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#481

RE: Geschichtswert des Forums

in Grenztruppen der DDR 16.12.2017 11:15
von damals wars | 14.879 Beiträge | 8575 Punkte
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Zitat von bürger der ddr im Beitrag #463
Wer kennt nicht die Sprüche wie:
"man muß der Gesellschaft auch etwas geben eh man nehmen kann"
oder
"wir brauchen Menschen mit einem festen Klassenstandpunkt und den kannst Du hier beweisen"


Ich hatte meine Delegierung zur Fachschule schon vor der Armeezeit und habe 1,5 Jahre gedient. Einen Vorwurf muß ich mir auch gefallen lassen, ich war in diesen jungen Jahren schon Kandidat der SED.....

Es gibt aber Menschen die haben ein solches "zielführendes" Verhalten bis heute verinnerlicht.


„Frage nicht was dein Land für dich tun kann, sondern was du für dein Land tun kannst!“
ist immernoch aktuell. gerade Ehrenämter bieten hier eine gute Entwicklungsmöglichkeit!
Forenbetreiber für ein Geschichtsforum ist gewissermaßen auch ein Ehrenamt!


Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
https://www.youtube.com/watch?v=cBrD3VDy9gE
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#482

RE: Geschichtswert des Forums

in Grenztruppen der DDR 16.12.2017 11:23
von GKUS64 | 2.523 Beiträge | 5063 Punkte
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Hier ein älterer Beitrag von mir, passt aber gut zu den Studienbeiträgen:

Nach der 8. Klasse sollte ich auf die Oberschule (jetzt Gymnasium genannt) gehen. Meine Freunde lästerten: „Du bekommst wohl einen Höhenflug?“ Der Kompromiss, ich besuchte die relativ neue Mittelschule (10 Klassen). Ca. 50 % verließen damals die Schule noch mit der 8.Klasse.
Nach der Werkzeugmacher-Lehre wollte ich eine Fachschule besuchen.
Der Grund lag auch an einem unmöglichen Vorgesetzten, der die Ausgelernten regelrecht schikanierte, mich ein Leben lang von solchen Typen bevormunden lassen, das wollte ich nicht!
Die Bewerbungsunterlagen für die Fachschule mussten immer über die damalige Kaderabteilung zwecks Delegierung gehen. Die sagten mir dann, es sei noch ein Jahr Praxis notwendig, nun wurde es wieder nichts, die Armee / Grenze kam dazwischen. Nach der Entlassung fuhren meine Freunde schon große Motorräder, ich hatte noch nichts verdient, nun machte ich neben der Arbeit ein Abendstudium.
Seit ein paar Jahren treffen wir uns, vier ehemalige Werkzeugmacherlehrlinge, einer davon war im gleichen Betrieb, hatte sich aber bei der Fachschule direkt beworben, ohne Betriebsdelegierung.

Er wurde angenommen, studierte direkt, und kam sogar um die Armee herum!
Fazit:

1. Ich hätte nicht auf meine Freunde hören sollen.

2. Nicht immer das tun, was allgemein verlangt wird!


MfG

GKUS64


P:S: Verlinken funktioniert nicht mehr!??



Fred.S. hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#483

RE: Geschichtswert des Forums

in Grenztruppen der DDR 16.12.2017 13:19
von Kontrollstreife | 805 Beiträge | 5311 Punkte
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@damals wars

Zitat von damals wars im Beitrag #481

„Frage nicht was dein Land für dich tun kann, sondern was du für dein Land tun kannst!“
ist immernoch aktuell. gerade Ehrenämter bieten hier eine gute Entwicklungsmöglichkeit!
Forenbetreiber für ein Geschichtsforum ist gewissermaßen auch ein Ehrenamt!
Was tust Du denn so für Dein Land? Du bist doch ständig am meckern darüber was heute schlechter ist als in der DDR. Damals wars dein Land und du hast es an der Front (oder zumindest in der UvD Bude) verteidigt.
Die Bundesrepublick scheint nicht Dein Land zu sein, wenn ich Deine Auslassungen über die Regierung, die Buwe, die Sozialgesetzgebung usw. lese. Die Sozialgesetzgebung ist heute umfassender als es damals war. Besonders Drückeberger (Totalverweigerer irgendwelcher Arbeit) kommen heute besser über die Runden als in der DDR.
Deine Vergütung kommt doch auch aus dem großen Topf oder bist Du irgendwo an der Wertschöpfung beteiligt?http://www.cheesebuerger.de/images/more/bigs/c024.gif
KS


Grenzläufer hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#484

RE: Geschichtswert des Forums

in Grenztruppen der DDR 16.12.2017 14:13
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#481 Also,damals wars, ob der Angelo, seine Tätigkeit hier als ein Ehrenamt ansieht, das möchte ich aber doch sehr stark bezweifeln.
Der hat zwar schon ein dickes Fell, aber gegen einige der Mitglieder aus diesen Forum... ich hätte das Handtuch schon geschmissen, bei den " LIEBEN Äußérungen, ihm gegenüber. Auch Dir, H. ein schönen 3. Advent. mfg. Fred



IM Kressin hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#485

RE: Geschichtswert des Forums

in Grenztruppen der DDR 16.12.2017 17:18
von Hackel39 | 3.296 Beiträge | 849 Punkte
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Zitat von Kontrollstreife im Beitrag #483
@damals wars
Zitat von damals wars im Beitrag #481

„Frage nicht was dein Land für dich tun kann, sondern was du für dein Land tun kannst!“
ist immernoch aktuell. gerade Ehrenämter bieten hier eine gute Entwicklungsmöglichkeit!
Forenbetreiber für ein Geschichtsforum ist gewissermaßen auch ein Ehrenamt!
Was tust Du denn so für Dein Land? Du bist doch ständig am meckern darüber was heute schlechter ist als in der DDR. Damals wars dein Land und du hast es an der Front (oder zumindest in der UvD Bude) verteidigt.
Die Bundesrepublick scheint nicht Dein Land zu sein, wenn ich Deine Auslassungen über die Regierung, die Buwe, die Sozialgesetzgebung usw. lese. Die Sozialgesetzgebung ist heute umfassender als es damals war. Besonders Drückeberger (Totalverweigerer irgendwelcher Arbeit) kommen heute besser über die Runden als in der DDR.
Deine Vergütung kommt doch auch aus dem großen Topf oder bist Du irgendwo an der Wertschöpfung beteiligt?http://www.cheesebuerger.de/images/more/bigs/c024.gif
KS


Trotzdem gibt es durchaus Parallelen und man vergleicht ja nicht zwingend die Systeme sondern bestimmte Vorgänge im Land.
Die Erinnerung an das DDR– Unrecht schärft die Sinne und führt zu Bewertungen, die dem aktuellen System durchaus staatliche Willkür attestieren.
Dazu ein Beispiel aus dem privat erlebten Steueralltag.
Als man Anfang der 1970er Jahre private Handwerksbetriebe nötigte über willkürlich festgelegte Steuerlasten u.a. Schikane ihr Geschäft aufzugeben haben die Betroffenen das zu Recht als Unrecht auf der ganzen Linie empfunden und wenn heutzutage jemand privat Gewinne zu generieren vermag ist auch hierzulande sofort die Steuerhyäne zur Stelle, unabhängig davon wie die Geschichte abschließend zu bewerten ist.
Konkret sieht das so aus, daß ein Vermieter, der das alte Jahr durchweg ohne Leerstände und Großreparaturen absolvierte und keine verrechnungsfähige Abschreibungen hatte vom Fiskus für das Folgejahr (bzw.. die Folgequartale) sofort mit Abschlagszahlungen überzogen wird, die den Vermieter genauso ruinieren können wenn kurzfristig Einnahmeausfälle oder Reparaturen anfallen.
Diese Realitätsferne ist wohl nur sturen Beamten eigen deren Einkommen risikolos und oft ohne nachweisbaren Leistungsbezug fließt, die haben kein Gespür für die Gefahren und Zwänge denen Unternehmer ausgesetzt sind und das ist genauso borniert wie der SED – Kreisleitungssekretär der Anfang der 1970er Jahre dem privaten Dachdecker im Namen des Volkes das Fell über die Ohren gezogen hat.
Die Botschaft dahinter ist möglicherweise sogar noch menschenverachtender als es scheint, wenn nämlich Vermieter Hackel vor der Steuererklärung unter den Zug kommt oder nach Nordkorea flüchtet haben die wenigstens schon ihre Steuervorauszahlung, denn wenn es mal Rückerstattungen vom Finanzamt gibt, so werden schließlich ohne weitere Aktivitäten auch keine Voraus– Überweisungen an den Steuerbürger vorgenommen, was aber die logische Folge sein müßte.
Man kann auch durchaus eine Entmündigung dort hinein interpretieren, da der Fiskus dem Steuerbürger nicht zutraut, daß er am Fälligkeitstag die festgelegten Steuern zu zahlen vermag, derartiges ist mir noch nie passiert, nein das ist Gängelei und Borniertheit, es gibt da keinen Denkfehler und der Hinweis darauf, daß man über das Erbetteln von Stundungen Abhilfe schaffen kann ändert nichts an der Tatsache, daß ich auch in diesem Staat keine Grundsatzfragen zu stellen habe.
Mal ganz davon abgesehen, daß auf fällige Steuern immer noch 6% Zinsen zu zahlen wären, was wiederum zeigt wie lahm und faul angesichts der neuen Finanzsituation (Nullzinszeitaler) unsere schwerfälligen Behörden eben sind.


Huf3 und Rainer-Maria Rohloff haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#486

RE: Geschichtswert des Forums

in Grenztruppen der DDR 16.12.2017 17:30
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Steuerrecht ist bei uns härter als Strafrecht, kein Witz. Willkommen im Kapitalismus.
Aber von irgendwas muss der Aufbau Ost ja bezahlt werden. Du kannst nur geringere Abschläge oder mehrfache Tranchen erbitten. Bloß nicht auf "bockig" schalten.



zuletzt bearbeitet 16.12.2017 17:32 | nach oben springen

#487

RE: Geschichtswert des Forums

in Grenztruppen der DDR 16.12.2017 17:57
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Der Aufbau Ost ist gar nicht so teuer wie immer behauptet wird. Vieles davon haben wir Jahrelang mit unserem Niedriglohn selber bezahlt. Schlimm ist nur, dass ein nicht unerheblicher Teil der Gelder für den Osten auf den Konten findiger Investoren aus West und Ost gelandet ist. Da war ein ganzes Heer von Glücksrittern unterwegs die im Wesentlichen von den Fördermitteln gelebt und sich saniert haben.
Wenn man bedenkt das der Staat Waldflächen und LN verhökert (zum Teil auch an Spekulanten) also das Tafelsilber ohne Not verkauft, dann kann einem schon die Galle hochkommen.
Gerade mit der langfristigen Verpachtung kann man auch Einfluß auf umweltgerechte Bewirtschaftung nehmen, bekommt jedes Jahr Geld und bleibt immer noch Besitzer.

KS


Huf3 hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 17.12.2017 12:27 | nach oben springen

#488

RE: Geschichtswert des Forums

in Grenztruppen der DDR 16.12.2017 18:04
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Also es gibt noch immer ein Riesenfeuerwerk öffentlicher Ausgaben und entsprechenden Bedarf an Steuermitteln und Staatseinnahmen. Ob das Geld immer für den richtigen Zweck eingesetzt wird, steht auf einem anderen Blatt. Mittlerweile ist ja der Westen an vielen Stellen renovierungsbedürftig, Bsp. NRW, weil das ganze Geld viele Jahre lang einseitig in die Ost-Renovierung gesteckt wurde.



zuletzt bearbeitet 16.12.2017 18:06 | nach oben springen

#489

RE: Geschichtswert des Forums

in Grenztruppen der DDR 16.12.2017 18:42
von Heckenhaus | 7.479 Beiträge | 11286 Punkte
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Ich glaube, gerade das BL NRW ist das schlechteste Beispiel, ist es doch in den vergangenen Jahrzehnten systematisch
runtergewirtschaftet worden.
Bergbau weg, Stahlindustrie zusammengeschrumpft, dafür Arbeitslosigkeit und Ghettobildung ganz oben auf der Mängelliste.
Nur mit ein paar denkmalgeschützten Fördertürmen und Verniedlichung von Problemen im Lande kann es nicht besser werden.
Solange nur die Schokoladenseiten als repräsentativ für das ganze Land dargestellt werden, weiß man genau, was davon zu halten ist.

Was die Renovierungsbedürftigkeit in westdeutschen Kommunen anbelangt, das ist hausgemacht. Entweder herrscht der Drang, aus wenig
Immobilie recht viel Geld rauszuschlagen, oder die Straßenzüge verfallen, weil es sich am Rand der Ortschaft besser wohnt. Oft auch, weil
genau dort auch die Geschäfte sind, die erforderlich wären, um eine Innenstadt attraktiv zu machen.
Daran ist die DDR nicht schuld.


http://www.wz.de/home/panorama/schimmis-...indet-1.1102464


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Hackel39 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#490

RE: Geschichtswert des Forums

in Grenztruppen der DDR 16.12.2017 19:16
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Hat auch niemand behauptet. Aber man kann das Geld nur einmal ausgeben.



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#491

RE: Geschichtswert des Forums

in Grenztruppen der DDR 16.12.2017 19:24
von Heckenhaus | 7.479 Beiträge | 11286 Punkte
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Zitat von Harzwanderer im Beitrag #490
Hat auch niemand behauptet. Aber man kann das Geld nur einmal ausgeben.


Denk mal darüber nach, wieviel tausende ehemalige DDR-Bürger indirekt in die Einheit investiert haben, mit niedrigeren Löhnen,
wöchentlichen Stunden auf der Autobahn usw.

Ich glaube, diese Aufrechnerei sollte besser unterbleiben. 40 Jahre lang war Zeit, für die armen Brüder und Schwestern in der Zone
zu sparen. Wie jedoch von Seiten der Politik mit Geld umgegangen wird, sieht man bis zum jüngsten Tag.
Außerdem sollte nicht übersehen werden, daß der Wohlstand im Westen durchweg auf Pump basiert. Jetzt, wo sich das rächt,
muß die Einheit als Sündenbock herhalten.


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Huf3, bürger der ddr, schulzi, 1941ziger und IM Kressin haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#492

RE: Geschichtswert des Forums

in Grenztruppen der DDR 16.12.2017 19:37
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Ich habe nicht aufgerechnet. Aber ich kenne NRW. Die Einheit muss auch nicht als Sündenbock herhalten. Du kannst die Geldströme ja nachverfolgen. Der Osten erholt sich unbestritten, so wie sich mit Geldhilfe des damals reichen Nordens einst auch Bayern erholt hat. Nun muss man die Hilfsgelder eben vielleicht mal wieder umlenken?



zuletzt bearbeitet 16.12.2017 19:41 | nach oben springen

#493

RE: Geschichtswert des Forums

in Grenztruppen der DDR 17.12.2017 10:45
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Zitat von Harzwanderer im Beitrag #492
Ich habe nicht aufgerechnet. Aber ich kenne NRW. Die Einheit muss auch nicht als Sündenbock herhalten. Du kannst die Geldströme ja nachverfolgen. Der Osten erholt sich unbestritten, so wie sich mit Geldhilfe des damals reichen Nordens einst auch Bayern erholt hat. Nun muss man die Hilfsgelder eben vielleicht mal wieder umlenken?

Gegem bessere Verteilung je nach Dringlichkeit spricht nichts, weil es da nicht um Fassaden, sondern Infrastruktur geht.
Bei gammligen Fassaden und leeren Schaufenstern in der ganzen Straße hilft kein Aufbau West, weil Wohn- und Geschäftsgebäude
weitgehend in privater Hand sind.
Ich weiß nun nicht, was sonst im Westen vernachlässigt wurde außer Schwimmbäder in jeder Zwerggemeinde (auf Pump erbaut),
Parkanlagen, Schulen und Kindergärten oder Verkehrsinfrastruktur.
Vergammelte Schulen sind nicht der Einheit geschuldet, und die bröselnden Autobahnen einer völlig falschen Verkehrspolitik, weil
jedes Kilogramm von Rußland bis zur Nordsee per LKW befördert werden muß.
Neuestes Beispiel für Geldverschwendung ist das völlig unwirtschaftliche Projekt der ICE-Strecke Erfurt-Nürnberg, ein einzigartiges
Milliardengrab. Ein Großteil der Kosten hätte (west)deutschen Kommunen sehr gut weitergeholfen.


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#494

RE: Geschichtswert des Forums

in Grenztruppen der DDR 17.12.2017 11:54
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Mit dem ICE, das sehe ich doch etwas anders. Die Bahn muß zu einer ernsten Konkurrenz zum Flugverkehr werden. Allein schon aus Umweltkriterien.


Ein Ausspruch von A. Schopenhauer: "Seit ich die Menschen kenne liebe ich die Tiere"


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#495

RE: Geschichtswert des Forums

in Grenztruppen der DDR 17.12.2017 12:03
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Es kann nicht verkehrt sein, wenn Thüringen und Franken mehr zusammenwachsen und besser erreichbar sind. Erfurt ist jetzt ein Super-ICE-Drehkreuz. Das hilft der ganzen Stadt und Region.



zuletzt bearbeitet 17.12.2017 12:04 | nach oben springen

#496

RE: Geschichtswert des Forums

in Grenztruppen der DDR 17.12.2017 12:19
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Ich gönn´s den Erfurtern, allein der Gewinn für alle Städte in der Umgebung ist fraglich, weil Querverbindungen fehlen.
Und der finanzielle Aufwand ist einfach unangemessen, weil es günstigere Trassen gegeben hätte.
https://www.welt.de/wirtschaft/article17...Milliarden.html


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1941ziger hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#497

RE: Geschichtswert des Forums

in Grenztruppen der DDR 17.12.2017 12:35
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Die ICE Strecke ist ein Prestigeprojekt. Gestern stand in der TLZ, dass Güterzüge nur in der Nacht dort fahren dürfen. Ursprünglich sollte es auch am Tage möglich sein. Trotz einer längeren Zeit mit Probefahrten, hat es in der ersten Woche nicht gut geklappt. Für die Leute auf dem flachen Land wäre die Ertüchtigung der Nebenstrecken als Zubringer und für den Berufsverkehr wichtig. Aber gerade da wird zurzeit wieder gestrichen und stillgelegt.

KS


Heckenhaus hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#498

RE: Geschichtswert des Forums

in Grenztruppen der DDR 17.12.2017 12:39
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Das ganze Land pumpt die Milliarden rein und nun ist es auch wieder nicht recht. Mannmannmann.



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#499

RE: Geschichtswert des Forums

in Grenztruppen der DDR 17.12.2017 14:11
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Nur reinpumpen ohne Sinn verdient keinen Beifall, ist das Gleiche wie anderswo, Beispiel Stuttgart 21, wo schon von Anfang an
feststeht, daß sich die Verkehrssituation verschlechtern wird.
Was soll da "Prestige" noch ausrichten ?


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#500

RE: Geschichtswert des Forums

in Grenztruppen der DDR 17.12.2017 14:35
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Zitat von Harzwanderer im Beitrag #495
Es kann nicht verkehrt sein, wenn Thüringen und Franken mehr zusammenwachsen und besser erreichbar sind. Erfurt ist jetzt ein Super-ICE-Drehkreuz. Das hilft der ganzen Stadt und Region.


Ob es hilft und demokratisch ist kriegt man nur raus wenn man die Bürger fragt.
Der Erfurter wird jubeln, der Weimarer oder Naumburger der seinen ICE– Halt verloren hat und nun per Regionalbahn erst mal zum Drehkreuz reisen muß und oft um seinen Anschluß zittert und dadurch kaum Zeit gewinnt wird das anders sehen.
Die Chefbahner und Jackpotökonomen agitieren natürlich aus der Perspektive des Erfurters und Münchners und sie interessiert die Summe der Einzelschicksale des Reisevolkes nicht, genau die müßte man aber ansetzen um einschätzen zu können ob das letzte Verkehrsprojekt Deutsche Einheit per Saldo ein Gewinn war und ob die verbauten zehn Milliarden wirklich dem Fortschritt dienten.
Das Land ist angesichts anderswo sinnlos verballerter Gelder reich genug um sich solche Jahrhundertprojekte leisten zu können und die Entflechtung der Mischverkehre sind ein Fortschritt, wenn man bedenkt wie der Schnellverkehr z. B. auf der Rheinstrecke den Güterverkehr durch dessen ständiges Ausweichen auf Überholgleise ausbremst.
Naja und vom Umweltaspekt her ist der Hochgeschwindigkeitsbahnverkehr angesichts der geometrischen Progression der Fahrwiderstände (Verdopplung V max von 150 auf 300 km/h bedeutet den 3,4 fachen Energieverbrauch....Luftwand) auch nicht so vorbildlich.
Vorbildlich in dieser Beziehung wären übrigens Segelboote, ich denke nur daran weil das Thema leider etwas abdriftet.
Aber die Grunderkenntnis aus meinem Beitrag war ja immerhin, die Meinung des (Reise)volkes, die auch hier, wenn auch allgemein ohne Bahnbezug, zusammengetragen wird um Erkenntnisse zur Geschichte zu gewinnen.


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zuletzt bearbeitet 17.12.2017 20:56 | nach oben springen


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