Mysteriöse Kriminalfälle der D D R Im Fadenkreuz der Überwachung

  • Seite 2 von 5
26.10.2017 20:12
avatar  Ehli
#16
avatar

@Schlutup ,woher beziehst Du dein Wissen???
eigene Erlebnisse? oder Du suchst geziehlt im Internet nach solchen Beiträgen.
Ich habe Dich eigentlich anders in Erinnerung.
Danke

Ehli
Ich habe es mir nicht ausgesucht, ein Ossi zu sein....
Ich hatte einfach Glück!

 Antworten

 Beitrag melden
26.10.2017 20:16
#17
avatar

Dafür das es keine Verbrechen oder Kriminalität in der DDR gab, befanden sich dort aber in Relation zur Einwohnerzahl oder Fläche auffallend viele Gefängnisse.

Démerde-toi !

 Antworten

 Beitrag melden
26.10.2017 20:20 (zuletzt bearbeitet: 26.10.2017 20:21)
#18
avatar

Dazu passt das gerade gut zu #17:


Dann waren wir ja gar nicht so Böse im Westen

https://www.cilip.de/2004/02/29/ddr-krim...ichtung-westen/


 Antworten

 Beitrag melden
26.10.2017 21:45
avatar  Ehli
#19
avatar

Zitat von Blitz_Blank_Kalle im Beitrag #17
Dafür das es keine Verbrechen oder Kriminalität in der DDR gab, befanden sich dort aber in Relation zur Einwohnerzahl oder Fläche auffallend viele Gefängnisse.

Wer hat denn das behaubtet?????
Suche mal nach,wer alles in den Einrichtungen einsitzen durfte.
Waren das alle Kriminelle? Ich glaube es nicht.
Viele wurden als Kriminelle erfasst und verurteilt.
Nicht wie heute,damals waren die Strafen schon höher.
Ist aber egal,wenn ihr meint,das es so war,dann war es eben so.

Ehli
Ich habe es mir nicht ausgesucht, ein Ossi zu sein....
Ich hatte einfach Glück!

 Antworten

 Beitrag melden
26.10.2017 22:33
avatar  94
#20
avatar
94

Zitat von Ehli im Beitrag #19
... ,damals waren die Strafen schon höher.
Oder niedriger, z.B. fahrlässige Tötung: DDR-StGB §114 bis 2 Jahre, dagegen BRD-StGB §222 bis zu fünf Jahre. Apropos fahrlässige Tötung, in der Ukraine werden momentan für die Oligarchentochter Jelena Saitzewa, nachdem sie vorige Woche 6 Menschenleben an einer roten Ampel auslöschte, 10 Jahre aufgerufen.

Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


 Antworten

 Beitrag melden
27.10.2017 07:25
avatar  icke46
#21
avatar

Zitat von 94 im Beitrag #20

(....)
Apropos fahrlässige Tötung, in der Ukraine werden momentan für die Oligarchentochter Jelena Saitzewa, nachdem sie vorige Woche 6 Menschenleben an einer roten Ampel auslöschte, 10 Jahre aufgerufen.


Ist zwar ziemlich OT, aber falls der Fall jemanden interessieren sollte, ist es hilfreich, nach dem Namen Alyona Zaitseva zu googeln, andernfalls wird man nicht so leicht fündig.

Alternativ kann man auch zb. hier nachlesen: https://www.blick.ch/news/ausland/horror...-id7486419.html

Gruss

icke


 Antworten

 Beitrag melden
27.10.2017 12:09
#22
avatar

Hier wird im Eröffnungsbeitrag von "mysteriösen" bzw. "merkwürdigen" Kriminlafällen der DDR im Fadenkreuz der Überwachung geschrieben.
Vielleicht kann der Strangeröffner mal sagen, was an diesen verabscheuungswürdigen Kriminalfällen mysteriös oder merkwürdig war?

Ich finde es beschämend, solche Verbrechen zur Hetze gegen die DDR zu
verwenden.


 Antworten

 Beitrag melden
27.10.2017 14:49
#23
avatar

Umgekehrt wird ein Schuh daraus! Der Threaderöffner formuliert es klar und unmissverständlich

Zitat von Schlutup im Beitrag #1
Mysteriöse Kriminalfälle der D D R Im Fadenkreuz der Überwachung:
Verbrechen durfte es in der DDR nicht geben.
Der sozialistische Mensch war der Verführte, aufgewiegelt von Halunken aus dem Westen, angestifet zu Unrechtstaten, zum Nachteil des Volkseigentums.

Zitat
"Hetze"

wurde veranstaltet vom politischen Magazin "Alltag im Westen", lief ab 1977 im 1. Programm des DDR-Fernsehens,
ab 1984 auf dem 2. Programm des DDR-Fernsehens. War allererste Sahne und ergänzte den "Schwarzen Kanal" in höchster Vollkommenheit.

Startschuss war sehr oft der "staatsfeindliche Menschenhandel", Fluchthelfer, Schlepper, Schleuser usw., all die Bösen, die anständige
DDR-Bürger unfreiwillig in den Westen überführten. Finstere Machenschaften, raffgierige Ausbeutung, was sollte man anderes erwarten von
Menschen aus der kapitalistischen Hochkultur!

Es war ein Glück, dass dem gemeinen Volk westlich des antifaschistischen, imperialistischen oder war es der antiimperialistische Schutzwall? durch
solche Sternstunden von Sendungen des DDR-Fernsehens, die von der Strahlkraft des Sozialismus kündeten, die Augen geöffnet wurden!

*****************************************************************************************************************************************
"Als ich 17 war, war in meinem Traumberuf nichts mehr frei” – Was das war? – "Rentner!
Erst Rentnerlehrling dann Jungrentner und dann Rentnergeselle!”
*****************************************************************************************************************************************

 Antworten

 Beitrag melden
27.10.2017 15:10
#24
avatar

Zitat von Klauspeter im Beitrag #22
Hier wird im Eröffnungsbeitrag von "mysteriösen" bzw. "merkwürdigen" Kriminlafällen der DDR im Fadenkreuz der Überwachung geschrieben.
Vielleicht kann der Strangeröffner mal sagen, was an diesen verabscheuungswürdigen Kriminalfällen mysteriös oder merkwürdig war?

Ich finde es beschämend, solche Verbrechen zur Hetze gegen die DDR zu
verwenden.

Moin Klauspeter,
die Doku heißt so.
Gruß Schlutup


 Antworten

 Beitrag melden
27.10.2017 15:42 (zuletzt bearbeitet: 27.10.2017 20:08)
avatar  ( gelöscht )
#25
avatar
( gelöscht )

Mal abgesehen davon, dass der Fall Hagedorn hier schon mehrfach Thema gewesen ist, eignet er sich aus Sicht der Filmemacher offensichtlich besonders gut dafür, die DDR und seine Untersuchungsorgane auch noch nachträglich in Misskredit zu bringen.
Schon die Einführung in den Film spricht Bände: "Die DDR wollte ein Staat sein ohne Mord und Totschlag" - wäre das nicht jedes Land gerne? Würden wir uns nicht alle wünschen, dass es KEINEN Mord und keine anderen Tötungs- oder sonstige Verbrechen gibt? Natürlich muss(te) das ein frommer Wunsch bleiben - auch in der ehemaligen DDR.
"Angehörige der Opfer werden zum Schweigen gebracht" - den Beweis dafür bleiben die Filmemacher schuldig, es hört sich aber schön an.
"Die Stasi mischte sich ein, Fakten werden vertuscht, Ermittlungen behindert..." - ja, die von der Stasi waren ganz schön böse und das beim Mord an drei Kindern - das ist wohl die zu vermittelnde Botschaft. Den Beweis für vertuschte Fakten und behinderte Ermittlungen bleiben die Filmemacher widerum schuldig - darum geht es aber offenkundig auch gar nicht.

Es gab da mal einen Klaus Kinkel, der wimre in seiner Funktion als Aussenminister Anfang der 90'er Jahre, ich meine es war während eines Vortrages vor Juristen diesen sinngemäß folgendes gesagt hat: Es muss gelingen, die DDR zu delegitimieren. Es gibt hier ja Experten in der Internetsuche, die werden den wörtlichen Text bestimmt finden. Ich verlasse mich in diesem Punkt mehr auf mein Gedächtnis.

Offensichtlich arbeitet man auch 25 Jahre nach dieser Aufforderung immer noch sehr aktiv daran.

In dem Film wird die mangelnde Information der Öffentlichkeit kritisiert. Abgesehe davon, dass die Bevölkerung zur Mithilfe aufgerufen wurde - was hätte man denn tun sollen? Tatfotos veröffentlichen oder die Verletzungen der Kinder beschreiben?
Mir fällt in diesem Zusammenhang die Geiselnahme von Gladbeck in den späten 80'ern ein. Die Täter irrten tageland unter journalistischer Begleitung durch die Bundesrepublik und wimre Holland und mit all dem Filmmaterial wurde richtig Quote gemacht. Ich habe damals kopfschüttelnd vor dem Fernseher gesessen und letztendlich abgeschaltet - ich fand es nur noch widerlich und Anfangs dachte ich sogar, dass es bestimmt eine Taktik der Ermittler ist, um an die Geiselnehmer ranzukommen, was ich für clever gehalten hätte - war aber auch nur ein frommer Wunsch...
Der Film kritisiert die Tatsache, dass die Festnahme des Täters nicht republikweit gemeldet wurde. Kann man sicher drüber streiten. Ich finde es richtig, dass mit Informationen über solche Straftaten und die entsprechenden Täter sensibel umgegangen wurde. In der örtlichen Presse wurde es ja bekannt gemacht und aus meiner Sicht ist das vollkommen ausreichend. Was hätte es den Menschen im Thüringer Wald gebracht zu erfahren, dass in Eberswalde ein Kindermörder verhaftet wurde - ausser Angst und Schrecken darüber, dass es eine solche Tat überhaupt gegeben hat?

Und weil ja nun überhaupt nix gutes an der Sache bleiben darf, hat natürlich die Stasi den ganzen Prozess auch noch gefilmt und dann hat perfiderweise die Polizei auch noch einen Lehrfilm über den Fall gedreht - und dabei auch noch die eigenen Kinder mitspielen lassen. Was ist daran schofelig, die Verhandlung zu filmen? Was an einem Lehrfilm über einen Mord und dessen Aufklärung ist falsch? Wer aufmerksam zugesehen hat wird auch gesehen haben, dass die entscheidenden Szenen mit einer Puppe gedreht wurden.
Ich bin mir ganz sicher dass alles dafür getan wurde, dass die Kinder psychologisch nicht zu schaden gekommen sind.

Auch im zweiten Fall darf natürlich kein gutes Haar dranbleiben. Während im Fall Hagedorn wenigstens noch die gesellschaftspolitische Bedeutsamkeit des Falles (am Rande) als Grund für den Einsatz der Spezialkommission des MfS (die Stasi) genannt wird, ist es im Fall Lange die Bezirksparteischule der SED.
Könnte ja sein, dass der Täter von dort kam, dass musste dann natürlich vertuscht werden und das konnte die Stasi ja gut. Dass auch in diesem Fall keine Informationen über den Mord an die Öffentlichkeit gelangen hört sich dann im Film so an "Das hat man unter den Teppich gekehrt..." es ist offensichtlich, was beim Zuschauer hängenbleiben soll - vertuschen, behindern, unter den Teppich kehren - das konnte keiner besser als die böse Stasi und die hat sich eben überall eingemischt.

Eine objektive Berichterstatung oder Aufarbeitung von Verbrechen in der DDR sieht anders aus aber das ist ja auch gar nicht gewollt. Und so werden wir auch in Zukunft Filmbeiräge wie diesen hier sehen der nur einer einzigen Sache dienen soll: der Mithilfe bei der Delegitimierung der DDR auf ganzer Linie.


andy


 Antworten

 Beitrag melden
27.10.2017 16:07 (zuletzt bearbeitet: 27.10.2017 16:27)
avatar  ( gelöscht )
#26
avatar
( gelöscht )

Kinkel: " 40 jahre SED-Unrecht. Eine Herausforderung für den Rechtsstaat." Erstes Forum des Bundesministers der Justiz in Bonn. Bonn 1991, Sonderheft der Zeitschrift für Gesetzgebung

Da verglich er Auschwitz, My Lai und Bautzen

weiterhin:

»Sie, meine Damen und Herren, haben als Richter und Staatsanwälte bei dem, was noch auf uns zukommt, eine ganz besondere Aufgabe ...: mit dem fertigzuwerden, was uns das vierzigjährige Unrechtsregime in der früheren DDR hinterlassen hat. ... Es muß gelingen, das SED-System zu delegitimieren, das bis zum bitteren Ende seine Rechtfertigung aus antifaschistischer Gesinnung, angeblich höheren Werten und behaupteter absoluter Humanität hergeleitet hat, während es ... einen Staat aufbaute, der in weiten Bereichen genauso unmenschlich und schrecklich war wie das faschistische Deutschland. ... Politische Straftaten in der früheren DDR dürfen nicht verjähren. Die Entscheidung darüber liegt allein bei den Gerichten ... Der Gesetzgeber kann aus rechtsstaatlichen Gründen wegen des Problems der Rückwirkung nicht tätig werden.«
(Bundesjustizminister Klaus Kinkel am 23. September 1991 vor dem 15. Deutschen Richtertag in Köln)

friedliche Grüße Andreas

edit: Zitat eingefügt


 Antworten

 Beitrag melden
27.10.2017 20:27
avatar  ABV
#27
avatar
ABV

Kriminalität wurde seit jeher dazu ge oder missbraucht, Staaten mit denen man sich gerade im Clinch befand, zu diskreditieren. Ganz sich noch jemand an die Reihe "Alltag im Westen" erinnern? Da wurde mit Themen wie Arbeitslosigkeit und eben Kriminalität, " genüsslich über den bösen Westen hergezogen".
Natürlich gab es in der DDR auch Kriminalität. Das wurde auch nicht verschwiegen. Sonst hätte es ja kaum in der DDR produzierte und handelnde Kriminalfilme und /oder Bücher gegeben. Ich erinnere an dieser Stelle nur an DIE-Reihe, wobei D für Delikte, I für Indizien und E für Ermittlungen stand. Die kleinen blauen Bücher gehörten zur begehrten "Bückware" an jedem Zeitungskiosk.
Jede Gesellschaftsform verfügt offenbar über ihre eigenen Kriminalitätsphänomene. Kriminalität kommt ja nicht von ungefähr. Sie besitzt fast immer eine oder mehrere Ursachen, die in der Gesellschaft zu suchen sind.
Ein Beispiel: Bei uns im Altkreis Seelow häuften sich in jedem Frühjahr, besonders im Bereich der Plattenbauten, die Kellereinbrüche. Und warum war das so? Ganz einfach: weil stets im Frühjahr die Jugendweihen stattfanden. In aller Regel ein kulinarisches Großereignis, an das die gesamte Verwandtschaft teilnahm. Um deren Erwartungen zu befriedigen, wurden die Vorratskeller mit allem was der DDR-Handel, inklusive der Delikat-Läden so hergab, gefüllt.
Bekanntlich konnte man in der DDR selten bestimmte Waren einkaufen, wenn sie gebraucht wurden. Sondern wenn sie " zufällig" in den Regalen lagen. Andere reisten extra nach Berlin, weil dort das Angebot besser war. Für die Beschaffung von Waren für die Jugendweihefeiern ging so mancher Urlaubstag drauf.
Darauf nahmen die Einbrecher natürlich keine Rücksicht. Aus heutiger Sicht kann man sich kaum noch vorstellen, was für eine Katastrophe solche Diebeszüge bei den Betroffenen auslösten.

Ja, aber worin lag nun die Ursache dieses Kriminalitätsphänomens? Ganz klar in der Mangelwirtschaft der DDR! Der es nicht, zumindest doch nicht immer gelang, den Bedarf der Bevölkerung abzudecken.
Das selbe trifft auf die Kfz-Kriminalität zu, die es schon in der DDR, wenn auch in einem anderen Ausmaß, gab. Damals konzentrierten sich die Diebe weniger darauf ganze Fahrzeuge zu stehlen, sondern eher auf den Diebstahl von Fahrzeugteilen. Die ja bekanntlich zur berühmten Mangelware gehörten. Damals wurden in Seelow besonders gerne Mopedspiegel, Blinklichter und Rücklichtkappen geklaut. Einige verhökerten die Teile weiter, anderen deckten damit ihren eigenen Bedarf ab.

Was es bei uns nicht gab, waren " harte Drogen". Dafür kam es immer wieder zu Straftaten, bei denen der Alkohol eine mehr als unrühmliche Rolle spielte. Der Pro-Kopf-Verbrauch an Alkohol war tatsächlich sehr hoch. Das ist keine " verleumderische Behauptung des Klassenfeindes", sondern eine Tatsache.
Obwohl im Straßenverkehr die " 0,0 Promille-Regel" galt, kam es immer wieder zu schweren Verkehrsunfällen, bei denen der Verursacher erheblich unter Alkohol stand. Allerdings kamen die Delinquenten anschließend in Haft, was zwar den Opfern nichts mehr nutzte, aber doch einen gewissen abschreckenden Eindruck hinterließ. Zumindest für einige Zeit.

Fakt ist auch, dass die Kriminalität in der DDR als enormer gesellschaftlicher Störfaktor galt. Um nach oben zu glänzen, wurde, wie überall, auch hier fleißig getrickst.
Vor längerer Zeit habe ich schon darüber berichtet, dass es im VPKA Seelow tatsächlich ABV-Bereiche mit einer " Null-Kriminalität" gab. Das heißt, dass es in diesen Abschnitten über den Zeitraum eines Jahres zu keiner einzigen Straftat kam. Das ist Quatsch? Stimmt! Auch in diesen Bereichen wurde nicht weniger geklaut oder anderweitig gegen das Gesetz verstoßen, wie anderswo. Vertraue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast. Laut dem damals geltenden DDR-Recht konnten Delikte mit einer Schadenshöhe unter 50 Mark ( oder waren es 100 Mark?), als "Verfehlungen" behandelt werden. Das hatte den Vorteil, dass diese Delikte in keiner Statistik mehr auftauchten. Manchmal wurde der Schaden ebenso lange heruntergerechnet, bis am Ende nur eine Verfehlung herauskam.
Diebstähle geringwertiger Sachen gelten nach den heutigem Recht als Antragsdelikt. Das nur in Ausnahmefällen verfolgt wird. Es ist und bleibt aber trotzdem eine Straftat! Genau wie die "einfache Körperverletzung", die nach DDR-Recht eine Ordnungswidrigkeit darstellte.
Auf diese Art und Weise kam dann in manchen Bereichen eine " Null-Kriminalität" zustande.

Gruß an alle
Uwe

27.10.2017 22:02
avatar  ( gelöscht )
#28
avatar
( gelöscht )

"Der sozialistische Mensch war der Verführte, aufgewiegelt von Halunken aus dem Westen, angestifet zu Unrechtstaten, zum Nachteil des Volkseigentums."#

Diese Leute gab es in nicht geringer Masse.
Allerdings sicher nicht direkt aufgewiegelt, sondern eher durch fehlendes Hirn, zu etwas, sich selber, verführt.

Sind wir mal ehrlich, ich kann mich noch gut daran erinnern, dass in der DDR Propaganda, sehr oft der Westen hinhalten musste, ala, nur der Westen bringt uns das Böse.
Dies war in der Tat auch oft der Fall, manchmal direkt, durch Wirken aus dem Westen, meist aber sicher indirekt, durch Verblendung dümmlicher Menschen.

Es ist also schon etwas daran, dass man in der DDR, seitens Offizieller Personen, gern den Westen als den Grund allen Übels heran zog.
Natürlich blieb jedem Involvierten nicht verborgen, dass es ganz gewöhnliche Kriminelle gab die nicht von irgendwo angestiftet waren, ausser aus ihrem eigenen Kopf.
Ich hatte ja durch meinen Vater immer Gelegenheit mitzubekommen, was so los war in Sachen Kriminalität.
Das es dem Staat peinlich war, schliesslich wollte er die besssere Gesellschaft sein, dass ist klar und so wurden viele Sachen auch nicht so breit getreten.
Fakt ist aber trotzdem, das Leben in der DDR war schon ziemlich sicher.


 Antworten

 Beitrag melden
27.10.2017 22:05
avatar  94
#29
avatar
94

Nochmal oT zu #21/(20) *tschuldschung*
Da hat wohl die Transkription 'zugeschlagen'. Laut ihrer ukrainischen Fahrerlaubnis (*) wird Олена Олегiвна Сайцева als Olena Zaitseva umschrieben. Nun, ich benutze gewohnheitsgemäß die deutsche Umschrift, sei's drum. Aber apropo ... als Oligarchenvater wird in der Presse ein Namensvetter des Scharfschützen von Stalingrad Wassili erwähnt, laut Vatersname wäre aber ein Oleg der Erzeuger, hmm vllcht. Adoptiv- bzw. Stieftochter?

*) liveuamap.com/pics/2017/10/18/21553687_0.jpg

Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


 Antworten

 Beitrag melden
28.10.2017 07:12
avatar  ( gelöscht )
#30
avatar
( gelöscht )

Zitat von Schlutup im Beitrag #1
Mysteriöse Kriminalfälle der D D R Im Fadenkreuz der Überwachung:
Verbrechen durfte es in der DDR nicht geben.

Habt ihr alle in M/L geschlafen? Oder habt ihr das alle verdrängt?

Verbrechen sind systemimmanent in Staaten, die antagonistische Widersprüche ausweisen ... also in imperialistischen Staaten. Da wir den entwickelten Sozialismus haben und künftig den Kommunismus aufbauen werden, den die Sowjetunion schon aufbaut, wird es keine Verbrechen mehr geben. Verbrechen im Sozialismus sind Relikte des Kapitalismus, gehen daher gesetzmäßig zurück.

Na - dämmerst es? Alles schon mal gehört - nur gut verdrängt, ja?
Zitat von Ehli im Beitrag #5
Kriminalfälle ,DDR,gab es genug.
Sie wurden nur nicht so breit getreten,wie heute in bestimmten Zeitungen.
[/quote]Bist Du da irgendwie stolz drauf? Diese Geheimhaltung hatte ganz fatale Wirkungen.

Nur ein Beispiel:
Angeblich wurde eine weibliche Tote aus einem städtischen Teich meiner Stadt gezogen, die EOS-Schüler hatten etwas in dieser Art gesehen. Die Gerüchteküche brodelte über: Ein sowjetischer Offizier. Missbrauch einer Minderjährigen. Danach Tötung. Sowjetischer Offizier nicht gestellt.

Ergebnis der Veranstaltung?
Monatelang durfte kein Mädchen einer Stadt mit 50.000 Einwohnern allein im Dunklen sein, die Eltern spielten Fahrdienst, jeder wachte.

Das war das Ergebnis der von DIr so gelobten DDR-Geheimhaltung. Herzlichen Glückwunsch.


 Antworten

 Beitrag melden
Bereits Mitglied?
Jetzt anmelden!
Mitglied werden?
Jetzt registrieren!