Wird Europa scheitern ?

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04.11.2017 10:51
#1
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Im Spiegel von heute

Geheime Bundeswehrstudie
Militärplaner halten Zerfall der EU für denkbar

Erstmals hat die Bundeswehr nach SPIEGEL-Informationen gesellschaftliche und politische Trends bis 2040 durchgespielt.
Die Strategen entwickeln dabei auch ein Worst-Case-Szenario.
http://www.spiegel.de/politik/deutschlan...-a-1176367.html

Was wird aus Europa, was wird aus der EU ?
Für mich ist es erstaunlich, daß jetzt bereits (halb) öffentlich darüber geschrieben wird.
Schaut man sich die EU heute an, ist es gar nicht so abwegig, daß dieses ganze Konstrukt irgendwann implodiert.
Ein Zusammenhalt sieht jedenfalls anders aus.
.

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.Die geistige Blindheit breitet sich weiter aus: Immer mehr sehen nur noch, was ihnen ins Auge springt.
.E.Ferstl

.

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04.11.2017 11:13
#2
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ich bin sehr für ein vereintes Europa, aber was wir gegenwärtig als EU erleben, wird wohl scheitern.
Ursachen für dieses Scheitern sehe ich vor allem darin, dass

- diese EU zu schnell zusammengeschustert wurde; ohne klare Zielvorstellungen und Prinzipien;

- Länder in die EU aufgenommen wurden, die den Anfordeungen nicht entsprachen;

- es mit der Gleichberechtigung in der EU nicht weit her ist, weil die Stärkeren den Kurs bestimmen;

- die reicheren Mitgliedsländer z.T. auf Kosten der ärmeren leben.

Eine EU unter diesen Vorzeichen kann keinen Bestand haben.


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04.11.2017 12:33 (zuletzt bearbeitet: 04.11.2017 12:41)
avatar  Hanum83
#3
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Ein Pferd was man von hinten aufzäumt wird nie sein Ziel erreichen.
Die Nullzinspolitik nebst ratternder Gelddruckmaschinen wird implodieren und damit auch die zusammengezimmerte Union die keine ist.
Das einzige was den politischen Zerfall noch aufhalten könnte wäre das Revidieren der ökonomischen Fehler, also die geordnete Rückkehr zu den nationalen Währungen, aber leider, Augen zu und durch.

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Wer nichts weiß muss alles glauben.

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04.11.2017 13:29
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#4
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Die EU ist ja nicht dem "Freude schöner Götterfunken" entsprungen, sondern ökonomischen Zwängen.
Wa zumindest mit verbalen Äußerungen der deutschen Einheit folgte, eine Wirtschafts- Währungs- und Sozialunion wurde bei der EU nicht mal in angedacht, der militärische Faktor wurde als wichtiger angesehen, Und das Europa der Regionen wird als schlimme Bedrohung angesehen, war aber eine Idee, die zur Einheit Europas hätte beitragen können. Der Brexit, der ungleich gefährlicher ist, wird kommentarlos geschluckt!


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04.11.2017 14:43
avatar  GKUS64
#5
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Na da hole ich doch gleich mal einen älteren Beitrag hoch, lest auch mal die dort folgenden Beiträge!

Ich habe jetzt auch leider Bedenken, dass Europa am Egoismus der einzelnen Länder scheitert!

Ich steh auf Europa


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04.11.2017 17:29
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#6
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Ich bin der Ansicht basierend auf Soziologie, Geschichte, Kulturanthropologie dass Länder/Staaten Steppen der Evolution von Gesellschaften begehen. Als solches, die neue EU-Mitglieder haben Jahrzehnte im Nachlass. So etwas wie Nationalismus, eine gesundende jedenfalls hatten die nie. Sich als ständige Opfer der Habsburgs, Faschismus und Kommunismus anzusehen die dazu nichts beigetragen haben führte dazu dass sie ehrlich glauben, neidisch und hassvoll zu sein Tag ein Tag aus ist eine Verpflichtung.

Da die Halbinsel Spaniens ihre Geschichte auch nicht bearbeitet hat ist schon daran zu sehen dass ein Teil des Volkes frei sein will obwohl im Zone Schengen Bewegungsfreiheit gibt. Hat Europa sich nur deswegen alliiert, weil die Sowjetunion eine Bedrohung war? Ich denke mal nicht. Neben wirtschaftliche Zusammenarbeit, die Bürger selbst haben es nicht erwünscht dass es ein Krieg gibt.

Ich stelle mich die Frage ist heute wirklich schlimmer als in 1974? Terrorismus war schrecklicher da neben Nationalismus, Links- und Rechtsradikale konnte jeder sein, und die Ölkrise hat einen finanziellen System bedroht die auf Gold angebaut wurde. Damals war es schlimmer und Europa hat es überlebt. Sie hat ETA und IRA überlebt, sowie OAS.

Was hier man am Westen wissen muss, die Kampagne um Souveränität ist eine Tarnung für Anerkennung das was die schlecht machen schon so richtig ist. Otto Normal Verbraucher könne es ja nicht wissen weil niemand sie verstehen könne. Ganz nebenbei, wenn es darum geht dass ihre Bürger nicht am Arbeitsmarkt oder im Familienversorgung gekürzt werden, plötzlich sind sie die Helden der EU dass zusammenhalten müsse.

Ich denke das wichtigste was mir Fremdsprachen gelehrt haben ist das jeder benutzt einen internen Logik das für sie Sinn macht. Man könne verschiedene sprechen und dennoch dasselbe auf alle sagen, und man spricht keine ausser seine eigene und dennoch versteht man sich mit anderen. Im Landtransport, Östliche Fahrer, die vielleicht Worte wie Passport und thank you verstehen können sagen wo die besten Lutscher gibt, wo man günstig tanken kann, und das konnten die schon vor dem Mauerfall.


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04.11.2017 21:03
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#7
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Was ist Europa denn? Wohl mehr ein Sammelsurium von X Nationalitäten. Nun klappt das schon nicht bei die Spanier(als nur ein Bsp. und das in nur einem Land?) wie soll das dann in Europa eigentlich klappen? Dann diese unterschiedlichen Mentalitäten,da kommt doch auch nix zusammen so vom sinngemäß bekloppten Arbeitswühlschwein eben dem Deutschen hin zum Franzosen als vielleicht mehr einem Lebenskünstler?

Man sollte das Ganze auflösen, weil, es verschlingt ne Unmenge Geld. Die Länder sollten selber ihre Dinger machen und gut ist es. Zumal, die Wirtschaft agiert so schon global, also denen geht das doch sinngemäß am Arsch vorbei, so diese europäischen Befindlichkeiten.

Rainer-Maria


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04.11.2017 21:12
#8
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Zitat von Rainer-Maria Rohloff im Beitrag #7
Was ist Europa denn? Wohl mehr ein Sammelsurium von X Nationalitäten. Nun klappt das schon nicht bei die Spanier(als nur ein Bsp. und das in nur einem Land?) wie soll das dann in Europa eigentlich klappen? Dann diese unterschiedlichen Mentalitäten,da kommt doch auch nix zusammen so vom sinngemäß bekloppten Arbeitswühlschwein eben dem Deutschen hin zum Franzosen als vielleicht mehr einem Lebenskünstler?

Man sollte das Ganze auflösen, weil, es verschlingt ne Unmenge Geld. Die Länder sollten selber ihre Dinger machen und gut ist es. Zumal, die Wirtschaft agiert so schon global, also denen geht das doch sinngemäß am Arsch vorbei, so diese europäischen Befindlichkeiten.

Rainer-Maria


Wie löst man einen Kontinent auf? Mal davon abgesehen, nicht alle europäischen Staaten sind der EU und diese EU sollte man wieder zu dem machen als was sie einst als EG gegründet wurde, eine Wirtschafts- und Zollunion. Jedenfalls brauche ich niemanden, der mir vorschreibt wie viel Watt meine Glühbirne haben darf und ob der Jogurt links oder rechts drehen muss...

...

Mein Erzgebirge,
hoch über dunklen Schächten lauscht deiner Halden wilde Einsamkeit.
Still raunen sie von guten Himmelsmächten,
von Berggeschrei aus längst vergangener Zeit.
(Edwin Bauersachs)


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04.11.2017 21:58
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#9
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Die EU ist der drisstärkste Wirtschaft der Welt genau deswegen weil Aussenpolitik einig ist. Mit Respekt, sie kennen das Gefahr Ost Europa nicht wenn es keine vereinte Europa gibt. Die Staatenbündnis Russland-China-Brasilien-Indien-Südafrika ist nicht nur eine wirtschaftliche Union, aber auch eine politische.

Sie haben sich deswegen verbündet weil sie sich vom Westen bemunzelt fühlen, was mit der Geschichte der Kolonisation oder die Übereinfluss der Spanischsprecher in Südamerika.

Sie verachten Werte wie Meinungs- und Redefreiheit, oder Demokratie selbst. Für sie fühlt es sich an wie eine Zeitverschwändung. Falls es die EU nicht geben würde, käme das Antwort heraus, was hätte passiert falls neben Jugoslawien auch in Ostländern Kriege gibt. Es kam nicht zum Krieg, nicht weil wir uns so sehr lieben sondern weil wir kein Pfennig in der Kasse hatten.

Russland hat eine eigene Zollunion das wie die RGW so arbeitet, dass es nur für sie günstig ist (Russische Produkten zahlen keine Steuer und Zoll, die anderen beides). Sie erinnern sich bestimmt wozu das geführt hat, und Ölgeld wird einmal enden. Oststaaten nähern sich Russland an eben wegen der Verspruch es könne mehr national und wenig liberal sein. Solche nannte das Komintern nützliche Idioten. Es geht um die wirtschaftliche Kolonisation ohne Schusswaffen. Vergessen wir mal wieviel wir an der Birne shrauben können, die Russen halten jeglicher Transport falls man etwas schreibt die sie nicht mögen. z. B. Pole haben geschrieben Kaczinsky sei von Russen ermordet, und kurz darauf hat man Polnische Fleisch wegen eine angebliche Krankheit nicht angenommen. Dann kommt ja noch dazu die Erpressung durch Erdgas. Ich weiss wie es ist, davon abhängig zu sein, da die Staat niemals eine Altenative gebaut hat und Nabucco wurde gekillt.

Im zweiten Kalten Krieg können wir es uns schwer leisten jeder sich selber zu verteidigen wenn der Feind Menschliche Solidarität angrifft.


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05.11.2017 01:00 (zuletzt bearbeitet: 05.11.2017 01:03)
avatar  Hanum83
#10
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Schon wenn man sich ansieht was der Herr Schulz offensichtlich für eine Lusche als Politiker ist.
Und so was durfte jahrelang in Brüssel einen Verantwortlichen für europäische Politik geben.

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Wer nichts weiß muss alles glauben.

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05.11.2017 10:43 (zuletzt bearbeitet: 05.11.2017 10:44)
#11
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Zitat von buschgespenst im Beitrag #8
(...) Jedenfalls brauche ich niemanden, der mir vorschreibt wie viel Watt meine Glühbirne haben darf und ob der Jogurt links oder rechts drehen muss...

...

Da kann ich nur zustimmen. Die Glühbirne halte ich aber für ein schlechtes Beispiel. Entsprechende Vorschriften gibt es fast überall außerhalb der EU. Und die Vorschrift dient nicht nur dem Umweltschutz, sondern soll die Konsumenten durch die Abzocke des am längsten bestehenden Kartells, des Glühlampenkartells, schützen. Das Kartell schreibt vor, daß Glühbirnen nicht länger als etwa 1000 Stunden leuchten sollen
https://de.wikipedia.org/wiki/Phoebuskartell
Glühbirnen ohne diese Einschränkung sind nach wie vor erlaubt.
https://www.spezial-leuchtmittel.de/Cale...Reinforced-klar
http://www.centennialbulb.org/


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05.11.2017 10:48
#12
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Mal ein kleines Beispiel aus 2014

Da haben Bayerns Brauer und CSU-Ministerin Aigner womöglich vergebens geschäumt. Es gibt kein Verbot, im Wirtshaus sein Bier aus dem Steinkrug zu trinken, versichert die EU-Kommission. Sie widerspricht damit Angaben der Brauer und der bayerischen Staatsregierung.

Zitat:
Das Verbot des Bierausschanks im traditionellen Steinkrug - auch Keferloher genannt - durch die EU war nach Aussage der EU-Kommission nie ein Thema. "Es gibt kein EU-Verbot", sagte am Montag der Sprecher der Vertretung der EU-Kommission in Deutschland, Reinhard Hönighaus. Am Wochenende hatte das Magazin "Focus" berichtet, Bayern habe sich erfolgreich gegen ein EU-Verbot gewehrt. Hönighaus stellte klar, dass die EU-Richtlinie für Messgeräte nur auf Trinkgläser, nicht jedoch auf Krüge aus Stein zutreffe...]

http://www.nordbayern.de/ressorts/schla ... -1.3508959

Nach EU-Recht dürften undurchsichtige Gefäße ab 2015 nicht mehr für den Ausschank schäumender Getränke verwendet werden, da der Messstrich auf der Innenseite nicht sichtbar sei.
Bei Bedarf Nachmessen möglich

Das deutsche Wirtschaftsministerium habe eine Ausnahmeregelung für den Steinkrug, den „Keferloher“, formuliert. Biertrinker sollten im Lokal künftig darauf hingewiesen werden, dass sie ihr Bier aus dem Steinkrug zwecks Kontrolle der Füllmenge in einen Glaskrug umschütten lassen können.

Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) sagte dem „Focus“, diese „Posse“ sei ein weiterer Beweis für grenzenlose Regelungswut. „Es gibt in Europa wahrlich dringendere Probleme.“

....

Mein Erzgebirge,
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(Edwin Bauersachs)


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05.11.2017 15:41
#13
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was haben die beiden mit europa vor???? FG:


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05.11.2017 19:55
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#14
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Dasselbe passiert auch in Ungarn, die erfinden etwas dass die EU angeblich tun will, und Puff stellt sich heraus es war "staatliche fake news". Regeln und Abkommen wird von allen Staaten zusammen bestimmt und das wissen die ja auch. Am klügsten ist es dass man nie Populisten wählt da die das Antwort nie wissen.


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06.11.2017 09:23
#15
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Zitat von Verlorene Deutscher im Beitrag #14
Dasselbe passiert auch in Ungarn, die erfinden etwas dass die EU angeblich tun will, und Puff stellt sich heraus es war "staatliche fake news". Regeln und Abkommen wird von allen Staaten zusammen bestimmt und das wissen die ja auch. Am klügsten ist es dass man nie Populisten wählt da die das Antwort nie wissen.

Wer "Populist" ist und wer nicht, wer legt das fest ?
Ich glaube, das sollte jedem Bürger selbst überlassen werden, wem oder was er glaubt und wählt.
Wie ist es denn, wenn Politiker ihr eigenes Wort brechen, mitunter mehrmals ?
Das Volk ist ja so vergeßlich !
Ist das nicht sehr viel schlimmer als "Populismus", der aktiv seiner Linie treu bleibt ?

Was die Regeln und Abkommen innerhalb der EU betrifft, sie werden durchaus nicht immer von allen Staaten zuammen bestimmt.
Die erste Ausnahme war wohl bisher die durch Mehrheitsbeschluß, der eigentlich nicht vorgesehen ist, die Quotenregelung zur
Flüchtlingsverteilung, die von Ungarn, Tschechien, Slowakei sowie Rumänien nicht mitgetragen wird.
Somit kann diese Regelung nicht rechtmäßig sein, auch nicht als "einmalige Notfallmaßnahme".

Der Rest der EU-Politik ist zumindest teilweise für die Tonne, Reglementierung und Bevormundung der Bürger, aber keine Einigkeit in
wesentlichen Fragen wie Finanzwesen, Recht, Soziales, Energieversorgung, und nicht einmal einheitliche Regeln im Straßenverkehr gibt es.
Einzig Unternehmen und Aktionäre profitieren reichlich, aber nicht die Bürger, außer durch mehr schlecht bezahlte Jobs..

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.Die geistige Blindheit breitet sich weiter aus: Immer mehr sehen nur noch, was ihnen ins Auge springt.
.E.Ferstl

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