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#101

RE: Grenzdurchbrüche und Festnahmen im Abschnitt der GK Treffurt

in Grenztruppen der DDR 04.12.2017 20:25
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Die Beiden hatten m. E. den Fehler begangen, den GSZ auf der unbewaldeten Fläche auf dem Töpferberg zu übersteigen und dort wie auf dem Präsentierteller weithin sichtbar zu sein. Wenn sie das nur ein paar 100 m nördlicher oder südlicher, dort wo der GSZ durch den Wald lief, getan hätten, dann hätte das Aufspüren wesentlich länger gedauert. Genereller Nachteil war aber, dass das Waldgebiet auf dem Töpferberg nicht groß genug war, um unbemerkt die Abriegelung zu umgehen. Aber als DDR-Normalo, ohne Grenzdiensterfahrung wusste man natürlich von den grenztaktischen Handlungen im Alarmfall so gut wie nichts.

Gruß Kalubke

p.s. Habe mal Deine Ereignisskizze in eine TK 25 kopiert, zum besseren Verständnis der topographischen Verhältnisse.

Angefügte Bilder:
VGDTreffurt.jpg


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#102

RE: Grenzdurchbrüche und Festnahmen im Abschnitt der GK Treffurt

in Grenztruppen der DDR 04.12.2017 20:35
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zu # Hallo @Kalubke , na ja, theoretisch gebe ich Dir recht. Der auf der Skizze eingezeichnete Höhenpunt Adolfsburg Pkt. 388,7 wimre, liegt gefühlt 70 - 100m höher als der Festnahmeort. Wäre perfekt für jede Aufklärung gewesen. Der 63-jährige war als Schäfer regelmäßig zum Abweiden auf dieser Fläche hinter dem GSSZ-II, also schon zwischen den Sperrelementen. Die beiden lebten seit Geburt in Treffurt- denke, mehr braucht man nicht zu sagen. Der Passierschein des älteren Herrn war sogar gültig und lag im Panzerschrank der LPG. Dumm gelaufen.


NVA/BW: 04.06.1974 - 31.03.1992 ; bei GT: 1975 in Harbke, 3./I./.GR-25 ; bis 1990 GR-1, GK`n: 9.(Lauchröden),11.(Großensee),7.(IFTA),5.(Schnellmannshausen) und 4. (Treffurt), später wurde daraus die 3.GK
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#103

RE: Grenzdurchbrüche und Festnahmen im Abschnitt der GK Treffurt

in Grenztruppen der DDR 04.12.2017 21:00
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zu 49 und47 natuerlich auch fuer 94 neuntsch...
Nabend allerseits und ein technischer Erklaerungsversuch...

Die Sache mit dem nur Beruehren...
Insofern wir uns darueber einig sind das der Streckmetallzaun mit den Betonpfosten metallisch verbolzt war,besteht ebenvielleicht doch die Moeglichkeit das die Armierung in den Betonpfosten doch mal mehr oder weniger mit dem Potenzial des Streckmetallzaun leitfaehig verbunden war,also ueber die Verbolzung in den jeweiligen Betonpfaehlen.
Die Armierung in diesen Betonpfaehlen lag mal mehr oder minderer zentriert in der Mitte und haette eben nie eine leitfaehige Verbindung mit dem Potenzial des Streckmetallzaunes eingehen sollen.
Ist dies dennoch geschehen,war der eine oder andere Abschnitt des Streckmetalls eben leitfaehiger besser gestellt z.B.gegen einen Draht der eben auf Isolator gespannt war und das andere Potenzila hatte.
Somit koennte es schon sein,das ein einfaches Beruehren des Streckmetalls und eines Drahtes in dem "besonderen Bereich"naemlich naeher an einem Pfosten(der genau dies Eigenschaft besass) ausgereicht haben kann,um ein Relais wirken zu lassen.
Mal unabhaengig davon,ob das Wetter,Korrossion und exakt gleiche Laengen der Zuleitungen gegeben waren.
Der noetige Stromfluss wird immer ueber den geringsten Widerstand gelaufen sein und der koennte dann eben genau die "gebaute Bruecke"des Beruehres gewesen sein,da alle anderen Wege laenger waeren.
Nur mal ein Versuch...
Gruessli @ all
EX BO


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#104

RE: Grenzdurchbrüche und Festnahmen im Abschnitt der GK Treffurt

in Grenztruppen der DDR 04.12.2017 21:12
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... man wird einfach nicht dümmer hier....
Es ist ja erschreckend, was man damals alles nicht wusste......
Achtung , Achtung ! Das ist wirklich nur als GAG gemeint.
Bin dankbar für jeden Hinweis und das Interesse. Auch Fragen.


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#105

RE: Grenzdurchbrüche und Festnahmen im Abschnitt der GK Treffurt

in Grenztruppen der DDR 04.12.2017 21:12
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Hallo berndk5,

kannst du sagen wie lange die Kiesgrube Treffurt im Schutzstreifen betrieben wurde. Das war immer eine heiße Kiste für den Treffurtposten obwohl die Arbeiter FGH waren.

KS


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#106

RE: Grenzdurchbrüche und Festnahmen im Abschnitt der GK Treffurt

in Grenztruppen der DDR 04.12.2017 21:22
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zu #105
Ja klar. Bis mindestens 1990/1991 wimre. Der damalige Betriebsleiter lebt noch in Falken (Nachbarort), ich bin mit ihm befreundet. Die kleine Diesel-Lok hat echt gefetzt. Schade, dass alles irgentwann im Schrott gelandet ist. Heute würde das Ding in meinen Garten passen .


NVA/BW: 04.06.1974 - 31.03.1992 ; bei GT: 1975 in Harbke, 3./I./.GR-25 ; bis 1990 GR-1, GK`n: 9.(Lauchröden),11.(Großensee),7.(IFTA),5.(Schnellmannshausen) und 4. (Treffurt), später wurde daraus die 3.GK
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#107

RE: Grenzdurchbrüche und Festnahmen im Abschnitt der GK Treffurt

in Grenztruppen der DDR 05.12.2017 08:28
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Zitat von 94 im Beitrag #91
Zitat von Theo85/2 im Beitrag #49
Zitat von Thunderhorse im Beitrag #47
Berührung/Kontakt von zwei Drähten. Ein einfaches berühren mit der Hand reichte nicht.
Hatte auch nchts mit dem Material zu tun.
Hinzu kamen Unterbrechung des Drahtes und Berührung desselben mit dem Streckmetall (Erdschluss).
Insofern ist die Aussage vom Donnergaul falsch. Wenn ein Feld entsprechend empfindlich eingeregelt war reichte, wohlgemerkt bei der 80iger Anlage, auch das einfache Berühren mit einer Hand aus. Etwas neben dem Thema: .


Wohlgemerkt, auch bei der 80er (GSG80) war dies nicht möglich.
P.S.: Zur Ansteuerung des Feldes war das ZFC 6 in der ZA40 - ZA41 (ZA41X, ..) technisch zuständig.GSG80 war nur ein Teil im System des GSZA80.
P.P.S.: Mit Fehlauslösungen hat die GT bis zur Abschaltung der Anlagen leben müssen. Technische Defekte waren ja noch erkennbar, bauliche Mängel waren schwerer zu erkennen.Und manchen Grund dafür fand man bis zum Schluss nicht heraus.


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#108

RE: Grenzdurchbrüche und Festnahmen im Abschnitt der GK Treffurt

in Grenztruppen der DDR 05.12.2017 08:57
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Zitat von Theo85/2 im Beitrag #49



Berührung/Kontakt von zwei Drähten. Ein einfaches berühren mit der Hand reichte nicht.
Hatte auch nchts mit dem Material zu tun.


Hinzu kamen Unterbrechung des Drahtes und Berührung desselben mit dem Streckmetall (Erdschluss).[/quote]

Jooh.

Oder zwei Drähte berührten sich, da nicht richtig gespannt bzw. durch Witterungseinfluss.


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#109

RE: Grenzdurchbrüche und Festnahmen im Abschnitt der GK Treffurt

in Grenztruppen der DDR 05.12.2017 09:22
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Zitat von Hanum83 im Beitrag #89

[...]


Ich war zwar nur einfacher Soldat, aber die Durchschlupfe waren sichtbar


Kriegst Du die Duchschlupfstellen heute noch zusammen in Deinem Abschnitt? Karte hast Du ja schon.

Gruß Kalubke



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#110

RE: Grenzdurchbrüche und Festnahmen im Abschnitt der GK Treffurt

in Grenztruppen der DDR 05.12.2017 10:29
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Zitat von berndk5 im Beitrag #100
Habe hier noch eine alte Skizze, die eigentlich zu einem anderen Zweck mal auf ein altes DDR-Pergamentpapier gemalt war. Als Unterlage wurde die Entschlußkarte KC im Maßstab 1:10.000 genommen . Es könnte die Entfernungen verdeutlichen, wenn man weiß dass das Blatt der Skizze der Größe DIN A 4 entspricht.

[...]



Hi @berndk5,

eine Frage zu Deiner Skizze. Aus ihr geht hervor, dass in den 80ern die Überlegung bestand, die Adolfsburg aus dem Schutzstreifen herauszunehmen. Es sind nämlich in der Karte zwei Varianten für den neuen Verlauf der Schutzstreifengrenze nördlich der Adolfsburg zu erkennen. Auf wessen Initiative hin und warum geschah das? Wurde dieses Vorhaben tatsächlich realisiert?

Gruß Kalubke



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zuletzt bearbeitet 05.12.2017 10:31 | nach oben springen

#111

RE: Grenzdurchbrüche und Festnahmen im Abschnitt der GK Treffurt

in Grenztruppen der DDR 05.12.2017 14:18
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In Absprache mit @berndk5 stelle ich hier mal das FN-Protokoll sowie seine handschriftlichen Notizen zum versuchten Grenzdurchbruch ein.

Ist schon interessant, was die alles dabei hatten, von Klopapier bis zum 23cm - Küchenmesser.

Aber macht euch selbst ein Bild


andy


Dateianlage:

Komm, wir essen Opa. Satzzeichen können Leben retten.


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zuletzt bearbeitet 05.12.2017 14:19 | nach oben springen

#112

RE: Grenzdurchbrüche und Festnahmen im Abschnitt der GK Treffurt

in Grenztruppen der DDR 05.12.2017 14:51
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Sie wussten ja ncht, wie lange u. U. der Aufenthalt im Schutzstreifen dauern kann, bis die Gelegenheit zum Grenzübertritt günstig ist. Es ist ja von anderen vollendeten Fluchtfällen her bekannt, dass die Fluchten manchmal mehrere Tage dauerten. Ich wäre da auch nicht nur mit einer Stullenbüchse losgelaufen. Sie rechneten auch mit Verletzungen und hatten entsprechenden Erste Hilfe Kram dabei. An Pfeffer zum Ablenken der Suchhunde scheinen sie aber nicht gedacht zu haben.

Gruß Kalubke



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zuletzt bearbeitet 05.12.2017 18:23 | nach oben springen

#113

RE: Grenzdurchbrüche und Festnahmen im Abschnitt der GK Treffurt

in Grenztruppen der DDR 05.12.2017 15:06
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An Pfeffer zum Ablenken der Suchhunde scheinen sie aber nicht gedacht zu haben.

Das hast Du nur überlesen, sie hatten eine große Tüte Pfeffer mit...


andy


Komm, wir essen Opa. Satzzeichen können Leben retten.


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#114

RE: Grenzdurchbrüche und Festnahmen im Abschnitt der GK Treffurt

in Grenztruppen der DDR 05.12.2017 16:37
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DOOOOOOCH, das Pfeffer wurde irgendwo erwähnt. Wimre sogar in den Befragungsnotizen- aber eine Absicht die Hunde ablenken zu wollen haben sie natürlich bestritten. Die originale Abschrift des Befragungsprotokolls mit Schreibmaschine hab ich leider nicht mehr. Da gab es nur drei Exemplar je 1 x Durchschlag an K-GR-1, DVP.das Original an Leiter V2000 in Mühlhausen.
Vielen Dank für Deine Fragen.


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#115

RE: Grenzdurchbrüche und Festnahmen im Abschnitt der GK Treffurt

in Grenztruppen der DDR 05.12.2017 16:53
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Zitat von Kalubke im Beitrag #110
eine Frage zu Deiner Skizze. Aus ihr geht hervor, dass in den 80ern die Überlegung bestand, die Adolfsburg aus dem Schutzstreifen herauszunehmen. Es sind nämlich in der Karte zwei Varianten für den neuen Verlauf der Schutzstreifengrenze nördlich der Adolfsburg zu erkennen. Auf wessen Initiative hin und warum geschah das? Wurde dieses Vorhaben tatsächlich realisiert?

Gruß Kalubke
Hallo @Kalubke , es geschah auf meine Initiative als Mitglied der SED-Ortsleitung der Stadt TREFFURT und als Abgeordneter der Stadverordnetenversammlung, also als Zivilist. Es war etwas tollkühn, da ich ja "nebenbei" auch noch Major der GT und KC des zuständigen Grenzabschnitts war. Habe am letzten Wochenende in der Kiste nicht nur die Skizze, sondern auch den Antrag dazu gefunden, stelle das gleich mal ein.
Ja, na klar wurde das Vorhaben realisiert. Schau mal auf das Antrags -Datum, weniger als 3 Wochen wimre später gingen die Grenzen auf, kurz darauf wurde die Grenzordnung u. Durchführungsbestimmungen außer Kraft gesetzt und das komplette Sperrgebiet incl. Schutzstreifen fiel weg.
Hatte mir natürlich vorher die Zustimmung sowohl der OL als auch BM und ABV gesichert. Wir waren damals ne gute Truppe- sonst hätte so was schwer ins Auge gehen können. Insider werden das verstehen.
Kurze Pause.............


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#116

RE: Grenzdurchbrüche und Festnahmen im Abschnitt der GK Treffurt

in Grenztruppen der DDR 05.12.2017 17:38
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so, wieder da mit dem Antrag zur Verlegung Schutzstreifen. War noch ein formelles Anschreiben an das Sekretariat von Artur Swatek dabei mit wohnanschrift, meinem Geburtsdatum etc,- das hab ich hier natürlich nicht eingestellt, weil sich ja meine Adresse inzwischen geändert hat....(grins)
Wenn die Dateien geöffnet werden , sollten die originalen Unterlagen zu sehen sein. Viel Spaß....

Ich werde heute schon das Einstellen des nächste Falls, eines Grenzdurchbruchs 1/1 DDR-BRD in der Nacht vom 18.09. zum 19.09.1989 an der Strasse Treffurt (heute B 250 ) vorbereiten, eventuelle Fragen zur jetzigen Sache bitte entsprechend kennzeichnen, damit man nicht die Übersicht verliert.
Ich danke Euch für Euer Interesse.


Dateianlage:
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#117

RE: Grenzdurchbrüche und Festnahmen im Abschnitt der GK Treffurt

in Grenztruppen der DDR 05.12.2017 17:56
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Hattest Du Deinen Regimenter von diesem Antrag informiert?

Was ist ein GC?


andy


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#118

RE: Grenzdurchbrüche und Festnahmen im Abschnitt der GK Treffurt

in Grenztruppen der DDR 05.12.2017 18:01
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Hallo berndk5,

danke für deine Beiträge
Meinst du nicht, das es besser wäre, für den neuen Fall ein neues Thema zu eröffnen?
Sonst kommt es bestimmt zu einem heillosen durcheinander.

Was meinst du?

Danke SCHLUTUP



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#119

RE: Grenzdurchbrüche und Festnahmen im Abschnitt der GK Treffurt

in Grenztruppen der DDR 05.12.2017 18:32
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Oh was bin ich froh, dass ich nur Käfer und Golf zusammen geschraubt habe und keine Kalaschnikow.
bolzo


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#120

RE: Grenzdurchbrüche und Festnahmen im Abschnitt der GK Treffurt

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Was waren die Gründe für den Antrag auf "Freigabe" der Adolfsburg? Wolltest Du den Treffurtern einen Teil ihres abhanden gekommenen Umlandes zurückgeben? Könnte mir vorstellen, dass das nicht unbedingt bei allen Grenzverantwortlichen auf ungeteilte Zustimmung gestoßen ist, denn von dort oben hatte / hat man sicherlich einen phantastischen Einblick in die Grenzanlagen und eine schöne Aussicht nach Hessen hinüber. Andererseits war am 01.11.1989 schon angekündigt, dass sich in puncto Reisefreiheit grundlegend was ändern wird und ein entsprechendes Gesetz in Vorbereitung ist.

Gruß Kalubke



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