Renten und Rentner in der DDR

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28.09.2009 20:22
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#1
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Hallo zusammen,

wie waren eigentlich die Renten in der DDR bemessen?
Und wie waren die Rentner in der Gesellschaft angesehen?


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28.09.2009 20:33
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#2
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Zitat von Wolfgang B.
Hallo zusammen,

wie waren eigentlich die Renten in der DDR bemessen?
Und wie waren die Rentner in der Gesellschaft angesehen?




- die rentner hatten auf jeden fall eine bessere stellung als heute, sie waren angesehener und wurden
mehr geachtet als in der heutigen zeit

- die renten waren net hoch, aber sie reichten zum leben, halt net im luxus.
(evtl. ausgenommen die älteren, wo vielleicht die männer im krieg geblieben waren
und die frauen nun alleine standen, sie hatten schon zu knabbern)


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28.09.2009 20:35
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#3
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Rentner hatten wohl keinen allzu grossen Stellenwert,weniger beliebt vom Staate weil-
keine "Produktiviät",es kostet den Staat eher,deshalb auch der Freifahrschein in den
Westen. Jeder der rüber,ist ein Kostenfakor weniger.
Aber-Rentnerdasein ist auch heute und in vielen Ländern kein Zuckerschleckern.


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28.09.2009 21:39
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#4
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Zitat von Zermatt
Rentner hatten wohl keinen allzu grossen Stellenwert,weniger beliebt vom Staate weil-
keine "Produktiviät",es kostet den Staat eher,deshalb auch der Freifahrschein in den
Westen. Jeder der rüber,ist ein Kostenfakor weniger.
Aber-Rentnerdasein ist auch heute und in vielen Ländern kein Zuckerschleckern.





-ok @ Zermatt,

auch das ist richtig, vom staat aus gesehen,
ich meinte eher innerhalb der bevölkerung, nur daß keine
missverständnisse entstehen

gruß bernd


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29.09.2009 10:39
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#5
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Hallo zusammen,

klar die Rentner hatten "Reisefreiheit", ein Schelm der Böses dabei denkt.
Bezeichnet war dann allerdings, die absolut meisten blieben in der DDR. Wieso sollten sie auch abhauen?

Da denk ich jetzt grad an meinen Opa. Was wird er wohl für ne Rente bekommen haben?
1870 geboren, Landarbeiter auf einem Gut bei Görzke.
Schätze er wird eine Art Mindestrente oder Sozialhilfe bekommen haben?


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29.09.2009 11:44
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#6
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Hallo Wolfgang,
Meine Nichte hatte mit 22 Jahren Krebs ! Die durfte auch in die BRD reisen. Zurückgefahren ist sie allerdings nicht wieder. Sie blieb in Hamburg. Habe aber keine Ahnung ob das die Regel war das Krebskranke oder Invaliden genau wie Rentner fahren durften! Könnte es mir aber vorstellen da sie auch Unkosten Faktoren waren! Wer kann da etwas näheres schreiben?
Gruß Peter(turtle)


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29.09.2009 11:48
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#7
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ja @turtle, der von dir angesprochene personenkreis konnte unbeschränkt reisen.


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29.09.2009 11:50
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#8
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Danke Gibert Wolzow,
Das war eine schnelle Antwort.
Gruß Peter(turtle)


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29.09.2009 11:53
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#9
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Zitat von Wolfgang B.
Hallo zusammen,

wie waren eigentlich die Renten in der DDR bemessen?


@wolfgang, hoffentlich habe ich das noch richtig in erinnerung... die rente betrug 330 mark und man hatte evtl. noch die fzr (freiwillige zusatz rente) obendrauf. es gab aber noch mehr unterschiede, z.b. die intelligenzrente (lehrer, ing, akademiker etc.) oder begmannsrenten (knappschaft)etc.

In Antwort auf:
Und wie waren die Rentner in der Gesellschaft angesehen?


der stellenwert war wie bei jedem anderen mitglied der gesellschaft gleich. nur das fernsehen widmete sich dieser zielgruppe etwas mehr... z.b. die serie "rentner haben niemals zeit"


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29.09.2009 12:58
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#10
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Meine Oma mußte sich mit der DDR Mindestrente über Wasser halten.Klar gehungert hat sie nicht.Aber mal nen neuen Fernseher oder ne Waschmaschine?Bekleidung war auch nicht so billig,mal ein Buch...
So richtig großes Ansehen hatten die Rentner wohl nicht-in den Augen der Oberen.
Drewitz


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29.09.2009 12:59
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#11
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Hallo @GilbertWolzow,

der einfache "Werktätige" bekam also eine "Einheitsrente" von 330 Mrk, zuzüglich FZR wenn er einbezahlt hatte?
Cooles, vor allem gerechtes System wenn die Basis stimmt, finde ich.

Das würde für meinen Opa, der altersbedingt nie in die Rentenkasse der DDR einbezahlt hat vermutlich bedeuten, dass er die 330 Mrk., bzw. den damals üblichen Betrag, trotzdem bekam?

Und Danke für die Antwort



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29.09.2009 13:01
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#12
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Die hätte er bekommen.
Drewitz


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29.09.2009 13:18
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#13
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Hallo zum Thema Rente!
Also Witwen-und Hintebliebenen-Rente für die im Krieg gefallenen Soldaten , wie hier in der BRD gab es für die Rentner-Omis in der DDR nicht. Mal ein Beispiel wie es mit der Rente im Falle meines Vaters aussah. In der DDR bekam er (mit Intelligenz-Zuschlag und Zusatzversicherung etwa 560,-Mark. Den Intelligenzszuschlag erhielt er wegen der Lehre-Tätigkeit meiner kurz vorher verstorbenen Mutter. Hier im Westen hätte er damals über 3000,-DM Rente bekommen, da alle seine Zeiten aus der Militärzeit in der Reichswehr und der Wehrmacht, sogar die Zeit der Gefangeschaft angerechnet wurden. Sein militärischer Rang war Stabsfeldwebel.

Schönen Gruß aus Kassel


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29.09.2009 13:51
#14
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Die Integration der Rentner von damals in die Familien war wohl ein enormes Kapital für sie.
Heute erkennt man oft an der Frequenz der Kinder- und Enkelbesuche, wie hoch die Rente ist, das ist eine traurige Wahrheit.
Aber es war auch Alltag in der DDR, daß Rentner mit 70 teilweise noch in Vollzeitjobs tätig waren.
Meine Oma hatte z.B. Tag für Tag die Milchkannen im Rinderstall zu reinigen und nebenbei die Stallkatzen zu füttern, die wiederum die Mäuse als Nahrungskonkurrenten des Viehfutters kurz zu halten hatten.
Aber die Senioren wurden auch gebraucht und erfuhren Anerkennung, oft waren sie auch eine unverzichtbare Entlastung für die voll berufstätigen Eltern, die meist schon im Kombinat waren, wenn die Kinder für die Schule fertig zu machen waren.
Mag sein, daß viele das im Rückspiegel der letzten 20 Jahre armseelig finden, aber es war auf seine ganz besondere Art auch eine moderne Gesellschaft.
Heute erfindet man alles neu, siehe Mehrgenerationenhaus, Leihgroßeltern oder was weiß ich was.


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02.10.2009 16:36
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#15
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Hallo alle,

Sekretärin erhielt damals ca. 600 Ostmark Rente, das war ziemlich die Höchstgrenze.
Ein Lehrer erhliet Pension von ca. 975 Ostmark, er wurde wie ein Ingenieur meistens
mit einer sog. Intelligenzrente bedacht. das war ei Mittel, um Ingenieure, Ärzte und Lehrer vor dem Mauerbau von der Flucht abzuhalten.
entfiel dann logischerweise mit wenigen Ausnahmen nach 1961.
Die Zusatzrente ab 1971 brachte ab 1971 ca. 50 % mehr Rente, dafür war aber der doppelte Beotrag zu zahlen.
Alles an Fixkosten war billiger, Miete für 100 m² ca. 100.- Ostmark, Strom und Gas billig.
Farbfernseher aber 7000.- Mark, bestes Aufo Lada ca. 30 000.- Mark.
Was ist Gled, wenn man in eiem Gefängnis sitzt??
Die vielen Jungen, die 1989 alles im Stich liessen, gaben die Antwort.
Gruß aus dem Harz
Skifahrer


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