobility, Vigilance, Justice"

 Antworten

 Beitrag melden
16.07.2018 18:33 (zuletzt bearbeitet: 16.07.2018 18:34)
avatar  GZB1
#59
avatar

Der Scharfrichter hat sein Urteil gefällt.


 Antworten

 Beitrag melden
16.07.2018 18:56
#60
avatar

Was mich so ein bißchen ankotzt ist, daß von einem Tag (9.11.89) auf den anderen plötzlich alles "egal" bzw. "anders" war.
Kommt mir manchmal vor wie ein Spiel, das man verloren hat. Die ganzen Opfer (ob selber Schuld oder nicht) waren nur Marionetten, die man entweder eingesperrt oder schlimmstenfalls gleich an der Grenze abgeknallt hat.

Da kommt ein Schabowski mit nem Zettel an und plötzlich ist alles erlaubt, was vorher letal hätte ausgehen können. Das beweist mal wieder, dass man keinem Menschen trauen sollte.

Démerde-toi !


 Antworten

 Beitrag melden
Bereits Mitglied?
Jetzt anmelden!
Mitglied werden?
Jetzt registrieren!