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#21

RE: Vorstellung auf etwas anderer Art

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 03.11.2017 18:26
von Rainer-Maria Rohloff | 4.230 Beiträge | 12850 Punkte
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Verlorene Deutsche im Vortext mit diesem:

"Das interessanteste war dass bis zum Anfang der '60er es untersagt wurde Deutsch zu sprechen, weil man Kriegsschuld exklusiv an uns lastete, ....."
textauszug ende

War Ungarn nicht an Hitlers Seite im II.Weltkrieg? Und da werden doch nun nicht nur sinngemäß Volksdeutsche pro Hitler gewesen sein? Da waren doch die Ungarn selber zu gut 90% mit dabei. Warum dann im Ungarn nach 1945 das was ich kopierte? Ich verstehe das ehrlichgesagt nicht so recht?

Rainer-Maria



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#22

RE: Vorstellung auf etwas anderer Art

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 03.11.2017 18:33
von buschgespenst | 3.141 Beiträge | 10889 Punkte
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Zitat von Rainer-Maria Rohloff im Beitrag #21
Verlorene Deutsche im Vortext mit diesem:

"Das interessanteste war dass bis zum Anfang der '60er es untersagt wurde Deutsch zu sprechen, weil man Kriegsschuld exklusiv an uns lastete, ....."
textauszug ende

War Ungarn nicht an Hitlers Seite im II.Weltkrieg? Und da werden doch nun nicht nur sinngemäß Volksdeutsche pro Hitler gewesen sein? Da waren doch die Ungarn selber zu gut 90% mit dabei. Warum dann im Ungarn nach 1945 das was ich kopierte? Ich verstehe das ehrlichgesagt nicht so recht?

Rainer-Maria


Schau mal in ein Geschichtsbuch Rainer-Maria, dann verstehst du es auch!

Ein paar kurze Bemerkungen dazu:

Das Königreich Ungarn gehörte zu den Verlierern des Ersten Weltkriegs. Nach der Asternrevolution 1918 wurde Ungarn als eigenständiger Staat wiedererrichtet, zunächst als demokratische Republik unter Mihály Károlyi. Nach dem viermonatigen Intermezzo der Räterepublik im Jahre 1919 unter Béla Kun wandelte sich Ungarn zu einem autoritär geführten konservativen Staat.

1920 verlor Ungarn im Friedensvertrag von Trianon über 70 Prozent seines Staatsgebietes, u. a. das Burgenland, die Slowakei, Siebenbürgen, Kroatien und Slawonien. Mehr als 3,5 Millionen seiner Staatsbürger gerieten dadurch unter die Herrschaft neu gebildeter Nachbarstaaten, es verblieben nur 8,6 Millionen im verkleinerten Staatsgebiet.[1] Ungarn wurde wie Österreich als Nachfolgestaat der k. u. k. Monarchie zu Reparationen verpflichtet, die durch Zahlungen über einen Zeitraum von 33 Jahren geleistet werden sollten. Scharfe Restriktionen beschränkten die Stärke seiner Streitkräfte.

Die Begeisterung von Admiral Horthy für den Kriegszug gegen die Sowjetunion schwand jedoch so rasch dahin wie die Aussicht auf einen schnellen Sieg, und er suchte nach Wegen, unter Beibehaltung des mit deutscher Hilfe seit 1938 erheblich vergrößerten Territoriums wieder aus dem Krieg auszusteigen. Nach der Schlacht von Stalingrad wurde die ungarische 2. Armee mit 200.000 Mann von der Roten Armee beim Frontdurchbruch der Roten Armee südlich von Woronesch eingekesselt, und der Regierung von Miklós Kállay wurde klar, dass Ungarn auf die Seite der Alliierten wechseln müsste.

Im August 1943 nahmen Teile der ungarischen Regierung ersten Kontakt mit den Alliierten auf, was dem deutschen Geheimdienst bekannt wurde, ohne dass zunächst Gegenmaßnahmen ergriffen wurden. Die Situation änderte sich jedoch grundlegend nach der Schlacht bei Kursk und der alliierten Landung auf Sizilien (10. Juli 1943), die zum Bruch der Achse Berlin-Rom führte. Deutschland war entschlossen, ein „zweites Italien“ zu verhindern.

Unter dem Decknamen „Margarethe“ wurden seit September 1943 die Operationspläne ausgearbeitet, am 19. März 1944 fielen aus den Räumen Belgrad, Zagreb, Wien und Krakau acht Divisionen in Ungarn ein. Die bewaffneten Kräfte Ungarns leisteten keinen Widerstand, Horthy blieb als Staatsoberhaupt im Amt. Am 23. März 1944 wurde eine neue deutschfreundliche Regierung unter Ministerpräsident Döme Sztójay gebildet, die ihre Weisungen aus Deutschland erhielt. Ungarn wurde gezwungen, den Krieg mit verstärkten Anstrengungen fortzusetzen. Deutschland verzichtete auf eine eigene Militärverwaltung in Ungarn, installierte aber einen Okkupations-Apparat mit dem Bevollmächtigten des Großdeutschen Reiches, Edmund Veesenmayer, an der Spitze.

Quelle: Wiki

...


Mein Erzgebirge,
hoch über dunklen Schächten lauscht deiner Halden wilde Einsamkeit.
Still raunen sie von guten Himmelsmächten,
von Berggeschrei aus längst vergangener Zeit.
(Edwin Bauersachs)
Rainer-Maria Rohloff, Lutze und IM Kressin haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#23

RE: Vorstellung auf etwas anderer Art

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 03.11.2017 18:43
von Verlorene Deutscher | 67 Beiträge | 313 Punkte
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buschgespenst hat Recht und du auch aber es ging nicht um eigentlichen Schuld. Die offizielle Narrative war das die Deutsche Minderheit die damals das zweitgrößte Ungarns war hat mit Hitler konspiriert um das Land ins Krieg zu bringen. Meine Grosseltern waren Mitglieder im Volksbund aber keine Reichsbürger, es ist auch warum sie nicht aussiedelt oder abgeschleppt wurden.

Was mich von anderen trennt sind Idiomen wie hüben und drüben und ich spreche nicht mit einem Dialekt, und ich benötige Untertitel für Schweitzer, die Fränkisch und einige Gebiete der Hansa Region, hatte 3 Wochen in Bayern verbracht, das war schön, und Bundesgrenzer sind mehr menschlich


Rainer-Maria Rohloff hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#24

RE: Vorstellung auf etwas anderer Art

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 05.12.2017 19:12
von Pitti53 | 9.956 Beiträge | 6797 Punkte
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Da ist wohl jemandem die Luft ausgegangen?


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#25

RE: Vorstellung auf etwas anderer Art

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 05.12.2017 21:08
von Schlutup | 5.311 Beiträge | 11948 Punkte
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weck ihn nicht auf



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#26

RE: Vorstellung auf etwas anderer Art

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 05.12.2017 23:22
von berndk5 | 1.405 Beiträge | 10918 Punkte
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sehe ich auch so und schließe mich den Ausführungen der Vorredner an.


NVA/BW: 04.06.1974 - 31.03.1992 ; bei GT: 1975 in Harbke, 3./I./.GR-25 ; bis 1990 GR-1, GK`n: 9.(Lauchröden),11.(Großensee),7.(IFTA),5.(Schnellmannshausen) und 4. (Treffurt), später wurde daraus die 3.GK
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