Wird Europa scheitern ?

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06.11.2017 09:31 (zuletzt bearbeitet: 06.11.2017 09:41)
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#16
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Wer populär ist bei den Leuten hat wohl irgendwas richtig gemacht und wer unpopulär ist halt was falsch.
Wenn eine politische Betätigung die in Popularität mündet automatisch negativ ist, dann kann man eigentlich politische Betätigungen sein lassen.
Nur mal so ein Gedankengang zu den "Populisten".
Zum Beispiel auch die Linke versucht mit einfach gestrickten Mustern beim Wähler populär zu werden, bislang mit mäßigem Erfolg zwar, aber da könnte Populismus auch zutreffen, sie werfen den selbst aber nur anderen vor.


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06.11.2017 10:08 (zuletzt bearbeitet: 06.11.2017 10:09)
#17
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Politiker/innen werden sehr oft beurteilt nach ihrer Art, die bei Auftritten vor dem Bürger gezeigt wird.
Merkel hat es fein raus, die lächelnde Mutti-Figur zu zeigen, mal einem Kind unbeholfen übers Haar zu streichen,
Mitleid zu heucheln, wenn es in die Situation paßt und besser nichts zu sagen, ehe sie negativ auffällt.

Viele haben die lächelnde Frau im Kopf, wenn sie gefragt werden, wie sie die Kanzlerin finden, wen auch sonst ?
Eine offen durchsetzungsstarke Politikerin ist sie nicht, alles geschiet durch die Hintertür oder dann, wenn es keiner mitbekommt.

Für mich ist diese Frau in Scheinheiligkeit nicht zu toppen.

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.Die geistige Blindheit breitet sich weiter aus: Immer mehr sehen nur noch, was ihnen ins Auge springt.
.E.Ferstl

.

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06.11.2017 14:35 (zuletzt bearbeitet: 06.11.2017 14:44)
#18
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Nach meiner Auffassung wurde bei der europäischen Vereinigung das Pferd vom Schwanze her aufgezäumt.
Man hätte vor diesen Zusammenschluss etliche Dinge schon vorher regeln und harmonisieren müssen, bevor
man die Grenzen fallen lies. So wäre es m.M.n. sinnvoll gewesen, zunächst die Leistungen bei den Renten und
anderen Sozialleistungen aneinander anzugleichen und auch im Asylrecht und bei der Immigration eine einheitliche
Gangart einführen müssen.

Bei den unterschiedlichen Vorgehen der EU-Staaten in diesen Dingen, wird es durch den Wegfall der nationalen
Grenzen, immer wieder zu unkontrollierbaren Wanderungen zwischen den einzelnen EU-Ländern kommen. Die
Länder, welche die besten Voraussetzungen bieten, werden immer stärkeren Belastungen ausgesetzt werden,
als andere, deren Beihilfen etwas oder erheblich bescheidener ausfallen.

Ohne Angleichung der Leistungen und Egalisierung der Bedingungen, hätte man niemals auf Grenzkontrollen und
Wegfall der Visumspflichten verzichten dürfen.

So haben es die EU-Länder bis heute immer noch nicht fertiggebracht, eine einheitliche Regelung der Aufenthaltserlaubnisse
für Drittstaatenangehörige zu installieren. Da kocht noch jeder EU- Staat sein eigenes Süppchen, was immer
wieder zu Verwirrungen führen muss. Eine einheitliche Regelung der EU-Staaten ist längst noch nicht in Sicht.

Ein guter Mensch, in seinem dunklen Drange, ist sich des rechten Weges wohl bewusst.


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06.11.2017 16:34
avatar  Fred.S.
#19
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Und meine Meinung isst das heutige Europa ist wie ein Luftballon aufgebläht an Staaten und immer mehr werden reingeholt. Es wird zum platzen kommen, Nein, das kann nicht gut gehen. Fred S.


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06.11.2017 18:03
avatar  Mike59
#20
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Europa wird nicht scheitern.

Die EU, der Euro, Schengen, Frontex und was es alles gibt - ist schon lange gescheitert. Das ist zwar alles noch am Leben, aber schon auf der Intensivstation und an allen möglichen lebenserhaltenden Hilfen angeschlossen.
Zum Glück ist die inneneuropäische Konkurrenz so Groß das es Weiter gehen wird.
Die Frage wie es mal aussehen wird kann wohl heute keiner beantworten. Ich denke da nicht nur an die aber Millionen Armutsflüchtlinge welche sich auf dem Weg in den Norden befinden und die welche noch kommen werden. Sondern auch an politische Strömungen bei unserem direkten und indirekten östlichen Nachbarn.


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