Kontrollpunkt Friedrichstraße / Checkpoint Charlie

  • Seite 2 von 6
22.11.2017 06:44von diefenbaker
Frage
Kontrollpunkt Friedrichstraße / Checkpoint Charlie

Hallo in die Runde,

ich bin auf der Suche nach konkreten Hinweisen zu den Abfertigungsmodalitäten von alliiertem Militärpersonal durch die PKE am Kontrollpunkt Friedrichstraße in Berlin. Gemeint ist der Straßenübergang in der Friedrichstraße zwischen dem sowjetischen Sektor und dem amerikanischen, der auf der Westseite Checkpoint Charlie genannt wurde, nicht der Bahnhof Friedrichstraße.

Ich hatte kürzlich ein Merkblatt der US MP gefünden, in dem eine Vielzahl von Fällen der Ein-/Ausreise nach Ostberlin unterschieden wurde,mehr als ich dachte.
Zunächst galt ja, alleine die Uniform reicht als Ausweis. Dann gab es Einreisen in Zivil in Fahrzeugen mit US-Militärkennzeichen für Privatautos. Es gab Einreisen von Uniformierten und Zivilisten gemischt in Dienstwagen. Weiterhin Einreisen in Bussen von Uniformierten und Zivilisten, unterschieden wurde auch zw. Soldaten, deren Familienangehörige und Zivilangestellten, zwischen Soldaten die in Berlin stationiert waren oder andernorts, etc.

Wie hat sich diese Situation den PKE Kräften dargestellt? Die müssen doch irgend welche Richtlinien erhalten haben, damit umzugehen.

Dazu kommt die Ein-/Ausreise von sowjetischen Militärangehörigen in umgekehrter Richtung. Die PKE müssen auch auf diese Situation vorbereitet gewesen sein (?)

Gruss Wolfgang

15.01.2018 12:39von ( gelöscht )
Antwort

0

0

Hallo,
ich habe selbst danach gesucht-Google Berlin Krise ,und den Link hier eingestellt,ich war einige zeit hier nicht eingeloggt,deshalb kommt meine Antwort spät,ich habe etwas darin gestöbert,aber nicht zusammengestellt,sind eingescannte Dokumente,eine Deutsche Übersetzung wäre natürlich noch besser,
Gruss

avatar
( gelöscht )
04.06.2018 11:11von ( gelöscht )
Antwort

0

0
avatar
( gelöscht )
04.06.2018 11:53von Moskwitschka
Antwort

0

0

Wer noch nie am Checkpoint Charlie war, sollte es vielleicht noch tun. Auch wenn es in Berlin mit Bauprojekten dauert, die Pläne für den Standort sind schon weit gediehen.

Der Checkpoint Charlie wird zugebaut. Das ist zumindest die Sorge derjenigen, die dem Bauprojekt am ehemaligen Grenzübergang an der Friedrichstraße kritisch gegenüberstehen. Und das sind viele. Der ehemalige Kultursenator Thomas Flierl, die Berliner Architektin Theresa Keilhacker, der Landeskonservator Jörg Haspel und andere Experten warnen in einem Positionspapier vor einer „Kommerzialisierung“ des für die Berliner Geschichte so wichtigen Ortes. Auch der Landesdenkmalrat rät von einer Blockrandbebauung ab und empfiehlt, die Umgebung des Checkpoint Charlie „so weit wie möglich in ihrer heutigen Form zu erhalten“.

Was ist hier geplant? Schon im November 2015 sicherte sich der Investor Heskel Nathaniel, Geschäftsführer der Trockland Gruppe, die auch an der East Side Gallery baut, drei Grundstücke entlang der Zimmerstraße, darunter auch die zwei Brachen zu beiden Seiten der Friedrichstraße, welche die letzten authentischen Zeugnisse der geteilten Stadt an diesem Ort darstellen.


https://www.tagesspiegel.de/berlin/berli...e/22619954.html

Moskwitschka

04.06.2018 12:06von ( gelöscht )
Antwort

0

0

Ich tippe auf eine IMEX Kino mit "realistisch" dargestellten Fluchten.

avatar
( gelöscht )
04.06.2018 12:54von ( gelöscht )
Antwort

0

0

Wärst wohl gerne nebenberuflich Darsteller?

Mit diesem Beitrag wurden folgende Inhalte verknüpft
avatar
( gelöscht )
04.06.2018 12:55von ( gelöscht )
Antwort

0

0

Muß jetzt hier auch getrollt werden?

Mit diesem Beitrag wurden folgende Inhalte verknüpft
avatar
( gelöscht )
04.06.2018 14:56von sentry
Antwort

0

0

Zitat von Moskwitschka im Beitrag #18
Wer noch nie am Checkpoint Charlie war, sollte es vielleicht noch tun. Auch wenn es in Berlin mit Bauprojekten dauert, die Pläne für den Standort sind schon weit gediehen.
Der Checkpoint Charlie wird zugebaut.


Bisschen spät dran, würde ich mal sagen oder die wissen nicht, wie der Checkpoint früher aussah.
Gefühlt ist doch heute schon deutlich mehr als die Hälfte der ehemaligen GÜSt bebaut. Vergleicht mal alte mit aktuellen Bildern.
Die "heutige Form" hat jedenfalls kaum etwas mit der ehemaligen Anlage zu tun. Erschließen kann man sich das überwiegend auf Bildern, die an bauzaunartigen Gebilden hängen, hinter denen sich Biergärten und Buden-Landschaften verbergen. Viel Erinnerungs-Konzept ist da nicht drin. Am nächsten an der Geschichte sind wahrscheinlich die unzähligen Händler die falsche Uniformteile, Schutzmasken und Orden verramschen.

Jede Wette, dass 90% der Touristen nicht wissen, dass Ostberlin hier schon Friedrich-/ Ecke Krausenstraße zu Ende war und nicht erst an der Schützenstraße. Dieser Block ist bereits heute komplett zugebaut und lässt nur Straßen und Gehwege frei. Nicht mal für Ortskundige fällt es anhand der Schautafeln leicht, sich vorzustellen, wie das damals war.
Ziemlich lächerlich, heute vor einer Kommerzialisierung zu warnen. Das Viertel ist bereits komplett kommerzialisiert.
Aber hey, wir reden hier von Filetgrundstücken in der Mitte der Stadt, die arm aber sexy ist...

Mit diesem Beitrag wurden folgende Inhalte verknüpft
04.06.2018 15:29von ( gelöscht )
Antwort

0

0

Hier noch eine nette Geschichte,
https://zeithistorische-forschungen.de/1-2018/id%3D5555

Mit diesem Beitrag wurden folgende Inhalte verknüpft
avatar
( gelöscht )
04.06.2018 16:02von ( gelöscht )
Antwort

0

0

#22
Da bin ich ganz Deiner Meinung.
Nur noch billiger Touristen -Rummel und völlig realitätsfern.

avatar
( gelöscht )
04.06.2018 16:12von Freienhagener
Antwort

0

0

Zitat von Jürgen 75/2 im Beitrag #24
#22
Da bin ich ganz Deiner Meinung.
Nur noch billiger Touristen -Rummel und völlig realitätsfern.

---- Aber passend zum Eisverkauf in Pionierkleidung

Mit diesem Beitrag wurden folgende Inhalte verknüpft
04.06.2018 16:31von ( gelöscht )
Antwort

0

0

#25
ABSOLUT

avatar
( gelöscht )
04.06.2018 23:00von Ehli
Antwort

0

0

Werde narürlich nie mehr diesen Ort ansehen,warum wohl??
Es hat damals gelangt,keine Sehnsucht.

04.06.2018 23:20von andyman
Antwort

0

0

Zitat von sentry im Beitrag #22

Ziemlich lächerlich, heute vor einer Kommerzialisierung zu warnen. Das Viertel ist bereits komplett kommerzialisiert.
Aber hey, wir reden hier von Filetgrundstücken in der Mitte der Stadt, die arm aber sexy ist...

Deswegen ist es wichtig hier Fehler zu benennen und die historischen Tatsachen zu erwähnen,vielleicht erinnnert sich später mal jemand an dieses Forum.
Die Lage der Mauer soll ja durch Pflastersteine als Linie dokumentiert sein.
Lgandyman

05.06.2018 08:03von sentry
Antwort

0

0

Zitat von andyman im Beitrag #28

Die Lage der Mauer soll ja durch Pflastersteine als Linie dokumentiert sein.



Ja das ist so und ich finde die Idee auch gut und gut umgesetzt.
Aber auch das bedarf am Checkpoint einiger Erklärung, denn der Pflasterstreifen (im Bild rot) markiert eben tatsächlich die Mauer als vorderes Sperrelement, die am Checkpoint so einen komischen Verlauf hatte.
Man kann nicht sehen, wo für den DDR-Bürger die Welt zu Ende war (im Bild unten) und findet auch nicht den berühmten weißen Strich, der die tatsächliche Grenze hier markierte und den die ganze Welt aus vielen spektakulären Bild- und Filmaufnahmen kennt.

05.06.2018 12:02von ( gelöscht )
Antwort

0

0

Weisser Strich und Pflastersteine liegen paar Meter auseinander. Die Pflastersteine auf Höhe Güst- Dach spiegeln also nicht den gaaanz genauen Verlauf wieder?!

avatar
( gelöscht )
Bereits Mitglied?
Jetzt anmelden!
Mitglied werden?
Jetzt registrieren!