Sicherung der Staatsgrenze DDR auf hoher See

  • Seite 3 von 3
28.09.2009 10:41von Angelo
Frage
Sicherung der Staatsgrenze DDR auf hoher See

Wie wurde die Sicherung der Staatsgrenze auf See eigentlich gewährleistet ? Wann wußte ich als Bürger das ich mit meinem Boot auf DDR Gebiet fahre? Im Wasser gab es ja nun keine Grenze, auf jedem fall keine die man sehen konnte.

19.11.2010 21:09von ( gelöscht )
Antwort

0

0

Zitat
ihr mußtet uns ja nicht begleiten und wer hier auf Kollsionskurs fuhr, wollen wir lieber auch nicht genauer erörtern (war Radargast).
Achso, das mit dem Speermüll entsorgen ist für mich auch neu. Glaub ich so auch nicht.

Ich weiß nur, das wir sehr darauf geachtet haben, die Staatsgrenze nicht zu verletzen



Hallo,

na dann wollen wir doch mal relativieren. Der Sperrmüll lag auf dem Achterdeck nach dem Einsammeln. Für Radaranlagen die selbst Möwenschwärme als potentielles Ziel ausmachten stellte dieses mit Metall beschichtete Etwas aus Styropor durchaus ein relevantes Ziel dar. Ergo wurden mehrfach solche Sachen eingesammelt. Und das in den verschiedensten Bauformen. Bis hin zum herrenlosen Kajak. Von Naturschutz sprach damals natürlich keiner. Was die Kollisionskurse angeht. Sich heute darüber streiten - ist sinnfrei. Haken wir das mal als Katz und Mausspiel ab - und jeder hat da so seine so eigenen Erlebnisse ....Nicht alle waren so - weder hier noch da. Ich denke mal, in der Masse der Begegnungen lag wohl der Respekt auf beiden Seiten. Was die Verletzung der Grenzlinien betrifft, hatte wohl eh kein Kahn Bock drauf, Auslöser von politischen Verwicklungen zu sein. (was anderes stellte ich beim letzten Eintrag auch nicht in Frage).
In diesem Sinne sollten wir mal alle eine Seetour zusammen machen, entlang der alten Grenzlinien und wir werden feststellen das Wasser ist das gleiche....

Mit diesem Beitrag wurden folgende Inhalte verknüpft
avatar
( gelöscht )
20.11.2010 12:39von Holtenauer
Antwort

0

0

Zitat von Projekt89.1

Zitat
ihr mußtet uns ja nicht begleiten und wer hier auf Kollsionskurs fuhr, wollen wir lieber auch nicht genauer erörtern (war Radargast).
Achso, das mit dem Speermüll entsorgen ist für mich auch neu. Glaub ich so auch nicht.

Ich weiß nur, das wir sehr darauf geachtet haben, die Staatsgrenze nicht zu verletzen



Hallo,

na dann wollen wir doch mal relativieren. Der Sperrmüll lag auf dem Achterdeck nach dem Einsammeln. Für Radaranlagen die selbst Möwenschwärme als potentielles Ziel ausmachten stellte dieses mit Metall beschichtete Etwas aus Styropor durchaus ein relevantes Ziel dar. Ergo wurden mehrfach solche Sachen eingesammelt. Und das in den verschiedensten Bauformen. Bis hin zum herrenlosen Kajak. Von Naturschutz sprach damals natürlich keiner. Was die Kollisionskurse angeht. Sich heute darüber streiten - ist sinnfrei. Haken wir das mal als Katz und Mausspiel ab - und jeder hat da so seine so eigenen Erlebnisse ....Nicht alle waren so - weder hier noch da. Ich denke mal, in der Masse der Begegnungen lag wohl der Respekt auf beiden Seiten. Was die Verletzung der Grenzlinien betrifft, hatte wohl eh kein Kahn Bock drauf, Auslöser von politischen Verwicklungen zu sein. (was anderes stellte ich beim letzten Eintrag auch nicht in Frage).
In diesem Sinne sollten wir mal alle eine Seetour zusammen machen, entlang der alten Grenzlinien und wir werden feststellen das Wasser ist das gleiche....




.. das finde ich auch. Gute Idee

01.03.2015 20:35von Signalobermaat
Antwort

0

0

Bin rein zufällig auf einen alten Beitrag von 2010 gestoßen, War von 1961-1962 VM und danach 6.GBK 4. GB.Habe dort im Stab Tarnewitz von1963-1967 gedient.Unser Bereich ging von Barendorf, das war der westlichste Stützpunkt, kurz vor Travemünde über Boltenhagen bis zur Insel Poel.Gert hat ja schon umfangreich etwas aus dem Dienst der Grenzposten geschrieben. Nur zur Ergänzung.Neben der Grenzsicherung Land, dafür waren die jeweiligen Grenzkompanien zuständig, gab es die Seeseitige Sicherung, die wurde von den KBS( Küstenbeobachtungsstationen) sowie den jeweiligen Bootsgruppen erledigt.Dort machte nur ausgebildetes seemännisches bzw. funktechnisches Personal Dienst.Nachts wurden für die Landseite und das seeseitige Küstenvorfeld entweder Leuchtraketen am Fallschirm abgeschossen oder aber Flakscheinwerfer aufgebaut,die variabel zum Einsatz klamen und das gesamte Küsten und Seevorfeld ableuchteten.Da hat man jede Person im Strandkorb gesehen. Wenn ein Schwimmer oder Wasserhilfsmittel erfaßt wurde,hatten die dann keine Chance mehr, wenn sie weiter draußen waren, wurde die Bootsgruppe verständigt, die sie dann rausgefischt haben, kehrten sie um, wurden sie schon an Land erwartet.Der Sperrbereich begann hinter Redewisch an der Steilküste mit Drahtsperre und 6m KS . Boltenhagen bis Redewisch war frei.Im Sommer Hochbetrieb.Bei guter Sicht konnte man die BRD Küste gut erkennen, das war für einige verlockend,geschafft hat es mit Schwimmen niemand, ich habe zumindestens nie etwas davon gehört,aber öfters tote Schwimmer mit aufgelesen,. die es an Land gespült hat.Es waren ja immerhin mehrere Kilometer, und das nachts, bei niedrigen Wassertemperaturen, Wellen und Strömung. Die Wahrscheinlichkeit an der grünen Grenze auf eine Mine zu treten war mit Sicherheit geringer, als Schwimmend nach der BRD zu kommen.Mit einer guten Ausrüstung war das zu schaffen,aber neben den KBS, die visuell alles unter Kontrolle hatten, wurde auch funktechnisch überwacht und die KS Boote fuhren Kontrolle.Kontrolliert wurden auch die Fischereifahrzeuge, dafür gab es einen Kontrollposten See,bei dem sich die Kutterführer beim ein und auslaufen auf See an und abmelden mußten.Der Dienst auf der KBS Barendorf im Sommer und bei schönem Wetter war abwechslungsreich,. man konnte mit dem Glas bis Travemünde zum Casino sehen und am Tag die vielen BRD Segler, die relativ dicht an die Küste kamen,denn dort gab es keine 3sm Zone,auch der Fährverkehr war interessant.Wenn ich es packe werde ich mal ein paar Bilder davon in die Galerie packen.

Mit diesem Beitrag wurden folgende Inhalte verknüpft
01.03.2015 20:43von Holtenauer
Antwort

0

0

Zitat von Signalobermaat im Beitrag #43
.....
eine 3sm Zone,auch der Fährverkehr war interessant.Wenn ich es packe werde ich mal ein paar Bilder davon in die Galerie packen.



.. das mit den Bldern wäre super

vielliecht ist die Lütjens auch drauf Wurden von euch ja gerne begleitet..

Bereits Mitglied?
Jetzt anmelden!
Mitglied werden?
Jetzt registrieren!